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10.06.2010, 11:34
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Heilerfolge Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.03.2006
Ort: Hamburg
Alter: 40
Beiträge: 946
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Heilerfolge
Hallo Ihr Lieben !
Resultierend aus einem anderen Thread entstand in mir die Frage, wie die hier lebenden Praktizierenden eigentlich für sich Heilung definieren. Wie das in Sibierien oder am Amazonas betrachtet wird meine ich jetzt nicht - sondern hier von Euch.
Mal ein Beispiel aus meiner Praxis : Mein Partner leidet seit einiger Zeit unter einem Tinitus. Der ist mal mehr - mal weniger da. Klar, wünschenwert wäre, dass er ganz verschwindet. Während meiner schamanischen Arbeit teilte mir Wolf mit, dass mein Partner sich mehr mit der Natur des Leidens auseinandersetzen müsse - und ich sah die fiesen kleinen Viecher, wie sie sich in seinem Ohr festbissen. Die schamanische Behandlung bewirkte, dass der Ton jetzt in einem Maße da ist, der für meinen Partner gut auszuhalten ist.
Hinsichtlich des zuerst genanten Aspektes sehe ich da die Heilungsarbeit erst einmal als getan und ich bin zufrieden. Der Umgang mit Stress obliegt aber nicht mir....
wie seht ihr das so ?
der
salamander
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10.06.2010, 16:26
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Heilerfolge Beitrag #2 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.697
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Heilung bedeutet für mich "ganz werden".
Mir stellt sich nicht die Frage: "Warum zeigt sich jenes Symptom?", sondern "Wozu zeigt es sich?" und "Was will es sagen?"
Ich frage nicht: "Was hast Du?". Sondern: "Was fehlt Dir?"
In Krankheitssymptomen manifestieren sich jene Aspekte (Eigenschaften, Persönlichkeitsanteile, man kann sie nach C.G Jung auch als "den Schatten" bezeichnen), die der Betroffene nicht lebt, also sozusagen verloren hat. Weil sie verloren (verdrängt) sind, und abgelehnt werden, sieht man sie nicht, sie sind unbewusst. Die Symptome bringen sie ans Licht und somit ins Bewusstsein.
Jetzt ist die Frage: Setzt man sich mit dem Symptom auseinander, integriert man den fehlenden Aspekt in sein Leben, damit der Körper ihn nicht "ausleben" muss. Oder bekämpft und unterdrückt man die Symptome (mit Medikamenten, OP's usw.) weil sie lästig sind und weil diese Art um einiges bequemer und einfacher ist?
Die Symptome, gekoppelt an die aktuelle Lebenssituation geben Aufschluss über die fehlenden Aspekte.
Das folgende Praxisbeispiel geht jedoch noch einen Schritt weiter, da es mit der Symptom-Projektion auf Tiere zu tun hat, aber ich führe es hier dennoch auf, vielleicht verdeutlicht es meinen obigen Text:
Eine gute Freundin war gestern zu Besuch, ihr Hobby sind Kanninchen, die sie in einem grossen Gehege hält. Seit einiger Zeit befallen diese Tiere immer wieder Krankheiten, ist das eine Tier gesund, wird das nächste krank. Die Tiere werden artgerecht gehalten, haben genug Platz, bekommen jenes Fressen, dass sie in der freien Wildbahn fressen würden. Eigentlich ist alles in Ordnung.
Die Freundin beschreibt nun ihr gewohntes Vorgehen: "Wenn ich mitkriege, dass ein Tier krank oder verletzt ist, gehe ich zum Tierarzt, dann sondere ich es von den anderen ab, ich nehme es mit in die Wohnung, wo es für sich sein kann und Ruhe hat. Ich pflege es und kümmere mich intensiv darum. Manchmal werden sie wieder gesund, es sind aber auch schon ein paar gestorben." Im letzten Satz schwang viel Traurigkeit mit.
Aus diesem Bericht lässt sich nun sehr viel rauslesen, wie gesagt, die Freundin projiziert ihre Aspekte auf die Tiere, diese leben sie dann als Symptome aus. Dieses Phänomeh kommt bei Haustieren öfters vor. Auf die Symptome gehe ich nicht näher ein, da sie zu persönlich sind. Der Umgang mit den verletzten Tieren sagt jedoch schon einiges aus, indem man sich die Formulierungen näher anschaut:
Sie sondert das Kanninchen ab, damit es Ruhe hat und für sich sein kann. Sie kümmert sich intensiv um das Tier, setzt sich also mit ihm und seiner Kranhkeit auseinander.
Was hat das nun konkret mit meiner Freundin zu tun?
Ganz einfach, ich fragte sie: Nimmst Du Dir Zeit für Dich? Sonderst Du Dich ab und zu vom Alltag ab? Setzt Du Dich mit Dir auseinander?
Die Antwort kam prompt: "Nein, ich setze mich nicht mit mir auseinander, ich habe keine Zeit dafür."
Nun wird sie es hoffentlich tun, um ihren Tieren Leid und Tod zu ersparen. Durch die Symptome ergab sie dann ein ganzes Bild und sie weiss, wo sie anzusetzen kann.
LG kuma
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10.06.2010, 23:18
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Heilerfolge Beitrag #3 (permalink)
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Earthbound
Registriert seit: 01.01.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 1.406
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Der Ansatz von Salamander ist recht interessant: Es ist auf einem Niveau, das er ertragen kann.
Manchmal ist das so. Auch ich schlage mich seit ca 30 Jahren mit einer tödlichen, unheilbaren Nervenkrankheit herum. Alle sagen, was für ein milder Verlauf, nun ja, ich habe eben meine eigenen Strategien, und wenn es so ist, dass es für mich erträglich ist, dann ist das schon o.k. In Krisen bin ich allerdings ganz schön am Rudern.
Übrigens, Tinnitus habe ich auch ab und an, aber nur kurz. Als mir das die ersten Male passierte, dachte ich, nein, nicht das auch noch. Dann hat mir meine Lehrerin erzählt, dass der Kontakt zu Geistern sich anfangs oftmals wie ein Tinnitus anhören kann. Wenn es jetzt pfeift, dann frage ich nach, was los ist, und es hört wieder auf.
So ist das bei mir.
Übrigends...interessantes Thema, lieber Salamander.
L.G. Snake
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11.06.2010, 00:13
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Heilerfolge Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.03.2006
Ort: Hamburg
Alter: 40
Beiträge: 946
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Hallo meine beiden Vertrauten. Beide Beispiele sind sehr interessant. Deine Offenheit berührt mich , Snake ! In beiden "Fällen" geht es um Heilung. Heil werden empfinde ich aber bei Snake anders als in dem Beispiel von Kuma , ohne jetzt hier von richig oder falsch zu sprechen. Ich nähere mich immer mehr der Auffassung , dass man auch im Kranksein "Ganz" sein kann. Das betrifft dann immer die besonders gravierenden Erkrankungen. Ist das Ziel wirklich immer und in jedem Fall die Auflösung der Erkrankung ? Lg vom Salamander
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11.06.2010, 01:14
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Heilerfolge Beitrag #5 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.697
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Mir kommt es gerade so vor, als würden hier Krankeiten als positiv hingestellt, oder gar verherrlicht werden.
Kranhkeiten sehe ich als Wegweiser auf dem Weg zu sich selber. Als solche können sie zwar eine hilfreiche Funktion haben, aber soblad man sich wieder auf dem Weg befindet, benötigt man die Wegweiser nicht mehr.
Ist es nicht sinnvoller, den Weg intuitiv zu erkennen, anstatt sich von Wegweiser abhängig zu machen?
Oder anders gefragt: Wieso soll man sich von einer Krankheit beeinträchtigen lassen, wenn die Möglichkeit zur Heilung besteht?
Sorry, aber ich kann Euren Gedankengängen nicht folgen.
Zieht Ihr das Ertragen einer Krankheit der Gesundheit vor?
Ist es bequemer, zu leiden, als die Ursache für das Leid zu suchen?
Ich seh schon, ich habe einen völlig anderen Ansatz. Ich lass Euch gerne Eure Sichtweisen, aber verstehen oder teilen kann ich sie nicht.
Nach meiner Meinung ist Heilung auch dann nicht unmöglich, wenn Krankheiten als unheilbar bezeichnet werden. Es mangelt uns lediglich am Know-How und den "Mitteln".
Dazu kommt, dass wir uns selber einschränken, indem wir eine Krankheit als unheilbar bezeichnen. Damit manifestieren wir die Unheilbarkeit eigenhändig, wir lassen sie Wirklichkeit werden.
Sind es nicht die Schamanen, die im Stande sind, durch die Kraft der Geister Wunder zu vollbringen? Indem jene Schamanen ihr Denken einschränken, sind sie nicht mehr offen für die Wunder, die sie vollbringen könnten.
LG kuma
Geändert von kuma (11.06.2010 um 01:16 Uhr)
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11.06.2010, 01:31
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Heilerfolge Beitrag #6 (permalink)
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Reisender Poet
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.10.2009
Ort: mal hier, mal dort
Alter: 44
Beiträge: 1.010
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Hallo ihr lieben,
ich sags jetzt mal so, wie Milan oft zu sagen pflegte: "fragt die geister" 
Das wißt ihr, jedoch genauso gut, wie viele, die da jenen zugang haben und selbst heil sind, um Heilung zu vermitteln. 
Ich kann von mir behaupten, dass ich heil bin, jedoch den Beeinflussungen, in welcher Form auch immer, ausgesetzt bin (wie jeder andere auch).
Und genau da, ist der Ansatz, sich bewußt zu werden, was mache ich, was hilft mir, heil zu bleiben (um anderen Hilfe geben zu können) und wie filltere ich jene, manipuliernden Botschaften der Gesellschaft.
ein freier otter, der die Freiheit liebt
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11.06.2010, 02:01
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Heilerfolge Beitrag #7 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 09.11.2009
Ort: brasilien
Beiträge: 1.090
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hallo snake,
da du keine hemmungen hast brauch ich ja auch keine falsche scham an den tag zu legen, oder?
Zitat:
Zitat von Snake
Auch ich schlage mich seit ca 30 Jahren mit einer tödlichen, unheilbaren Nervenkrankheit herum.
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das also ist der grund warum du bei genau dem thema 'unheilbare krankheit' zu mir sagtest 'bleib du mal schön in deinem wolkenkukucksheim' (oder so ähnlich)
ich wiederhole: keine krankheit ist unheilbar!
wenn der betroffene allerdings für sich und zu sich sagt: das ist unheilbar, dann ist es das auch
erwarte ein wunder! - wenn der betroffene für so etwas offen ist, erst dann kann auch ein wunder geschehen!
Zitat:
Zitat von Snake
...nein, nicht das auch noch.
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in den threads zu quantenheilung steht genau das geschrieben: wer so an seine botschaften rangeht, der muss sich nicht wundern
sorry wenn ich so direkt werde, aber du legst mir (dir?) den ball auf den elfmeterpunkt
lg
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11.06.2010, 09:10
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Heilerfolge Beitrag #8 (permalink)
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Earthbound
Registriert seit: 01.01.2009
Ort: Bayern
Beiträge: 1.406
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Oftmals werden in diesem Unterforum die Worte zerpflückt ohne nach dem Sinn zu fragen.
@Kuma: Da gebe ich Dir recht, es ist besser heil zu sein und das auch zuzulassen.
@schumil: Kein Kommentar
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