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18.12.2006, 22:44
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Keltischer Schamanismus Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 08.08.2006
Ort: Rhein/Main
Beiträge: 47
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Keltischer Schamanismus
Hallo,
weiss nicht genau wo ich anfangen soll - also falle ich mal wieder mit der Tür ins Haus! Mich interessiert Schamanismus. Habe schon recht viel im Forum gesucht und gefunden. Bin aber über den Begriff Keltischen Schamanismus gestolpert und würde nun gern mehr darüber wissen. Es wird viel vom Indianischen Schamanismus gesprochen, gefühlsmässig fehlt mir hier aber etwas.
Hat irgendwer schonmal eine Keltische Schamanensitzung gehabt (falls es soetwas gibt?!?!) Oder andere Erfahrungen hier gesammelt.
Danke auf jeden Fall für eure Antworten
(mein "roter Faden" wird hierdurch immer länger  )
Sonnigen Gruss
Stassia
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19.12.2006, 12:51
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Keltischer Schamanismus Beitrag #2 (permalink)
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Schamane
Registriert seit: 26.07.2006
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 327
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Hallo Stassia, keltischen Schamanismus finden wir zB im Druidentum, aber auch im Hexenwissen.
Dummerweise gibt es kaum authentische Überlieferungen, da wurde recht gründlich aufgeräumt. Was Du heute so findest sind fast alles Rekonstruktionen.
Doch ich stimme Dir, in unseren Breitengraden sind uns diese heimischen Formen des Schamanismus näher als indianische, afrikanische oder asiatische.
Lebendiger Schamanismus hat aber immer auch zeitgemäß zu sein.
Deshalb müssen wir lernen, wo wir können - und dann im zweiten Schritt das Gelernte auf unsere Region übersetzen.
Lieber ist mir, wenn eine "keltische Schwitzhöhle" neu erfunden wird, als wenn bei uns auf einmal alle anfangen, Tipis aufzubauen und Indianerlieder zu singen.
herzliche Grüße,
Don
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19.12.2006, 14:21
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Keltischer Schamanismus Beitrag #3 (permalink)
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Keltin
Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 430
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Keltischer Schamanismus hat sich im Laufe der Zeit stark verändert.
Wurden früher (in der frühen Bronzezeit) Sonne und Mond noch gleichermaßen verehrt und ging man davon aus, beide sind gleichberechtigt und folgen einer dem anderen, spielte im Zuge der Sesshaftigkeit zunehmend die Sonne eine bedeutendere Rolle, da die Sonne wichtiger wurde um gute Ernten einzufahren. Da der Mann für die Sonne steht, ist es sicher nicht verwunderlich, dass er die Herrschaft übernahm.
Möglicherweise ging es auch um Besitzdenken: Wer Land hatte, hatte erstmalig Besitz, und diesen galt es vor Übergriffen zu schützen.
Später wurden Frauen, die ihre Rolle seit jeher in der Identifikation mit dem Mond sahen, bekanntlich als Hexen "verschrien".
Einer Wiederherstellung des alten Kräfteverhältnisses (Ausgewogenheit von Sonne und Mond- oder Mann und Frau) stehen sicher reichlich Zweifler gegenüber
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19.12.2006, 14:26
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Keltischer Schamanismus Beitrag #4 (permalink)
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~Gaia~
Registriert seit: 24.11.2005
Ort: In meinem Herzen
Beiträge: 11.233
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Hallo Stassia,
Die Kelten, die waren schlau  wir wissen fast nichts über sie und ihre Spiritualität.
Ich habe hier aber trotzdem wens intressiert einen Buchtipp, Keltischer Schamanismus von John Matthews
ich halte mir immer folgendes vor Augen:
nur nicht zu versteift an die Sache rangehn, man nehme aus allem das Gute und das umzusetzen bewirkt schon vieles in und um Uns, so fahre ich zumindest ganz gut. 
Liebe Grüsse
Aby
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19.12.2006, 21:12
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Keltischer Schamanismus Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 08.08.2006
Ort: Rhein/Main
Beiträge: 47
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Danke - fuer eure Antworten. 
Habe gestern noch im Netz gesucht und bin auch fuendig geworden.
Werde mich morgen mal im Buchladen durchwuehlen.
Auf jeden Fall hoere ich auf meine Intuition.
Vielleicht kommen noch mehr Infos 
freue mich darauf.
Liebe Gruesse
Stassia
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25.02.2007, 11:42
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Keltischer Schamanismus Beitrag #6 (permalink)
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NORTHBOY ein Druide ???
Registriert seit: 15.02.2007
Ort: Radebeul
Beiträge: 23
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Keltischen Schamanismus
Ich glaube das die Drachen sehr viel mit über diesen Schamanismus wissen man müsste sie nur sicher fragen leider weis ich nicht wie ich mit ihnen in Kontakt tretten kann :-((( Mir ist nur durch "zufall" einer im Traum erschienen und er zeigte mir noch 2 andere so dass ich auf 3 Drachen an meiner seite kamm aber ich weis zu wenig um ernsthaft daran zu glauben.
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26.02.2007, 19:57
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Keltischer Schamanismus Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Liebe Stassia,
Schamanismus, ob nun indianisch, keltisch oder asiatisch-afrikanisch, wie auch immer entstammt in seinem Ursprung aus dem selben Bereich.
Der ursprüngliche Schamanismus hat seine Wurzeln in indigenen sibirischen Stämmen und ist ansich ein evenkisches/ tungusiches Wort. Es bedeutet übersetzt in etwa - mit Hitze und Feuer arbeiten - ein Schamane wird auch als Wanderer zwischen den Welten bezeichnet.
Im Gegensatz zu Europa, wo durch die Inquisition und Verfolgung der Wissenden und Kundigen gründliche Ausräumung folgte, lebt in einigen Kulturen der Schamanismus weiter.
Es geht nicht darum, zu werten, welcher Schamanismus nun der "Richtige" ist. Oder ob wir, wenn wir uns einem bestimmten Kulturkreis- Schamanismus zuwenden, unsere Wurzeln verraten.
Nein es geht darum dieses Wissen das in uns schlummert wieder neu aufleben zu lassen.
Es geht darum, mit dem Neu- Erlernten wieder Zugang zu unseren tiefsten Wurzeln zu erhalten.
Daraus wird das für unseren Kulturkreis wichtige und notwendige neu aufleben, der Weg der Heilung beschritten.
Wichtig ist Jenen die uns lehren, mit Respekt zu begegnen.
Ihre Kultur und Ihr Wissen zu ehren und mit dem Erlernten hier in unserem Kulturkreis das alte schamanische Wissen, wieder neu einzusetzten.
In erster Linie, zum Wohl und zur Heilung unserer aller Mutter -Mutter Erde- beizutragen. Daraus resultiert die Heilung für alle auf Ihr Lebenden Wesen.
Es befremdet mich zutiefst, wenn ich immer wieder lese und höre, wie sich Menschen gegenseitig werten und versuchen sich dadurch besser oder gar wissender darzustellen.
Denn die Energie die hierbei fliesst, könnte sinnvoller eingesetzt werden.
Der Mann von dem ich lernen darf, spricht oft die weisen Worte.
"Es geht nicht darum, ob Du eine Zeremonie absolut perfekt zelebrierst.
Wichtig und das ist absolut unabdinglich, ist der Respekt den Du der geistigen Welt und damit dem Schöpfer entgegenbringst.
Er sieht was anderen verborgen ist, wertet nicht wo ein Mensch den Zeigefinger erheben würde. Der Schöpfer sieht Dein Herz, das Gebet ist die stärkste Medizin die es gibt."
Ich wünsche Dir viel Licht auf Deinem Weg, Menschen die Dich erkennen und Dein Leben lebendiger werden lassen, Klarheit in Deinen Gedanken und Handeln, auf daß Deine Schitte sanft Mutter Erde berühren.
herzlichst grüßt Euch
Red tourn around
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26.02.2007, 20:52
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Keltischer Schamanismus Beitrag #8 (permalink)
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Dienstleister am Menschen
Sternzeichen:
Registriert seit: 22.01.2006
Ort: Kehl am Rhein
Alter: 59
Beiträge: 570
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Zitat:
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Zitat von RetournAround
Es geht nicht darum, zu werten, welcher Schamanismus nun der "Richtige" ist. Oder ob wir, wenn wir uns einem bestimmten Kulturkreis- Schamanismus zuwenden, unsere Wurzeln verraten.
Nein es geht darum dieses Wissen das in uns schlummert wieder neu aufleben zu lassen.
Es geht darum, mit dem Neu- Erlernten wieder Zugang zu unseren tiefsten Wurzeln zu erhalten.
Daraus wird das für unseren Kulturkreis wichtige und notwendige neu aufleben, der Weg der Heilung beschritten.
Wichtig ist Jenen die uns lehren, mit Respekt zu begegnen.
Ihre Kultur und Ihr Wissen zu ehren und mit dem Erlernten hier in unserem Kulturkreis das alte schamanische Wissen, wieder neu einzusetzten.
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Da muss ich dir recht geben, darum geht es bestimmt nicht. Aber m E geht es darum, daß wir Mitteleuropäer und vor allem wir Deutschen endlich lernen sollten, unsere Wurzeln zu erkennen und zu verstehen. Sie auszugraben und sie zu beschnuppern ist die Losung der Stunde. Statt trommelnd und mit den Haaren wackelnd in irgendwelchen indianischen Schwizhütten zu hocken und so zu tun, als wären wir dem amerikanischen Kontinent und seiner Kultur näher, als dem Eigenen, sollten wir daran gehen, den indigenen und kulturanthropologischen Begriff des Schamanismus in unserem Lande zu hinterfragen und wiederentdecken.
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