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22.01.2010, 11:11
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #1 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.733
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Das Wiederaufleben des Schamanismus?
Ich habe das heute in einer argentinischen Zeitung gefunden:
http://www.lmneuquen.com.ar/noticias...1/22/52722.php
Im vom des Tempels von Tiwanaku (oder Tiahuanaco) wurde offiziell zum ersten Mal nach 500 Jahren eine schamanische Zeremonie durchgeführt, in der, der Präsident Boliviens auch als spiritueller Führer eingesetzt wurde.
Soweit ich das aus dem Bild erkennen kann, es handelt sich um aymaraische Indianer, die lange vor den Inkas dort lebten. Aus den Farben der Ponchos kann man auch erkennen, dass sie Mitglieder des Laika-Rates sind, eine Gruppe von Schamanen die schon im Inka Imperium tätig war, aber, so mit der Regierung wenig zu tun hatte, da sie meistens abgeschieden lebten.
Hier finden wir einen ähnlichen Fall wie in der Mongolei, wo die alten Schamanen immer noch praktizieren, der grösste Unterschied besteht aber darin, im Gegensatz zur Mongolei waren die Inkas eine sesshafte Gesellschaft.
Es besteht des öfteren der Eindruck, der schamanische Weg, wäre (wie im Falle Europas) durch machthungrige Staatsreligionen ersetzt, was in vielen Fällen auch so war, eine grosse Ausnahme waren eben die Völker aus den Anden, wo diese weiter Bestand hielten.
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22.01.2010, 13:25
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 06.06.2005
Ort: Bochum
Alter: 53
Beiträge: 135
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Hmmm.... zu den Laika... ich würde mal sagen, es ist nicht belegt, dass es sie gab. Ich finde zu dem Thema immer wieder nur so halbseidene Aussagen wie z.B.:
Die Laika (die Nachkommen der Inka) haben vor mehr als 40.000 Jahren Techniken der Energiearbeit gekannt, die kraftvoll und transformierend waren. ...
Vor 40.000 Jahren war Südamerika noch gar nicht besiedelt. (Als ältester Skelettfund gilt eine Schädeldecke aus der kalifornischen Stadt Los Angeles, deren Alter auf 26.000 Jahre geschätzt wird.) Und Südamerika wurde ausgehend von Nordameria besiedel.
Woher kommt also diese Sache mit der Laika-Tradition? Außer bei Villoldo und Munay-Ki habe ich noch nichts davon gelesen.
Grüße
A.
Geändert von Amazonee (22.01.2010 um 13:40 Uhr)
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22.01.2010, 13:28
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #3 (permalink)
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alles
Registriert seit: 19.08.2009
Ort: überall
Beiträge: 290
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Zitat:
Zitat von Max_Berlin
Es besteht des öfteren der Eindruck, der schamanische Weg, wäre (wie im Falle Europas) durch machthungrige Staatsreligionen ersetzt, was in vielen Fällen auch so war, eine grosse Ausnahme waren eben die Völker aus den Anden, wo diese weiter Bestand hielten.
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Das würde ich als eine vorübergehende Phase bezeichnen. Die ist bald vorbei und dann können die Machtreligionen nicht mehr bestehen weil sie einfach nur eine illusion liefern die zerplatzt.
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22.01.2010, 13:36
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #4 (permalink)
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unterwegs
Sternzeichen:
Registriert seit: 25.03.2007
Ort: südamerika und deutschland
Alter: 46
Beiträge: 389
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danke Max fürs finden und einstellen.
(abgesehen davon finde ich Morales Äußerungen oft sehr treffend, auch z.B. zu Haiti und der Tatsache, daß die Amis als erstes Militär schicken und den Flughafen besetzen...)
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22.01.2010, 14:17
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 06.06.2005
Ort: Bochum
Alter: 53
Beiträge: 135
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Ergänzung: Ab 11.000 v. Chr. gibt es zahlreiche Funde der Clovis-Kultur (nach dem ersten Fundort, Clovis im US-Bundesstaat New Mexico) mit charakteristischen steinernen Speerspitzen über ganz Nordamerika, und bald darauf finden sich Spuren des Menschen auch in Amazonien und in Patagonien. Innerhalb von 1.000 Jahren hatten die Einwanderer also die Südspitze Südamerikas erreicht, und sie hatten sich dabei auf einige Millionen vermehrt.
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23.01.2010, 09:49
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #6 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.733
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Zitat:
Zitat von Amazonee
Hmmm.... zu den Laika... ich würde mal sagen, es ist nicht belegt, dass es sie gab. Ich finde zu dem Thema immer wieder nur so halbseidene Aussagen wie z.B.:
Die Laika (die Nachkommen der Inka) haben vor mehr als 40.000 Jahren Techniken der Energiearbeit gekannt, die kraftvoll und transformierend waren. ...
Vor 40.000 Jahren war Südamerika noch gar nicht besiedelt. (Als ältester Skelettfund gilt eine Schädeldecke aus der kalifornischen Stadt Los Angeles, deren Alter auf 26.000 Jahre geschätzt wird.) Und Südamerika wurde ausgehend von Nordameria besiedel.
Woher kommt also diese Sache mit der Laika-Tradition? Außer bei Villoldo und Munay-Ki habe ich noch nichts davon gelesen.
Grüße
A.
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Also, was die Besiedlung Amerikas angeht, es gibt ältere Funde im Süden Chiles, aber insgesamt nicht mehr als 40.000 Jahren.
Bezüglich der Laika selbst (sie sind nicht sehr viele) es gibt von einigen Schulen (so eine gibt es im Raum Nürnberg) organisierten Treffs in der Nähe von Aguas Calientes.
Bezüglich der Traditionen in Süd Amerika, als die Spanier die indianischen Stämmen dort fanden, haben sie zusammen mit den Christlichen Missionaren ganze Arbeit geleistet, wie man ganze Völker versklavt, sie kulturell zerstört, und sehr systematisch ausraubt. Deswegen hat man nie so genau hingeschaut wie die spirituellen Traditionen so wirklich waren, und noch viel weniger, was denn für ein Wissen da gab.
Ich meine, das ganze Wissen der Maya wäre auch vollkommen verloren gewesen, weil die Spanier und speziell die Kirche fast alles zerstört hat.
Deswegen, hat man hier - als indirekter Verursacher der ganzen Sache (damit meine ich Europa insgesamt) wenig von den Laika oder sonst irgend etwas gehört oder gelesen.
Tatsache ist Quechua (Ketschua) enthält so wie die Sprache der Kahunas jede Menge Begriffe die für ein tiefes Wissen über spirituelle Zusammenhänge bezeugt
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23.01.2010, 11:51
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #7 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.336
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Das passt ja dazu, dass Morales einen alternativen Klimagipfel machen will:
http://www.sein.de/news/2010/januar/...ipfel-ein.html
Südamerika scheint sich richtig ordentlich zu bewegen. Erst die Verfassung und dann das jetzt alles. Wäre schön, wenn schamanische Traditionen und schamanisches Gedankengut dort wieder erstarken würden.
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23.01.2010, 12:05
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Das Wiederaufleben des Schamanismus? Beitrag #8 (permalink)
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|
alles
Registriert seit: 19.08.2009
Ort: überall
Beiträge: 290
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Das wäre schön wenn das dann auch Ergebnisse bringt wie ich vermute.
Das Problem ist nur das Morales sich in extreme Gefahr begibt.
Man weiß doch zu was gewisse andere Menschen in den westen Fähig sind, davor kann einen keine Armee der Welt schützen
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