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20.01.2010, 21:05
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #33 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Zitat:
Zitat von mauretania
Für diesen thread eignet sich als Beispiel hervorragend meine Rezension zu dem Buch: Das weisse Land der Seele von Olga Kharitidi
Auszüge der Rezi:
In dem Buch: "Das weisse Land der Seele" von Olga Kharitidi geht es um eine junge Psychiaterin, die von ihrem Wohnort Nowosibirsk in das Altai-Gebirge reist, um
eine Freundin zu unterstützen, die dort mit Hilfe einer weisen alten Frau geheilt werden soll. Die junge Ärztin macht selber einige mystische Erfahrungen mit Hilfe der Schamanin und diese Erfahrungen verändern ihr Leben und ihre Arbeit in der Psychiatrie in Bezug auf die Behandlung ihrer Patienten.
Dieser Roman enthält teilweise autobiographische Bezüge.
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Yep, das Buch ist spitze!
Eine Stelle darin wird mir wohl zeitlebens im Kopf bleiben.
Die Ärztin versetzt also den Mann aus dem Altai, der freiwillig zu ihr in Behandlung kam, in Hypnose. Soweit ich mich erinnere, nimmt er dabei ungewollt Kontakt zu einem Ahnen auf.
Die Ärztin fragt ihn nach der Behandlung, was er während der Hypnose erlebt hat.
Er antwortet ernst, er wisse nun ganz genau, dass er zurück nach Sibirien muss, um Schamane zu werden 
Die Ärztin reagiert entsetzt, fragt sich, was sie falsch gemacht hat, und ob ihr Patient nun völlig durchknallt.
Ich hab Tränen gelacht! 
LG kuma
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20.01.2010, 22:09
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #34 (permalink)
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löwenstern
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.928
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Ja, ich kann mich an die Szene erinnern.
Ich finde einen Satz bemerkenswert:Zu jedem Menschen gehört ein Wesen, das den Raum seines Sees des reinen Geistes bewohnt.
Seite 223
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21.01.2010, 00:15
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #35 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Zitat:
Zitat von mauretania
Ja, ich kann mich an die Szene erinnern.
Ich finde einen Satz bemerkenswert:Zu jedem Menschen gehört ein Wesen, das den Raum seines Sees des reinen Geistes bewohnt.
Seite 223
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Wie ist denn der nähere Zusammenhang dazu?
Ich hab das Buch ausgeliehen gekriegt, kann darum nichts nachlesen.
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21.01.2010, 11:59
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #36 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 13.01.2010
Beiträge: 30
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Hallo !
Schamanen sind gut
Psychologen sind gut
Beide machen im Prinziep den selben Job - Sie hälfen Menschen
In einem anderen Eintrag habe ich das schonmal geschrieben : Die Traditionen in der Magie sind die Vorläufer der Psichologie .
Das kann man schon an ihren Fachsprachen und deren Gemeinsamkeiten erkennen .
Visualisieren : Psichologie = Sich ein ............ Vorstellen
Magie = Sich ein ............ Vorstellen
Beide Visualisieren um etwas zu erreichen
Unterbewustsein : Psichologie = es ist die beschreibung des "Unbewusten"
denken ( Scheiß Beschreibung aber ich wehle sie
um etwas deutlich zu machen )
Magie = Das Unterbewustsein ist eines der Fielen Ichs im
Menschen .
Die Liste kann noch sehr, sehr weiter geschrieben werden . Aus meiner erfahrung kann ich nur eins sagen Schamanismus und Psichologie können sich wunderbar ergänzen ABER sie dürfen sich nicht abwekseln bei einer Problembehandlung . Ein "Schamanisches Problem" muss mit schamanischen Mitteln angegeangen werden die Psichologie kann dem Schamanen eine andere Sicht ermöglichen wen diese von nöten ist . Um eine Bessere Schamanische Lösung zu finden . Aber umgekert wird ein Schuh daraus . In beiden Fällen wir der Behandelnde unglaubwürdieg wen dieser zwichen beiden Wissenschaften weckselt UND dabei beide als Gleichberchtigt Wissenschaften verwendet . Verwendet der Behandelnde aber an die Jeweils andere Wissenschaft als Unterstützenden Ideehen Geber aber nich als behandelnd Relewante Metode verwendet Behält das Vertrauen seiner Patienten .
Ich hoffe ich konnet mich versändlich machen . MfG Reisende.
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21.01.2010, 15:25
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #37 (permalink)
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löwenstern
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.928
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@ kuma dieser Satz zeigt den schamanischen Ansatz auf- meiner Meinung nach.
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21.01.2010, 15:36
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #38 (permalink)
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Schamanin
Registriert seit: 22.10.2009
Beiträge: 431
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Hallo 
Oder auch:
Jedes Geschöpf ist mit einem anderen verbunden, und jedes Wesen wird durch ein anderes gehalten.
Nicht wahr, mauretania?  Deine Signatur ... ist nett! 
Liebe Grüße,
Animalspirit 
P.S.: Ich würde es begrüßen noch ein wenig mehr von konkreten Vergleichen zwischen Schamanismus und Psychologie zu lesen ...
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21.01.2010, 15:57
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #39 (permalink)
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Teilzeitverrückte
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.01.2010
Ort: tief im Wöhösten
Alter: 45
Beiträge: 237
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Hallo Reisende,
ich hab schon oft gehört, dass wir als verpflichtet seien, methodentreu zu arbeiten, um das Vertrauen der Klienten nicht zu missbrauchen, letztens in einer FoBi. Der Dozent konnte nix anderes, was soll er also sonst postulieren?
Andererseits gibt es die Forderung nach der Authentizität der HeilerInnen...und betrügen wir unsere Klienten nicht auch, wenn wir nicht ALLES, was wir zur Heilung beitragen können, auch hernehmen?
Ich kenne etliche Psychologen, die in den 80ern in schamanischen Kreisen gesessen haben. Deren Erfahrungen sind in die Praxis der 90er vielfach eingeflossen. Insbesondere im Bochumer Gesundheitstraining finde ich da viele Ansätze, und dieses Programm ist im klinischen Gebrauch, insbes. bei Krebspatienten. Dölma hat das Thema supergut dargestellt. Ist es da authentisch, den Patienten methodentreu zu behandeln, wenn du genau weisst, das bringt so nix?
Den klinschen Alltag hinschmeissen, den Muggels das Feld wieder komplett überlassen...oder integrieren, so gut dass geht?
Den Gipfel der Ironie hat eine alte Bekannte von mir besteigen müssen, in ihrer Ausbildung in Verhaltenstherapie.......ein Kind mit Geisterangst.....  sachma, was hättest du da gemacht?
Grenzen im Kopf, Grenzen im Herzen, all die mühsam abgebauten Blocks wieder wachsen lassen?
Sehr nachdenklich
die Bluecloud
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21.01.2010, 21:19
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Schamanismus und Psychologie Beitrag #40 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.08.2009
Ort: Westfalen
Alter: 47
Beiträge: 688
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*Prust* Könnte man das nicht authentisch und methodentreu verklausulieren und bearbeiten?  Zunächst wäre den Eltern im Brustton der Überzeugung zu vermitteln, dass sie wohl schon selbst gemerkt hätten, dass es nichts gebracht hätte, dem Kind ein Dutzend mal zu erklären, es gäbe überhaupt keine Geister. Das Kind habe immer noch Angst. Weswegen man nun paradox intervenieren und eine Angstbewältigung in sensu ausprobieren wolle.  So lerne das Kind, seiner angstmachenden eigenen Phantasie bzgl. Geistern eine hilfreiche Phantasie entgegenzusetzen. - Anschließend würde man mit dem Kind in altersgerechter Form überlegen, welche Visualisierungen es zum Schutz einsetzen könnte. (Das wäre natürlich nur o.k., wenn nichts tatsächlich Ernstes hinter den Beschreibungen des Kindes zu vermuten ist.) Also ich habe schon ohne zu lügen die ungewöhnlichsten Aktionen gutachterlich abgesegnen lassen.  Aber begrifflich "sauber verpackt". Allerdings wären das allgemeine transpersonale Behandlungselemente, keine schamanistischen.
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