Von den Druiden wird berichtet, sie seien sehr gelehrige Menschen gewesen, verstanden etwas von
Astrologie, Mathematik und weiteren Wissenschaften, darüberhinaus sprachen sie oftmals mehrere Sprachen, also auch Griechisch und Latein. Zudem waren sie Musiker und Dichter, sogenannte Barden.
Der Schamane im klassischen Sinn ist jemand, der durch Extasetechniken den Zugang zur geistigen Welt findet.
Bei meinem Zusammentreffen mit SchamanInnen aus Zentralasien konnte ich folgendes feststellen: Sie verstanden oftmals viel von Astrologie, Geomantie (
Feng-Shui) Kräuterheilkunde, waren Musiker, Künstler, Heiler und wussten um die Extasetechniken.
Durch meine Beobachtungen konnte ich feststellen, dass Eingeweihte jedwelcher Richtung eine Ausbildung durchlaufen, bevor sie zu wirken beginnen. Diese Ausbildung katapultiert sie aus der breiten Masse heraus.
Können wir also davon ausgehen, dass diese Menschen in ihrem Kulturkreis zu den "Gebildeten" zählen? Ich meine ja. Selbst unter den Ureinwohnern Neuguineas, die den Steinzeitmenschen näher stehen als dem modernen Menschen, trägt der Schamane ( wenn man ihn so nennen darf ) des Cargo Kultes das Netz der Weisheit. Dies besagt, er weiß ein wenig mehr, als der Rest der Community.
Können wir also davon ausgehen, dass SchamanInnen, wie wir diese Menschen heute nennen, zu den Gebildeten ihres Kulturkreises gehören?
Was meint Ihr? Auf Eure Antworten freut sich die Rasselschlange,
Rasselrassel