Was mir bei vielen Arten von "schamanischen Zusammenkünfte" auf den Sack geht, ist das ewige Konkurrenzgehabe. Jeder will der beste, stärkste, grösste Schamane oder Schamanist (schamanisch Arbeitender) sein und lässt die anderen spüren, dass sie gar nix sind.
Ich war mal Teilnehmer in so'ner Runde, wie ihn chokra beschreibt. Ein halbes Jahr lang ging das ganz gut, es war wirlich sehr bereichernt, lehrreich und spassig. Tolle Leute... dann hats stark angefangen zu "menscheln" (wie oben beschrieben), und die Runde ist nach und nach aueinandergefallen.
Ein Konkress ist sicherlich nicht ganz damit zu vergleichen, aber birgt auch gewisse Anteile davon.
Ich würde es sehr begrüssen, an einem teilzunehmen, wo hiesigen Schamanen und Schamanisten zu finden sind, und keine "importierten Exoten" von Sibirien, Peru,
Amerika, Nepal und weiss der Teufel woher. Nicht dass ich was gegen die hätte, im Gegenteil, aber viel interessanter und bereichernd find ich die Arbeitweise der hiesigen.
Was nützen uns ausländische schamanische Methoden, die womöglich in einem total anderen sozialen und kulturellen Umfeld stattfinden? Sie sind kaum in unsere Kultur übertragbar, von der Authentizität mal abgesehen.
Kurz mal so dahingebrabbelt,
LG kuma