Insbesondere Felicitas Goodman, die ich jüngst empfohlen bekommen habe ( :-) danke, liebe Lucia !) hat mich wieder mehr für die alltägliche Wahrnehmung und die alltäglichen Erfahrungen sensibilisiert, die man auf einem schamanischen Hintergrund betrachten kann. Und damit meine ich konkret, wie sich schamanische Reisen in die alltägliche Wirklichkeit manifestieren. So hatte ich vor kurzem während einer Reise eine Begegnung mit meiner Wildsau. Während dieser Reise stellte sich heraus, für welchen meiner Lebensbereiche sie zuständig ist. Es sind die Bereiche Familie...Gemeinschaft...Freundschaft....Beziehung .
Gestern trug ich den Wunsch in mir, meine Wildsau und diesen Bereich in meiner alltäglichen Wirklichkeit vermehrt wiederzufinden. Und da passierte mir heute etwas wirklich komisches. Ich habe mich heute mit zwei Arbeitskollegen getroffen - das mache ich sonst sehr selten. Bin da eher skeptisch und menschenscheu. Wir wollten in eine bestimmte Kneipe, die heute aber so voll war, dass wir keinen Platz gefunden hatten. Da kam ich unbedacht auf die Idee einer Alternative. Das lief dann darauf hinaus, dass wir drei, entgegen meiner Erwartung, einen sehr lustigen und geselligen Abend, in einem "Schweinske - Lokal" verbrachten, dass als Symboltier das Schwein hat. Und für diesen Abend bedanke ich mich hiermit herzlich bei meiner Sau.
Ich fühle mich sauwohl !
Das klingt sehr unspektakulär....geradezu banal. Aber gerade diese Kontaktebene finde ich so wichtig, mit den Geistern zu pflegen. Und ich gewisser weise war es sogar eine Art Heilung für mich. Heilung von meiner mir manchmal selbst auferlegten Selbstisolation und den damit verbundenen Gefühl des Alleinseins, Heilung auch von Kontaktvermeidungsstrategien.
Und gleichzeitig stärkt es mein Band zu einen meiner Krafttiere.
Grüße vom
salamander