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12.10.2008, 23:26
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Eigene Wurzeln Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.03.2006
Ort: Hamburg
Alter: 41
Beiträge: 1.073
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Eigene Wurzeln
Ich möchte diesen Aspekt einmal bewußt hervorheben, weil man in der Diskussion über Schamanismus ja oft auf andere indige Völker blickt.
@ Rotmilan (Du weißt, wie sehr ich Dich schätze) - aber Du brauchst jetzt erstmal n schönen starken Kaffee :-) u n d hoffe sehr auf Deinen Beitrag !
und alle anderen kritischen Leser: verbale Thorpedos und Atomsprengköpfe sind jetzt wirklich nicht notwendig, es geht wirklich um einen Austausch.
Mir geht es so, dass ich den Schamanismus in seinen unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen zwar interessant finde, dass für meine "privaten" Bedürfnisse aber völlig Schnuppe und auch völlig wertlos ist. Mich langweilt es nachzuäffen oder mich da auf eine "...so tun als ob"...Ebene zu begeben. Wenn ich von Aussagen von Schamanen oder dem Schamanismus lerne, dann merke ich, habe ich nur einen Nutzen von der Essenz der Aussage. Ich muss immer - und gerade im spirituellen Bereich - Inhalte assimilieren , so dass sie mir in Fleisch und Blut übergehen. Das heißt, ich fühle mich zwar im Schamanismus zu Hause aber nicht in den Kulturen, aus denen er transportiert wird. wie Hellinger schon sagt : "ohne wurzeln keine Flügel"
Und doch frage ich mich machmal, ob ich da vielleicht einer etwas überzogenen Selbstbezogenheit erliege....und vielleicht gibt es da welche unter euch, denen es ganz anders geht...
es grüßt
der
salamander
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13.10.2008, 19:40
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Eigene Wurzeln Beitrag #2 (permalink)
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Weite Schwingen
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.053
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Hey Salamander,
also um diese Uhrzeit ist es bei mir mehr das Glas Rotwein.
Abgesehen davon wüßte ich nun nicht was mich an Deinen Ausführungen stören sollte.
Auch ich beziehe mich primär auf MICH und meine Erfahrungen mit meinen höchst eigenständigen Krafttieren.
Ich lehne mich keineswegs an die Indianer oder andere indigene Völker an und wenngleich ich über die Sami zum Schamanismus kam (in deren Land) und wenngleich mir das Joiken sehr hilft beim Schamanen, so bin ich dennoch kein Sami und kopiere auch nicht deren Kultur.
Ich baue was Eigenes auf.
Doch wie Lucia schon schrieb: Wer wirklich schamant, der wird feststellen, daß Erfahrungen aus dieser Tätigkeit sich reproduzierbar decken mit den Erfahrungen der Schamanen aus den verschiedensten Kulturkreisen.
Ich mag es lediglich nicht, wenn mir jemand, der eben nicht die ganze Tiefe auslotet (ausloten kann) mir erklären will wie es "auch sein kann". 
Es ist eben NICHT so, daß jeder aus den unterschiedlichsten Traditionen und Techniken immer ALLES in vollem Umfang wahrnehmen und nutzen kann.
Kein Schamane, der es ernst nimmt, hat Zeit, noch Hermetiker zu sein - und umgekehrt.
Viele Grüße vom Milan
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13.10.2008, 20:20
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Eigene Wurzeln Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Er-innern?
Hallo,
ich beschäftige mir nur am Rande mit dem Schamanismus, einiges daraus hat mich jedoch er-innert. In Channelings wird mir immer wieder gesagt: Alles ist bereits IN DIR, du weißt es und du spürst es. Du brauchst keine Bücher.....
Dennoch lese und höre ich gern aus verschiedenen Epochen, Bereichen, Welten, da dort hin und wieder etwas in mir klingt... Er-innern ist für mich ein wecken dessen, was bereits in mir ist. Das ist so ver-innerlicht, dass es meins ist. Zum richtigen Zeitpunkt ist dieses Wissen da, wird angewandt.
Ich fühle mich allerdings auch nirgends zugehörig - oder besser ausgedrückt: überall ein wenig zuhause... Etwas von Allem... Dogmen finde ich zu eng, Schubladen sind allerdings nützlich zum Sortieren und Auswählen.
Es ist nicht wichtig WIE du ein Ziel erreichst, sonder DASS du es erreichst.
Selbstverständlich meine ich das WIE nicht als Freibrief für Gewalt sondern darauf bezogen, dass alles erlaubt ist, was hilfreich ist; sei es der Papst, die Natur, Bücher, Vereine.... oder eben die bunte Mischung daraus! Haupsache, ich liebe, was ich mache.
Herzlichst
Yemaya
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13.10.2008, 20:59
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Eigene Wurzeln Beitrag #4 (permalink)
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Weite Schwingen
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.053
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Gut, es liegt vielleicht auch daran wie ich diesen Weg beschritten habe und welche Entscheidung ich an einer ganz speziellen Station des Weges getroffen habe.
Es kommt wohl darauf an, warum man etwas macht und was die Ziele sind, die man erreichen will (muß ?).
Es stört mich garnicht, wenn jemand hiervon ein bißchen und davon ein wenig und von was anderem auch noch etwas macht und anwendet.
Es sollte dann aber auch bewußt sein daß "ein wenig von allem" auch in einem "nichts wirklich tiefgründig" resultiert.
Und daß man dann für gewisse Dinge eben eher nicht befähigt sein wird.
Auch DAS ist kein Problem, allerdings sollte man sich dessen auch bewußt sein.
Inwieweit diese eklektische Methode eine gewisse Verwurzelung bietet, weiß ich allerdings nicht.
Gruß vom Milan
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13.10.2008, 21:01
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Eigene Wurzeln Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.03.2006
Ort: Hamburg
Alter: 41
Beiträge: 1.073
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Wouw....
...kaum zu glauben: Schon zwei Beiträge und noch kein Zoff (verzeiht - aber ich liebe Scharfzüngigkeit....)
Ehrlich gesagt, bin ich ein wenig erleichtert, dass von Dir zu lesen; @ Milan
Und es passiert genau in der Reihenfolge, wie Du es sagst. Aus der eigenen Arbeit herraus entstehen d a n n die Parallelen zu Menschen, die den "schamanischen Löffel" quasi irgendwie schon mit in die Wiege gelegt bekommen haben.
Wenn ich meine persönliche Biographie so betrachte, empfinde ich den schamanischen Weg und die Erfahrungen, die er für mich bereit hält sogar als eine Art Entschädigung für eine Hälfte meiner Familie, die viel zu früh verstorben ist - und die andere Hälfte, die auf dem besten Wege dorthin ist.
In der Zeit der schlimmsten Schicksalsschläge und wahr geworderner Albträume, sind die Keime dafür gelegt worden, diese großartigen spirituellen Erfahrungen heute zu erleben. Entschuldigt meine Wortwahl : aber, dass aus so viel Scheiße heraus, so etwas unglaublich ergreifend tolles entstehen kann fasziniert mich jeden Tag. Ich könnte für mich auch sagen, dass ich im Anlitz des Todes den Schamanismus entdeckt habe....
Ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, dass vielleicht diese extreme Konfrontation , mich dazu zwang, selber zum Schöpfer meiner Spiritualität zu werden.
der
salamander
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13.10.2008, 21:16
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Eigene Wurzeln Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 12.03.2006
Ort: Hamburg
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Beiträge: 1.073
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Hey Yemaya...
Mit dem "Erinnern" kann ich sehr viel anfangen. Weil auch ich oft das Gefühl habe, dass die Dinge, die ich heute erlebe, irendwie schon vorher in mir angelegt waren. Auch wenn es Inhalte aus völlig fremden Kulturen sind, mit denen man ja bei der Beschäftigung mit dem Schamanismus irgendwie nicht herum kommt.
Verstehst Du da dieses "etwas von Jedem" als eine Suchbewegung nach dem Passenden - oder als speziell Deinen individuellen Weg ?
Gruß vom
salamander
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13.10.2008, 21:19
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Eigene Wurzeln Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.03.2006
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Alter: 41
Beiträge: 1.073
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Unabhängiges "etwas von Jedem" finde ich übrigens sehr "wassermännisch"
:-) und das meine ich jetzt nicht kritisch ...
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13.10.2008, 21:24
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Eigene Wurzeln Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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@ Rotmilan
Tja, die Wurzeln? Ich glaube, die hab ich in der Kommunikation  . Wenn ich nicht über alles frei reden würde, würde ich nicht so unglaublich viel erfahren. Deshalb fühle ich mich in diesem Forum auch sehr wohl  .
@ Salamander
Aus der Suchbewegung wurde mein Weg?! Ich hoffe, ein Teil von mir bleibt immer auf der Suche, der andere ruht (immer öfter  ) in sich und ist JETZT VOLLKOMMEN.
Möglich, dass ich das - ganz wassermännisch - morgen schon anders betrachte  .
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