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01.10.2008, 22:06
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 01.10.2008
Ort: Schweiz
Beiträge: 53
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Schamanisches Reisen vs. OBE
Hi,
Hier mal eine Frage eines blutigen Anfängers:
Ich bin im Bereich des Schamanismus ein Neuling und habe erst ein paar gratis Online-Bücher, sowie die Bücher von Nauwald und Villoldo gelesen.
Inwiefern lässt sich eine "klassische" OBE nach z.B. Monroe, Peterson etc. in das schamanische Weltbild integrieren bzw. um mal eine theoretische Klassifizierung zu unterbinden, inwieweit divergiert in empirischer Hinsicht eine OBE qualitativ von einer schamanischen Reise? Oder wo sind die Parallelen?
Ich persönlich bin seit meiner Kindheit der Astralprojektion und des luziden Träumens mächtig, sprich solche Phänomene kommen bei mir spontan vor, aber ich kann sie auch relativ problemlos bewusst induzieren. Wenn ich allerdings bewusst versuche, schamanisch zu reisen (nach Villoldo), um z.B. mein Krafttier zu kontaktieren, bereitet mir das entsprechende Probleme, d.h. wenn ich versuche, einen Ort zu visualisieren, drifte ich immer ab und versinke in einer Welt der konfusen, quer durchwürfelten hypnagogen Bilder. Ich kann den roten Faden nicht halten.
Gibt es also eine Option, eine schamanische Reise zu tätigen, ohne die hohe Kunst des Visualisierens zu beherrschen? Ist eine OBE gleichzusetzen mit einer schamanischen Expedition in die untere, obere, mittlere Welt bzw. was ist der Unterschied? Vielleicht einfach die Intention? Man ist ja prinzipiell bei einer scham. Reise auch ausserkörperlich, oder habe ich da was falsch verstanden?
Der Zweck meiner Frage ist es ganz lapidar einen Bezug zu finden, zumal ich im astralen Bereich Einiges an Erfahrung mitbringe, aber mir die schamanische Reise nicht gelingen will. Ich bin auch ein wenig irritiert darüber, korrigiert mich wenn ich falsch liege, dass generell nur eine Methode existiert, in der Literatur mehr oder minder derivatisiert, um sein Krafttier zu kontaktieren. Also das Ziel oder zumindest ein Zwischenziel ist es, sich in einem visualisierten Raum "materialisieren" (oder projezieren) zu können, um die Umgebung mit den uns gegebenen Sinnen wahrzunehmen und danach die Reise gleiten/fliessen zu lassen. Ist das die einzige zuverlässige Methode?
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tips für mich. Sowohl theoretisch, als auch praktisch orientierte Antworten sind mir sehr willkommen.
LG,
Kerberos
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01.10.2008, 22:38
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.06.2008
Ort: NRW
Alter: 23
Beiträge: 3.809
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Also meines Wissens und meiner Erfahrung nach ist eine schamanische Reise eine Reise nach innen und eine OBE eine Reise nach außen um es mal gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz grob zu umreißen. Natürlich ist der Übergang fließend und ich denke, dass der ein oder andere sicherlich auch noch eine andere Definition des ganzen hat, aber ich denke, dass gerade sowas wie Krafttierreisen irgendwo eine Reise in sich sind.
Aber soviel mal von meiner Seite. ^^
Gruß, Asmadin.
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02.10.2008, 00:02
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2005
Ort: Berlin
Alter: 49
Beiträge: 561
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also schamanische reisen sind keinesfalls reisen nach innen. das ist psychoquatsch. "Schamanismus ist es, durch Kontaktieren anderer Welten (Realitäten) und Handlungen, die man dort ausführt, im Hier und Jetzt Veränderungen zu bewirken. Es geht dabei um Ergebnisse - ganz konkrete und für jeden nachvollziehbare Ergebnisse!
Seien das Heilungen, Ernährung der Sippe, Schutz vor Feinden, Kampfglück, etc. - je nach Bedürfnis. Wäre dem nicht so, dass Schamanismus ergebnisorientiert ist und auch solche bringt, hätte er weder bei unseren Vorfahren überlebt, noch würde er heute noch in vielen Kulturen betrieben."
und nohc zur erklärung, weils vll. selbst nach dieser aussage einige noch immer nicht checken - schamanInnen waren zum beispiel immer auch für das überleben der sippe, des clans, des stammes zuständig. da gings auch ganz konkret darum, z.b. schon mal nicht zu verhungern. und wenn eine schamanIn erzählt, das in die und die richtung, soundsoviel stunden, genug jagdbares wild ist, um alle zu ernähren, dann ist das ganz sicher keine reise nach innen, weil es nicht viel gebracht hätte, im inneren ein paar rehlein oder so zu visualisieren... die ernähren nämlich niemanden.
zum fragenden selber.
wenn du erfahrungen in obe hast, geh ich jetzt mal davon aus, daß du auch erfahrungen hast mit unangenehmen wesenheiten. wenn dem so ist, dann probier ruhig weiter allein zu reisen, allerdings vergiß das zeugs mit orte visualisieren und dann irgendwelche erdlöcher oder sonstiges zu nutzen.
damit haben harner und co - villoldo ist vor allem ein guter abschreiber und zusammenfüger inhalte anderer - einen zugang für leute geschaffen, die ansonsten wahrscheinlich eher schwierigkeiten beim reisen hätten. die meisten bereisen dann auch tatsächlich eher fantasy-welten. haben aber für sich oft ganz gute erfolge, und deshalb ist das auch in ordnung. die arbeiten dann halt zumeist ausschließlich für sich - kann man auch katathymes bilderleben nennen. und das ist doch sehr hilfreich.
hauptsächlich ist wichtig, daß du weißt wo du hin willst und warum.
also die intention.
wenn dir das klar ist, dann achte nicht drauf ob das ober-, unter- oder mittelwelt ist.
diese drei welten sind wiederum in viele andere welten aufgeteilt, und man kann diese zielgerichtet anreisen, wenn man weiß, in welche man möchte.
eine der ersten reisen sollte eben - um einen verbündeten zu erhalten - in genau diese welt gehen.
d.h. die intention der reise ist "i ch finde mein krafttier/meinen verbündeten".
kein "ich möchte mein krafttier/verbündeten finden" und auch kein "ich suche mein krafttier/verbündeten" - das sind diffuse anliegen, die einen sonstwo hin bringen, aber nicht unbedingt dorthin, wo man hin will.
und wenns los geht, denkt man an ein tor - keine erdlöcher, keine tunnels - ein schlichtes tor.
ein tor kann sich jeder vorstellen, wird auch bei jedem anders aussehn. durch dieses tor tritt man dann in genau die welt ein, in die man möchte. darum sind die tore bei verschiedenen anliegen auch oft sehr unterschiedlich.
mit der methode habe ich bis dato immer sehr zielsichere reisen gemacht. und das auch schon so einigen weiter geben können.
das wichtigste ist nämlich die intention. dann kommt der richtige eingang. sobald man einen verbündeten/krafttier hat, wirds noch mal leichter, da diese einen unterstützen.
klarerweise sollte man aber immer vor beginn der arbeit einen rituellen einstieg machen, und beim beenden ebenfalls einen rituellen ausstieg. kann jeder das passende für sich selber finden, ich geb meinen schülern eine ganz bestimmte methode.
das ist auch gleichzeitig ein trigger. je öfter man einstieg und ausstieg auf dieselbe art und weise macht, ist man gepolt wie ein pawlowscher hund, und reagiert sofort. sodaß man nach einer gewissen zeit, damit bereits vor beginn einer reise in einer halbtrance ist.
sehr praktisch, allerdings eben auch nur durch praxis erreichbar.
sollten deine erfahrungen in obe wider deiner erzählung nicht so groß sein, empfehle ich dir allerdings eine/n lehrerIn, da diese bei unangenehmen oder auch gefährlichen begegnungen - und die können durchaus vorkommen - eingreifen kann.
grützli
lucia
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02.10.2008, 10:11
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Lucia
(...) empfehle ich dir allerdings eine/n lehrerIn, da diese bei unangenehmen oder auch gefährlichen begegnungen - und die können durchaus vorkommen - eingreifen kann.
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Hey liebe Lucia,
Danke... endlich mal jemande, die das Astralreisen auch net nur mit der "rosa Brille" betrachtet.
Aber ich denke, es ist wie bei allem, wenn net grad Risiken und Nebenwirkungen auf einer Packungsbeilage mitgeliefert werden, wird das Ganze als harmloser Spass abgetan.
Das Prinzip Gleiches zieht Gleiches an, herrscht auch in der "Geisterwelt".
Liebe Grüsse
Asti
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02.10.2008, 13:49
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #5 (permalink)
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Weite Schwingen
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.053
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Vielen Dank, Lucia !
Wieder einmal wurde es von Dir gründlich erläutert (wie oft eigentlich bisher schon ??).
@Asteria:
So einige von uns weisen immer wieder darauf hin.
Das Ganze ist kein Spaß, kein Spiel und kein Trallala. . . . reale Schamanen führen dann Reisen in die Geisterwelt durch wenn es sich nicht vermeiden läßt.
Niemals zum Spaß.
Niemals als Spiel.
Es kann böse in´s Auge gehen, wenn man sowas unvorbereitet oder mit instabiler Persönlichkeit macht.
Nicht daß es wirklich jemand glauben würde. . . .bis wir dann ausbügeln können was alles schiefgegangen ist.
Milan
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02.10.2008, 17:07
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Rotmilan
Nicht daß es wirklich jemand glauben würde. . . .bis wir dann ausbügeln können was alles schiefgegangen ist.
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Hey lieber Milan,
Ja ich glaub's dir... ich hatte mir auch mal was ungewollt eingefangen. Zum Glück war ich ihm aber gewachsen, wäre ich ängstlich gewesen, hättet ihr einen Patienten mehr gehabt.
Alles Liebe
Astrid
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02.10.2008, 17:29
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.06.2008
Ort: NRW
Alter: 23
Beiträge: 3.809
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Okay, jetzt muss ich euch ernsthaft etwas fragen.
Ich habe schon die ein oder andere Reise gemacht und bin auch sehr sicher, dass es keine Produktion meiner Fantasie war. Aber in all der Zeit bin ich noch nie während einer einfachen Reise und erst einmal in einem Ritual, wo es aber auch meine eigene Schuld war, in Schwierigkeiten gekommen.
Ist das nun äußerstes Glück, kann das an mir liegen, oder habe ich mich bisher nur auf äußerst ungefährlichen Ebenen bewegt?
Dazu sei gesagt, wirklich vorbereitet habe ich mich nie, außer vllt hinlegen und Augen zu machen und ruhig werden.
Meine Erklärung oben muss ich übrigens revidieren. Habe dort selbst einige Sachen durcheinander geworfen.
Gruß, Asmadin.
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02.10.2008, 17:47
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Schamanisches Reisen vs. OBE Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Asmadin
Ist das nun äußerstes Glück, kann das an mir liegen, oder habe ich mich bisher nur auf äußerst ungefährlichen Ebenen bewegt?
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Hey lieber Asmadin,
Nee ich würde sagen "inneres Glück"...*grins*
Als mir das damals passiert war, war ich in einer "schlechten" Verfassung resp. wie Milan es ausgedrückt hat, hatte ich eine instabile Persönlichkeit.
Ich hatte Probleme und Sorgen, und hatte mich eigentlich auf einen entspannenden Meditationsnachmittag eingestellt. Beim Trancetanze verspürte ich auf einmal eine kalte Energie neben mir. Am Anfang war ich erschrocken und habe dann abgebrochen.
Abends zuhause im Bett war sie wieder da... und da wusste ich, dass sich etwas an mich geheftet hatte. Ich habe versucht mutig zu bleiben und habe ihm dann mit soviel Selbstbewusstsein wie ich aufbringen konnte, Reiki gesendet. Danach war er/es weg.
Aber es freut mich, wenn du nur Positives darüber berichten kannst.
Alles Liebe
Astrid
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