Hallo Netztänzer,
nach meiner Erfahrung und Erkenntnis führt die immer tiefer werdende
Beziehung zum Totem unweigerlich dazu, gewisse Verhaltensweisen anzunehmen
und zu leben.
Das ist im Prinzip auch ganz normal oder sollte ich besser schreiben, wer
kann schon sicher sagen was normal ist

Ich erlebe es aber weniger, dass mich mein Totem an der Nase herumführt.
Eher ist es schon so, dass ich gewisse Dinge offensichtlich nicht gleich
verstehe, im Volksmund nennt man das Begriffsstutzigkeit, und dann eben
manche „Runde“ nochmals drehen darf.
Auch ich finde dass dann wenig erbaulich, was mir dann schon mal einen
Rüffel einbringt. Oder was ich fast noch schlimmer finde, man zeigt mir mal
den berühmten breiten Buckel.
Dann bin ich eben wieder mal an dem Punkt wo der alte Zweifel mir wieder
frech ins Gesicht lacht und meint „na? Drehn ma wieder a neue Rundn?“
Du siehst also, es geht nicht nur Dir so, ich denke diese Phasen kommen so
lange wieder bis wir´s eben verstanden haben.
Und was die Dauer des Lernens angeht, da sind 10 Jahre nur ein
Wimpernschlag.
Oder ist es nicht vielleicht eher so, dass unser irdisches Dasein ein
einziges Lernen, bis hin zum letzten Atemzug ist?
Deine Ansicht, dass Totems die dem Menschen näher sind, deren Träger es
eher erleichtern auch mit den Menschen klar zu kommen, kann ich so nicht
teilen.
Da die Menschen teilweise in ihrer grenzenlosen Ignoranz zum Teil nicht mehr in der Lage sind über den eigenen Tellerrand zu sehen und unsere Mutter Natur und alle Ihre Kinder mit dazu, müsste man dann schon ein Brathendl oder eine Schweinshaxe

als Totem haben um gewisse „Ehrungen“ zu erlangen.
Da hilft echt nur eins, bei sich und den Seinen zu bleiben. Weil die
Authentizität die macht es aus, dass man spür und auch lesbar ist.
Das Echte wird in seinem Bestand erhalten bleiben und nicht die verschobene
und entschuldigt bitte, verlogene Maske der Masse.
Freundliche Grüße
von der Katzentante