Mich irritiert die Aussage, dass man Erinnerungen ihre Emotionen nehmen soll.
Erinnerungen sind wichtig klar, aber auch das was wir dabei fühlten ist wichtig. Dies beides zusammen formt doch letztendlich den Menschen der wir sind, Erinnerungen ohne Emotionen haben doch gar keinen Wert, weil sie praktisch doch gar nicht existent sind.
Ich habe mich vor einiger Zeit darum bemüht genau DAS Problem zu lösen. Emotionen die ich ganz wunderbar hübsche verbuddelt habe, damit sie mich in Ruhe lassen. Somit fehlte mir ein Teil meiner "Seele".
Angst ist nützlich, denn Angst beschützt uns (solange sie nicht die Überhand hat), Scham ist etwas natürliches und Trauer darf nicht ignoríert werden, sondern muss verarbeitet werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass nicht "löschen" gemeint ist, sondern eher "umwandeln" im Sinne von "Lehren draus ziehen".
Vlt hab ich das ganze jetzt aber auch falsch verstanden.