Die Bibel ist Grundlage von 3 Weltreligionen mit mehreren Abspaltungen.
Stimmt diese Aussage?
Ich denke NEIN!
Die Israeli, sie haben doch das Alte Testament!
Auch nicht so ganz, die haben mehr dazu.
In der Bibel der Israeli finden sich Geschichten und Aussagen, die in der Bibel der Christen, nicht zu finden sind.
Und wie ist das beim Islam?Das Alte Testament ist für die Grundlage der Entwicklung.
Sie sehen sich als Nachkomme Israels, der Sohn Abrahams und seiner Magd, die als "Leihmutter " dient.
Nur damals war Leihmutter nicht nur das Austragen, sie wurde vom Samenspender geschwängert, aber im Beisein der "Rechtmäßigen Gattin, Um eben für die Unfruchtbare Frau, ein Kind zu gebären.
Eigentlich ist das alte Testament eher eine Sammlung der Entwicklungsgeschichte - es sind die ganzen Krieg, Gemetzel und Untaten, beschrieben, die angeblich Gottgewollt, ja sogar befohlen war.
Damals waren die Religionsfürer und Priester, auch die Volksführer, Fürsten und Könige.
Und sie haben sich immer schon als Götter, oder auserwähle Gottes, dargestellt, dementsprechend ihre Taten, als gottbefohlen dargestellt.
Ein Betrug - um das Volk klein zuhalten und sich immer rechtfertigen zu können - es hat mit Gott wenig zu tun - denn Gott war nie Grausam und strafen, er hat es manchmal Prophezeien lassen,was da kommen wird, wenn die Menschen so weiter machen.
Gott hat durchaus gewirkt - wie er es auch heute immer wieder tut.
Es waren nicht die "unerklärlichen Wunder" es warn die Zusammentreffen von Ereignissen, die Gottes Wege zeigen.
Doch das aus all den Schriften zu entziffern, das ist schwer.
Schreibkundig waren früher nur wenige, vor Allem damals, ein paar Tausend Jahre vor Christus, da war schreiben eine Besonderheit.
Nur sehr gebildete Leute konnten dies - und das waren fast immer Fürsten Könige und Priester von hohem Rang.
Es gab keinen Buchdruck, es wurde auf Tierhäute oder Ähnliches geschrieben - erst viel Später auf Papyrus.
Das einfache Volk half sich damit, in dem sie die "Schriften" Wort für Wort auswendig lernten - ähnlich, wie das in Koran-Schulen, auch heute noch geschieht.
Besonders wichtige Dokumente wurden vor dem Zerfall gerettet, in dem sie "neu" abgeschrieben wurden.
Kann man das als umschreiben betrachten? Eigentlich nicht, ist ja ein "kopieren".
Aber - die Sprache hat sich gewandelt, so kamen neue Worte dazu, andere gerieten in Vergessenheit.
So wurde es schwieriger, die alten Schriften zu verstehen.
Um aber den Sinn weiter zu geben, wurden die alten Worte "übersetzt"
An und für sich ist dies ja gut - nur - es ist auch heute nicht möglich, Wort wörtlich etwas zu übersetzten und den Sinn genau so bei zu behalten.
Es mussten Kommentare zur Erläuterung dazu.
Es kam wie es kommen musste, die Kommentare sind in die Schriften geflossen.
Zudem beeinflussten die Fürsten und gelehrten auch wieder in ihrem Sinn, was da geschrieben stand.
Das Alte Testament - es enthält vieles, um das Verständnis zur Entwicklung der Kulturen zu bekommen, aber ein verständliches Gottesbild zu finden, das ist schwierig, geht nur mit Vorsicht, Skepsis und besonderem Einfühlvermögen.
Und auch dann kann man das Gottes Bild nur für sich finden.
Vor 2000 Jahren kam aber jemand, der die "Schriften" erfüllte - die Prophezeiungen einlöste, zugleich aber ankündete, einen neuen und ewigen Bund zu gründen.
Er machte die Gesetze (denn die Religiösen Schriften hatten Gesetzeskraft), damit unwirksam.
Aber was hat er außerdem gemacht? Er lebte ein besonderes Leben, sprach von Liebe und wie man sie erlangen konnte.
Und alle Jene, die Liebe missbrauchten, oder die Religion zur Macht gebrauchten, oder damit Geschäfte machten, die beschimpfte er auf das Bösartigste. Die damaligen Priester schimpfte er als Schlangenbrut und Natterngezücht, ging mit der Peitsche auf Händler im Tempel los und warf deren Stände um, in dem er rief, "ihr habt das Haus meines Vaters (Tempel -- Gott) zu einer Räuberhöhle gemacht!
Oh ja - Jesus konnte sehr zornig werden.
Kein Wunder, dass die Obrigkeit ihn los werden wollte - ist heute nicht anders - auch wenn man noch so sehr die Wahrheit sagt, den Politikern und Wirtschaftsbossen Betrug und Lug nachweisen kann, nicht die werden verfolgt, sondern die Aufdecker - es sei denn, die waren so dreist, haben nicht de "kleinen Mann" betrogen, sondern einen anderen, der Mächtigen - dann wird auch der verfolgt.
Aber zurück zur Bibel.
Zu Jesus Zeiten haben schon wesentlich mehr Leute geschrieben.
Besonders in Israel, - ein stolzes Volk, trotz der römischen Knechtschaft - war die Kunde des Lesens und Schreibens weit verbreitet.
So wurde um Jesus viel mehr aufgeschrieben, weil viele seiner Anhänger auch gute Schreiber waren.
Doch die Möglichkeiten des Schreibens, haben sich nur unwesentlich verbessert.
Es wurde alles von Hand geschrieben, oft in Schriftrollen, die in einem Köcher zusammen gerollt wurden. Bücher kannte man nicht.
So gab es sehr viele Aufzeichnungen und Schriften, die auch wieder durch neu schreiben, erhalten wurden.
Wie kann man also heraus finden, was am ehesten stimmt?
Es wurde versucht und getan-
Die Schriften wurden von mehreren Quellen zusammen getragen, wo sie sich unabhängig von einander , öfters bestätigen, konnte man annehmen, dass sie Schriften dem Ereignis ziemlich nahe kommen.
Das ist der Grund, warum 4 Evangelisten genommen wurden, 4 Quellen, mit ähnlicher aussage, wobei jene von Johannes am Besten sind, den Johannes hat selber geschrieben, war zudem der Lieblingsjünger von Jesus, hat so vieles besser und deutlicher gezeigt bekommen.
Umschreiben ist nach wie vor nicht richtig, es war ein zusammen tragen und in eine Buchform bringen.
Die Bibel war - um eine Verfälschung auszuschließen, nur in lateinischer Schrift erlaubt, der damaligen am weitesten verbreiteten Sprache, im mittleren Orient.
Nur
Latein ist ausgestorben - trotzdem hielt die Kirche an dem Gesetz fest.
Der Grund war aber eher ein Anderer - Die Kirchenführung lebte so gar nicht, wie es von Jesus gefordert wurde - von Wegen Liebe und so. Sie waren genau so wie die damaligen Pharisäer nur auf Macht und Wohlstand aus.
Es war also ein Vorteil, wenn kaum jemand die Worte Jesus lesen konnte,denn so konnten die alles behaupten.
Da kam dann aber ein Mann, der sich dagegen wehrte - einer, der Latein sehr gut konnte, der heraus las, dass das was die Kirche macht, dem was da in der Bibel steht, sehr zuwider ist.
So hat er aufbegehrt- und eine "Reformation" begründet.
Nun , auch Luther wurde verraten und verkauft, die Neue Religion wurde von den Fürsten Missbraucht, einen neuen Machtschwerpunkt gegen Rom zu haben -so wurde nicht wirklich vieles besser.
Trotzdem machte sich Luther daran, die Bibel zu übersetzten.
Wurde sie abermals umgeschrieben? Nein! Sie wurde in Worte geschrieben, die der normale Bürger verstehen konnte - mit Kommentaren und Erläuterungen, die als solche ersichtlich sind!
Im Wesentlichen hat sich an der Bibel nicht geändert, seither.
Sie wurde nur noch besser übersetzt und immer wieder in die heuteigen Worte gebracht, damit sie auch verstanden wird.
Dabei ist der Schwerpunkt, "das Neue Testament, also das Leben von Jesus.
Und natürlich ist es wichtig, dies zu lesen und Kritsch zu betrachten, das Geschriebene fühlen lassen.
Um so zu finden, was Liebe ist, was nicht - denn das ist der Weg, die Liebe ist der Sohn Gottes, und nur durch diese Liebe gibt es den Weg zum Vater - zu Gott.
Es gibt keinen strafenden Gott -gab es nie - immer nur einen liebenden.
Das Strafen - das übernehmen wir schon selbst.