|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.168)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
|
27.06.2010, 12:46
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #33 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
|
Guter Ansatz - Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.
Was besagt das wirklich?
Wenn ich mich in der Gesellschaft so umsehe, ist die Selbstliebe, das Selbstvertrauen, ziemlich angeknackst.
Wer mag sich schon, um seiner selbst Willen?
Richtig, ziemlich Wenige.
Wer ist der Nächste?
Jesus beschrieb es ziemlich genau ( ich verstehe nicht, warum du - Max - auf die jüdische Aussprache so sehr beharrst),es wir deutlich, dass es da nicht besonders -Viele gibt, die da die nächsten sind.
Jesus zeigte uns sogar sehr deutlich, wie man Liebe entwickelt, er lebte sie vor!
Aber weiter, was besagt das noch - du sollst deine nächsten, wie dich selbst lieben - nicht mehr!
Also, wenn ich wirklich andere - meine Nächsten, sehr lieben will, dann muss ich also wirklich mich selber auch sehr lieben - dann bin ich fähig, Liebe zu geben und anzunehmen, spüren, was mir wirklich entgegen gebracht wird.
Wir haben gelernt, die Fassade zu lieben, den Schein, das, was wir nach außen repräsentieren.
Aber, was sind wir wirklich?
Was soll ich lieben?
Ich bin zur Zeit zu dick - soll ich mein Obergericht lieben?
Und darum nicht mehr abnehmen, weil ich jedes einzelne Kilo des schwabbelnden Fettes liebe?
Halt - ich erkenne, ich habe einen Fehler gemacht!
Einen sehr gravierenden!
Ich habe zu viel Gewicht weit mehr als ich möchte - es schränkt mich ein, behindert mich an dem, was ich bin!
Ich bin nicht zu dick, ich habe zu viel Fett an mir!
Zwar bin ich dafür größten Teils selbst verantwortlich, ich bin es trotzdem nicht.
Was also bin ich?
Genau genommen das, was ich sein will - unabhängig von Materiellen Werten.
Das bin ich, oder könnte ich sein, wären da nicht einige andere Dinge, die das verhindern - und das kann ich ändern.
Ich habe erkannt, dass mein Körper zu viel tragen muss, ich daher in der Mobilität behindert werde - genau darum habe ich begonnen, dies los zu werden.
Allmählich, nicht zu schnell, dass mein Körper,meine Haut es schafft, sich den neuen besseren Begebenheiten anzupassen.
Ich liebe, was ich sein will - unabhängig davon, was mich behindert - und weil ich das Liebe, sorge ich dafür, dass ich dieses auch erreichen kann.
Und wie ist das nun mit dem Nächsten?
Den liebe ich, bringe ihm Liebe entgegen, nehme seine an, wenn er denn bereit ist, sie mir zu geben.
Er ist es, sonst wäre es ja nicht mein "Nächster" so viel kann ich aus dem Gleichnis des Samariters erkennen.
|
|
|
27.06.2010, 12:53
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #34 (permalink)
|
|
Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.06.2010
Alter: 33
Beiträge: 143
|
Zitat:
Zitat von Sah
Die maßgebliche Neuerung durch den Monotheismus ist der Wechsel vom zyklischen Weltbild zum linearen. Naturreligionen gehen davon aus, dass alles was endet auch wieder einmal anfängt, ein absolutes Ende ist nicht vorgesehen. Der Monotheismus lebt auf etwas hin. Aufs gelobte Land, auf die Auferstehung der Toten mit vorausgehender Apokalypse - im Islam weiß ich nicht genau. Jedenfalls hat die lineare Weltsicht unsere Kultur stark geprägt und bei so elementaren Wahrnehmungskategorien ist es sehr schwer einfach mal zur Seite zu treten und das ganze einmal anders zu betrachten.
Die zweite fundamentale Änderung entstand durch die Ablehnung des "Aberglaubens" ("wenn ihr eine Hexe findet, erschlagt sie") und das in die Händelegen aller geistigen Belange einiger wenigen, so dass die Erfahrung von Spiritualität den Menschen entfremdet wurde. Von dort war es nur mehr ein Schritt zur totalen Profanisierung der Welt und ihrer absoluten Nutzbarmachung.
|
Zusatz: Der neu gefundene Gedanken, dass alles was wir kennen einem Ende zusteuert, also die Abschaffung des zyklischen Weltbildes zugunsten eines linearen, hat auch dazu geführt, dass wir denken, alles ohne einen Gedanken an eine weit voraus liegende Zukunft, tun zu können. Denn nichts ist für die Ewigkeit.
Edit: Es heißt natürlich richtig: Wo Du eine Hexe/ Zauberer findest, sollst Du ihn nicht leben lassen.
|
|
|
27.06.2010, 13:30
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #35 (permalink)
|
|
ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.377
|
Elmar,
ich steh auch nicht auf andere Großreligionen. ^^
Und alle schönen Ideen, ein Jesus, der sich einfach nur wünscht "seid nett zueinander", ist ok, wer meint einen Verein dazu zu brauchen, auch ok.
Ich bin nicht dagegen was andere Menschen tun, Elmar, ich habe hier meine Meinung gesagt und meine Erfahrung wiedergegeben und bin bislang immer bedroht worden von Gläubigen, egal welcher Richtung und meistens in süßlich - nett formulierter Art und Weise. (ich sei abtrünnig, Hölle nach dem Leben, eine Ungläubige, ich würde schon sehen wo ich lande etc.)
Gehirnwäsche ist nicht nur das, was Militärs mit Gefankgenen machen, das beginnt btw. schon sehr viel "harmloser". Vergleiche Alice Miller, Arno Gruen, sie beschreiben eindrucksvoll, wie insbesondere junge Menschen zerstört oder gebunden werden - auch wenn man es für normal hält. Das dies auch vereinsextern geschieht macht Vereinsaktivität nicht besser.
Die Frage ist, wie weit Beeinflussung durch das Christentum stattfindet und es findet statt. Und dafür brauche ich nicht in die Vergangenheit reisen, es geschieht heute noch. Ob da Leute trennen zwischen "gemeint" und "gelebt", das darf, da sehe ich es wie Max, jeder Mensch selbst verdrängen.
Es muss auch schwer auszuhalten sein in dem Wissen, was der eigene Verein anderen Menschen für Leid brachte, mit aushalten zu sollen. Besser, man trennt Kirche von Glaube dann, auch wenn weiterhin Kirchensteuer gezahlt und der Gottesdienst besucht wird. Ich kann das verstehen.
|
|
|
27.06.2010, 14:24
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #36 (permalink)
|
|
Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.928
|
Es ist ganz einfach @Elamar .... er war Jude ... er war (soweit man das aus der Bibel heraus lesen kann auch ein Rabi, der also verheiratet sein MUSSTE UND KINDER auf die Welt setzen MUSSTE sonst wurde damals keiner Rabi betitelt) ... also möchte ich weder seine Herkunft noch diese Tatsache, eben seiner religiösen Zugehörigkeit verleugnen oder verändern ... damit möchte ich ganz punktuell auf die Tatsache aufmerksam machen, dass die biblischen Texte so wie wir sie kennen in Nizäa zusammengestellt wurden, und dass dies MIT IHM selbst nichts zu tun hat ... damit möchte ich mir (und denjenigen die an dieser ... "Erfindung" fest halten) noch die Möglichkeit offen halten, dass es doch vor dem Konzil vielleicht ein Christentum vorhanden war, wo die Intoleranz und die Pietätlosigkeit und all das, was die RKK mit sich brachte noch nicht vorhanden war ... und somit etwas wirklich gutes herausgefiltert werden kann ...
|
|
|
27.06.2010, 14:30
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #37 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.06.2008
Ort: NRW
Alter: 23
Beiträge: 3.809
|
Um nochmal was zum Thema 'Soll man Kirche und Gläubige trennen?' zu sagen:
Ich finde nicht. Tatsächlich machen die Menschen die Kirche und wenn diese es nicht auf den Pinn kriegen etwas zu ändern, dann kann ich mir auch nicht helfen und muss wohl annehmen, dass sie hinter dem stehen, was die Kirche sagt.
Alternativ kann man sich auch immer von der Führung distanzieren, wie zum Beispiel im Fall der römisch-katholischen kirche, wo ich oft genug schon gehört habe, dass sich auch Priester vom Papst distanzieren.
Dies ist letztlich auch das, was eine Kirche ausmacht. Gelebter Glauben.
Ich selbst kann sogar von einem Bekannten erzählen, der mittlerweile so weit geht, dass er auch predigt, dass die 10 Gebote unbedeutend für Gott sind, was, wenn man die Bibel richtig übersetzt, auch plausibel klingt, denn aus den Originalschriften sinngemäß übersetzt müsste man eher 'Die 10 Empfehlungen', als 'Die 10 Gebote' sagen. Das aber nur am Rande.
Er selbst ist bekennender Christ einer sehr toleranten Schule. Er lebt nach dem Motto: "Gott, du bist in meinem Leben, also lebe mit mir, verändere mich in deinem Sinne und führe mich." Er glaubt an die Allmacht seines Gottes und steht meiner Meinung nach vielen damit dem letzten Geheimnis näher als so manch ein anderer aus unseren Kreisen, ohne dass er nun besonders spirituell ist, wobei nun auch die Frage ist, was nun spirituell wäre, aber nunja.
Fazit des Ganzen: Es geht auch anders. Christ sein bedeutet zum Glück nicht mehr intolerant sein, auch, sorry, wenn ich das nun so sage, lieber Elmar, wenn viele noch immer von Toleranz offensichtlich nichts gehört haben. Aber ich sehe, dass sich das zu wandeln scheint. Dem Beispiel meines Kollegen Folgen nämlich offensichtlich immer mehr aus der Gemeinde.
Und wer weiß, wohin uns das alles noch führt.
Gruß, Asmadin.
|
|
|
27.06.2010, 15:07
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #38 (permalink)
|
|
Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.06.2010
Alter: 33
Beiträge: 143
|
Monotheistische Religionen versprechen ihren Anhängern exklusiv zu sein. Auserwählt. Und abgesehen vom Islam (obwohl es da auch die wichtige Rolle der Propheten gibt), bieten monotheistische Religionen allerhand Spinnern mit Profilneurose die Möglichkeit, die Welt zu retten. Vor einer Endzeit, vor der Verblendung u.ä.. Manche Spinner beziehen ihr Selbstwertgefühl sogar daraus, eine Endzeit einläuten zu müssen, weil dann kommt endlich was ganz tolles. Und all die bösen Missversteher werden dann schon sehen, wer Recht behält.
Naturreligionen kennen das so nicht. Wenn man da ein Selbstwertproblem hat, dann führt man halt eine Schlacht oder erschlägt einen, aber die ganze Welt muss nicht gleich untergehen. Keine Naturreligion hält sich für so wichtig.
|
|
|
27.06.2010, 15:21
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #39 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.779
|
Zitat:
Zitat von Lady
jedes Kind, egal wie alt, lernt die Werte seiner Eltern - naja ich hoff die haben welche 
Also zu behaupten: ich erzieh mein Kind ohne Religion und dann wenns Erwachsen ist wird es sich schon frei entscheiden ist eine tolle Möglichkeit die Verantwortung als Eltern abzugeben - aber sinnlos.
jede Religion ist fantastischt, solang man nicht in ihrem Umfeld lebt.
Herrlich fühlt sich Hinduismus an, solang ich nicht im Kastenwesen eingesperrt bin.
Fantastisch ist die indianische Religion-solang ich nicht in der strengen Hierarchie eines indianischen Dorfes aufwachse.
Ich bin Christin und mir sind die christlichen Werte wichtig,
ich hätt meine Kinder gar nicht erziehen können, ohne diese Werte mitzugeben.
Ob ich die *alteMännerKircheinRom* mag oder nicht hat damit nichts zu tun, -
Gehirnwäsche ist ein Begriff aus der Folterei- ich ersuche im Gedenken an all die Opfer dieser Folter, diesen Begriff nicht zu verharmlosen.
|
Genauso ist es, liebe Lady,
Erst im Zusammenleben mit den Menschen der verschiedenen Institutionen stellt es sich heraus, wie wertvoll sie für mich sind.
Es ist zurzeit in Mode, die Naturreligionen hervorzuholen und ihnen zu huldigen. Schaun wir sie uns aber genauer an, sind wir vielleicht sogar eine zeitlang eine der Ihrigen gewesen, dann weiß man schon wovon man spricht.
Hierarchie gibt es in jeder Religion. Gehöre ich einer religiösen Gemeinschaft an, dann habe ich mich dreinzufügen.
Zum Schluss kommst Du darauf, dass es sich in einer christlichen Gemeinschaft doch noch besser leben lässt als in einer jeden anderen. Will ich aber frei sein, so ist es für mich am besten, wenn ich keiner religiösen Gemeinschaft angehöre.
Es ist müßig und falsch, irgendeine Religion zu verteufeln, weil es eben so viele tun, oder irgendeine andere zu loben, der man gar nicht angehört und über sie nur ein oberflächliches Wissen oder Bücherwissen sich angeeignet hat.
Über die jüdische Religion darf man gar nichts sagen, wenn man nicht in Schwierigkeiten kommen will, ist ja auch in Ordnung, aber dann lasst bitte auch die Christlichen in Ruhe. Sie sind nicht besser und nicht schlechter als alle anderen auch.
Die LIEBE fragt nicht nach der Religion. Ihr ist weder das Alter noch der Stand noch Reichtum wichtig. Sie ist ganz einfach vorhanden oder nicht.
Nur die LIEBE ist für die Menschen wichtig. Liebe äußert sich in vielen menschlichen Handlungen, die uns gut tun.
Vielleicht erheben wir die LIEBE zu einer Religion, die keine Unterdrückung und Machtgefühle kennt.
In diesem Sinne
|
|
|
27.06.2010, 15:44
|
Beeinflussung durch Christentum Beitrag #40 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.779
|
Christus sagte: "Ich bin nicht von dieser Welt."
Es scheint daher unwichtig, wo er geboren wurde. Irgendwo musste er ja zur Welt kommen. Er hätte genauso in Europa zur Welt kommen können.
Christus ist für alle Menschen dieser Welt geboren worden und gestorben und seine Thesen sind auch für alle Menschen gedacht, damals wie heute.
Dass sich verschiedenes Ungute in den Glauben im Laufe der Jahrhunderte eingeschlichen hat, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Doch sind auch andere Religionsgemeinschaften von diesen "Unwahrheiten" nicht verschont geblieben, sodass ihre einzelnen Sekten voneinander total verschieden sind. Sie streiten dann auch innerhalb derselben Religionsgemeinschaft. Sie sollten endlich einmal die LIEBE regieren lassen damit sie glaubwürdiger werden.
Wie oft wird da von LIEBE gesprochen, obwohl es nur Scheinheiligkeit ist.
Eben ein menschliches Problem.
Geändert von melpomene (27.06.2010 um 15:46 Uhr)
|
|
|
 |
|
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
Andere Themen im Forum Religion, Glauben & Spiritualität
|
| Thema |
Datum |
Autor |
Antworten |
Letzter Beitrag |
Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse?
Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse?: Holla Liebe Leser und Lesserinnen
Lassen...
|
14.06.2010 |
thepumpkinwitch |
43 |
07.08.2010 10:42 |
Anhänger "reinigen"
Anhänger "reinigen": Hallo ihr Lieben.
Und zwar hätte ich folgende...
|
23.06.2010 |
Fe Fabuleuse |
2 |
26.06.2010 16:42 |
Liebe Mutter Gaya
Liebe Mutter Gaya: Liebe Mutter Gaya. Ich danke Dir dafür, daß Du...
|
22.06.2010 |
Sent |
6 |
22.06.2010 14:27 |
Glaube und Wahrheitsanspruch!
Glaube und Wahrheitsanspruch!: Warum muss Glaube allzuoft mit Wahrheitsanspruch...
|
08.06.2010 |
Sent |
12 |
14.06.2010 11:56 |
Die 10 Illusionen
Die 10 Illusionen: Die 10 Illusionen (nach Neale Donald Walsch): ...
|
28.04.2010 |
Shuichi |
3 |
30.04.2010 19:12 |
|