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03.08.2010, 16:03
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Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse? Beitrag #41 (permalink)
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Stille Wasser sind tief
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.12.2009
Alter: 16
Beiträge: 90
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Aber mal so gedacht.. sind WIR nicht die jenigen die Gott MÄCHTIG werden lassen?
Angenommen wir würden Gott mit der Zeit ignorieren. Was dann? Gott wäre nichts wichtiges und jeder würde sich etwas neues suchen das man als "wegweiser der über ihm steht.." ect.
Damals gab es mehrere Götter was ist denn mit ihnen passiert? Hat man sich irgendwann darauf geeinigt das es nur EINEN Gott gibt? Woher hatte "Jesus" die Beweise? Konnte er nur "gut" reden. So war es auch mit Hitler(!) - was nun stark übertrieben ist aber ich hoffe ihr wisst was ich meine.
LG
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03.08.2010, 18:09
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Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse? Beitrag #42 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Zitat:
Zitat von thepumpkinwitch
Aber mal so gedacht.. sind WIR nicht die jenigen die Gott MÄCHTIG werden lassen?
Angenommen wir würden Gott mit der Zeit ignorieren. Was dann? Gott wäre nichts wichtiges und jeder würde sich etwas neues suchen das man als "wegweiser der über ihm steht.." ect.
Damals gab es mehrere Götter was ist denn mit ihnen passiert? Hat man sich irgendwann darauf geeinigt das es nur EINEN Gott gibt? Woher hatte "Jesus" die Beweise? Konnte er nur "gut" reden. So war es auch mit Hitler(!) - was nun stark übertrieben ist aber ich hoffe ihr wisst was ich meine.
LG
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Hinter der Frage steckt immernoch die Idee Gott sei von dir und vom Leben getrennt und du seist vom Leben getrennt.
Da ich das, was ich mit dem Wort Gott benenne als absolut, das heißt allumfassend, also wirklich ALLES umfassend, ansehe ist Gott nicht vom Leben getrennt. Gott ist das Leben. 
Daher ist es scheißegal ob du an einen oder viel oder gar keinen Gott glaubst. Du kannst Gott in meinen Augen nicht ignorieren, weil du sonst ALLES ignorieren müsstest.
Du kannst bestenfalls eine Haltung und ein Bewusstseinszustand der Trennung von Gott einnehmen, dann lebst du in einer Illusion. Tatsächlich leben wir fast alle in dieser Illusion, bis wir uns aus dieser Realität(die Illusion getrennt zu sein) herausgearbeitet haben.
Die Regel lautet: Tu es so, wie es dir nützt. Für mich persönlich z.B: ist Atheimsus nutzlos und sogar destruktiv, aber für manche Menschen ist es auf einem bestimmten Abschnitt ihres Weges extrem gut und sinnvoll Atheist zu sein.
Jesus hat die Sache mit dem einen, absoluten Gott nicht eingeführt, er hat nur nochmal erklärt, wie man als Mensch sinnvoll leben soll und hat sich dabei immer auf das EINE, absolute, insbesondere in Form der bedingungslosen Liebe, bezogen und es eben entsprechend benannt.
Man könnte selbst als Christ noch mit den anderen Göttern arbeiten, die es so z.B: bei den Hexen und Heiden gibt. Für manche mag das widersprüchlich sein, aber die praktische Arbeit mit anderen Kräften heißt ja nicht, dass ich diese Kräfte dem absoluten Gott vorziehe - eigentlich bedeutet es nur, dass ich mich bestimmten Aspekten des Absoluten hinwende, was natürlich Sinn macht, weil um etwas konkret zu tun brauchen wir eine konkrete und damit relative Kraft - also einen Aspekt des Absoluten und nicht das Ganze Absolute.
Die anderen Kräfte/Götter gibt es also immernoch, nur ist eben heute bekannt, dass es etwas Einendes gibt - dass alle Einzelteile eine Gesammtheit bilden.
Ansich ist das alles sehr einfach und unkompliziert, wenn man erstmal weiß, dass Gott eben absolute und allumfassend ist, weil man dann einfach nicht mehr diese ausschließenden Gedanken hat. ("Oh .. ich bin ja dieses, da darf ich das nicht machen ..." usw.) 
Grüße Shuichi
Geändert von Shuichi (03.08.2010 um 18:14 Uhr)
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04.08.2010, 13:46
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Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse? Beitrag #43 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 08.02.2010
Ort: Salzgitter
Beiträge: 280
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Liebe Ayrenia,
es gibt ganz sicher Menschen,die sich als Christen bezeichnen,ohne dabei den damit verbundenen Glauben zu leben...wie auch die Kirche sich immer wieder hinterfragen lassen muß,berechtigterweise....usw...wo der Glaube zu Selbstzwecken benutzt und mißbraucht wird. Nur,mein persönlicher Glaube richtet sich nicht danach,wie die Kirche oder andere Mitmenschen mit dem Gottesglauben umgehen...sondern danach,wie ich selbst Gott erfahren durfte.
Was für mich Praxis ist,weil ich dies selbst erfahrenen durfte,während es für Dich und viele andere nur Theorie bleiben wird....oder wie könnte ich es Dir sonst vermitteln können,wo Gott nun mal nicht zu beweisen ist? Daher versuche ich gar nicht erst,andere zu überzeugen,weil es für diese immer nur maximal theoretisch erfassbar sein kann.
Es können keine Kinder durch den Glauben mißbraucht werden,sondern durch Menschen,die diesen Glauben als Deckmantel für sich benutzen.
Demokratie ist ja z.B. auch im Grunde okay,nur wird auch sie als Deckmantel benutzt,und es geschieht Unrecht.
Außerdem...der Glaube an Gott bedeutet noch lange nicht,dass ich selbst dadurch nur noch gut und rein bin...aber er hilft mir dabei,die Menschen,die Welt und mich selbst anders zu verstehen,und für eine bessere Welt einzustehen.
Und mich selbst vor Gott zu verantworten...
LG,tilo
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07.08.2010, 10:42
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Irren wir uns in Gott? Ist das Böse wirklich böse? Beitrag #44 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 08.06.2010
Ort: Ingelheim
Alter: 25
Beiträge: 702
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Für mich ist Gott alles und auch das Negative hat seinen Sinn - ohne das Negative könnte das Positive nicht einmal existieren da alles was ist einen Gegenpol braucht von dem es sich unterscheiden kann sonst wäre es nicht existent.
Ebenso kann man aus Schmerz meist sehr viel besser lernen als durch Glück, gerade die harten zeiten im Leben bringen uns weiter. In meinen Augen ist ENTWICKLUNG das Ziel des Lebens und dafür brauchen wir beide Kräfte - und Gott liess uns die freie Wahl zwischen beidem. Wir können wählen was wir wollen - denken, fühlen und tun wir das Positive ziehen wir das an, denken fühlen und tun wir negatives ziehen wir das an - wir haben die wahl.
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