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19.01.2010, 11:49
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #1 (permalink)
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mediale Lebensberaterin
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.08.2009
Ort: Schwarzwald
Alter: 28
Beiträge: 169
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen...
 Hi Ihr Lieben,
bin gerade ziemlih erschüttert. Ich habe einige Gaben, die ich, wie ich glaube, von Gott bekommen habe. Gottesgaben... Ich habe mich nun dazu entschlossen, mich selbständig zu machen. Nicht in Form einer Line, sondern als wegbegleitende mediale Lebensberaterin. Hierzu gehört bei mir auch das Kartenlegen. Ich mache weder ZUkunftsprognosen noch zocke ich die Leute ab. Ich möchte lediglich eine Hilfestellung bei Problemen oder Fragen bieten. Ich nehme mir für jeden viel Zeit (in der Regel dauert eie Legung 1,5-2 h) für diese ich eine Aufwandsentschädigung bekommen (meist 15 - 25 €, aber das ist verhandelbar, denn jeder soll sich das "leisten" können).
So, nun habe ich es heute meiner Großmutter erzählt, welche fest im christlichen Glauben verankert ist. Sie betitelte mich als Kind des Teufels, alles Teufelszeug, es sei kein Wunder, wenn ich in meinem Leben deshalb Probleme bekomme, ich werde mein Leben lang nicht mehr glücklich werden... etc. Ja, ich habe ihr gesagt, es sei ihr gutes Recht, das nicht gut zu finden. Ich kann ihre Meinung dazu stehen lassen. Sie fing dann an mit Gott. Ich erklärte ihr, dass Gott für mich sehr wichtig sei, ich aber dazu keine Bibel oder eine Kirche brauche... "Ohne Bibel und Kirche, keinen Gott". Das war ihre Aussage. Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich mich um an Gott zu glauben, nicht einer Gruppe (Ev. Kath....) anschließen muss. Gott existiert für mich trotzdem. Sie besann sich immer wieder auf die Bibel und dass es verboten sei, dies zu tun... Sie wollte meine Beweggründe nicht wissen. Sie wollte nicht wissen, dass ich eine Hilfestellung für Ratsuchende bieten möchte. Nein, sie möchte jetzt mit meinen Eltern (oh mann, ich bin 26!!!) sprechen, sie kann nicht glauebn dass sie hinter mir stehen (das tun sie aber voll und ganz).. Das wird noch Konsequenzen haben, sagte sie und legte auf..
Tja, da sitze ich nun und bin sehr traurig.. Ich weiß, dass meine Oma mich nicht mehr ins Haus lässt, da sie sich ja, ihrem Glauben nach "den Satan ins Haus holt". Warum kann sie mich nicht stehen lassen? GEhört das zum Göttlichen? Andere zu missionieren? SIe zu bekehren zu einem ganz bestimmten Glauben? Und wenn sie das nicht zulassen, sie zu verstoßen? Ich bin total erschüttert, denn meine Eltern werden sich auf meine Seite stellen, denn sie sind von mir und meiner "Tätigkeit" überzeugt. Es wird ein Bruch in der Familie geben... Ist das gottgewollt? Weil ich nicht nach der Bibel lebe? Ich bin echt...erschüttert...
Was sagt ihr? Wie steht ihr dazu?
LG
Ginger
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19.01.2010, 12:26
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #2 (permalink)
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♥
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2010
Alter: 26
Beiträge: 661
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Hallo Ginger,
einige Menschen wurden (gerade früher) sehr streng katholisch erzogen. Es wurde ja quasi regelrecht in ihre Köpfe eingehämmert, was richtig und falsch zu sein hat. Ohne dabei diskutieren oder nachdenken zu dürfen. So wie es in der Bibel steht ist es - aus!
Einer meiner Religionslehrer hielt sogar Walkmen´s oder so CD-Player für Teufelszeug und ist dabei jedesmal fast explodiert!
Deine Oma lebt halt schon sehr lange mit diesen Vorstellungen von richtig und falsch - und dann kommt eben ein Anruf mit dieser Nachricht.
Man kann gewisse Dinge in den Köpfen der Menschen nicht von heut auf morgen ändern, oder mit sofortigem Verständnis rechnen.
Ganz früher wärste ja gleich aufm Scheiterhaufen gelandet... 
Vielleicht war/ist sie auch einfach ein bischen überrumpelt?
Ich für meinen Teil glaub sogar, dass jeder Mensch gewisse "Gaben" hat.
Nur die Einen tun sich damit leichter, als Andere. Manche haben Übung darin, andere beschäftigen sich einfach nicht damit und lassen es nicht an sich ran! Also alles was man in seinem Leben tut, ohne jemandem damit zu schaden, ist für mich nicht falsch.
Was deine Oma betrifft - hast du versucht ihr einfach mal einen Brief zu schreiben? Den sie dann mal ganz in Ruhe lesen - und drüber nachdenken kann? Ohne Vorwürfe und mal aus deiner Sicht? Deine Gefühle und dass du für dich in reinem Gewissen handelst? Und dass du von deiner Seite den Kontakt zu ihr weiterhin wünscht?? Vielleicht hilfts... ?!
Wünsch dir auf jeden Fall viel Kraft und auf allen Seiten viel Verständnis und Geduld!
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19.01.2010, 12:36
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #3 (permalink)
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mediale Lebensberaterin
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.08.2009
Ort: Schwarzwald
Alter: 28
Beiträge: 169
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Liebe Sanaya,
du hast vollkommen Recht. Meine Oma ist ein wenig, wie wir immer schmunzelnd sagen, "verbohrt". Ich wusste, dass sie es nicht gut finden würde, wollte es ihr aber persönlich erzählen. Ich hatte mit dieser Gegenwehr schon gerechnet. VOr zwei Jahren noch, war sie diejenige, die pendelte und bei Questico & Co. Rat gesucht hat. Ich weiß nicht, warum sie plötzlich so dagegen ist, aber ich spreche es ihr auch keineswegs ab.
Ich habe mit der Reaktion zwar gerechnet, aber mich verletzt es trotzdem. Ich komme immer mehr von der Bibel und dem Leben nach der Bibel ab. Wenn das die Lebensweise ist, die die Bibel vorschreibt, dann weiß ich, warum ich das nicht will.
Dein Vorschlag mit dem Brief...der ist toll. Ich werde mich jetzt erstmal ein wenig sammeln müssen und warte das GEspräch ab, das mein Vater mit ihr führen wird und schreibe ihr dann ein paar Zeilen... Ob es hilft, ich weiß es nicht, aber ich bin meiner Oma nicht böse... Wenn sie keinen Kontakt mehr wünscht, dann akzeptiere ich es, sie wird trotzdem immer ein wichtiger Mensch für mich sein und bleiben..
LG
Ginger
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19.01.2010, 21:37
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #4 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 26
Beiträge: 5.337
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Anscheinend ist es so, dass unsere Generation mit dem Alten brechen muss und das kann schonmal die Familie betreffen, wenn da irgendwer alte Gedankenstrukturen hat, die nicht mehr wandelbar und felxibel sind. Ich habe aus anderen Gründen leider gar kein Kontakt mehr zu meinen Großeltern. Und ich habe viel versucht und sämtliche Kommunikationskünste angewendet, aber es wohl soll nicht sein. Der Streit war anfangs nur zwischen meiner Mutter und meinen Großeltern, aber sie haben das leider sehr schnell auf mich ausgeweitet und ich habe das erst gemerkt, als es zu spät war.
Grüße Shuichi
Zitat:
Zitat von Ginger1983
 Hi Ihr Lieben,
bin gerade ziemlih erschüttert. Ich habe einige Gaben, die ich, wie ich glaube, von Gott bekommen habe. Gottesgaben... Ich habe mich nun dazu entschlossen, mich selbständig zu machen. Nicht in Form einer Line, sondern als wegbegleitende mediale Lebensberaterin. Hierzu gehört bei mir auch das Kartenlegen. Ich mache weder ZUkunftsprognosen noch zocke ich die Leute ab. Ich möchte lediglich eine Hilfestellung bei Problemen oder Fragen bieten. Ich nehme mir für jeden viel Zeit (in der Regel dauert eie Legung 1,5-2 h) für diese ich eine Aufwandsentschädigung bekommen (meist 15 - 25 €, aber das ist verhandelbar, denn jeder soll sich das "leisten" können).
So, nun habe ich es heute meiner Großmutter erzählt, welche fest im christlichen Glauben verankert ist. Sie betitelte mich als Kind des Teufels, alles Teufelszeug, es sei kein Wunder, wenn ich in meinem Leben deshalb Probleme bekomme, ich werde mein Leben lang nicht mehr glücklich werden... etc. Ja, ich habe ihr gesagt, es sei ihr gutes Recht, das nicht gut zu finden. Ich kann ihre Meinung dazu stehen lassen. Sie fing dann an mit Gott. Ich erklärte ihr, dass Gott für mich sehr wichtig sei, ich aber dazu keine Bibel oder eine Kirche brauche... "Ohne Bibel und Kirche, keinen Gott". Das war ihre Aussage. Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich mich um an Gott zu glauben, nicht einer Gruppe (Ev. Kath....) anschließen muss. Gott existiert für mich trotzdem. Sie besann sich immer wieder auf die Bibel und dass es verboten sei, dies zu tun... Sie wollte meine Beweggründe nicht wissen. Sie wollte nicht wissen, dass ich eine Hilfestellung für Ratsuchende bieten möchte. Nein, sie möchte jetzt mit meinen Eltern (oh mann, ich bin 26!!!) sprechen, sie kann nicht glauebn dass sie hinter mir stehen (das tun sie aber voll und ganz).. Das wird noch Konsequenzen haben, sagte sie und legte auf..
Tja, da sitze ich nun und bin sehr traurig.. Ich weiß, dass meine Oma mich nicht mehr ins Haus lässt, da sie sich ja, ihrem Glauben nach "den Satan ins Haus holt". Warum kann sie mich nicht stehen lassen? GEhört das zum Göttlichen? Andere zu missionieren? SIe zu bekehren zu einem ganz bestimmten Glauben? Und wenn sie das nicht zulassen, sie zu verstoßen? Ich bin total erschüttert, denn meine Eltern werden sich auf meine Seite stellen, denn sie sind von mir und meiner "Tätigkeit" überzeugt. Es wird ein Bruch in der Familie geben... Ist das gottgewollt? Weil ich nicht nach der Bibel lebe? Ich bin echt...erschüttert...
Was sagt ihr? Wie steht ihr dazu?
LG
Ginger
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19.01.2010, 22:42
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #5 (permalink)
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löwenstern
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.632
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In der Bibel steht Vieles, aber auch: Prüfet alles und das Gute behaltet!
Allerdings wird vor Wahrsagerei gewarnt...ich glaube, deine Oma hat wirklich Angst, dass du oder sie oder ihr Beide vom Leibhaftigen heimgesucht werdet!
Mauri
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20.01.2010, 20:52
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.06.2009
Ort: Mittelfranken
Beiträge: 146
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Liebe Ginger,
wie es meine Vorredner schon geschrieben haben, dem muss ich auch zustimmen. Alte Menschen sind meist streng mit der Kirche, der Biebel und dem Glauben aufgewachsen, sie sind fest damit verankert. Besonders die, die auf dem Land aufgewachsen sind, ist der Glaube an die Kirche tief verwurzelt. Es hatte auch mit Werte zu tun.
Ich seh das so bei deiner Oma: Ihr wurde warscheinlich schon als Kind von den Eltern, der Familie und dem Umfeld Gott als was allmächtiges, der alles sieht und hört und der dich bestraft, wenn du was anstellst vermittelt. Als Kind glaubt man doch alles. Man glaubt seinen Eltern doch was die einem erzählen. Und das nimmt man sich zu Herzen. Und die Eltern haben deiner Oma und warscheinlich auch die Generationen zuvor die Werte mit der Kirche vereint, um Werte besser vermitteln zu können. Und da ist auch die Verankerung. Die Erziehung!
Ich erlebe es täglich wie die alten Menschen tief mit der Kirche verbunden sind und wie sie damit umgehen. Die meisten alten Menschen haben ein hartes Leben meistern müssen. Krieg, Vertreibung, Hunger und Not haben die meisten durchlebt. Viele danken heute noch dem Herrgott, dass sie noch leben dürfen und alles so überstanden haben. Ins besonders Frauen haben da noch ganz schön Probleme damit. Und es gibt ihnen Kraft und Halt.
Ich kenne ein Dame, die betet am Tag mehrere Male den Rosenkranz als Dankbarkeit für ihr überleben. Sie hat sich total zurück gezogen und das Beten gibt ihr auch halt in all ihrem Leiden.
Ich glaube deiner Oma geht es nicht anders und Werte sind ihr wichtig. Der Glaube hat schon viele Familien getrennt, da bist du nicht alleine. Es gibt genug Beispiele was alles der Glaube an eine Religion zerstören kann. Das ist aber nicht der Glaube ans Gott selbst, sondern der Mensch an sich.
Es ist eine Schmerzhafte Erfahrung die du da machen musst. Vielleicht hat sie noch nicht richtig verstanden, welche Aufgabe du da übernehmen möchtest. Den Tipp mit dem Brief finde ich sehr gut. Geschriebenes geht tiefer als gesprochenes.
Ich wünsche dir vom Herzen, dass deine Oma dich doch noch verstehen wird.
LG.
power of life
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20.01.2010, 22:26
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #7 (permalink)
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mediale Lebensberaterin
Sternzeichen:
Registriert seit: 04.08.2009
Ort: Schwarzwald
Alter: 28
Beiträge: 169
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@Shuichi
das tut mirleid mit deiner Familie. Es ist schmerzhaft, Menschen, die man liebt zurück zu lassen aus Gründen, die man nicht einmal versteht.
Aber ich glaube langsam, dass es einfach dazu gehört...
@mauretania
Ja, die Angst hat sie wohl wirklich. Sie hat auch Angst um mich, das weiß ich. Sie hat so reagiert, weil sie mich liebt, aber ich gehe nun mal diesen Weg und er tut mir mehr als gut. Ich lebe richtig auf und erlebe einen positiven Umbruch dadurch. Ich könnte ihr das nie klarmachen, dass der Leibhaftige deshalb nicht "in uns fährt". Dazu ist sie zu alt und zu verankert in ihrem Glauben...
@power of life
SIe kann meine Aufgabe, die ich übernommen habe nicht verstehen können, denn sie hat mich leider nicht erklären lassen, was ich mache. Sie hörte nur "Kartenlegen" und dann fing ihr Monolog schon an. Sie selbst hat auch eine Ader, was das spirituelle angeht. Sie weiß, dass ich Dinge und verstorbene Seelen sehen kann und brüllte dann nur noch ins Telefon "Und da wunderst du dich, dass du GEister siehst? Kind, dir ist echt nicht mehr zu helfen"...Ja, ich war sprachlos...Ich hatte das Gefühl, sie nimmt mich nicht mehr ernst, obwohl sie immer diejenige war, die mich bestärkt hat. Denn auch sie kennt diese Gabe, sie hat sie auch. Doch ihr Glaube ist in den letzten zwei Jahren so wichtig in ihrem Leben geworden, dass es mir Angst macht. Wann immer ich bei ihr bin, läuft der Bibelsender, wird nur über Gott gesprochen und alles was ich sage wird mit der Bibel beantwortet. Ich kann und will das nicht mehr. Mir wird das zuviel. Es hat wohl so kommen müssen. Vielleicht treibt es uns auseinander, oder meine Oma überdenkt ihr missionieren ein wenig, denn sie treibt die ganze Familie damit von ihr fort. Ich bin nur der Anfang, wie mein VAter heute meinte...
Ja, es schmerzt, aber ich gehe meinen WEg, denn ich bin überzeugter denn je. Trotzdem akzeptiere ich meine Oma und ihren Glauben, denn auch das macht sie aus einer solchen Überzeugung heraus, wie ich meinen Weg...
Vielen Dank für eure netten Antworten
LG
Ginger
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21.01.2010, 11:35
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Okann der Glauben eine Familie auseinander reißen... Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 21.12.2009
Ort: Braunschweig
Beiträge: 107
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Zitat:
Zitat von Ginger1983
 Hi Ihr Lieben,
bin gerade ziemlih erschüttert. Ich habe einige Gaben, die ich, wie ich glaube, von Gott bekommen habe. Gottesgaben... Ich habe mich nun dazu entschlossen, mich selbständig zu machen. Nicht in Form einer Line, sondern als wegbegleitende mediale Lebensberaterin. Hierzu gehört bei mir auch das Kartenlegen. Ich mache weder ZUkunftsprognosen noch zocke ich die Leute ab. Ich möchte lediglich eine Hilfestellung bei Problemen oder Fragen bieten. Ich nehme mir für jeden viel Zeit (in der Regel dauert eie Legung 1,5-2 h) für diese ich eine Aufwandsentschädigung bekommen (meist 15 - 25 €, aber das ist verhandelbar, denn jeder soll sich das "leisten" können).
So, nun habe ich es heute meiner Großmutter erzählt, welche fest im christlichen Glauben verankert ist. Sie betitelte mich als Kind des Teufels, alles Teufelszeug, es sei kein Wunder, wenn ich in meinem Leben deshalb Probleme bekomme, ich werde mein Leben lang nicht mehr glücklich werden... etc. Ja, ich habe ihr gesagt, es sei ihr gutes Recht, das nicht gut zu finden. Ich kann ihre Meinung dazu stehen lassen. Sie fing dann an mit Gott. Ich erklärte ihr, dass Gott für mich sehr wichtig sei, ich aber dazu keine Bibel oder eine Kirche brauche... "Ohne Bibel und Kirche, keinen Gott". Das war ihre Aussage. Ich versuchte ihr zu erklären, dass ich mich um an Gott zu glauben, nicht einer Gruppe (Ev. Kath....) anschließen muss. Gott existiert für mich trotzdem. Sie besann sich immer wieder auf die Bibel und dass es verboten sei, dies zu tun... Sie wollte meine Beweggründe nicht wissen. Sie wollte nicht wissen, dass ich eine Hilfestellung für Ratsuchende bieten möchte. Nein, sie möchte jetzt mit meinen Eltern (oh mann, ich bin 26!!!) sprechen, sie kann nicht glauebn dass sie hinter mir stehen (das tun sie aber voll und ganz).. Das wird noch Konsequenzen haben, sagte sie und legte auf..
Tja, da sitze ich nun und bin sehr traurig.. Ich weiß, dass meine Oma mich nicht mehr ins Haus lässt, da sie sich ja, ihrem Glauben nach "den Satan ins Haus holt". Warum kann sie mich nicht stehen lassen? GEhört das zum Göttlichen? Andere zu missionieren? SIe zu bekehren zu einem ganz bestimmten Glauben? Und wenn sie das nicht zulassen, sie zu verstoßen? Ich bin total erschüttert, denn meine Eltern werden sich auf meine Seite stellen, denn sie sind von mir und meiner "Tätigkeit" überzeugt. Es wird ein Bruch in der Familie geben... Ist das gottgewollt? Weil ich nicht nach der Bibel lebe? Ich bin echt...erschüttert...
Was sagt ihr? Wie steht ihr dazu?
LG
Ginger
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Glaube ohne Liebe macht fanatisch!!
Ich kann mit der Firma "Kirche, Gott & Sohn" auch nix anfangen.
Nun habe ich 2 Brüder die überzeugte Zeugen Jehovas sind! Mehrere Gespräche sind, was dieses Thema angeht, erfolglos verlaufen.
Schade, da ich mit meinen Brüdern so nie in den Genuss kommen werde Diskussionen über die "Dinge der Welt aus verschiedenen Blickwinkeln" zu führen.
Zu Einem habe ich noch recht ordentlichen Kontakt, zu dem Anderen leider nicht.
Dir wird letztlich nix anderes übrig bleiben als: In Liebe loszulassen!
Licht und Liebe
Azuzena
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