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07.06.2006, 07:28
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Glaubensphilosophie Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Glaubensphilosophie
Hallo zusammen,
bin nicht mehr oft hier und weiß sogar warum. Trotz allem werde ich immer mal wieder meine Meinung schreiben, aldi weil lesen tu ich schon noch öfter und da ich nicht in ein Kriegsgeschehen (Ihr nennt es Meinungsaustausch) eingreifen will, werde ich einfach nur mal so meine Meinung schreiben.
Mir geht im Moment so ein wenig die Richtung des eigenen Glaubens auf die Nerven und wohin der ein, oder andere den anderen "hinbiegen" will. Wie ich schon einmal erwähnte wird mir hier zu oft auf den christlichen Glauben rumgehauen und der eigene im Vordergrund gestellt. Da frage ich mich dann wieder, wer ist da besser?
Die christliche Kirche hat ihre Berechtigung und hilft. Was ihr gerne in den Vordergrund schiebt, hat nichts mit der Kleinen Kirche im Kuhdorf XY zu tun.
Meine Meinung zur Kirche ist auch nicht unheimlich gut, nur sehe ich auch gute Seiten an ihr.
Auch sehe ich hier immer mehr Menschen, die sich einbilden, die Weisheit gepachtet zu haben. Manchmal überkommt mich auch die Frage, ob es sich hier bei einigen, um einen großen Intelligenztest handelt.
Esoterik, oder besser dieses Forum ist für mich ein Ort, meine Gedanken zum Ausdruck zu bringen, die vielleicht nicht gerade mit jedem besprochen werden können.
Bei einigen kommt es mir auch vor, als wenn sie ständig einen Baseballschläger in der Hand halten, so angriffslustig und gehemmt lese ich zumindest den einen, oder anderen Beitrag.
Es geht doch garnicht um Liebe, Vertrauen, Rücksicht und Verstehen. Geht es nicht auch darum sich ins Licht zu rücken? Bei einigen hab ich zumindest das Gefühl.
Liebe und Glauben......Dann lasst es doch auch zu. Liebt und glaubt nicht jeder auf seine eigene, ganz spezielle Art. Ist es da nicht egal, welchen Glauben er hat. Geht es nicht darum, einfach an etwas zu glauben, einen Halt zu finden, der einen begleitet?
Egal welcher Konfirmation man entspringt, einen anderen nicht verletzen, weder seelisch noch körperlich, da sein und helfen, Tränen abwischen können und im Arm nehmen können, sich selber nicht so wichtig nehmen und im Vordergrund stellen......all das ist für mich Liebe und Glauben.
Einen schönen Tag wünscht
Zaunrübe
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07.06.2006, 08:09
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Glaubensphilosophie Beitrag #2 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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hi Zaunrübe - schön wieder was von dir zu lesen und ich kann dir vorbehaltlos zustimmen - oder meldete sich da nicht doch gerade etwas kritisches - *in mich hineinhorch* - nein es war nur ein Grummeln im Darm!  LGichbins
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07.06.2006, 08:20
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Glaubensphilosophie Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Zitat von Zaunrübe
Hallo zusammen,
bin nicht mehr oft hier und weiß sogar warum. Trotz allem werde ich immer mal wieder meine Meinung schreiben, aldi weil lesen tu ich schon noch öfter und da ich nicht in ein Kriegsgeschehen (Ihr nennt es Meinungsaustausch) eingreifen will, werde ich einfach nur mal so meine Meinung schreiben.
Mir geht im Moment so ein wenig die Richtung des eigenen Glaubens auf die Nerven und wohin der ein, oder andere den anderen "hinbiegen" will. Wie ich schon einmal erwähnte wird mir hier zu oft auf den christlichen Glauben rumgehauen und der eigene im Vordergrund gestellt. Da frage ich mich dann wieder, wer ist da besser?
Die christliche Kirche hat ihre Berechtigung und hilft. Was ihr gerne in den Vordergrund schiebt, hat nichts mit der Kleinen Kirche im Kuhdorf XY zu tun.
Meine Meinung zur Kirche ist auch nicht unheimlich gut, nur sehe ich auch gute Seiten an ihr.
Auch sehe ich hier immer mehr Menschen, die sich einbilden, die Weisheit gepachtet zu haben. Manchmal überkommt mich auch die Frage, ob es sich hier bei einigen, um einen großen Intelligenztest handelt.
Esoterik, oder besser dieses Forum ist für mich ein Ort, meine Gedanken zum Ausdruck zu bringen, die vielleicht nicht gerade mit jedem besprochen werden können.
Bei einigen kommt es mir auch vor, als wenn sie ständig einen Baseballschläger in der Hand halten, so angriffslustig und gehemmt lese ich zumindest den einen, oder anderen Beitrag.
Es geht doch garnicht um Liebe, Vertrauen, Rücksicht und Verstehen. Geht es nicht auch darum sich ins Licht zu rücken? Bei einigen hab ich zumindest das Gefühl.
Liebe und Glauben......Dann lasst es doch auch zu. Liebt und glaubt nicht jeder auf seine eigene, ganz spezielle Art. Ist es da nicht egal, welchen Glauben er hat. Geht es nicht darum, einfach an etwas zu glauben, einen Halt zu finden, der einen begleitet?
Egal welcher Konfirmation man entspringt, einen anderen nicht verletzen, weder seelisch noch körperlich, da sein und helfen, Tränen abwischen können und im Arm nehmen können, sich selber nicht so wichtig nehmen und im Vordergrund stellen......all das ist für mich Liebe und Glauben.
Einen schönen Tag wünscht
Zaunrübe
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lg seelentau
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07.06.2006, 09:32
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Glaubensphilosophie Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 27.06.2005
Ort: Frankreich franz./deutsche Grenze
Beiträge: 1.304
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Jep, Zauni,
ob glauben oder nicht glauben, meinen oder sein, die akzeptanz ist es, was sich wie ein faden durch unser leben ziehen sollte.
akzeptenz mir selbst gegenüber und allen anderen. jeden so sein zu lassen wie er ist, glauben zu lassen, was er glaubt und jedem seine freie entscheidung zu lassen. in der haltung des akzeptierens kann man niemandem schaden zufügen. es ist ein sehr hoher seinszustand und für uns menschen schwer zu erreichen. es ist schon schwer uns selbst vorbehaltlos zu akzeptieren. für mich ist es eine aufgabe und ein lernpaket.
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07.06.2006, 10:19
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Glaubensphilosophie Beitrag #5 (permalink)
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gern einer von Milliarden
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.12.2005
Ort: zeitw. in Wuppertal, zeitw. in Estland
Alter: 50
Beiträge: 1.708
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Zaunrübe, du gibst mal wieder Anlass, sich selbst aus einem frischen Blickwinkel sehen zu können. Danke.
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07.06.2006, 10:47
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Glaubensphilosophie Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Super, ihr seid aber sicher, dass ihr mich verstanden habt?
Ich wollte keien Lobpreisung auf meinen Beitrag, sonder erreichen dass ihr mal nachdenkt, was wirklich wichtig ist!
Raffi hat mit Akzeptanz schon das richtige Wort gefunden. Wir leben nicht nur unser leben, sondern dass aller Menschen, denen wir begegnen. Anschließend sollen sie ja nicht gut von uns denken, das ist doch völlig egal.
Es geht doch darum nicht mit der Schraubzwinge etwas ereichen zu wollen und seine eigene Wut fallen zu lassen und anderen zuzuhören, ohne sich selber darstellen zu wollen.
Entschuldigt, ich hatte Nachtdienst, muß aber noch wach bleiben, da ich Streß mit der Telekom habe und einen Termin einhalten muß.
Aber auch in dieser Situation bin ich nicht bestimmend, sondern abwartend und freue mich, wenn es alles einen Weg nimmt, auch wenn es gerade zu meinen eigenen Lasten geht.
Aufregen..warum, es sind Menschen die man auch verstehen muß und die mir mit Sicherheit nicht absichtlich meinen Schlaf rauben. Eben einfach akzeptieren......genau Raffi.
LG
Zaunrübe
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07.06.2006, 11:17
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Glaubensphilosophie Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Zauni, ich habe dich verstanden, denn du sprichst mir aus der Seele.
Eine meiner Lieblingssätze ist, behandle jeden Menschen so wie du von ihm behandelt werden möchtest.
alles liebe
seelentau
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07.06.2006, 11:31
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Glaubensphilosophie Beitrag #8 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 29.05.2006
Beiträge: 346
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Akzeptanz ist die eine Seite der Medaille, deren andere Seite Gleichgültigkeit heißt. Was ist noch Akzeptanz, was schon Gleichgültigkeit? Und nur um Missverständnissen vorzubeugen, mit "Gleichgültigkeit" meine ich nicht "gleiche Gültigkeit", sondern "scheissegal".
In Holland wird derzeit allen Ernstes eine Partei der Befürworter der Pädophilie gegründet. Dies zu akzeptieren - ist das noch Toleranz gegenüber Kinderfickern, oder schon Gleichgüktigkeit gegenüber den Opfern?
Worauf ich hinaus will: niemand kommt daran vorbei, Unterscheidungen zu treffen, sich zu positionieren. Mann kann den Kinderfickern von göttlicher Liebe erzählen, sie werden es mit Begeisterung aufgreifen. Aber dann hat man bei den Opfern verspielt.
Ähnlich ist es bei den Religionen. Man kann sie alle für gleichwertig halten, wenn man keine ernst nimmst, weil sowieso alles dem Gefühl anheim gegeben ist. Aber nimmt man auch nur eine einzige wirklich ernst, kann man nicht mehr leichtfertig von der Gleichwertigkeit aller reden, ohne diese eine zu verraten.
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