Nun - Asmadin, die Symbole sind - dank dir - nun ja verständlich.
Ich dachte eigentlich, dass dies so in etwa, jeder weis.
Das Christentum hat mehrere Symbole, das Kreuz, die weiße Taube,
Fische und noch einige mehr.
Wie war das in früheren Zeiten? besonders die Römer hatten einen sehr hohen Eroberungsdrang, sie besetzten einen Großteil Europas, Nordafrika und Vorderasien, versklavten die Völker und spielten sich als Weltherrscher auf.
Bei der damalig bekannten Welt, könnte man beinah sagen, sie waren es auch.
Nun war Rom seit Konstantin, zwangsweise "christlich", aber eine sehr eigenwillige, machtzentrierende Interpretation des christlichen Glaubens, wurde da vertreten.
Aber nicht etwa Rom alleine, nein, alle eroberten Gebiete, Stämme und Völker, wurden darunter gepresst!
Eine Machtkonstruktion, die da mithelfen und alles rechtfertigen konnte, was da von Rom aus erzwungen wurde.
Wo aber blieben die Christen?
Die hatten gehofft, dass sie es leichter bekämen, doch falsch, sie wurden weiter verfolgt, ermordet und ausgerottet.
Trotzdem , der Gedanke von dem, was sich "Christentum" nennt, er hat überlebt und auch überdauert.
Gehen wir zu den Kelten, Germanen und Alemannen.
Auch sie wurden "erobert" und gegen ihren Willen "christianisiert".
Aber auch die Gebräuche jener Völker überdauerten - manche haben sich mit den "kirchlichen arrangiert.
Das kennt man auch in heutiger Zeit, besonders in Südamerika. Sehr "Katholisch" und trotzdem voodopraktizierend.
Wer auf den Ursprung der Christen zurück blickt, sieht darin keinen Widerspruch - auch
Reinkarnation war Teil der christlichen Lehre - aber nicht "Auflösung" sondern "Entwicklung" sahen die Christen darin.
Jene Völker, die da nicht zwangsweise vermischt wurden, die haben sich viel ihrer Kultur erhalten, und trotzdem das Christentum angenommen.
Das Christentum ging eine sonderbare Symbiose ein.
Da war der römische Machtapparat, der auch nach Zerfall des römischen Reiches, mit der Kirche überlebte und auch die Macht erhalten konnte, da waren aber auch jene Christen, die Gemeinschaften bildeten, ein soziales Netzwerk aufbauten und sich gegenseitig, auch gesellschaftlich stärkte.
Was ist nun das Kreuz - das Symbol Jesus, das Symbol der Römischen Kaiser, oder das Symbol der Kirche?
Alles das, weil es jeder für sich beansprucht hat!
Über beinah 2 Jahrtausend hat diese Symbiose überlebt.
Über zweitausend Jahre, wurde Europa von dieser Kultur geprägt!
Es ist keine Staatsform, es ist keine Kirche, es ist die Kultur, die sich so entwickelt hat!
Damit ist das Kreuz besonders das Symbol der Kultur!
Auch der Christen und auch der Kirchen.
Ich wäre tatsächlich dafür, diese Symbole abzuschaffen - das wahre Christentum braucht sie nicht - aber nur dann, wenn alle anderen religiösen Symbole auf der Welt, ebenfalls aus der Öffentlichkeit verschwinden!
Die Anzeichen sehen aber anders aus.
Damit sehe ich das Kreuz erst Recht als Zeichen der"abendländischen "Kultur".
Solen wir die wirklich abgeben?
Ja, wenn sich alle Völker, vorurteilsfrei vermischen würden, dann wäre das gut - doch auch das ist nicht zu sehen.