Existenz in der sieben zur dreizehn ... freilich folgt erst die 8 der achte Schöpfungstag ...
... mit der 13 wird da die gespaltene Zeit verlassen,
und in der 13 = Liebe in göttlicher Einheit erfüllt.
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Von Friedrich Weinreb ( Prophet )
Es gibt eine Überlieferung, die ausführlich erzählt, was dem Menschen vom Zeitpunkt
vor seiner Geburt, vom Augen*blick seiner Empfängnis an, bis nach dem Tod geschieht.
Dir Geschichte dieser Überlieferung erzählt unter anderem, daß die Seele in dem Moment,
in dem ihr gesagt wird, sie werde später in diesen Körper kommen, dessen Keim gerade
gelegt wird, darum fleht, nicht in diese Welt der Zweiheit gebracht zb werden. Gleichwohl
wird ihr mitgeteilt, sie müsse gehen, wei sie dadurch den Sinn der Schöpfung kennenlernen
werde. Und dann wird ihr vor der Geburt die ganze Schöpfung gezeigt, da*mit sie alles
verstehen und erkennen kann, wie großartig alles ist. Die Seele sieht dann alle Zeiten
und Welten, vom einem Ende bis zum anderen. Während dieser Zeit wächst der Kör*per in
der Gebärmutter und entwickelt sich bis zu dem Punkt. wo er in eine neue Welt hinaustreten
kann, bis zu dem Vorgang also, den man Geburt nennt.
Wenn dann der Seele alles gezeigt worden ist und sie alles verstanden hat, wird ihr dieses
Wissen wieder entzogen. Beim Körper drückt sich dieser Entzug des Wissens und der Einsicht
im Merkmal der Zweiheit der Ober*lippe aus.
Das Vergessen kam, damit der Mensch den Weg zur Einheit >umsonst< gehen könnte, ohne
von der Belohnung zu wissen, die solch ein Weg an Freude und Glück gibt. Damit der
Mensch also diesen Weg aus Vertrauen zu Gott gehen würde, der ihm das ganze Leben über
stets erzählen würde, daß dieser Weg wirklich gut ist. Es ist ein Vertrauen, das auf Liebe und
Achtung beruht.
Der
Engel, der der Seele alles zeigt, sagt dann in dem Augenblick, wo das Vergessen eingeprägt
wird, daß er ihr in dem Moment wieder begegnen wird, in dem sie ihren Weg durch dieses Leben
beendigt hat, wenn sie die Einheit auf diesem Weg erreicht hat. Und in der Tat, wenn der Mensch
diese Welt des siebten Tages verläßt, spielt sich ein Spiegelbild des Geschehens von vor der Geburt
ab. Wieder fleht der Mensch darum, die Welt, in der er ist, nicht verlassen zu müs*sen. Doch dann
begegnet er auf einmal dem Engel vom An*fang, der ihm das Vergessen von vor der Geburt wegnimmt,
und er sieht und versteht wieder alles. Wieder sieht er alles vom einen Ende zum anderen, und er
begreift die Größe und erlebt das damit verbundene Glück.
Diese Geschichte der Überlieferung ist also eine Parallele zum Geschehen in der biblischen Geschichte
und den ent*sprechenden Überlieferungen. Bevor der Mensch in diese Welt des siebten Tages kommt,
sieht er alle Dinge in Zeit und Raum, von einem Ende bis zum anderen. Es ist der Zustand am Ende
sechsten Tages, am >Freitagnachmittag<. Der Mensch verläßt diese Welt sehr ungern, er wird
buchstäblich hinaus*getrieben. In der Welt, in der er jetzt geboren wird, an diesem siebten Tag, hat
er alles Wissen und alle Einsicht, die er vorher hatte, verloren. Jetzt kann er die Einheit nur über die
göttliche Eigenschaften des Vertrauens, der Anhänglichkeit und der Liebe >umsonst< erreichen.
Und am Ende des Weges durch diese Welt, wenn der Mensch den Punkt der äußersten Entwicklung
erreicht hat, der 49 und der 58, kann er wieder alles sehen, der vom einen Ende bis zum anderen.
Und dann hs: Schwelle überschritten und liegt die Furcht vor der menden hinter ihm; im Gegenteil,
er ist von Staunen über die Größe, die sich zeigt.
Das Sterben von Mose ist also eigentlich ein Ausdruck ae-Sterbens in dieser Welt des siebten Tages.
Es ist auch ein Aus druck vom Ende des siebten Tages als ganzen.
Es findet in den Gefilden, in der Ebene Moabs statt wissen also bereits, daß dies in den Verhältnissen
des Wesentlichen die 49 ausdrückt, die Tatsache, daß der siebte Tag vollendet ist. Doch in dieser
Ebene erhebt sich der Berg N; der im Wesentlichen den Begriff 58 ausdrückt. Mose diesen Berg
Nebo, damit ihm Gott alles zeigen kam: Ausblick auf das große Ganze mit allen Einzelheit Überlieferung
berichtet, daß man viele Stufen über _ muß, um den Gipfel des Berges Nebo zu erreichen. Ur diesem
Begriff der Übersicht von der 58 aus zu gelangen darf es noch eines Aufstiegs aus der Ebene der 49.
Die steigen war für Mose ein einziger Schritt. Denn diese 58 ist nicht nur das Ende der materiellen
Erscheinungsform., sondern dadurch zugleich auch die ganze Kern-Geschichte de die Geschichte
der >fünf Bücher< Mose, die denn auch. bereits besprochen haben, die 5845 Teile enthalten, die
Verse von denen jeder für sich eine Einheit bildet. Von diesen - . der Kern-Geschichte aus hat man
diese Aussicht, die Mose auf dem Nebo hat, als diese Kern-Geschichte ebenfalls zu Eno; sl Wenn
Gott zu Mose sagt, er solle diesen Berg Nebo besteirs den Berg 58, sind auch genau 5800 Verse zu
Ende (Deut. 32,49). Wer so in die kommende Welt geht, nachdem er am Ende des siebten Tages
in der Ebene von Moab, der 49, diesen Nebo besteigen kann, diese 58 der Schöpfung Gottes im
Wort, die wunderbarste Schöpfung, geht als der wahre Mensch dieses siebten Tages, als Mose.
Die Lebensdauer des Mose beträgt denn auch 120 Jahre, das Maß, das Gott dem Menschen in
dieser Welt gibt. Mose ist der einzige Mensch im ganzen Pentateuch, der tatsächlich dieses Maß
besitzt. Es ist das Maß des Menschen des siebten Tages. Darum wünscht man sich noch heute in
Praxis des jüdi*schen Lebens ein Leben >bis 120 Jahre<. Dies bedeutet nicht, daß die Erscheinungsform
in unseren Jahren genau dieses Maß haben müßte, man kann älter oder jünger sterben. Es will sa*gen,
daß man sich gegenseitig wünscht, das Leben des siebten Tages als der wahre Mensch dieser Welt
zu erfüllen. Es ist kein Zufall, daß gerade Mose und nur Mose diese 120 Jahre erfüllt.