oder das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel, ist heute am 2.2.2006.

Das Fest der "Darstellung des Herrn" wird 40 Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Der früher gebräuchliche Name "Mariä Reinigung" erinnert an den jüdischen Brauch, auf den sich das Fest bezieht: Nach den Vorschriften des AT galt die Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein. Die Frau musste ein Reinigungsopfer darbringen, wahlweise eine oder zwei Tauben oder in besonders gravierenden Fällen ein Schaf. Maria pilgerte also zu dieser ihrer "Reinigung" in den Tempel. Da außerdem Jesus der erste Sohn war, galt er als Eigentum Gottes und musste von den Eltern zuerst ausgelöst werden: er wurde zum Priester gebracht und vor Gott "dargestellt".
Als die Eltern zu diesem Zweck in den Tempel kamen, begegneten sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hannah, die erkannten, daß Jesus kein gewöhnliches Kind ist und ihn als den Erlöser priesen. (Vgl. u. a. Lukas 2, 29-32).
B a u e r n r e g e l n : "Ist's zu Lichtmess mild und rein, wirds ein langer Winter sein."
Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit;
ist es aber klar und hell, kommt der Lenz wohl nicht so schnell.
"Lichtemess trüb, ist dem Bauern lieb."
"Lichtemess-Sonnenschein, bringt großen Schnee herein."
"Lichtmess im Klee, Palmsonntag im Schnee."
Weiße Lichtmess - grüne Ostern."
"Zu Stephanie a Muckngahn, zu Neujahr a Hahnentritt, zu Heilig Drei König a Hirschensprung und zu Maria Lichtmess a ganze Stund" - Gemeint ist die Verlängerung der Tage."
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Die Marianischen Feiertage sind gerade an solchen Tagen eingesetzt, wo das duale Negativum kräftig wirken kann. Vgl. u. a. der 8.12. (Maria Empfängnis) oder 8.9. (Maria Geburt).
Maria wird immer g e g e n den "Teufel" eingesetzt und auch dazu von den gläubigen Christen in der Not angerufen.
"Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt." - "Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen. Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab." (Vgl. Johannesoffenbarung 12).
Liebe Grüße - ME -