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12.05.2008, 16:35
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.05.2008
Beiträge: 7
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott?
Hallo Zusammen!
Mein jetziges Thema ähnelt wahrscheinlich dem Gut/Böse Thread vor mir, ich wollte mir jetzt aber nicht die 400 Antworten durchlesen, ich hoffe, es ist okay, wenn ich meinen Gedankengang in einem neuen Topic darlege.
Was mich schön länger beschäftigt, ist auch die Frage nach dem Leid auf der Welt. Ich bin inzwischen fast der Ansicht, dass man viele Dinge wie Leid/Grausamenkeiten etc. mit einer Begründung und unserem Gehirn kaum erklären kann. Ich suche immer Beispiele/Ansätze, um Situationen zu erklären und deuten, einfach weil es mich interessiert. Manchmal komme ich aber auch zu dem Ergebnis, dass es einfach einen strafenden bzw. eingreifenden Gott geben kann, der dem Bild des oft beschriebenen "allumfassenden, liebenden Gott" widerspricht.
Bevor ich auf diesen "´Konflikt eingehe, möchte ich zuerst die christl. Theorien zum Thema Leid kurz beschreiben, die ich bereits kenne.
Zum einen gibt es da die Theodizee von Wilhelm Leibniz, welche zeigen soll, dass es trotz des Leids auf der Erde eine Gottesexistenz gibt.
Leibniz bezieht sich hier darauf, dass das Gute nicht ohne das Böse existieren kann. "gut" lässt sich nur durch "böse" formen und ansehen.
Viele Theologen beziehen sich ja darauf, dass Gott gerne eingreifen möchte, um Gutes zu tun, aber nicht kann. Dadurch würde nämlich der freie Wille eingeschränkt werden. Jesus bzw. Gott leidet aber immer mit und ist auch bei größtem Leid noch derjenige, der den Leidenden "auffängt". Die Theorie mit dem Eingriff verstehe ich nicht ganz:
Ich möchte diesen "Konflikt" an einem Beispiel ausmachen, mich aber NICHT damit festlegen.
Immer wieder berichten Menschen, in denen sie in lebensbedrohlichen Situationen, in denen sie auch fast ums Leben gekommen sind, dass Gott ihnen auf einmal geholfen hat, also nur der Allmächtige sie gerettet hat. Viele sind auch seit diesem Zeitpunkt erst an religiös.
Das Gott sie wirklich gerettet hat, möchte ich erst einmal nicht in Frage stellen.
Ich frage mich nur, warum hat Gott dann nicht die Möglichkeit in andere Geschehen einzugreifen, aktuelles Beispiel: Der Sturm von Birma. 22000 Tote oder noch mehr, aus einer vernünftigen Sicht einfach nur erschreckend.
Die Frage ist also: Kann er doch eingreifen, bzw kann er bestimmte Leidenssituationen nicht einfach verhindern, die NICHT durch den MEnschen verursacht wurden?
Was also geht von Gott aus, und was nicht? Diese "the Secret" Bücher sagen ja aus, dass sich alles Negative auf der Welt durch negative Schwingungen ansammelt. Ist das nicht ein bisschen perplex?
Mich würde mal allgemein eure sichtweise dazu interessieren. Wann greift Gott ein in unser Leben, wann nicht? Sind wir wirklich für ALLES verantwortlich?
Freue mich auf eure Antworten,
Alex
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12.05.2008, 17:27
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2008
Beiträge: 264
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Hallo Alex,
... es gibt einen strafenden Gott - du findest ihn in der Kirche deines Vertrauens
... es gibt einen eingreifenden Gott - du findest ihn in der Kirche deines Vertrauens
Nimm dir den Bibel und du hast einen Leitfaden wie man unglücklich und
angsterfüllt wird. Trenn' dich von dieser Lehre und erfahre, dass es nicht nur
1 sondern mehrere Götter gibt die dich lieben und deinen freien Willen
respektieren und daher nur tätig werden wenn du darum bittest.
Das Böse gibt es in der Natur nicht - es ist eine Erfindung des Menschen.
Liebe Grüße,
j-essence
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12.05.2008, 17:46
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.05.2008
Beiträge: 7
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Hallo j-essence,
also mein Bild von der Kirche unterscheidet sich sehr von deinem. Ich selber bin öfters in der Kirche, auch wenn ich nicht zu alle ja und Amen sage´, was der Pastor sagt.
Es war aber nie die Rede von einem strafenden Gott
Ich habe aber in den Jahren der ZUgehörigkeit nicht einmal etwas über die Existenz des Gottes gehört, wie du ihn beschrieben hast. Ich gehöre einer katholischen Kirche an.
Ich selber bin offen für alle Ansichten und bin keiner, der streng nach der Bibel lebtt. Ich würde sie aber keinesfalls für einen Leitfaden des Unglücklichsein bezeichnen.
Du sagst selber, dass Götter tätig werden... Das ist doch ein Hinweis für das Eingreifen?
Geändert von der_denker (12.05.2008 um 17:48 Uhr)
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12.05.2008, 18:20
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 877
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Zitat:
Zitat von der_denker
Mein jetziges Thema ähnelt wahrscheinlich dem Gut/Böse Thread vor mir, ich wollte mir jetzt aber nicht die 400 Antworten durchlesen,
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was spricht dagegen? die Zeit, die es braucht? wozu schreibt "man" dann in diesem Forum?
Zitat:
Zitat von der_denker
ich hoffe, es ist okay, wenn ich meinen Gedankengang in einem neuen Topic darlege.
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das erspart dir dann also das Nachlesen, und wenn du Glück hast, bekommst du das Gewünschte mundgerecht serviert? bischen wie im Drive-In von Mac D., nicht?
Zitat:
Zitat von der_denker
Was mich schön länger beschäftigt, ist ....
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es beschäftigt dich schon länger, aber die Zeit, die es brauchen würde, bereits vorhandene Postings zu lesen, die hast du nicht? aber die Leute, die schon x-mal sowas geschrieben haben, die haben die Zeit, dasselbe ein weiteres mal zu schreiben?
Zitat:
Zitat von der_denker
..die Frage nach dem Leid auf der Welt. Ich bin inzwischen fast der Ansicht, dass man viele Dinge wie Leid/Grausamenkeiten etc. mit einer Begründung und unserem Gehirn kaum erklären kann. Ich suche immer Beispiele/Ansätze, um Situationen zu erklären und deuten, einfach weil es mich interessiert.
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wie man an deinem Beispiel hier sehen kann ist´s schnell passiert, daß man Leid zufügt, gar grausam ist. meist läßt sich das recht easy erklären: Faulheit, Gier, Eitelkeit, ..... die gute alte Liste der sogenannten 7 Todsünden. auf die läuft´s meist hinaus. (´türlich ist dein "Vergehen" nicht so tragisch. ich hab´s bloß aufgegriffen, weil es sich so schön zur Demonstration eignet.)
Zitat:
Zitat von der_denker
Manchmal komme ich aber auch zu dem Ergebnis, dass es einfach einen strafenden bzw. eingreifenden Gott geben kann, der dem Bild des oft beschriebenen "allumfassenden, liebenden Gott" widerspricht.
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klar, das ist ja auch gefälliger als zu gucken, was man selber wieder angestellt hat - und warum. 
LG
Gina
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12.05.2008, 18:41
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Ich glaube, Alex,
diese Fragen stellen wir uns wohl alle. Doch denke ich, wir werden wir da wohl so schnell keine wirklich zufriedenstellenden Antworten finden. Die Welt ist in völliger Konfusion, weil wir beständig im dunklen Verwirrungs-Wald unseres Verstandes leben. Meine Überzeugung ist, daß wenn wir Menschen vielleicht irgendwann es mehr lieben werden, in unserem Herzens-Garten zu leben und unseren Verstandes-Tunnel weit hinter uns lassen, wir erkennen, daß die Welt einfach nur mehr Licht braucht und keine aufgezungene Bevormundung. Nun, ich bin halt da sehr einfach: ich vertraue. Warum so viele schreckliche Dinge in unserer Welt passieren? Und warum Gott da nicht einschreitet, vielleicht auch mal mit "eiserner Hand"? Ich vertraue einfach darauf, daß Gott es niemals zulassen würde, daß unsere Erde von uns völlig zerstört wird. Ich glaube, daß Gottes "Sicht" unendlicher weiter ist als unsere. So oft bin ich erschüttert, wenn ich sehe, was in der Welt passiert, welches Leid, Menschen ertragen müssen. Ich finde es schön, daß wir doch in einem verhältnissmäßig friedlichen Land leben und die "Starken" die Schwachen stützen. Ein strafender Gott? Für mich undenkbar, da ich Gott immer als Kind sehe und gesehen habe, als das wunderschönste Kind. Dieses Kind hat mir, seit ich lebe, immer und immer wieder gesagt, daß ich noch nicht einmal für meinen Konfusionsverstand verantwortlich bin, sondern nur für mein Erleuchtungsherz. Ich soll Ihm nur meinen Konfusionsverstand einfach übergeben. Er wird Sich darum kümmern. Nur dadurch kann ich auch wirklich der Welt helfen, in dem ich sie mehr und immer mehr liebe. Natürlich ist es auch unsere Aufgabe, Menschen, die in Not sind, zu helfen. Und wie dies unsere Aufgabe ist. Aber nicht als "Mildtätige", sondern auf gleicher Höhe, wie Brüder oder Schwestern. Ich brauche nicht nach "China" zu reisen, um jetzt unbedingt "dort" helfen zu müssen. Nein, es reicht, wenn ich schonmal die Menschen lieben kann, die in meinem persönlichem Umfeld sind. Diese Liebe, die jemand in der Stille von Dir erhält, wird er weitertragen, weitertragen zum Nächsten. Und so kann sich die Welt nach und nach verändern. Ich bin schon immer ein Träumer von Frieden gewesen. Ich war natürlich als junger Mensch ein kleiner Rebell, doch heute weiß ich, daß sich nur die Welt verändern kann, wenn ich mich selbst zuerst veränder. Doch muß ich auch hinzufügen, daß meine Sicht wohl nicht die "allein selig machende" ist. und niemals sein kann. Oh, nein. Doch nur so kann ich persönlich das Leben schätzen und lieben. Dies ist meine Art, "zu überleben". Verantwortung, ja, in der Hinsicht, daß die Menschen, die in meiner Nähe sind wenigstens ein wenig lächeln und vielleicht für einige Momente ihre Sorgen und Ängste vergessen. Wenn ich beständig in meinem weiten Herzen lebe, dann fühle ich mich verantwortlich, verantwortlich für die schlimmen Dinge in dieser Welt. Doch was soll man tun? Ich weiß bis heute da nur eines: trotzdem zu lächeln, damit wenigstens meine kleine Welt ein wenig Freude erhält. Ich weiß auch keine wirkliche Lösung oder Antwort. Doch ich weiß, daß ich mit verantwortlich bin, für das Erwachen des Herzens in dieser, unserer unglaublichen Welt.
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12.05.2008, 18:47
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.04.2008
Beiträge: 264
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Hallo der_denker,
Zitat:
Zitat von der_denker
Ich selber bin öfters in der Kirche, auch wenn ich nicht zu alle ja und Amen sage´, was der Pastor sagt.
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wäre auch nicht sinnvoll... 
Zitat:
Zitat von der_denker
Es war aber nie die Rede von einem strafenden Gott
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Lies dir mal im großen Buch der Liebe (= Bibel) durch. Da wird gestraft was
das Zeug hält. Habe mich irgendwann auch durchgequält aber nach einem
Drittel das Buch zum Altpapier gegeben. Mir ist nur übel geworden von den
liebevollen Geschichten...
Zitat:
Zitat von der_denker
Ich habe aber in den Jahren der ZUgehörigkeit nicht einmal etwas über die Existenz des Gottes gehört, wie du ihn beschrieben hast.
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Himmel/Hölle ... Gott (Gott der Kirche) entscheidet und ist daher strafend.
Gott, das mächtigste Wesen im Universum lässt sein Sohn elendig am Kreuz
genagelt Sterben. Das soll ein Akt der Liebe sein? So ein Gott hat in meinem
Leben nichts zu suchen. Die Kirche hat diese Leidensgeschichte in den
AGBs. Wenn darüber nichts erzählt wird, hast du entweder selektiv zugehört
oder der Pastor möchte selbst eine neue Linie fahren aber die
Sonntagsrituale in der Kirche stärken auf energetischer Ebene immer wieder
die Verbindung mit der Energie, die die Kirche ausmacht. Auch wenn du
etwas anderes erzählt bekommst, bist du trotzdem in der Energie drin und
wird dich weiterhin prägen.
Zitat:
Zitat von der_denker
Ich gehöre einer katholischen Kirche an.
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Geh' lieber in die Natur: dort bist du die Göttin näher und du kannst sie
spüren und anfassen. Durch sie kannst du Gott erfahren. In der Kirche
wird nur der Gott berücksichtigt und dafür muss man die weibliche
Eigenschaften (Körperbezug, Lust, Sinnlichkeit, Herzenswärme, usw.)
aufgeben. Über diesen Weg lässt sich Gott aber niemals erfahren. Was
bleibt sind Machtsprobleme... Wer will, der soll. Mein Weg ist es nicht.
Zitat:
Zitat von der_denker
Ich würde sie aber keinesfalls für einen Leitfaden des Unglücklichsein bezeichnen.
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Es werden seitenweise Menschen getötet, vergewaltigt, unterdrückt, usw.
Das Buch trieft davon... Liebe? Fehlanzeige.
Zitat:
Zitat von der_denker
Du sagst selber, dass Götter tätig werden... Das ist doch ein Hinweis für das Eingreifen?
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Klares Nein. Eingreifen bedeutet für mich, dass eine Art 'Korrektur'
durchgeführt wird. Etwas geht aus Sicht des Gottes schief und er greift
ein... ungefragt. Götter werden tätig wenn du sie darum bittest und du
bereit bist die Verantwortung zu übernehmen. Die Unterstützung die man
bekommt ist eben Unterstützung. Laufen bzw. Leben muss man selbst.
Wenn man stehen bleiben möchte, leidet man eben länger und das ist dann
die eigene freie Entscheidung. Kein Lichtwesen wird dann 'Eingreifen' und
einem zum Laufen zwingen.
Liebe Grüße,
j-essence
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12.05.2008, 20:05
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #7 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Hallo Alex,
leider gibt es keinen "schnellen Weg".
Finde selbst heraus wer Gott ist.
Glaubst Du mir, nur weil ich Dir sage wie ich die Dinge sehe?
Es gibt viele Methoden, um Gott zu erfahren.
Prüfe, erlebe und erfühle.
Ich kann Dir nur ein Werkzeug empfehlen.
Mit der Meditation (metta, samatha, vipassana)
wirst Du viele Antworten selbst finden.
O.k., viel Lesen kann auch nicht schaden.
Ich habe viel über den Buddismus gelesen.
Aber auch über alte Lehren wie die Hermetik.
Das erweitert Deinen Horizont.
Alles zusammen
Lesen, Meditieren und die Lehren
im Alltag selbst praktizieren
wird Dir die Augen weit öffnen.
Dann wirst Du wissen,
ob Gott straft
oder ob Du Dich selbst bestrafst.
Wie gesagt,
das in aller Kürze.
Liebe Grüße
Stefan
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12.05.2008, 23:23
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Gibt es einen strafenden/eingreifenden Gott? Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.05.2008
Beiträge: 7
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@ Gina, vielen Dank, Du hast mich komplett durchschaut, ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen!"
cheerfulmoon:
Deine Sichtweise ähnelt meiner sehr: Insbesonders mit dem Gedanken, die Liebe, die in einem selber steckt, weiterzugeben. Ich selber merke, dass wenn man Menschen Liebe und Aufmerksamkeit schenkt, ihnen zuhöhrt und ein Lächeln schenkt, man viel zurückbekommt, man Trost spenden kann und gar kleines Leid milden kann. Es ist enorm, was man dadurch zurückbekommt.Ich selber fühle mich nicht für das Elend auf der Welt verantwortlich, aber ich denke, das eine andere Verantwortung besteht:
Und zwar ist es uns, vor allem in dieser Region gewährleistet, ein Leben ohne exestienzielle Nöte zu führen, sprich wir haben Zugang zum Essen/Trinken/Bildung etc., man kann sich selber verwirklichen usw. Ich denke, dass sich hierbei andere Verantwortung entwickelt, wie Du schon wunderbar beschrieben hast: Dieses Positive weiterzugeben, sei es durch ein lächeln, kleine Spenden etc. Nur dadurch kann man selber etwas bewegen, und man hat selbst die Möglichkeit. Dein Aspekt mit Gottes Sichtweise ist auch interessant: Ich denke auch, dass seine Sichtweise mit unserem Denken oder fühlen gar nicht zu erfassen ist! Ich hatte mich mal mit einem Philosophen darüber unterhalten, der auch eine ähnliche Theorie von einem Philosophen äußerte( Den Namen weiß ich leider nicht mehr, wir waren auch in der Disco  ): Dieser sagte, dass wenn etwas Schlimmes geschieht(jm stirbt plötzlich oder Anderes), ob dies nicht vielleicht sogar das Beste für ihn war, weil man nie weiß, was noch gekommen wäre? Mich würde mal interessieren, was Du dazu sagst.
Zitat:
Himmel/Hölle ... Gott (Gott der Kirche) entscheidet und ist daher strafend.
Gott, das mächtigste Wesen im Universum lässt sein Sohn elendig am Kreuz
genagelt Sterben. Das soll ein Akt der Liebe sein? So ein Gott hat in meinem
Leben nichts zu suchen.
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Naja, man darf nicht vergessen, für wen er gestorben ist: Für uns Menschen. Er hat selber elendes Leid auf sich genommen und damit seine Liebe gezeigt. Sicherlich ist der Märtyrer-Tod fragwürdig, aber er hat es ja nicht getan, um noch mehr Leid zu verbreiten?
Zitat:
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Geh' lieber in die Natur:
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Ich bin sehr oft dort, in der Natur bin ich gegenwärtig, und ich meine auch zu wissen, was Du mir damit sagen willst. Ich finde nur, dass man als Mensch auch die Verantwortung hat darüber hinaus zublicken, auf die Menschen, denen es vielleicht nicht so gut geht! Ich halte dass für nicht richtig, alles auf irgendwelche negativen Energien zu schieben!
Du sagst, in der Bibel wird von viel Leid gesprochen. Es ist nunmal die Realität! Sicherlich muss man Abstand gewinnen, und darf sich nicht von diesem "Negativ-Sog" mitziehen lassen, aber ganz wegschauen?
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