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09.04.2008, 11:00
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Esoterik und Christentum Beitrag #1 (permalink)
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Finde den Weg zu Dir!
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Bad Berneck
Alter: 34
Beiträge: 190
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Esoterik und Christentum
Hallo Ihr Lieben und einen ganz wundervollen Mittwoch!
Seid einiger Zeit kommt immer wieder das Christentum in mein Leben. Obwohl ich selbst bisher kein Christ im eigentlichem Sinne bin, denn ich lebe ja das Leben der Wicca mit den Jahreskreisfesten und allem was so dazu gehört.
Weil ich aber sehr sicher bin, dass ich nicht einfach so immer wieder auf das Thema gestoßen werde, habe ich begonnen mich mit den Aspekten des Christentums näher auseinander zu setzen.
Natürlich kenne ich die bekannten Bibelstellen, Jesus lehren und Institutionen wie die Kirche.
Im Prinzip war ich bisher auch der Meinung, dass alle Götter einer sind, der nur die Form und Art annimmt, den ein Gläubiger braucht. Unabhängig ob männlich oder weiblich. Gleichgültig ob Gottheit in Asien, Afrika oder Europa. Für mich was das alles einfach "Gott" oder eben "Göttin" - wie man es eben in diesem Moment braucht.
Ich traf in den letzten Wochen Laienprediger, Theologen, überzeugte Christen, Zeugen Jehovas. Missionare der freichristlichen Kirche.....und ich habe begonnen mich mit diesem Gott auseinander zu setzen. Wer er ist, also im Kern. Welche Aussagen er getan hat. Wie die Menschen ihren Glauben leben.
Und dabei fand ich nun diesen Text im Internet (im Zusammenhang Christentum und Esoterik) und bin überrascht gewesen, dass es doch aber auch hier so viele christliche Esoteriker gibt.
Ich war früher (als ich Klein war - bis zum 12 oder 13 Lebensjahr) gerne in der Kirche, habe an christlichen Treffen teilgenommen, kannte die Bibel und fand das alles wirklich sehr gut und richtig. Dann irgendwann wendete ich mich ab und suche einen neuen Weg bis ich meinen fand.
Nun Zweifel ich abermals ob mein Weg mir wirklich so das Herz füllt, wie es sein sollte.
Vielleicht fehlt mir nur das Leben in der Gemeinde. Der Zusammenschluss von mehren, die einen Glauben haben. Das ist ja nun als Wicca nicht so einfach hier.
Und vor allem wundert es mich eben, dass ich ständig immer wieder mit der Nase auf das Thema Christentum gestoßen werden.
Weil ich aber viele Aspekte der Esoterik (Wiedergeburt, Kartenlegen, Engelkontakte, magische Rituale) in mir vereine, würde ich gerne wissen wie es sich für euch anfühlt? Kann man eine christliche Hexe sein?
Kann man ein Ritual machen und dabei um Gottes Hilfe bitten?
Ich weiss das ist ein langer Text geworden und vielleicht spürt der eine oder andere schon, dass ich gerne den Weg zum christlichem Glauben zurück finden würde. Aber das was mir teuer geworden ist deswegen nicht aufgeben kann.
Also wie verträgt sich Esoterik und Christentum? Laut vielen Internetseiten ja leider gar nicht.
Ich bin gespannt was ihr zu berichten habt und vielleicht hilft mir das ein Stück die Entscheidung für mich treffen zu können.
Licht und Liebe
Dana
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09.04.2008, 11:17
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Esoterik und Christentum Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 23.03.2008
Beiträge: 74
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Liebe Dana,
was ich aus deinen Zeilen heraus lese, ist, dass du schlicht und ergreifend Wissen suchst ... die Wahrheit.
Und auf dem Weg dahin wirst du immer mit verschiedenen Aspekten und Gesichtern Gottes bekannt gemacht.
Die "Esoterik", wie sie vielerorts gelehrt wird, sowie die Kirchen haben ihre Schwachpunkte und Irrwege ...
Aus dem Wirrwar aus esoterischen Theorien, christlichen Sekten und katholischen Dogmen die Wahrheit heraus zu finden, scheint zunächst schwierig ...
Du siehst, wie viele Ideen sich allein in diesem Forum tummeln ...
Bitte Gott immer wieder um Führung, und darum, dass er dich zur Wahrheit führt ...
Natürlich kannte Jesus auch die Magie und hat sie angewandt ... die Kirche negiert dieses. Die "Esoteriker" negieren hingegen oft die Allmacht Gottes bzw. die Hierarchien innerhalb der spirituellen Welten. Beide irren ....
Ich kenne dich nicht, glaube aber zu spüren, dass du wahrhaftig am Suchen bist ... Und du weißt ja, "wer suchet, der findet ..." 
Ich wünsche dir von Herzen, dass du die Führung und Unterstützung findest, die du dir wünschst.
Herzlichst,
Doudou
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09.04.2008, 11:26
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Esoterik und Christentum Beitrag #3 (permalink)
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Finde den Weg zu Dir!
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Bad Berneck
Alter: 34
Beiträge: 190
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Lieber DouDou
Ja Du hast recht - ich bin auf der Suche. Auf der Suche nach der Wahrheit. Auf der Suche nach Menschen, die mit mir gemeinsam suchen mögen.
Deinen Worten entnehme ich, dass Du ebenfalls denkst, dass Gott eben Gott ist. Egal wie er genannt wird. Genau das denke ich ja auch.
Ich danke Dir auch sehr dafür, dass Du meinen Blick auf etwas sehr wichtiges gelenkt hast. Das Jesus lebte, daran zweifelte ich nie und das er Magie wirkte ist mir auch immer klar gewesen.
Aber das man als Esoteriker Gott die Allmacht abspricht ist ebenso richtig. Aber ob es stimmt ist vielleicht wirklich zweifelhaft. Ein neuer Ansatz des Denkens ist geboren. Dafür Danke ich Dir DouDou, denn so drehen sich die Gedanken nicht im Kreis.
Licht und Liebe
Dana
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09.04.2008, 13:39
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Esoterik und Christentum Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 13.12.2006
Ort: Amstetten, Österreich
Alter: 25
Beiträge: 321
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Hehe, beim Lesen fühle ich mich zeitlich 5 Jahre zurückversetzt.
Ich war Christ. (Evangelisch) und hatte eine super Beziehung zu unserem Gemeindepfarrer und weiteren Theologen,w ar jeden Sonntag in der Kirche und der einzige Konfirmant des Jahres der die Bibel gelesen hatte.
Dann kam ich auf das Thema RUnenmagie und nordischer Glauben und beschäftigte mich 3 Jahre intensiv mit diesem Thema (auch wenn shcon aus dem Standpunkt der Hermetik heraus)
Ich bin gern bereit dir bei der Suche zu helfen so gut ich es vermag.
Zuerst: Ja man kann eine christliche Hexe sein. Man kann auch ein christlicher Magier sein. Auch wenn die Kirche das leugnet, waren doch gerade in früheren Zeiten die hohen Kleriker oftmals Zauberer die das Christentum für sich missbrauchten.
Ich möchte hier einen guten Punkt von Meister Arion erwähnen, der seinerseits "Christ" war.
"Der angehende Magier wird sich zu einer Universalreligion bekennen. Er wird finden,dass jede Religion sowohl ihre guten wie auch irhe Schattenseiten hat. Das Beste wird er für sich behalten und die Schwächen nicht beachten. Damit ist nicht gesagt dass er sich zu jeder Religion bekennen muss, aber soll ejder Religion die gebührende Achtung entgegenbringen....im Grunde kann er seiner Religion treu bleiben, wird sich jedoch mit den offiziellen Dogmen seiner Kirche nicht zufriedenen geben und nach höherer Wahrheit streben. Das ist ja auch der Zweckd er Einweihung. Der Magier wird sich den Universalgesetzen gemäss seine eigene Universale Weltanschauung bilden die seine Wahre Religion sein wird.....Im inneren seiner Seele kann er Atheisten und Fanatiker nur bedauern und wird nicht versuchen sie von ihrer Sichtweise abzubringen....
Es ist allerdings etwas anderes, wenn ein Suchender, den weder Materialismus noch Dogmen befriedigen, sich nach geistiger Nahrung sehnend, einen eingeweihten um Rat und Aufklärung angeht. In einem solchen Falle ist der EIngeweihte verpflichtet den Suchenden je nach dessen Auffassungsvermögen aufzuklären. Dann spare der Magier weder Zeit noch Mühe, seine geistigen Schätze dem Sucher zu übermitteln und ihn ans Licht zu führen"
In diesem Sinne stehe ich dir sehr gern zur Verfügung und ich denke auch Doudou. Da ich sowieso fast jeden Abend im ICQ online bin und auch gewisse Erfahrung in der Sache habe (Halte Vorträge und habe auch Schüler) und sofern es Doudou nichts ausmacht stelle ich mich zur Verfügung. Jedoch solltest du dich an die Person wenden, die dir mehr zusagt, sprich sympathischer ist und Vertrausenserweckender scheint.
Bei Interesse - PM genügt.
Wie woanders schon gesgat wurde basiert das Christentum eltzlich auf Magie und viele Symbole und Rituale sind magischen ursprunges.
Damit meine ich hermetsich - benannt nach Hermes Trismegistos, des höchsten Eingeweihten des alten Ägyptens der auch die Tabula Smaragdina schrieb und die berühmte und heilige Weisheit "Das was oben ist ist auch das, was unten ist."
Ich bin selbst "Christ" und schätze die Lehren Jesu sehr. Das ist jetzt aber zu lange geschrieben für den Moment ich werde später mehr erzählen.
EDIT:
Ich kenne auch den Wicca Glauben ein wenig (als "Gode / Druide" hat man direkt Zwangsläufig Kontakt mit Dienerinnen der Göttin und kenne auch einen örtlichen Hexenzirkel)
und bin versucht Online Schulungen abzuhalten. Entweder per Teamspeak oder Chat da sich die Zahl der Sucher via Internet bei mir in den letzten 2 Wochen verfielfacht hat.
Stehe aber auch gern per ICQ zur Verfügung. PM und Forum geht auch aber da bleibt meistens vieles ungeklärt was man im "direkten" Gespräch besser klären könnte.
Noch ein Wort zur Wahrheit., ebenfalls von meister Arion mit dem ich wie woanders gesagt grossteils Übereinstimme. Ich betrachte ihn als meinen Mentor und kann das von ihm gesagte durch eigene Erfahrungen bestätigen.
"Die Wahrheit hängt von der Erkenntnis des einzelnen ab. Und da wir nicht alle ein und die selbe Erkenntnis haben, können wir das Problem der Wahrheit nicht verallgemeinern. Deswegen hat jeder einzelne von seinem Standpunkt aus, je nach Reife und Erkenntnis, falls er es ehrlich meint, seine eigene Wahrheit. Nur derjenige, der die absoluten Gesetze des Makro und Mirkokosmos kennt und beherrscht, kann von einer absoluten Wahrheit sprechen."
Einige Apekte der absoluten Wahrheit werden die meisten anerkennen. ich denke nicht dass es viele gibt die leugnen würden dass es ein Leben, Farben oder Materie gibt.
Wie dem sei, das Christentum hat, trotz allem, auch seine guten Seiten. Es bildet mitunter starke Gemeinschaften, predigt die Nächstenliebe, auch wenn sich nur wenige Christen daran halten, steht Menschen in Not bei und die Moralpredigten von Himmel und Hölle entsprechen zwar nicht der Wahrheit beflügen die religiösen menschen aber gut zu bleiben und "böse" Handlungne zu vermeiden, sprich, ihre Seele zu veredeln was aus hermetischer Sicht sehr wichtig ist.
Auch kenne ich zahlreiche christliche Theologen und Pfarrer mit denen ich ein sehr gutes Verhältnis habe und sie sind ind er Tat meine liebsten gesprächspartner.
In die Kirche gehe ich jedoch nur noch um zu üben und zu meditieren. Es fällt mir manchmal schwer an einem Sonntag an meinem Aufsteig zu arbeiten also gehe ich in die ca. 4 Stündigen predigten unseres Pfarrers. Da ich aus privatgesprächen ohnehins chon weiss was er predigen wird nutze ich diese 4 Stunden zum üben. So habe ich zu Anfangs meine "inneren Schweinehund" ausgetrickst, jetzt ist es gewohnheit ^^
Gruss
David
Geändert von Arphen Maethor (09.04.2008 um 14:04 Uhr)
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09.04.2008, 13:55
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Esoterik und Christentum Beitrag #5 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Christ sein
Christ sein. Bedeutet das nicht, Jesus Christus als sein Vorbild zu sehen. So zu leben, wie er? Wenn dem so ist, dann ist doch die Kirche das genaue Gegenteil von dem.
Christ sein kannst du überall und immer, ohne Kirche, ohne Prediger.
Es gibt ja viele verschiedene christliche Glaubensrichtungen und natürlich ist es toll Gleichgesinnte um sich zu haben.
Ich bin aber der Meinung, man sollte die Gleichgesinnten nicht in den Vereinigungen suchen, sondern wieso nicht in den Menschen um einen herum.
Ja, klingt idealisiert.
Meiner Meinung nach verträgt sich so gut wie alles mit allem, wenn man will.
Beste Grüße, Ark
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09.04.2008, 14:18
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Esoterik und Christentum Beitrag #6 (permalink)
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Finde den Weg zu Dir!
Sternzeichen:
Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Bad Berneck
Alter: 34
Beiträge: 190
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Hallo 
Ich danke Euch für die Antworten, es ist sehr interessant zu lesen wie ihr darüber denkt, wie ihr es wohl auch handhabt. Ich lebe nun schon eine sehr lange Zeit mit den Gebräuchen und Riten der Wicca, bin auch auf spirituellem Wege schon einige Schritte gekommen. Arbeite mit vielem, tue manches, probiere das meiste.
Das was mir passt behalte ich an, dass was drückt und zwickt tausche ich um und gebe es zurück.
Aber bei dem Thema Glaube ist es ja nichts was man eben einfach ablegt, wie etwas anderes was einem nicht mehr passt. Es begleitet einen ja jeden Tag und jede Nacht und immerzu.
Ihr habt sicher recht mit vielem was ihr sagt.
Zu dem Angebot von Dir lieber Arphen möchte ich erst später etwas sagen, denn ich muss nachdenken und überlegen. Aber bedanken möchte ich mich dafür schon von Herzen. So wie es beschrieben wurde von Dir (aus jedem das beste suchen), so habe ich es bisher auch getan. Deswegen war ich nie einem Coven gehörig, weil ich viele Dinge auf meine Art tat. Einiges fand ich im Wiccakult richtig und passend, anderes im Schamanismus und so weiter.
Nur das Christentum hatte ich sehr lange Zeit (jetzt wohl um die 12 jahre) aus meinem Leben ausgeklammert, weil es mir damals plötzlich nichts mehr geben konnte. Und ich bin nach wie vor froh darum, denn sonst wäre ich nicht so gewachsen und gereift wie ich es bin.
Ich kenne mich mit den Gesetzen der Magier nicht sehr aus, denn die Bezeichnung Hexe ist das was mich eben umschreibt. Was ich bin - in mir und mit Hingabe und Liebe. Meine Magie ist vielleicht einfach eine andere. Oder um es besser auszudrücken, vielleicht wirke ich sie einfach anders.
Aber immer aus der universellen Energie heraus und ich weiss, dass ich damit viel be-wirke.
Auf dem esoterischem Bereich habe ich viele Dinge kennengelernt aber spirituell steht nun bei mir ein anderer Wachstum an und das spüre ich genau.
Ich fühle, dass ich meinen Blick nunmehr aufs innen Wende, denn das außen hält keine Antworten mehr bereit. Und in diesem Innen tauchten nun eben Fragen zur Religion und Gott auf. Und ich denke ich werde diese Antworten auch nur im Innen finden.
Denn im Außen trägt jeder seine Wahrheit vor sich her - und ich denke sie passt mir dann vielleicht nicht.
Nochmals Danke für die Antworten - und ich freue mich weiterhin über mehr Meinungen, wie euer Umgang mit dem Thema ist. Besucht ihr die Kirche? Wie lebt ihr Christ sein und Esoterik in Harmonie?
Licht und Liebe
Dana
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09.04.2008, 17:01
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Esoterik und Christentum Beitrag #7 (permalink)
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Banned
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Registriert seit: 13.12.2006
Ort: Amstetten, Österreich
Alter: 25
Beiträge: 321
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Ich finde es spricht schon mal sehr für dich,d ass du das Angebot gründlich überlegst. WIe gesagt ich kenne den Wicca glauben nur oberflächlich, mein Gebiet ist die Hermetik und ich denke ein Hintergrund aus dem Wicca ist auch hier förderlich, im Endeffekt hilft die Hermetik auch bei allen möglichen fachrichtungen insbesondere wenn es mit dem Lenken von Energien zu tun hat (was ja letzlich auf jedem Gebiet geschieht)
Doch zurück zum Thema:
Ja ich besuche die Kirche, wie egsagt aus Übungszwecken und die mitunter erhabene Stimmung ist ganz praktisch. Am liebsten gehe ich jedoch ausserhalb der Messen in die Kirche um diesen mehr oder weniger Geweihten Ort zu nutzen und die Energien zu spüren.
Auch habe ich engen Kontakt zu diversen Theologen und komme mit ihnen gut aus. Anders als manche Priester sind jene die ich kenne sehr tolerant und können auch in meiner Art des Wirkens einen Gottesdienst sehen und dies loben. Einer von ihnen beschäftigt sich btw Hobbymässig mit Magietheorie.
Wie ichd as Christ sein Lebe...ich verinnerliche die Lehren jesu und versuche danach zu leben. Also die 10 Gebote einhalten und meinen Nächsten lieben wie mich selbst. Und natürlich studiere ich die Hermetik da das in meinen Augen die wahre Lehre Jesu ist. Für mich persönlich stehen Christentum und Magie nicht miteinander im Konflikt sondern vielmehr ist Jesus als Urheber des Christentums Magier gewesen und somit das Christentum seinen Wurzeln nach hermetischen Ursprunges.
Ich distanzier emich jedoch vom Papst und den Dogmen der Kirche (nicht zuletzt weil ich evabgelisch bin) und schwiege ind er Öffentlichkeit zu dem Thema. Die meisten in meiner Umgebung wissen nicht, dass ich mich mit Esoterik ebschäftige und das ist auch gut so. Nur den Reifen und Suchenden zeige ich mich.
Ich habs auch nicht so mit den Feiertagen oder der Fastenzeit und bind a etwas schleissig. Aber ein Gebet richte ich mindestens 2 mal Täglich an den Herrn, auch wenn ich zum Beispiel das hebräische Vater unser Bete weil mir der Klang mehr bedeutet und das ganze mehr "heiligt" als das Vater unser der du blabla das von vielen "Gläubigen" jeden tag beiläufig runtergeleiert wird.
Allerdings beschränke ich mich nciht aufs Christentum und habe mich auch mit dem Koran,d r Torah der Edda dem Buddhismus und Hinduismus auseinandergesetzt und vom hermetischen Standpunkt aus betrachtet und kam zum Schluss, dass deie christlichen Lehren sich nicht sonderlich vom Koran oder der Torah unterscheiden. Ja selbst die Anhänger des nbordischen Glaubens kennen GOTT - den Urschöpfer aus dem letzten Endes alles ward, auch die Götter und Riesen. Er spielt in ihrer Religion ledeglich keine zentrale Rolle.
Für mich jedenfalls gehört Christentum und Esoterik einfach zusammen.
Wenn man schon laut Bibel an Gott, Wunder, Engel, Dämonen, Liebe etcetcetc. glaubt muss man einsehen dass sich das absolut mit der Esoterik deckt die ja genau das selbe sagt.
Des weiteren sehe ich in der Bibel ein, wenn auch gut verschlüsseltes, Einweihungsbuch mit einigen zentralen Wahrheiten die man ebenfalls hermetisch durchleuchten kann.
Gerade ein magier wird in der Bibel vermutlich viele de rhöchsten Weisheiten verborgen finden.
Soviel von mir 
Gruss
David
Geändert von Arphen Maethor (09.04.2008 um 17:06 Uhr)
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10.04.2008, 08:56
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Esoterik und Christentum Beitrag #8 (permalink)
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Finde den Weg zu Dir!
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Registriert seit: 14.03.2008
Ort: Bad Berneck
Alter: 34
Beiträge: 190
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Hallo Zusammen,
Nun habe ich viele Stunden überlegt, einige Dinge aufgeschrieben, gegoogelt und wollte euch meine Gedanken nicht vorenthalten, die ich jetzt in mir trage.
Dadurch, dass ich mich ständig entwickel und meine Wege sich schlängeln zwischen Steinen hindurch, an Bäumen vorbei und durch hohes Gras finde ich immer wieder interessante Dinge, die mich beschäftigen. Diesesmal war es eben das Thema Religion im Allgemeinen und Christentum im besonderen.
Nachdem ich also viel nachdachte wurde mir klar= Gott ist Gott, gleich welcher Religion. Nur jede Religion birgt einen anderen Aspekt der Allmacht. Im Wicca ist es der weibliche Aspekt, der sehr zum tragen kommt. Die Göttin repräsentiert die weibliche Seite der Allmacht. Auch eine männliche Seite gibt es, denn auch wir haben einen Gott. Er steht für die Stärke und Kraft. Das Christentum hat sich den Aspekt des Vaters erwählt. Dort kommt das behüten und beschützen eines Vaters zum Tragen.
Im Buddismus geht es um das immer wieder kehrende der Allmacht, die Unendlichkeit des Seins. Sie erwählten sich dies als wichtigsten Aspekt.
So kommt es mir vor, als ob wir doch alle zu einem Gott beten und um Hilfe bitten. Denn eines haben die Götter doch gemeinsam= Sie sind da und tragen alle Aspekte in sich vereint.
Meine Göttin ist also zeitgleich mein Gott. Die wiederum sind gleichzeitig Budda und gemeinsam sind sie der christliche Gott.
Die Kirche ist nicht gut auf Esoterik zu sprechen, dies fand ich beim stöbern im Internet heraus. Jesus Christus war selbst der größte Esoteriker. Er heilte mit Hand auflegen. Er vertrieb Dämonen, er war von Engeln umgeben und er sagte zu seinen Jüngern, sie sollten seinem Weg folgen um irgendwann einmal besser zu sein wie er.
Das heisst jeder Mensch kann die selben Wunder vollbringen wie Jesus-Oder vielleicht sogar noch mehr. Vielleicht fürchtet sich die Kirche davor. Das würde eventuell ihre Existenz unnötig machen. Denn Nächstenliebe wäre überall und müsste nicht mehr gepredigt werden.
Um so tiefer man in das Thema Religion und Esoterik eindringt, um so mehr Dinge kommen zum tragen und viele Gedanken kreisen.
So bin ich eine buddistische Christin, die sich Hexe nennt. Und jemand anders ist ein jüdischer Moslem, der sich Christ nennt. Ich stresse mich nicht mehr mit dem was geht und was nicht geht. Wenn ich mag gehe ich eine Kirche besuchen und das obwohl ich Wicca bin. Und wenn ich mag, dann nehme ich Dinge aus dem Hindu, die zu mir passen.
Soweit bin ich also nun gekommen. Das Gefühl der Gemeinschaft wird mir dabei nicht fehlen. Denn ich brauche keine Schublade, wo ich reinpasse. Ich werde meine Gemeinschaft dort oder da finden. Und dort verweilen wo ich mich zu Hause fühle.
Ich danke Dir lieber David für Deine Worte und die Zeit, die Du aufbrachtest um mir zu antworten. Du sollst wissen, dass diese Mühe bei mir angekommen ist und mich wieder ruhiger und zufriedener gemacht hat.
Ich weiss noch nicht, wohin mich diese Gedanken tragen werden, vielleicht denke ich in 7 Jahren wieder ganz anders....und nutze andere Aspekte. aber im Moment kann ich mich weiter treiben lassen und sehen, welches Thema mir als nächstes begegnet. Ich spüre, dass ich mir um dieses Thema nicht mehr so viele Gedanken machen muss.
Blessed be Dana
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