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17.12.2005, 18:54
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Jenseits der Sklaverei der Religionen
Hi,
hier geht es u.a. um die Sexualität und ihre nicht nur von den Religionen verkannten Symbole.
Symbolik ist die Sprache der Seele. Symbole sind Figuren von verborgener, heiliger und geheimer Bedeutung, nicht leicht zu begreifen durch den intellektuellen konditionierten Verstand. Einige dieser verborgenen, heiligen und geheimen Symbole sind bis heute immer noch verborgen, heilig und geheim und werden respektiert von Atheisten ebenso wie von Skeptikern. Der Grund ist sehr einfach; es ist der Respekt zu der immer gegenwärtigen Heiligkeit der lebendigen menschlichen Sexualität. Es ist die Freude, welche Menschen aus ihr empfangen, so daß sie geachtet wurde in alten Zeiten ebenso wie sie geachtet wird in unserem Zeitalter.
Zusammen mit dieser verborgenen, heiligen und geheimen Sexualität gab es aber immer Mängel im Verständnis über diese verborgenen, heiligen und geheimen Symbole der Sexualität. Diese Blindheit hat Phantome, Gesetze, Idole, Teufel und eine Menge an Unsinn erzeugt. Es sind daraus tote Dinge 'geschaffen' worden und werden als heilig mißverstanden, wie Bücher, Berge, Flüsse, Seen, Länder, Städte, Häuser, Plätze oder steinige Planeten am Himmel. Die Seele, die eine Erfahrung hat mit der Sexualität, wahrgenommen im eigenem Körper, nimmt dies nicht wahr als ein Resultat aus Büchern, Wissenschaft oder moralischen Gesetzen; es ist eine sehr individuelle Erfahrung. Keine Kirche, keine Regierung, kein Professor und kein Vater und keine Mutter kann die eigene Erfahrung eines Individuums ersetzen und besitzen. Die Erfahrung ist eine ausdrücklich eigene Erfahrung, sie braucht kein wunderliches Glaubenssystem; die Erfahrung ist.
Aufgrund des Respekts zu dieser verborgenen, heiligen und geheimen Sexualität der Menschen gab es eine Menge Verwirrung. Der Respekt resultierte in nebulösen Symbolen dieses Objekts der Sexualität, anstatt in einer klaren - reinen - Sprache oder in klaren - reinen - Worten und seit der Antike haben die Menschen ihre Freude der Sexualität in Figuren der Mythen mit Symbolen ausgedrückt, welche respektvoll die Bedeutung der Symbole auf diese Weise verbergen. Bis heute suchen viele Menschen die buchstäbliche Bedeutung wie Idole oder Götter, während die verborgene Bedeutung der Symbole zurückgewiesen wird als wissenschaftlich irrelevant und seltsam. Aber es gibt eine große Anzahl von Symbolen in der Geschichte der Mythen, welche mißverstanden sind und ich denke, es ist hilfreich einige - respektvoll - bloß zu legen.
Alle diese Dinge sind seit seit langer Zeit mißbraucht worden von dummen religiösen Autoritäten um die heilige Existenz des Individuums in allen Religionen zu unterdrücken und um das Selbsterkennen zu unterdrücken - die stärkste Waffe gegen moralische Machtansprüche von dummen religiösen Autoritäten in aller Welt.
Der Baum des Lebens ist in vielen Kulturen bekannt, wie z.B. in Sumer, im Judentum, oder in Nord-Europa, aber niemand weiß wirklich was er bedeutet. Es ist ein Symbol, das das verbirgt, welches die meisten Menschen als einen männlichen Penis kennen.
Der Penis als ein heiliges Instrument wird auch in der Hindu Kultur verehrt, als ein Werkzeug um 'Leben zu schaffen' durch das Symbol des Mt. Kailash, wegen seiner Form.

Mt. Kailash ist verwandt mit dem Prinzip von Shiva, als ein Geber des Lebens, aber auch als jemand, der das Leben wieder zerstört. Mt. Kailash ist der Ursprung von 4 Strömen, die aus dem Kopf von Shiva entspringen.

Und Shiva sitzt dort auf dem Mt. Kailash mit seinem Weibe Parvati in einer ewigen Meditation. Unten auf dem Bild ist das Linga und Yoni Symbol gezeigt zusammen mit einer Schlange. Im Zentrum ist das Symbol der Parvati.

Shiva mit seinem Symbol.
Das phallische Symbol des Shiva wird auch verehrt im Islam als Bauten wie man es sehen kann auf einem Bild der Kaaba in Mecca aus dem letzten Jahrhundert.

Mt. Kailash ähnliche Bauten in Mecca rechts neben der Kaaba im letzten Jahrhundert.
Das gut bekannte AMEN ist identisch mit dem Sanskrit Wort: OMM, das sich als Wort so entwickelt hat, wie man auf diesem Bild sehen kann.

Die Freude der ursprünglichen Bedeutung ist auch ausgedrückt in dem gut bekanntem Sanskrit Spruch: 'Omm mani pade hum' welches bedeutet: 'Eins - Juwel und Lotus Blüte'. Aber die verborgene Bedeutung dieses Spruches ist die Freude des Einsseins von Penis (Juwel= Linga) und weiblicher 'Scham' (Lotusblüte=Yoni).
Das sumerische Wort für Frau ist ein Dreieck  mit der Spitze nach unten und auf einer Figur auf einer alten Mauer in Indien ist im Zentrum des Symbols des weiblichen und männliche Dreiecks das hinduistische Symbol OMM zu lesen.

Daraus kann man verstehen, daß der sogenannte 'Davidsstern' kein originär Jüdisches Symbol ist, sondern ein Symbol aus der Vedischen Religion des alten Indien, das die Vereinigung von Mann und Frau verehrt.
Das Symbol und die verborgene Bedeutung dieses Symbols aus dem Hinduismus war den Lehrern des Jüdischen Mystizismus bekannt und hat über sie seinen Weg in die gegenwärtige Jüdische Kultur gefunden. Shiva wird bewahrt in der Hebräischen Genesis als chavvah (eve ) ("Lebens-Geber") als das weibliche Leben zusammen mit dem Hebräischem 'chayim' ("Leben").
Der Hebräische Baum des Lebens ist dann 'etz chayim' wobei das Hebräische 'etz' ein 'Baum' ist.
Das Hebräische 'etz' ist sowohl ein Baum, aber auch ein Stock oder Knüppel. Und als hebräischer slang bedeuted 'Zayin' Penis.
Die hebräischen Wörter Gannah, ginnah, gyhn, gan, die die Bedeutung von Garten haben, sind verwandt mit dem Sanskrit Wort 'Yin' , das 'weiblich' bedeutet und das Sanskrit Wort 'Yoni' bedeutet die weibliche Genitalie. 'Yang' bedeutet 'männlich' und Linga/Lingam ist die männliche Genitale.
So ist das Geschlecht der alten Zeiten immer noch gegenwärtig in unseren Wörtern, wie Genital, das aus dem Hebräischen 'gan/gyhn' und dem Sanskrit 'Yoni' herstammt. Der Hebräische 'Gärtner' ist dann der Ginnthown (gin-neth-one) oder Ginnthow (ghin-neth-o).
Weil die Sumerische Schrift ursprünglich Bildsymbole waren, ist im Sumerischen 'gis' oder 'gish' sowohl ein penis als auch ein 'Baum'.
Das sumerische Wort 'Nin_gish_zi_da' bedeutet 'Leben geben durch den Penis' aber auch 'Leben geben durch einen Baum'. Nin_gish_zi_da ist identisch zu 'Du_mu_zi', welche im Hebräischen bekannt ist als 'Tammuz' und bedeutet 'Sohn/Mensch der Leben ist' .
Das Sumerische 'Zi oder 'Ti' bedeutet 'Leben' . 'Zi' ist auch das sumerische 'Atem des Lebens' und 'Nin_ti' ist das Sumerische 'Sie, die das Leben macht', wobei 'Nin' oft verwandt ist mit 'Frau' aber auch als mit der Bedeutung von 'Geber' oder 'Unterstützer/Helfer' .
Nin_Tu ist im Sumerischen 'Geburts-geber'. Das Sumerische 'GIS_NU' bedeutet 'Bett' und 'GISH_TIL' ist das sumerische 'Träger des Lebens'.
Andere Beziehungen sind: gìš á-zi...e: "eine Vergewaltigung begehen" (gìš, 'penis', + 'Gewalt' + 'tun'), gìš...dù: "Geschlechtsverkehr haben" (gìš, 'penis', + 'pflanzen'), gìš-nu-zu: "jungfrau" (gìš, 'penis', + 'nicht' + zu, 'wissen'), and gìš-zu: "wurde jung geboren" (gìš, 'penis', + zu,
'wissen').
Der sumerische Gärtner der die 'Bäume wässerte' ist 'Nu_gish_kiri', während der Garten 'Gish_Kiri' ist mit 'Ki, das 'Erde' bedeutet (Enki = Gott der Erde').
Das Symbol des 'Wässern' des 'Gartens der Freude' oder die Verbindung von Wasser und einem Baum wird in vielen sumerischen Mythen verwendet und von den Tontafeln, die noch existieren, zeigt das die Verehrung des 'Baumes'.

(Fortsetzung)
Geändert von Gast239 (17.12.2005 um 19:05 Uhr)
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17.12.2005, 19:02
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Jenseits der Sklaverei der Religionen
(Fortsetzung)
Der 'Baum des Lebens' in Sumer. Geflügelte Wesen tragen Wasser und erweisen dem Baum ihre Verehrung. Man kann einen Vogel auf der Spitze sehen, der in dem Gilgamesh-Epos als 'Zu-Vogel' erwähnt wird. Ein Vogel ist auch bekannt auf dem nordischen 'Baum des Lebens' , der 'Ask Yggdrasiel' (Esche Yggdrasli) genannt wird, also ein Freund von Odin, der in der Spitze des Baumes Yggdrasil lebt.
Die Form des nordischen Baumes hat einen großen Kopf wie viele andere solcher Figuren, welche aber fast alle erfolgreich zerstört worden sind durch die Christliche Kirche in den ersten 1000 Jahren unserer Zeitrechnung

Das Symbol Tilmun aus Sumer ist dasselbe Symbol wir das Hebräische 'gan eden' , welches der weibliche Schoß ist. Die Geschichten über dieses sowohl verborgene als auch heilige und geheime Objekt sind verdeckt hinter Symbolen sind vielzählig und großartig. Fast alle alten Mythen beschreiben den wundervollen Prozeß, nach dem zwei Hälften einer gemeinsamen Seele ihren Weg zu Freude, Frieden, Liebe, und Freiheit gefunden haben, von spiritueller Isolation in einer Welt des Verstandes, Krieg, und physischem Egoismus.
Dieser Prozeß ist einzig in der Welt und keine Politik und keine Intelligenz kann ihn ersetzen. Individuen und individuelle Seelen wußten dies schon immer, aber wegen der verborgenen, heiligen und geheimen Eigenschaften dieser Dimension, gab es nie einen wirklichen Bedarf dies öffentlich zu lehren. Es gibt Häuser mit rotem Licht, aus der Zeit, als rotes Blut an die Türen von Häusern gestrichen wurde, um anzuzeigen, daß man hier diese heiligen Dinge bei Frauen studieren kann. Die Verehrung des heiligen weiblichen Symbols ist gegenwärtig in ein Ritual im Islam, aber niemand ist sich im Islam darüber bewußt. Gemäß der Vor-Islamischen Tradition verehren Moslems barfüßig ein spezielles Objekt an der östlich Ecke der Kaaba in Mecca.

Ihr Ziel ist es dieses zu berühren und/oder zu küssen. Sie suchen Zuflucht. Zuflucht vor Elend, Zuflucht vorm Tod, Zuflucht vor der Habsucht des Herzens (bei der Mutter ... ). Eine Vorbedingung für dieses ist das Waschen der Hände, das Waschen des Mundes von Innen, das Waschen der Nase von Innen, das Waschen des Gesichtes, das Waschen der Vorderarme und das Waschen der Füße.

Die Männer tragen nur zwei weiße undurchsichtige Tücher: Ein Hüfttuch um den Unterleib und ein Schultertuch. Parfüm ist nicht erlaubt. (Frauen tragen die übliche Islamische Kleidung, die den Körper verhüllt. Das Gesicht darf keinesfalls bedeckt werden). Dazu wird das Schultertuch so unter der rechten Achsel durchgeführt, daß die rechte Schulter frei und die linke Schulter bedeckt ist.
Gan Eden ist der Hebräische Garten der Freude, welcher der weibliche Schoß ist. Es wird in der Genesis erzählt, daß der 'Baum des Lebens' in inmitten des 'Gartens der Freude' gesteckt wurde, und dieser Baum des Lebens 'begießt' den Garten der Freude.
Der Baum des Lebens ist auch von großem Interesse für eine Frau in dem Prolog des Gilgamesh Epos. Seine Qualitäten scheinen für sie sehr wichtig zu sein:
"Nachdem sich Himmel und Erde voneinander getrennt hatten und die Menschheit geschaffen war, nachdem das Himmelsgewölbe ('Anucirculum'), Enlil (der Herr der Winde) und Ereskigal Besitz ergriffen hatten vom Himmel, der Erde und der Unterwelt, nachdem Enki (der Gott des Wassers und der Fische) seine Segel gesetzt hatte für (die Reise in) die Unterwelt und sich das Meer in Ebbe und Flut zur Ehre des Herrn bewegte, an diesem Tage wurde ein - Huluppu-Baum, der an den Ufern des Euphrats gepflanzt war und genährt wurde von seinem Wasser, durch den Südwind entwurzelt und trieb auf dem Flusse davon. Eine Göttin, die entlang des Ufers wanderte, erkannte den sich wiegenden Baum und -- auf Geheiß von Anu dem Gott im Himmel, und Enlil, dem Herrn der Winde -- brachte sie ihn in Innana's (Venus) Garten in Uruk. Inanna pflegte den Baum sorgfältig und liebevoll hoffte sie, daß sie von diesem Baum einen Thron und ein Bett nur für sich allein erhielt. Nach zehn Jahren war der Baum gereift. Aber in der Zwischenzeit, stellt sie zu ihrem Schrecken fest, daß sich ihre Hoffnungen nicht erfüllen würden, weil während der Zeit ein Drachen sein Nest am Fuße des Baumes gebaut hatte. Der (Zu-)Vogel zog seine Jungen auf in der Baumkrone und der weibliche Dämon Lilith hatte ihr Haus in der Mitte (des Baumes). Aber Gilgamesch, der von Inanna's Notlage gehört hatte, kam zu ihrer Rettung. Er nahm seine schwere Rüstung, tötet den Drachen mit seiner schweren Bronze Axt, welche sieben Talente und sieben Minas wog. Der (Zu-)Vogel floh in die Berge mit seinen Jungen, während Lilith, versteinert durch Angst ihr Haus abriß und in die Wüste floh."
4 Ströme haben ihren Ursprung im Mt Kailash in Tibet und es ist gleich dem, was in der Hebräischen Genesis geschrieben ist. Alle 4 Ströme haben eine spezielle Bedeutung.
Die Ströme die vom Mt Kailash fließen, heißen: Brahmaputra, Sutlej, Karlani und Ganges.
Die Ströme, die in der Genesis in den Garten der Freude (Hebräisch: gan eden) fließen, heißen, Pishon, Gihon, Hiddekel, und Euphrat.
"Die Weise, wie etwas ins Sein kommt" nannten die Griechen 'Genesis'.
Die symbolische Bedeutung kann erkannt werden, wenn man die Bedeutung der Hebräischen Name aus dem Buch Genesis 2 kennt:
Die erste heißt Pishon, was Wachsen, Zunehmen, Vergrößern, Anwachsen bedeutet.
Dann wird ein kreisrundes Loch (Havilah) 'umfaßt' (cabab).
In der zweiten Phase berstet etwas (Gihon),
das in der dritten Phase schnell heraus schießt (Chiddqel) und sich nach vorn (qidmah) 'bewegt' (halak) um 'einen Schritt' (Ashshuwr),
um dann in der vierten Phase zu 'erschlaffen' oder zu 'zerbrechen'. (per-awth=Euphrat).
Kein anderes Werkzeug als Symbolik kann die verborgene Bedeutung des ewigen heiligen Bewußtseins entschlüsseln über die individuelle Freude des Menschen von seiner Sexualität, die abgeschirmt ist von jeglichem weltlichem Lärm.
Das Mißinterpretieren des 'Baumes des Lebens' wie auch des 'Gartens der Freude' (gan eden) war eine Verletzung aller suchenden Menschen durch die religiösen Lehrer fast der Abrahamitischen Religionen.
Anders wird es gelehrt durch die Geschichte des sumerischen 'Gartens der Freude', genannt 'Tilmun' oder 'Dilmun', wo völlig andere Aspekte gewußt wurden:
Dilmun
"Jene, denen gegeben ist, Jene, denen es gegeben ist, seid Ihr!
Dilmun, der Ort in dieser Welt ist rein.
Der reine Ort. Jene, denen er gegeben ist seid Ihr!
Dimun, der Ort in dieser Welt ist rein.
Dilmun, der Ort in dieser Welt ist rein. Dilmun, der Ort in dieser Welt ist sauber.
Dilmun, der Ort in dieser Welt ist sauber. Dilmun, der Ort in dieser Welt reinigt Dich.
Sie lagen allein bei Dilmun. Es war der Ort, an dem Enki sich bei seiner Frau niederlegte.
Dieser Ort ist sauber. Dieser Ort reinigt Dich.
Es war der Ort, an dem Enki sich mit seiner Frau Ninsikilla niederlegte.
An diesem Ort in dieser Welt schreit keine Krähe keinen Schrei.
Der gesprenkelte Vogel, er schreit keinen Schrei.
Kein Löwe tötet hier.
Kein Leopard verschleppt hier ein Lamm.
Kauernde kleine Hunde wissen nichts.
Getreide kauende Ochsen wissen nichts.
Keine Taube läßt sich dort nieder.
Kranke Augen? 'Ich habe kranke Augen' - sagt niemand.
Kopfschmerzen? 'Ich habe Kopfschmerzen' - sagt niemand.
Eine alte Frau sagt hier nicht: 'Ich bin eine alte Frau'.
Ein alter Mann sagt hier nicht: 'Ich bin ein alter Mann'.
Ein Mädchen, dessen Wasser noch nicht verströmt ist in der Stadt wird nicht freigegeben zu heiraten.
Kein Mann gibt hier Anweisungen die Richtung des Kanals zu ändern.
Kein Herrscher wendet sich hier ab. 'Er ist ein Lügner und lügt' sagt hier kein Mann.
Am Stadtrand jammert niemand."
Die Sklaverei der Religionen sind seit langer Zeit ein Mißbrauch von dummen religiösen Autoritäten um die heilige Existenz des Individuums in allen Religionen zu unterdrücken und um das Selbsterkennen zu unterdrücken.
Erkennen ist die stärkste Waffe gegen moralische Machtansprüche von dummen Autoritäten in allen Religionen.
have fun
Namo
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18.12.2005, 02:43
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.08.2005
Ort: Bei meinem Gott im Himmel und auf Erden und wo er sich sonst noch aufhält
Alter: 59
Beiträge: 1.723
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Im Prinzip hast du in deiner ablehnenden Haltung
recht, in Bezug auf die Religionen. 
Die Religionen werden aber unbedingt gebraucht, damit der gemeine Mensch überhaupt einen Einstieg findet, um zum Thema Gott und Geist etwas zu vernehmen.
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19.12.2005, 11:11
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #4 (permalink)
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Sternenstaub
Registriert seit: 28.10.2005
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 769
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Zitat:
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Der Penis als ein heiliges Instrument wird auch in der Hindu Kultur verehrt, als ein Werkzeug um 'Leben zu schaffen' durch das Symbol des Mt. Kailash, wegen seiner Form.
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Wie einphallisch 
Da die Menschen lange Zeit nicht um die geschlechtliche Fortpflanzung wussten und schlicht Frauen als die gebärenden und lebensspendenden galten – zu der Zeit galten Schöpfungsgrößen in Form von Gottheiten auch noch als weiblich – nimmt es nicht Wunder, dass Männer, mit der Entdeckung ihrer Bedeutung bei der Zeugung, den Phallus zum anbetenswürdigen Instrument stilisierten. Und dies in einer breiten kulturellen Form geschah.
Vor diesem Hintergrund finde ich die Frage interessant ob die phallische Form von Bomben und Raketen rein aerodynamische Aspekte hat oder primär daraus resultiert, dass diese von Männern entworfen wurden. Ich fänd`s überaus spannend, wenn wir evtl. irgendwann auf intelligente, menschenähnliche Wesen von fernen Planeten treffen, die möglicherweise nicht über Tentakel befruchten, zu erfahren, wie die ihre Flugkörper gestalten.
Zitat:
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Das gut bekannte AMEN ist identisch mit dem Sanskrit Wort: OMM, das sich als Wort so entwickelt hat, wie man auf diesem Bild sehen kann.
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Soll das heißen, dass, wenn ich "AMEN" sage, dass einer verbalen Kopulation gleichkommt, wie es auf dem Bild erscheint? Sei´s drum, doch dass "OMM" und "AMEN" nicht identisch sind, spürt frau/man spätestens beim Aussprechen. Versuch mal ´ne Schwingung auf AMEN zu erzeugen.
Der Baum gilt im übrigen auch deshalb als heiliges Symbol, wie er eine Verbindung zwischen Himmel und Erde herstellt. Und es gibt sogar Leute, die in der Gefäßverästelung der Plazenta den Lebensbaum sehen. Warum auch nicht.
Nur mal so angemerkt, bevor´s hier zu überphallisch wird 
hsh
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19.12.2005, 13:25
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Da die Menschen lange Zeit nicht um die geschlechtliche Fortpflanzung wussten ...
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Wer soll so einen Unsinn glauben?
Zitat:
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- nimmt es nicht Wunder, dass Männer, mit der Entdeckung ihrer Bedeutung bei der Zeugung, den Phallus zum anbetenswürdigen Instrument stilisierten.
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Es geht hier um das Verständnis der Bedeutung des weiblichen Prinzips und des männlichen Prinzips Gottes das eins ist. Es geht hier nicht um billigen weiblichen oder männlichen exoterischen Sexismus und um das Säen von sexistischen Mißverständnissen. Wie es in der Genesis (2) zu lesen ist der 'Baum des Lebens' (der in die Mitte des 'Gartens der Freude' gesteckt wird), eine Lust für die Augen der Frau. Natürlich haben auch Männer das Symbol verehrt: II. Samuel 6:20 ff. "Als aber David heimkam, seinem Haus den Segensgruß zu bringen, ging Michal, die Tochter Sauls, heraus ihm entgegen und sprach: 'Wie herrlich ist heute der König von Israel gewesen, als er sich vor den Sklavinnen seiner Männer entblößt hat, wie sich die losen Leute entblößen!' David aber sprach zu Michal: 'Ich will vor dem Herrn tanzen, der mich erwählt hat vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause, um mich zum Fürsten zu bestellen über das Volk des Hern, über Israel, und ich will noch geringer werden als jetzt und will niedrig sein in meinen Augen; aber bei den Sklavinnen, von denen du geredet hast, will ich zu Ehren kommen.'". - aber wie ich gezeigt habe, ist das, was jeder Moslem, wenn er als Pilger nach Mecca geht und barfuss und nur mit zwei Tüchern bekeidet (früher ganz nackt) siebenmal um die Kaaba schreitet, und ein weibliches Symbol berührt und küßt, eine Verehrung des weiblichen Schoßes als das Symbol der Göttin, die gebiert.
Gleichzeitig Steinigen die Pilger in Mina das männliche Symbol - das in der Mitte des weiblichen Symbols steckt.
und in Indien wird das weibliche Symbol der Göttin seit Tausenden von Jahren ebenso verehrt - von Frauen.
Zitat:
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Ich fänd`s überaus spannend, wenn wir evtl. irgendwann auf intelligente, menschenähnliche Wesen von fernen Planeten treffen, die möglicherweise nicht über Tentakel befruchten, zu erfahren, wie die ihre Flugkörper gestalten.
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Ignoranz ist Nichtwissen. Nichtwissen ist es das 'religiöse' Menschen glauben läßt, daß man jungen Frauen die Klitoris und die Schamlippen mit einer Rasierklinge entfernen muß und die Haut dann wieder zusammen näht bis auf ein sehr kleines Loch zum Urinieren. In der Hochzeitsnacht darf dann der Mann das mit einem scharfen Messer wieder aufschneiden. Es sind dieselben Männer, die in Mecca das Symbol der Göttin an der Kaaba küssen und verehren.
Es gibt die Wirklichkeit und die Unwirklichkeit. Der, der an der Unwirklichkeit interessiert ist, ist nicht nur ein Ignorant der Wirklichkeit, sondern er macht die Wirklichkeit verächtlich durch sein Handeln. Damit macht er sich nur selbst verächtlich, denn die Wirklichkeit ist die einizge Realitiät die wir haben.
Namo
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19.12.2005, 14:19
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.08.2005
Ort: Bei meinem Gott im Himmel und auf Erden und wo er sich sonst noch aufhält
Alter: 59
Beiträge: 1.723
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@Namo, du schreibst insgesamt
wie ein "Erleuchteter", mit dem Ziel und der Erkenntnis zum Absoluten. 
Hast du einen spirituellen Meister oder bist du dein eigener Meister und Erlöser? Hätte ich gerne von dir persönlich gewußt.
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19.12.2005, 16:14
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Zitat:
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Zitat von Meisteresoteriker
Hast du einen spirituellen Meister oder bist du dein eigener Meister und Erlöser? Hätte ich gerne von dir persönlich gewußt. 
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Nein, ich habe keinen spirituellen Meister, ich war nie bei einem Meister und gehörte bewußt nie einer religiösen Organisation an. Man hat mich mit 5 Jahren getauft (Meine Mutter hatte es vergessen) und bin nach der Konfirmation aus der ev. Kirche ausgetreten.
Ich betreibe seit über 40 Jahren Astrologie, insbesondere Karma-Astrologie, welche sich mit der spirituellen Ordnung der Seele beschäftigt. Das, was damit zusammenhängt und was spirituelle Schriften darüber sagen habe ich studiert und bei den Menschen und in meinem Inneren wiedergefunden, die mir begegnet sind.
Krishnamurti sagte: "Was von Bedeutung ist, sind die Lehren. Wer der Lehrer ist, ist nicht von Bedeutung."
Ich denke, das ist sehr wichtig. Das Christentum himmelt sein 2000 Jahren den Lehrer an, aber kaum einer hat seine Lehre verstanden.
Faqir Chand sagte: "Wer sich in seinem Denken vom Lehrer unterscheidet, befindet sich in der Dualität. Darum lege ich immer wieder wert auf diese Wahrheit, daß wenn Du an der physischen Existenz eines Lehrers hängen bleibst, Du keine Befreiung erreichst. Unser Verstand ist im Inneren und unsere Gedanken sind auch im Inneren. Der Fragende im Inneren ist der Schüler und der, der im Inneren antwortet ist der Lehrer. Wenn der Fragende zufriedenstellende Antworten auf alle seine Fragen erhält, wird er still. Wenn unser Verstand keine weiteren Fragen mehr hat oder wenn Dein Verstand kein Verlangen mehr hat etwas zu wissen wird er still. Dieser Zustand der Stille ist bekannt als die Vereinigung von Lehrer und Schüler."
Meine Person ist nicht wichtig und auch nicht das, was sage. Wenn es nicht das Geschriebene ist, das berührt, dann hat es auch keine Bedeutung. Wenn es berührt, dann ist es eine eigene Erkenntnis des Erkenners.
Astrologie hat in unserer Gesellschaft keinen guten Ruf. Die Ursachen dafür liegen lange zurück. Unsere Gesellschaft ist geprägt durch die Abrahamitischen Religionen. Diese entstammen dem, was später als Hinduismus bezeichnet wurde. Bereits im indischen Rechts-Kodex Manusmriti (etwa 4000 Jahre alt) wird dem Zweitgeborenen (Brahmanen) Wasser auf seine Schläfen (dem Sitz der Seele im Körper) getropft. Das wird heute im Christentum immer noch praktiziert.
Als die Astrologen den semitschen Gelehrten vor etwa 3000 Jahren unheimlich wurden, wegen ihres Wissen über die 12 Häuser Israels (die heute die astrologischen Häuser sind), haben sie in einer 'Kulturrevolution' alles, was mit Astrologie zu tun hatte vernichtet, einschließlich das, was darüber in der Torah (Altes Testament) stand. Sie haben das in die genetischen '12 Stämme Israel's' umgefälscht und es wurde gesagt, das ein Moses von Gott persönlich Gesetze erhalten hat, die heute immer noch in der Bibel stehen: "Astrologinnen sollt ihr nicht am Leben lassen."
Ich denke, daß das Erkennen der einfachen Wahrheit und das unbeugsame Stehen zur einfachen Wahrheit ein Ausüben einer Freiheit ist, zu Sein. Dazu muß man kein Meister und kein Lehrer sein. Es spielt überhaupt keine Rolle, wer man sozial ist.
Das, was eine Bedeutung hat ist nicht das äußerliche Ego, sondern das Wissen um die innere Ordnung und den Sinn des Hierseins in dieser Welt. Wenn man irgendeinen eigenen Weg geht, und zu ihm steht, findet man diese innere Ordnung in sich selbst und weiß sich verbunden mit allen Seelen.
Eitle spirituelle Dummköpfe und konditionierte Denker haben das, was Gott ist, für spirituelle Sucher unverstehbar gemacht. Ich denke, es ist sinnvoll zu zeigen, daß es immer spirituelle Sucher gegeben hat, die Gott realisiert haben, wie Jesus oder Kabir oder Muhammad oder Osho und viele viele andere und daß es immer auch spirituelle Verbrecher gegeben hat, die 'im Namen Gottes' oder 'im Namen von Allah' Menschen nicht nur spirituell unterdrückt haben.
Viele reden von der Liebe, aber ohne die Liebe zur Wahrheit, die unterscheidet, ist Erkenntnis nicht möglich. Wahrheit ist nicht immer schmerzlos. Aber auch Liebe ist ohne Schmerz keine Liebe.
Jeder Muslime könnte selbst erkennen, was er tut durch seine Rituale und sein Pilgertum nach Mecca. Aber es ist ihm verboten etwas in Frage zustellen. Jeder Christ könnte selbst die geheime Lehe des Jesus verstehen, aber man sagt ihm, was er glauben darf.
Wenn nie ein Mensch den Weg des Suchers betritt, stirbt er so, wie er geboren wurde. Da hilft ihm auch kein Erlöser. Er verbleibt in der Sklaverei der Religionen.
Alles das, was ich sage, hat keine Bedeutung, weil ich es sage. Es hat nur für den eine Bedeutung, den das Gesagte anspricht. Der Sprecher ist nicht wichtig.
LG
Namo
Geändert von Gast239 (19.12.2005 um 16:17 Uhr)
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19.12.2005, 16:57
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Jenseits der Sklaverei der Religionen Beitrag #8 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.08.2005
Ort: Bei meinem Gott im Himmel und auf Erden und wo er sich sonst noch aufhält
Alter: 59
Beiträge: 1.723
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Hi @Namo, du bist "fortgeschritten"
und schreibst, daß du keinen spirituellen "Gottmenschen" hast und somit auch keinen "Erlöser" (welcher die karmische Saat löscht oder trägt). 
Du bist esoterisch, religiös und intellektuell sehr bewandert. Du sprichst von Jesus oder Kabir und kennst ihre Ansichten und Methoden. Osho hat sich selbst nicht als "Erlöser" bezeichnet und er wollte als solcher auch nicht verehrt werden, weil er keiner war.
Du erkennst die etablierten und sonstigen Religionsgemeinschaften nicht an. Es gibt Gruppen, welche sich als "Überreligion" bezeichnen, wie seinerzeit ähnlich bei und mit Jesus (die christlichen Kirchen erinnern lediglich).
Manche haben das innere, das sog. dritte Auge geöffnet bzw. manchmal geöffnet oder schon einmal erlebt. Hast du darin Erfahrung
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