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Religion, Glauben & Spiritualität

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Alt 09.12.2005, 04:54   Weihnacht unserer Ahnen Beitrag #1 (permalink)
Unikummutter
Tanzende FreiSeele
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 28.10.2005
Ort: Weit, weit weg^^
Alter: 46
Beiträge: 1.175
Weihnacht unserer Ahnen

Weihnacht unserer Ahnen

Ursprünglich als fest der Rückbesinnung gedacht, stellt Weihnachten für viele in der Realität eine Zuspitzung von Stress und Hektik dar.

Das Rad im Jahreskreis hat sich weiter gedreht: Wir sind in der unteren Hälfte, der dunklen Jahreszeit gelangt. Jede zeit des Jahres hat ihre ganz eigenen Qualität, ihre eigenen Energien. Wenn ich mich darauf einstelle und mit diesen Energien mitlebe, kann ich sie mir zu nutze machen. Der Winter ist die zeit, um zur Ruhe zu kommen und die ganze persönliche Ernte des vergangenen Jahres zu beschauen, sozusagen Inventur machen. Es ist die Zeit, das Ist, das Gewollt haben und das Wollen zu überprüfen und gegenzuwägen. Die Zeit, um Kräfte zu sammeln, für das Wachstum im nächsten Jahr.
Was haben die Ahnen gemacht?
Die Kelten und Germanen, feierten am 21 Dezember das große Fest der Winter-Sonnenwende. Für sie begann jetzt der neue Jahreskreis mit der Wiedergeburt des Lichts. Die Ahninnen haben bereits seit dem 4 Dezember Lichter entzündet, vorzugsweise Kienspäne, und immer grüne Zweige hereingeholt, damit diese Ihre Durchhaltekraft mit ihnen teilten. Das ist auch der ursprüngliche Sinn des Adventskranzes und Weihnachtsbaum. Sie ehrten vor allem die Eibe, denn die roten Beeren symbolisieren Lebenskraft und Überlebensenergie. Rot ist die Farbe des Blutes, des Lebenssaftes. Eine besondere Rolle spielte die Mistel, die heilige Pflanze der Druiden. Sie durfte nur mit einer goldenen Sichel geschnitten werden und nicht den Boden berühren. Die Mistel speichert enorm viel Sonnenkraft und bringt Licht ins Haus. Wenn sie trocken wird, schimmern Blätter und Zweigetatsächlich golden.
Ferner war ein Brauch, zu den Jahreskreisfesten so genannte Gebildbrote zu backen. Sie bezogen sich in Form und Dekoration auf das jeweilige Fest. Zur Winter-Sonnenwende wurden vor allem Sonnen gebacken und sich gegenseitig geschenkt. Zum Festessen wurden Symbolspeisen gegessen, wie z.B. rote Beeren und Gemüse, dunkelgrüne und weiße Speisen, Nüsse, Äpfel etc. Auch die Kleidung war in diesen Farben gehalten.
Als sinnfällige Handlung wurde dann am 21.12 das Sonnwendfeuer entfacht – und so das ganze alte Jahr verbrannt. Der 21 12. ist ein besonderer Höhepunkt in einer Zeitspanne, die für die Ahninnen am 4,12, dem Barbaratag, beginnt und mit dem 6.01 endet. Diese Zeit der Rauh - bzw. Weihnächte war- oder ist!? - die zeit der glänzenden Winterfrauen Holla und Percht mit ihrem Gefolge.
In dieser Zeit haben sie täglich ihre Behausung ausgeräuchert – graue Gedanken und böse Geister jedweder Art vertrieben. Altes und Überlebtes mental und materiell ausgemistet, die Luft rein gemacht für Neues und Wünsche in den Rauch geschickt.
In der Abfolge der Rauhnächte galt der 24.12 ursprünglich der Ehrung von Mutter Erde, der Mütterkraft, der großen Mutter. Der 25.12.war den Ahninnen gewidmet, der 26.12 der leiblichen Mutter.




Gefunden in: Körper Geist Seele
Unikummutter ist offline  
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Alt 09.12.2005, 07:17   Weihnacht unserer Ahnen Beitrag #2 (permalink)
Gast373
Gast
 
Beiträge: n/a
Moin Unikummutter,

für mich ist Weihnachten sehr an unsere Ahnen angelehnt.
Dieses Jahr fällt es mir besonders auf. Bin am aufräumen ohne Ende, dabei weniger in meiner Whg, dafür aber in meinem Umfeld.
Alte Vorhaben werden in die Tat umgesetzt und alles was nicht mehr zu mir passt, das wird jetzt verabschiedet.

Den weihnachtlichen Stress mache ich schon lange nicht mehr mit. Den Geschenkemarathron überlasse ich gerne anderen Menschen.

Diese Zeit betrachte ich als meine Zeit.

Alles Liebe
Dodo
 
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Alt 09.12.2005, 07:46   Weihnacht unserer Ahnen Beitrag #3 (permalink)
Gast239
Gast
 
Beiträge: n/a
Kulturelle Traditionen & ihr Ursprung

Zitat:
Zitat von Unikummutter
Die Kelten und Germanen, feierten am 21 Dezember das große Fest der Winter-Sonnenwende. Für sie begann jetzt der neue Jahreskreis mit der Wiedergeburt des Lichts. ... Ferner war ein Brauch, zu den Jahreskreisfesten so genannte Gebildbrote zu backen. ... Als sinnfällige Handlung wurde dann am 21.12 das Sonnwendfeuer entfacht – und so das ganze alte Jahr verbrannt. Der 21 12. ist ein besonderer Höhepunkt in einer Zeitspanne, die für die Ahninnen am 4,12, dem Barbaratag, beginnt und mit dem 6.01 endet. Diese Zeit der Rauh - bzw. Weihnächte war- oder ist!? - die zeit der glänzenden Winterfrauen Holla und Percht mit ihrem Gefolge.
Die Traditionen, die als wiederkehrende Rituale begangen werden, verbergen meist den ursprünglichen Sinn und die ursprüngliche Bedeutung dieser Rituale. Als Kern kann man die Traditionen ausmachen, wie sie schon in der Rig Veda beschrieben sind. Vor vielen Jahrtausenden brachten die Menschen aus dem Industal ihre Traditionen nicht nur nach Mesopotamien, dem heutigen Irak, sondern auch nach Skandinavien, Lettland und in die Alpenländer. Viele von ihnen wurden zuerst von der Römisch Katholischen Kirche (RKK) bekämpft und dann, als sie merkten, daß den Menschen diese Tradtionen etwas (Spirituelles) bedeuteten, in die Kirchlichen Taditionen der Katholiken übernommen (geklaut). Die Kultur der Kelten stammt ebenso aus Indien, wie man es sehen kann, an dem Gundestrupkessel, auf dem außer dem Gott Shiva noch andere Figuren aus der Kultur aus dem Industal abgebildet sind. Die Geschichten aus der Rig Veda sind auch noch in der 'Edda' Dichtung erhalten, in denen die Prinzipien und Symbole der spirituellen Ordnung der Welt dargestellt wird. Die Tradition der Schaubrote ist eine jüdische Tradition, die schon im Alten Testament der Bibel beschrieben ist. Sie symbolisiert die 2 X 6 = 12 Häuser Israels, als die 6 astrologischen Taghäuser und die 6 astrologischen Nachthäuser, als das spirituelle 'Brot' , von dem auch Jesus sprach als Symbol (!); er sprach nicht von physischen Broten, und das sagte er auch.

Namo
 
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