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Religion, Glauben & Spiritualität

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Alt 08.11.2007, 17:29   Heilige Beitrag #1 (permalink)
Gast2654
Gast
 
Beiträge: n/a
Heilige

Hallo allerseits
Das Thema Heilig wurde meines Wissens bis jetzt recht wenig behandelt, was mich auf die Idee brachte mal ein Thema drüber auf zu machen.
Allerdings ist es nicht nur mal so aus Interesse.
Nach dem ja einige Jahrhunderte die Kirche in Deutschland dominierte, gibt es heute wieder viele Freidenker, verschiedenste Traditionen.
Viele Leute suchen heute nach etwas, das ist ja kein unbekanntes Phänomen.
In vielen Traditionen "tragen" die Gurus auch den "Titel" Heiliger/e. Auch in denen in den sie es nicht zwangsweise tun sind sie große Lehrer.
Viele Leute werden zu Heiligen weil sie irgendwas spezielles gemacht haben. Mir fällt dazu auch ein, das die Kirche viele Leute erst nach ihrem Tod heilig gesprochen hat. Vermutlich weil man so ein Idealbild der Person aufbauen kann. In dieser Tradition ist ein Heiliger/e anscheinend jemand fehlerloses.
Was ich so von Indien hörte, da ist da wohl etwas lebensnaher und man kann sich besser vorstellen was das ist. Er ist ein mensch, der immer an Gott denkt.
Naja, viele Worte, weniger Sinn..
Wie seht ihr das alles?
Unter Heiligem können sich viele ein Bild machen, von Heiligen nicht mehr unbedingt...
Liebe Grüße, Flo
 
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Alt 08.11.2007, 21:05   Heilige Beitrag #2 (permalink)
Martina
Kleines Engeli
 
Benutzerbild von Martina
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 22.07.2006
Ort: Schweiz
Alter: 38
Beiträge: 325
Lieber Engel Shiki

HEILIG, ein schönes Wort und ich denke es ist Zeit dass jeder dies umstzt. Heilig also Heil werden, das Licht in sich zu verankern und voll und ganz in das ich bin zu treten. Wer diese Kraft hat und alles los lässt hat sich selbst geheilt und somit kann und darf ein jeder von uns Heilig werden. Man braucht jedoch nicht von irgendwelchen Glaubensgemeinschaften Heilig gesprochen zu werden. Dies würde dann wohl wieder unser EGO stärken.
Lichtvolle Segensreiche Grüsse Martina
Martina ist offline  
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Alt 08.11.2007, 21:13   Heilige Beitrag #3 (permalink)
Adam Samuel
Ich bin, der ich bin.
 
Benutzerbild von Adam Samuel
 
Sternzeichen: Löwe
Registriert seit: 26.01.2006
Ort: Mülheim an der Ruhr
Alter: 50
Beiträge: 722
Hallo, Martina, hallo, Flo,

@Martina. Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Hier kommt meine Ansicht zu heilig.

Die menschliche Seele ist göttlichen Ursprungs und damit im Heil,
vollkommen und ewig. Nur inkarniert sie immer und immer wieder in einem
menschlichen Körper, in einer Umgebung, die geprägt ist von
Dualität: Yin und Yang, Gut und Böse, Licht und Schatten.
Im Laufe dieser Inkarnationen kommt es zu Erfahrungen, aus
Erfahrungen entstehen Bewertungen, aus Bewertungen
Verhaltensweisen, aus Verhaltensweisen Überzeugungen, der
fruchtbare Boden für politische Anschauungen, religiöses
Sektierertum und restriktive Wirtschaftssysteme.
Jede Inkarnation hat den Grund, Freude an sich und Freude am Leben
zu erleben. Dabei sind wir aufgerufen, nicht den weltlichen
Dingen Aufmerksamkeit zu schenken, sondern den Blick auf das
Göttliche in uns zu richten, denn dies ist das wahre Leben.
Das übergeordnete Ziel einer Inkarnation ist, das Himmelreich auf
Erden zu erschaffen.

Ich will damit ausdrücken, wir sind im Heil, also heilig und keiner
braucht uns noch heiligsprechen. Keiner!!!
Adam Samuel ist offline  
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Alt 09.11.2007, 01:15   Heilige Beitrag #4 (permalink)
Lorenz
Banned
 
Registriert seit: 29.05.2007
Beiträge: 668
Hallo Adam Samuel,

ich gebe zu, dass ich mit den theosophischen Ansichten, die Du vertrittst, nichts anfangen kann. Welchen Sinn hätte dieses Erdenleben in der Dualität, wenn wir uns immer wieder neu inkarnieren würden, wenn die Menschenseele an sich gut ist? Woher kommt das Böse und was wäre er eigentliche Sinn der Dualität? Ein grausamer Gott, der dahinter steht; ein –für mein Empfinden- grausames Weltbild, das Gut und Böse nebeneinander stellt und den Menschen in jeder Inkarnation erneut auffordert, das Gute zu erkennen. Von daher hat die Theosophie für mich eigentlich gar keinen Sinn, wenn man nicht glaubt, dass die Seele ein gefallenes Wesen ist und der Erlösung bedarf…

Ich habe für mich persönlich viele Antworten in den Werken Jakob Lorbers gefunden, in denen ganz klar gezeigt wird, dass dieser materiellen Schöpfung eine geistige Schöpfung voraus ging. Durch den Fall der Geister entstand die Materie und jede Seele darf nun durch das Golgathaopfer, das Jesus Christus am Kreuz dargebracht hat, wieder den Heimweg ins Vaterhaus beschreiten. Der Weg zur „geistigen Wiedergeburt“ führt sicherlich in vielen –wenn auch nicht in allen- Fällen über eine Reinkarnation; diese sind aber quasi Schulungswege, um stark materielle Seelen langsam aber sicher auf den ‚geraden Weg’ zu holen.

Letztlich wird eine Rückkehr ins Vaterhaus auch nur über die Annahme des Christusopfers möglich sein. Denn Jesus selbst sagte, dass niemand zum Vater kommt, als nur durch ihn. Da Jesus selbst der Vater ist, muss man ihn einfach als solchen erkennen.

Es gibt eine Zusammenstellung über den Inhalt des Lorberwerkes, genannt „10 Hauptpunkte“. Ich habe sie hier eingefügt, habe aber die ersten beiden mal außen vor gelassen, weil sie für dieses Thema eher unwesentlich sind. Fall sie Dich aber interessieren, füge ich unten einen Verweis zu einer Seite ein, auf der man die ganzen Hauptpunkte nachlesen kann…


Hauptpunkte der Neuoffenbarung:


3. DIE GEISTIGE URSCHÖPFUNG

Der uns sichtbaren stofflichen Schöpfung gingen geistige Urschöpfungen voraus. In diesen hat Gott aus den gleichsam aus sich hinausgestellten Urlebensfunken große Geistwesen nach seinem Urbilde geschaffen (Urerzengel), die befähigt waren, weitere Geistwesen ihresgleichen aus sich ins Dasein zu rufen. So entstanden Legionen von großen Geistwesen (Engeln), die sich durch das Ordnungsgebot der Gottes- und Bruderliebe zur gottähnlichen Lebensvollendung erziehen lassen sollten. Ein Teil dieser Urwesen unter dem Hauptgeiste Satana (Luzifer) verfiel aber kraft seines freien Willens in grenzenlose Eigenliebe und Selbstherrlichkeit. Da jedoch nach ewiger Ordnung den Gottabtrünnigen die nährenden Lebensströme aus Gott versiegen mußten, so erstarrten sie gleichsam und verdichteten sich zu hilflosen Massen. So entstanden im Schöpfungsraum durch Verdichtung geistig-ätherischer Urwesenheiten (Materialisation) die Urnebel der Materie oder des Weltstoffes.

4. DIE STOFFLICH-MATERIELLE SCHÖPFUNG

Sollten die gefallenen Urwesen ewig im Banne ihres Gerichtes verbleiben oder doch noch zur Vollendung in Gottes heiliger Lebensordnung rückgeführt werden? Die göttliche Liebe erbarmte sich der gefallenen Geisterwelt: Mit Hilfe der treu gebliebenen Engelsgeister entwickelte der Schöpfer aus den Urnebeln des Weltenstoffs durch Gliederung und Neubelebung den – in seiner Gesamtheit den „verlorenen Sohn“ darstellenden – Bau des materiellen Universums. (Kant-Laplace'sche Weltentstehungslehre geistig begründet!) Damit leitete Gott auf all den zahllosen Weltsystemen und Weltkörpern eine Erlösung (Lösung) der in der Materie gebundenen Urwesen ein.

5. ZWECK DES NATURLEBENS

Auf allen Gestirnen werden durch das göttliche Walten die erstarrten Weltstoffmassen mehr und mehr gelockert. Die sich lösenden luziferischen Lebensfunken werden nach Gottes liebeweisem Heilsplan in den Reichen der Naturwelt von den Engeln, den Dienern des Schöpfers, in immer neue geistige Läuterungsschulen gebracht. Dies, indem sie – zu stets reicheren Verbänden oder „Seelen“ vereinigt – in immer höheren Lebensformen stufenweise durch das Mineral-, Pflanzen- und Tierreich empor geführt werden. (Darwins Entwicklungslehre in allumfassender geistiger Sicht!) Auf diesem geistig-leiblichen Entwicklungsweg werden die „Naturseelen“ im Bau und Gebrauch ihrer jeweiligen Lebenshüllen (alle Gebilde der drei Naturreiche) angeleitet. Sie beginnen damit, ihre widergöttliche Selbstsucht nach und nach zu überwinden und sich zur himmlischen Ordnung des Dienens in gegenseitiger Liebe zu bekehren. (Aufbau gemeinsamer Verbände, Organismen.) So predigt auch das Evangelium die „Erlösung aller Kreatur“ durch die Macht der Liebe.

6. DER MENSCH – ENDZIEL DIESER ENTWICKLUNG

Die auf diese Weise aus der luziferischen Materie aufgestiegene Menschenseele soll – unter dem Einfluß eines ihr eingehauchten Gottesgeist- oder Liebefunkens – sich nun im irdischen Leben bewähren. Durch freiwillige Erfüllung der Liebesgebote Gottes soll sich der Mensch immer höher bis zur wahren Gotteskindschaft entwickeln, um schließlich am Ziel der Vollendung zur wahren Freiheit und Seligkeit des ewigen Lebens einzugehen.

7. DIE WESENHEIT JESU CHRISTI

Als die Schöpfung so weit gereift war, um die höchste Enthüllung der göttlichen Liebe – die Gottheit als „Vater“ – zu fassen, wählte Gott unsere äußerlich so unscheinbare Erde zur größten Liebetat seiner Erbarmung aus. Hier, wo der innerste Geistkern Luzifers gebannt gehalten wird, hüllte Gott sein geistmenschliches Urmachtzentrum ins Gewand der Materie. („Und das Wort ward Fleisch.“) In Jesus Christus trat Gott selbst ins Menschenreich, um dieses und alle Geister der Unendlichkeit zu belehren. Als höchstes Zeugnis der Liebe zog Er selbst das Kleid der Materie an, um die Gefallenen aus ihrem Gericht zu erlösen und die Geläuterten wieder ins Vaterhaus zurückzuführen. (Gleichnis vom verlorenen Sohn.) Jesu Geist, das heilige Urmachtzentrum Gottes, ist der „Vater“. Jesu Seele (und Leib), d.h. sein Menschliches, ist der vom Vater geschaffene „Sohn“. Die in die Unendlichkeit ausstrahlenden Gotteskräfte, ausgehend vom Vater durch den Sohn, sind der „Heilige Geist“. Und so sind in Christus vereint Vater, Sohn und Hl. Geist (Lösung der Dreieinigkeitsfrage!). Jesus: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“, und „Ich und der Vater sind eins!“

8. HEILSWEG ZUR GEISTIGEN WIEDERGEBURT

Als einzigen, zu Vollendung und ewigem Leben in Gott führenden Heilsweg lehrte Jesus das Grundgesetz der ganzen Schöpfung: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!“ Weder äußerliche Werkgerechtigkeit (Sakramentenempfang) noch äußerliche Glaubensgerechtigkeit (Bekenntnisglaube) genügen; sie sind bestenfalls Hilfsmittel für den Heilsweg der reinen, tatkräftigen Liebe, dem Urgrund alles Seins. Ist im Menschen mit Hilfe des Gottesgeistes die reine Himmelsliebe zum unbeschränkten Herrscher geworden, dann ist der Mensch dem Gericht der Materie entronnen und hat die geistige Wiedergeburt erreicht. Mit dem ihr eingepflanzten Gottesgeist völlig verbunden, vermag die geläuterte Seele sodann zu einem wahren Gotteskind zu werden, „eins“ mit ihrem Schöpfer und himmlischen Vater und ewig teilhabend an der Fülle seiner göttlichen Lebens- und Wirkungskräfte.
--------------------
wegen der Länge des Textes im nächsten Posting weiter...
Lorenz ist offline  
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Alt 09.11.2007, 01:17   Heilige Beitrag #5 (permalink)
Lorenz
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Registriert seit: 29.05.2007
Beiträge: 668
9. DIE FORTENTWICKLUNG IM JENSEITS

Die meisten Erdenmenschen treten nach ihrem Leibestod noch unvollendet in die feinstofflichen Jenseitssphären ein. Ihnen bietet die göttliche Liebe drüben neue Schulungsstätten, um schließlich alle – wenn auch oftmals auf weit schwierigeren und peinvolleren Wegen – doch noch zur Vollendung zu führen. Denn der göttliche Plan einer allgemeinen Erlösung kennt keine ewige Verdammnis! Um das Endziel zu erreichen, gelangen die noch unreif aus dem Leben scheidenden Seelen im „Jenseits“, d. h. in der irdisch unsichtbaren geistigen Welt zunächst in eine Art Traumleben. Hier wird ihnen zu ihrer Belehrung ein von ihren Schutzmächten geleitetes innergeistiges Schauen und Erleben zuteil, das je nach ihrer guten oder bösen Gesinnung ein paradiesisch-wonnevolles oder höllisch-qualvolles Empfinden hervorruft. „Himmel und Hölle“ sind somit keine Örtlichkeiten, sondern geistige Entwicklungszustände der Seele. – Stark selbstische, erdgebundene Seelen werden auch durch Wiedereinzeugung (Reinkarnation) auf anderen stofflichen Welten oder zuweilen auch auf unserem Erdplaneten weitergeschult.

10. AM ZIEL DER VOLLENDUNG

Seelen, die sich auf Erden oder in der jenseitigen Welt zur reinen Gottes- und Nächstenliebe läutern ließen, gelangen zu stets neuer und beseligender Wirklichkeit. Ihre geistige Schau und Wirkungsmacht erweitert sich in den dreifach gestuften Himmeln, entsprechend der Reinheit und Stärke ihrer Liebe. Die endloser Steigerung fähige Seligkeit der Vollendeten besteht in immer tieferer Erkenntnis Gottes, immer größerer Liebe zu Ihm und all seinen Geschöpfen, sowie in stets wirkungsreicherer Mittätigkeit am hohen Werk der Schöpfung als der Offenbarung alles Seins und Lebens. –
Schon diese kurzen Andeutungen lassen erkennen, daß bei Lorber eine geistige Religion von größter Weite, Einheitlichkeit und Folgerichtigkeit vorliegt. Sie vermittelt eine erhabene Lebenslehre reinster Liebe und höchster Tatkraft, in der die Gottheit, der Vater in Jesus, den Grundstein bildet. Die ganze Fülle und Vielseitigkeit der Lehre eröffnet freilich erst das eingehende Studium der Lorberwerke. Diese bieten gerade das, worum die besten Geister unserer Generation zutiefst ringen: eine Synthese zu finden zwischen der Heilandslehre der Bibel und dem Entwicklungsgedanken der Wissenschaft. Daraus ergibt sich ein übereinstimmendes, an kein konfessionelles Bekenntnis gebundenes Christentum, das durch seinen Ethos der Liebe und die Tiefe seiner Erkenntnis alle Menschen zu einer hochgesinnten Geistes- und Lebensgemeinschaft zu einen vermag.


--------------------

Um nun noch ein wenig auf das eigentliche Thema „Heilige“ zu sprechen zu kommen:
„Heilige“ sind für mich Menschen, die das Ziel „ins Vaterhaus zurückzukehren“ schon erreicht haben, bzw. schon den größten Teil auf diesem Weg dorthin bewältigt haben. Kein Mensch kann für sich allein den Weg bewältigen; wir werden immer auf Hilfsmittel, auf „Krücken“, angewiesen sein. Die wenigsten Menschen können auf solche Krücken verzichten – ich gebe zu, ich auch nicht. Und ich gebe auch zu, dass mir –bei vieler Kritik an dem, was die Römisch-Katholische Kirche sagt, tut und getan hat- gerade DIESE Kirche spirituell am Meisten gibt; so auch in den „Heiligen“ (die ich zugegebenermaßen nicht auf die von Rom kanonisierten beschränke), die für mich Vorbilder und Wegbegleiter sind. In esoterischen Kreisen hat man sich zum Großteil von den „Heiligen“ verabschiedet. Haben diese aber nicht quasi von hinten wieder Einzug gehalten in den so genannten „Aufgestiegenen Meistern“? Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst bin dankbar, dass es die Heiligen gibt, welche die Liebe bis zur Aufopferung vorgelebt haben und jeder von ihnen kann in einem bestimmten Bereich Helfer und Lehrmeister sein. Ich verehre sie nicht „unterwürfig“, wie dies –leider!- viele Katholiken tun (auch da gibt es leider Gottes Auswüchse); sie sind mir Schwestern und Brüder auf dem Weg und stehen auf der gleichen Stufe wie ich (als Menschen), auch wenn sie spirituell durchaus weiter, bzw. schon am Ziel sind. Auswüchse bedeuten aber nicht, dass alles von Grund auf falsch ist; leider schüttet man immer wieder auch das Kind mit dem Bade aus. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich persönlich aus Lorber-Freundeskreisen zurückgezogen habe; auch dort hat vielfach das Unverständnis für die Kirche Einzug gehalten, das ich nicht (mehr) mittragen möchte. Denn –trotz vieler Kritik, die Christus selbst im Lorberwerk an ihr übt- wird doch immer wieder das Gute in ihr betont und der Gläubige wird aufgefordert, ihr „Heilung und nicht Vernichtung“ zu wünschen. Dadurch, dass jeder von uns seinen persönlichen Beitrag auf seinem Glaubensweg leistet, wird auch die Kirche „gesund“, wo sie krank ist.
„Eine Stelle in der Welt, ein winziges Teilchen wenigstens, können wir verändern: Das ist das eigene Herz“ sagte Reinhold Schneider und dieses „veränderte Herz“ ist unter anderen auch ein Beitrag zur Heiligung der Kirche und der Welt…

Zehn Hauptpunkte
Lorenz ist offline  
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Alt 09.11.2007, 07:51   Heilige Beitrag #6 (permalink)
mauretania
löwenstern
 
Benutzerbild von mauretania
 
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.928
Blog-Einträge: 4
Zu den Heiligen:

Zunächst einmal sind sie ganz normale Menschen, die sich durch ein aussergewöhnliches Leben auszeichnen, wie Mutter Teresa zum Beispiel. Unter den Heiligen gibt es viele Mystiker, die mit ihrer Lyrik besonders gläubig waren, wie zum Beispiel Therese von Liesieux, ein Beispiel:

Jesus,
schöne Lilie des Tales,
Dein süßer Duft
hat mich in Bann gezogen.
Du Myrrhenstrauß,
Du Blumenkrone voll Balsamduft!
Auf meinem Herzen
will ich Dich bewahren,
Dich lieben ...
aus: Celines Gesang (Gesang der Geschöpfe)
Therese v. Lisieux

Es gibt also viele Mystiker unter den Heiligen, aber auch Menschen, die geheilt haben oder einfach die Gabe hatten, Menschen gesunden zu lassen, wie Pater Pio.

mauri
mauretania ist offline  
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Alt 09.11.2007, 08:05   Heilige Beitrag #7 (permalink)
Lorenz
Banned
 
Registriert seit: 29.05.2007
Beiträge: 668
Zitat:
Zitat von mauretania Beitrag anzeigen
Es gibt also viele Mystiker unter den Heiligen, aber auch Menschen, die geheilt haben oder einfach die Gabe hatten, Menschen gesunden zu lassen, wie Pater Pio.

mauri
Hallo Mauretania,

so sehe ich das auch
Zu Therese von Lisieux: im April 2007 war im Karmelitinnenkloster in Speyer eine zweitätige Veranstaltung über Therese. Dabei wurde aus ihren Schriften vorgelesen. Ich habe einen längeren, sehr guten Beitrag abgetippt. Falls ich ihn finde (ist sicherlich irgendwo auf dem PC 'versteckt'), werde ich ihn Dir schicken

Einen schönen Tag wünscht Dir
Lorenz
Lorenz ist offline  
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Alt 09.11.2007, 08:18   Heilige Beitrag #8 (permalink)
IchBin
nixda
 
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
hi shiki - die Physis und damit der Mensch wie wir ihn kennen wurde aus dem Heil heraus erschaffen, somit sehe ich es wie Adam Samuel - ist auch die Physis ein Teil des Göttlichen und damit potentiell heil. Die Bedingungen hier auf Erden haben den Menschen geformt und es war eine schwierige Aufgabe für die Menschen innerhalb der Physis bewusst zu werden - diesen Schritt hat die Menschheit bewältigt, nun liegt es an, das Geistige in der Physis bewusst zur Blüte zu bringen, dazu sind wir hier und nicht etwa um unseres persönlichen Fortkommens wegen (Erleuchtung) diese Erleuchtung ist lediglich ein persönlliches Nebenprodukt unserer überpersönlichen Aufgabe.

LGIchbins
IchBin ist offline  
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