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Religion, Glauben & Spiritualität

In diesem Bereich kannst Du Dich zu den Themen Religion, Glauben und Spiritualität austauschen. Befindest Du Dich in einer Glaubenskrise? Hast Du Fragen zu Jesus, der griechischen Götterwelt, dem Buddhismus oder einer anderen Religion, dann diskutiere hier dazu!


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Alt 13.02.2012, 17:26   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #1 (permalink)
Mönch
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Registriert seit: 12.02.2012
Beiträge: 77
Katholizismus / Orthodoxie

Ich würde gerne einmal den Katholizismus/Orthodoxie nicht politisch diskutieren, auch ohne das Thema Kindesmißbrauch, Korruption, Mafia Verstrickungen usw. usw. oder der "offizielen Lehre / Theologie" (wer glaubt schon an die Jungfrauengeburt oder die Auferstehung im wörtlichen Sinne), sondern über die vielleicht tiefere Bedeutung, die sich nicht jedermann erschließt:

Mögliche Beispiele:

Erbsünde steht für das was in Familienaufstellungen als vererbtes Problem / Krankheit verstanden wird.

Auferstehung ist ein uraltes Symbol der Erneuerung (z.B. Phönix aus der Asche)

Hat der Katholizismus und auch die Orthodoxie also auf uralte vorchristliche Mythologie zurück gegriffen ?

Ich meine warum hält sich diese Religion nach Reformation, Renaissance, Aufklärung, Materialismus, Psychologie, Computer - und Gentechnik selbst bei sehr gebildeten Intellektuellen immer noch ??

So ist der britische Biologe Dr. Rupert Sheldrake - "Entdecker" der morphogenetischen Felder - ein überzeugter Katholik.

So sieht er den Marienkult als erste grüne Bewegung, denn die Gottesmutter Maria stünde für die lebendige Erde, Gaia. (weswegen die Marienstatuen auch oft in Grotten zu finden sind).

Hier ein Buch von ihm (und dem Theologen Matthew Fox) über Engel:

http://www.hellsicht.net/esoblog/eso...e-intelligenz/
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Alt 13.02.2012, 17:42   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #2 (permalink)
Shuichi
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Alter: 27
Beiträge: 5.756
Nun, das Christentum und auch die anderen beiden Religionen sind ja aus einem gemeinsammen Vorfahren - den ägyptischen Mysterienschulen entstanden. Diese wiederrum tragen das Wissen aus der Zeit vor dem dunklen Zeitalter weiter und ebendrum finden sich in den Schriften natürlich versteckt diverse Inhalte, die von höchster Weisheit zeugen, wenn man weiß, wie dies zu lesen ist.

Also ja, das Christentum greift darauf zurück.

Grüße Shuichi
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Alt 13.02.2012, 17:53   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #3 (permalink)
Mönch
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Beiträge: 77
Zitat:
Zitat von Shuichi Beitrag anzeigen
Nun, das Christentum und auch die anderen beiden Religionen sind ja aus einem gemeinsammen Vorfahren - den ägyptischen Mysterienschulen entstanden. Diese wiederrum tragen das Wissen aus der Zeit vor dem dunklen Zeitalter weiter und ebendrum finden sich in den Schriften natürlich versteckt diverse Inhalte, die von höchster Weisheit zeugen, wenn man weiß, wie dies zu lesen ist.

Also ja, das Christentum greift darauf zurück.

Grüße Shuichi
Hm, sehr interessant ! Und wie ließt man dieses Wissen "richtig" ?

Was meinst Du mit "dunklem Zeitalter"?
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Alt 13.02.2012, 18:36   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #4 (permalink)
Pfeil
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Zitat:
Ich meine warum hält sich diese Religion nach Reformation, Renaissance, Aufklärung, Materialismus, Psychologie, Computer - und Gentechnik selbst bei sehr gebildeten Intellektuellen immer noch ??

Weil etwas Wahres dran ist. Religion basiert auf Entsagung. Das haben die Evangelischen nun fast völlig vergessen.

Trotzdem hat die katholische Kirche viele Fehler. Dieses System wurde ja auch nicht von Jesus gemacht, sondern viele Jahrhunderte später von Kirchenbürokraten.

Letztlich stammt das Christentum vom Judentum ab, und dieses vom Hinduismus. Demnach müßte man dort mal nachsehen.
Pfeil ist offline  
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Alt 13.02.2012, 18:57   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #5 (permalink)
Mönch
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Beiträge: 77
Zitat:
Zitat von Pfeil Beitrag anzeigen
Weil etwas Wahres dran ist. Religion basiert auf Entsagung. Das haben die Evangelischen nun fast völlig vergessen.

Trotzdem hat die katholische Kirche viele Fehler. Dieses System wurde ja auch nicht von Jesus gemacht, sondern viele Jahrhunderte später von Kirchenbürokraten.

Letztlich stammt das Christentum vom Judentum ab, und dieses vom Hinduismus. Demnach müßte man dort mal nachsehen.
Judentum vom Hinduismus - das wußte ich nicht.
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Alt 13.02.2012, 19:02   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #6 (permalink)
Nevyn
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Registriert seit: 15.06.2008
Beiträge: 247
Hallo Mönch,
von welche Deutungsebene aus möchtest du das Thema behandelt haben?
Von der materiellen, der seelischen, der geistigen oder der tranzendenten Ebene aus?
Familienstellen z. B. dürfte der seelischen Ebene entsprechen, was "Erbünde" angeht.
Auf der geistigen Ebene bedürfte der Begriff einer Analyse, weil klar werden müsste, was Vererbung und Sünde meinen. Hier darf man auch getrost an ein allgemeines Bewusstseinsfeld denken, das den Menschen auf die Bewusstheit des Durchschnitts seiner Artgenossen hebt, es ihm aber schwer macht, darüber hinaus zu kommen, weil sein "Erbe" ihn daran hindert.
Transzendent betrachtet, wird es schwierig, mit Worten zu hantieren.
Vielleicht mit dem Bibelzitat: "Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. ... "
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Alt 13.02.2012, 19:35   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #7 (permalink)
Shuichi
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Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
Das mit dem Hinduismus ist mir auch neu gibts dafür was nachlesbares?

Das würde auch schwer dazu passen, dass die drei großen Monotheistischen (bzw. im Kern Theistischen) Religionen aus ägyptischen Mysterienschulen stammen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermopolis_Magna Die Wiege des Theismus, der durch Priester zum Monotheismus verkrüpelt wurde, liegt vermutlich hier. http://de.wikipedia.org/wiki/Echnaton
Und wurde von ihm und seiner Frau (!!!) eingeführt, die beide zusammen(!!!) regierten und sowohl das Amt des Königs als auch des obersten Priesters inne hatten.

Das ist ein extremer Bruch, sowohl die Fixierung auf einen obersten Gott, als auch die Duldung der anderen Götter im praktischen Leben, aber vor allem eine Frau als Mitregentin und das Doppelamt.

Das ist die Wiege des Theismus (Monotheismus) - allerdings ist es nicht der Anfang, der Anfang liegt vor dem dunklen Zeitalter, dies ist nur eine Art Wiederauferstehung . Da das damals zu revolutionär war hielt das nicht lange an und alles was daran erinnern könnte wurde von den nachfolgenden so gut es ging zerstört. Die Lehre lebte jedoch weiter und erstarkte erst im Judentum wieder, wurde dann korrumpiert, was zu Jesus auftreten führte und damit die Zeit des Chistentums einläutete und nach der Korrumption des Christentums kam ein dritter Prophet, aus dessen Lehren der Islam hervorging, der ebenso korrumpiert wurde.

Trotzdem haben die Eingeweihten der jeweiligen Zeiten es geschafft das Wissen gut zu verstecken vor allem auch im AT.

Allein die ersten beiden Buchstaben der ersten beiden Worte deuten deutlichst darauf hin, dass unterschieden werden muss und nicht alles wortwörtlich geglaubt werden darf.

Am Anfang: hebräisch: bereshit bara → 2-2 (Buchstabe Nr. 2 - bitte kurz hier klicken um zu verstehen, dass nicht nur einfach durchgezählt wurde, wie in unserem Alphabet).

Dunkles Zeitalter bezieht sich auf das derzeitige Zeitalter, in dem wir leben - es ist das Zeitalter in der das Licht nur im kleinen überleben kann (siehe dazu: Schneewittchen). Angefangen hat alles vermutlich mit der Erfindung der Schrift, die es ermöglichte etwas aufzuschreiben und dann im Laufe der Zeit auch geheim zu halten oder vorzuenthalten (Priesterliche Machtausnutzung - was Jesus davon hielt haben wir schwarz auf weiß ), was dazu führte, dass Wissen nicht mehr mündlich gelehrt wurde sondern nun auch in viel abstrakter Form schriftlich. Abstrakt bedeutet aber auch eine gewisse Abtrennung vom eigentlichen Kern.

Diese Abtrennung geschieht nun durch das Macht und Wissensgefälle Priester-Bürger und durch die Abstraktion.

Die Folge von der Abtrennung ist allerlei Zeug, was wir böse nennen - die Geschichte liefert die Beispiele dafür.

Das ist das dunkle Zeitalter vermutlich begann es vor ca. 5000 +/- Jahren und angeblich soll es derzeit zu Ende gehen. Am Höhepunkt der Dunkelheit.

"Richtiges lesen" ist so eine Sache. Zu allererst ist es wichtig zu wissen, dass sich das Wissen "individuell" offenbart (nicht willkürlich!), es ist also nichts von dem man sagen könnte "So isses". Austauschen kann man sich trotzdem (wenn du magst können wir hier auch Stellen mal spasseshalber anschauen und gucken, was jeder dazu denkt).

Ein weiter Punkt, den hab ich oben schon angedeutet, die 2-2 die heißt, dass man unterscheiden sollte. Nicht unbedingt alles hat einen Theistischen Kern, manches ist einfach nur Erzählung oder Machinstrument für die Institution.

Man kann auch ein wenig das hebräische zur Hand nehmen beim AT bringt sicher ne Menge ist aber nicht zwingend. Eine gute Übersetzung ist sinnvoll (Elberfelder zum Beispiel).

Und ein weiters Kriterium ist auch nicht schlecht: Nicht vom Relativen auf das Absolute schließen. Die ganzen Essensvorschriften zu verabsolutieren und aus ihrem zeitlichen Zusammenhang rauszureißen macht nur sehr bedingt Sinn - überhaupt ist Essen eine relative Sache - in sowas mischt sich Gott nicht wirklich ein. Aber dies soll nur als Beispiel dienen.

Da die heiligen Schriften finstere Zeiten vor sich hatten steht da natürlich seltenst klar drin, was der Kern ist, sondern es wird fast immer in Symbolen und Analogien gesprochen, deswegen eben auch die individuelle Bedeutung, die dann eine Entwicklung antreiben kann.

Mit dem Herzen lesen ist ein Allerweltstip, aber deswegen nicht falsch.

Grüße Shuichi


Geändert von Shuichi (13.02.2012 um 19:40 Uhr)
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Alt 13.02.2012, 19:42   Katholizismus / Orthodoxie Beitrag #8 (permalink)
Mönch
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Beiträge: 77
Zitat:
Zitat von Nevyn Beitrag anzeigen
Hallo Mönch,
von welche Deutungsebene aus möchtest du das Thema behandelt haben?
Von der materiellen, der seelischen, der geistigen oder der tranzendenten Ebene aus?
Familienstellen z. B. dürfte der seelischen Ebene entsprechen, was "Erbünde" angeht.
Auf der geistigen Ebene bedürfte der Begriff einer Analyse, weil klar werden müsste, was Vererbung und Sünde meinen. Hier darf man auch getrost an ein allgemeines Bewusstseinsfeld denken, das den Menschen auf die Bewusstheit des Durchschnitts seiner Artgenossen hebt, es ihm aber schwer macht, darüber hinaus zu kommen, weil sein "Erbe" ihn daran hindert.
Transzendent betrachtet, wird es schwierig, mit Worten zu hantieren.
Vielleicht mit dem Bibelzitat: "Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen. ... "
Hm.....da bin ich überfragt. Ich will nur wissen, was da im Kern so ´dran sein könnte außer ein riesiges Verar**ungstheater
Mönch ist offline  
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