Zitat:
Zitat von Prana
Wenn Du Dich als Einzelgänger fühlst verfolgst Du genau den richtigen Weg.
Die Welt "hasst" Dich, aber der Himmel wird Dich lieben. Sehen wir uns?
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Dieses Bananendenken aus Bibelzitaten lag mir noch nie. Also, große Gelbe Banane vor der Nase des Religionssklaven an einer Angel baumeln lassen, so, dass "die Erlösung" gefälligst erst nach dem Tod kommt.
So können Menschen, die das glauben, abhängig gemacht und klein gehalten werden. Pfui!
Grundsätzlich sehe ich das aber ähnlich.
Sich als Einzelgänger fühlen bedeutet für mich Innenschau zu betreiben, das trennt zunächst einmal - scheinbar. Sich verfolgt fühlen ist doch nicht mehr, als das bemerkt wird, sie sehr Menschen am Aussen orientiert leben und nur zu gerne schauen, was andere Leute für Fehler machen. Auch dies soll der Kontrolle dienen.
Daraus auszusteigen kann nur richtig sein. Und zwar nach Innen - zunächst. Ist dort geklärt worden, was zu klären ist, wird die Welt im Aussen automatisch einfacher. Dann findet wieder Hinwendung statt, je nach Lebenstragödige und seelischer Verfassung geht das mal schneller oder mal langsamer. Zeit und Tempo spielen allerdings keine Rolle.
Nun kommt die Phase der Kollision mit der Wirklichkeit = die Wirklichkeit, wie Menschen sich weiterhin verhalten. Weiterhin kontrollieren und beobachten und bewerten und urteilen wollen.
Das Leben ist ein wenig wie eine Heldenreise, finde ich. Zunächst scheitert der Protagonist an den Aufgaben, zieht sich zurück, gewinnt daraus neue Stärke, um dann der Herausforderung neu zu begegnen und sie zu meistern.
Aus Sicht vieler Mitmenschen ist dies unmöglich, dann sind diejenigen arrogant, besserwisserisch, anmaßend, überheblich. Wer dualistisch denkt und handelt, muss das auch so sehen, es geht gar nicht anders. Und das nur, weil sich den allgemeinen Kontrollgepflogenheiten und Glaubenssätzen nicht mehr dumm und blind untergeordnet wird, auch keinen Konstrukten, weil diese ja über den Weg der Innenschau enttarnt und entmachtet wurden.
Das kann im ersten Moment wiederum einsamer machen, zu merken, dass es dann schwieriger wird, Menschen auf echter Augenhöhe zu begegnen. Dafür ist es umso schöner, wenn diese Menschen gefunden werden.

LG
Any