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Religion, Glauben & Spiritualität

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Alt 31.05.2011, 22:38   Christlicher Glaube Beitrag #1 (permalink)
blubella
Banned
 
Registriert seit: 29.04.2011
Ort: 76534 Lichtental
Beiträge: 313
Christlicher Glaube

Ich gruesse euch zu solch spaeter Stunde. Eine (mir wichtige) Frage an all jene, die sich mit dem Christentum auskennen.

Erstmal zur Vorgeschichte:

Das Christentum fasziniert mich, es zieht mich so zusagen in seinen Bann. Aber ich habe es bis heute nicht geschafft, darin einzutauchen. Ich moechte mich zu gegebener Zeit gerne taufen lassen, ich weiss das Christentum ist "meins" aber irgendwie werde ich nicht richtig "warm" damit. Es gibt da einfach manche Dinge, die ich nicht verstehe und weil sie mir paradox erscheinen. Und so lange mir das im Weg steht, gelange ich fuer mich nicht zum christlichen Glauben.

Ich verstehe nicht, wenn Jesu doch Gottes Sohn ist, warum dann manchmal Jesus und Gott als ein und das selbe dargestellt wird? Das verwirrt mich dann, denn eigentlich sind es doch 2 verschiedene "Persoenlichkeiten" oder etwa doch nicht? Aber das ist nur mal die mir momentan am Wichtigste Frage, da sind auch noch andere Dinge.

Ich hab mir das schon von 2 verschiedenen Pfarrern, jeder von beiden auf seine ganz eigene Weise, erklaeren lassen. Ich habe mich mit der Bibel befasst, teilweise mit einem Pfarrer zusammen, habe an Gottestdiensten teilgenommen, mich mit Christen darueber unterhalten. Summa sumarum bin ich immernoch am selben Punkt wie die ganze Zeit auch. Manches erscheint mir paradox, ich verstehe es nicht, es verwirrt mich, es scheint nicht so ganz zusammen zu passen usw.

Ich weiss nicht warum, aber ich greife das immer und immer wieder aufs Neue auf. Nicht einfach nur wegen Antworten, sondern weil ich wirklich dem Christentum naeher kommen moechte, es verstehen lernen moechte. Nicht im Sinne von wissenschaftlich verstehen, sondern mehr im Sinne von begreifen. Das Spüren ist schon in vollem Masse da & es fuehlt sich unfassbar wow an, aber mein Kopf sagt mir einfach, irgendwas stimmt an den Infos nicht und das laesst mich immer wieder zurueck gehen.

Vielleicht kann mir ja irgendwer in dieser verwirrten Lage etwas helfen? Wuerde mich sehr freuen.
blubella ist offline  
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Alt 31.05.2011, 23:25   Christlicher Glaube Beitrag #2 (permalink)
Gast11848
Gast
 
Beiträge: n/a
Dreifaltigkeit

Hallo Blubella,

als Kind wurde es mir so erklärt, dass 3 brennende Streichhölzer - Sohn Jesus, Gott Vater und heiliger Geist, zu einer Flamme zusammengeführt wurden. Sah toll aus ...

Die Dreifaltigkeit. Für mich ist das der Aspekt Menschsein, Gott und das Handeln in einem Geiste, der durch die 10 Gebote definiert ist. Gott - was ist das? Eine Persönlichkeit? Gott Mann oder Gott Frau? Müssen wir das wissen?

Herzlichst
Yemaya
 
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Alt 31.05.2011, 23:51   Christlicher Glaube Beitrag #3 (permalink)
melpomene
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von melpomene
 
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.779
Hallo,

Zwar bin ich kein Experte, kann auch nicht alles verstehen, vor allem die Trinität ist so etwas, das schwer zu verstehen ist.

Mir kommt es aber darauf gar nicht so sehr an. Kann ich auch nicht alles wortwörtlich glauben wie es mir das Neue Testament mitteilt.

Mir gefällt am besten, das Gebot:

Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst!
und einige Aussprüche von Jesus Christus, u.a.
Was du dem Geringsten mein Brüder getan hast, das hast du mir getan.
Christus ist allerdings ein Ideal, das nicht leicht zu erreichen ist. Doch ist er das reinste Ideal, das ich kennen gelernt habe. Würde man ihn als Prophet bezeichnen, dann ist er der reinste Prophet. Keiner der bekannten Propheten ist so rein und wahr wie er, vor allem aber so friedfertig und liebend. Und trotzdem meint er:
Wer frei ist von Schuld, werfe den ersten Stein!
Christus kennt die Schwächn der Menschen, ist aber bereit, ihnen zu vergeben. So sagt er zu Maria Magdalena, die gesündigt und bereut hat:
Geh nach Haus und sündige nicht mehr!
Jesus Christus hat viele Wunder gewirkt. So hat er Lazarus für seine so sehr um den Bruder trauernden Schwestern vom Tode auferweckt.
Auch die wunderbare Brotvermehrung ist sehr bekannt, und, und, und,.....

Durch seinen Tod hat er uns mit Gott Vater,der ja Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben hat, weil sie seinen Befehlen nicht gefolgt sind, versöhnt.

Christus selbst ist vom Tode auferstanden und von Gott Vater in den Himmel aufgenommen worden.

Er sitzet zur rechten Hand Gottes, von dannen er kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten.

Er ist in Gott eingegangen, der ein liebender und barmherziger aber auch ein gerechter Gott ist.

melpomene ist offline  
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Alt 01.06.2011, 02:43   Christlicher Glaube Beitrag #4 (permalink)
Suchender15
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.02.2011
Beiträge: 192
Zitat:
Das Spüren ist schon in vollem Masse da & es fuehlt sich unfassbar wow an
Zitat:
Nicht einfach nur wegen Antworten, sondern weil ich wirklich dem Christentum naeher kommen möchte
Liebe Blubella!
So wie ich deinen Text lese, ist Gott dir bereits näher gekommen, er ist nämlich ganz bei dir.

Ich denke, Trinität kann man nicht rational begreifen. Alle Beschreibungen und Definitionen sind lediglich Modelle, die jeweils einen Aspekt in den Blick nehmen. Allgemein kann man sagen, dass es sich nicht um 3 Personen handelt, sondern um 3 Hypostasen, also 3 Seinsweisen derselben göttlichen Person.

Jesus ist Gott und Mensch zugleich. Und zwar so, dass seine Gottheit seine Menschheit nicht mindert und umgekehrt.
Jesus ist ein einmaliges Ereignis in der Weltgeschichte, ein Ereignis, in dem Undenkbares passiert ist - Gott ist Mensch geworden. Er war ganz Mensch: er ist geboren worden, war ein Kind gewesen, wurde erwachsen, hat Verschmähungen und Spott erfahren, hat gelitten und wurde getötet. Aber Eines, was wir alle haben, hatte er nicht - die Sünde, die Trennung von Gott. Diese beiden Aspekte werden an seinem Gebet in Gethsemane deutlich. "Vater, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen!" Als Mensch hat er Angst vor der Inhaftierung und der Hinrichtung am Kreuz. Er erlebt die Einsamkeit, er ist von Menschen mit seiner Angst alleine gelassen worden. Seine Jünger, die beten sollten, schlafen ein. Er ist so allein, wie ein Mensch alleine ist. Denn er IST Mensch. Und doch betet er weiter "Aber nicht mein, sondern DEIN Wille geschehe." Das sagt er, weil sein Gottesbezug keinen Riss hat. Er nimmt den Willen des Vaters an, er ist bereit alles aus seiner Hand zu nehmen, selbst den Tod. Weil er in seiner Menschheit mit dem Vater Eins ist.

Und am Kreuz macht Jesus die menschlichste Erfahrung überhaupt: in seiner Todespein erlebt er nicht nur die Verlassenheit seitens der Menschen, sondern auch die Gottverlassenheit. "Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du mich verlassen?!" waren vermutlich seine letzten Worte.

Diese Finsternis der Gottesferne, die Jesus am Kreuz erlebt, ist unsere Finsternis, die Folge unserer Zerrissenheit, unseres Getrenntseins von Gott. In diesem Sinne ist Christus der neue Adam. Er, ein Sündloser, trägt in seinen Todesqualen die Konsequenzen der Sünde, er sühnt und bahnt uns den Weg zum Heil, ja macht uns heil.
Er vollbringt also etwas, wozu kein Anderer im Stande ist. Darin ist seine göttliche Natur erkennbar.

Zitat:
Ich moechte mich zu gegebener Zeit gerne taufen lassen
Du wirst in den Tod und die Auferstehung Christi getauft. In seinen Tod, weil der alte Mensch in dir stirbt. Also der alte Adam, der sich von Gott und somit auch von sich selbst getrennt hat und diese Trennung durch eigene Kraft nie überwinden kann. Der Mensch, dessen gesamte Weltbild infolge dieser Trennung einen tiefen Riss bekommen hat, sodass er die eigene Schattenseite und die Schattenseite der Welt nicht erträgt und sich abkapseln muss:
- Adam! Adam! Warum hast du von dem verbotenen Baum gegessen?
- Die Frau, die DU mir gegeben hat, gab es mir. DESHALB aß ich.

Indem dieser Alte Adam in dir stirbt, wirst du zu einer neuen Kreatur, denn du wirst auch in die Auferstehung Christi getauft. Du wirst zu einem erlösten Menschen. Also zu einem Menschen, dessen Gottesferne Christus am Kreuz überwunden hat und der nun sich selbst und auch die Welt mit Gottes Augen sehen, sprich lieben kann. Auch die Schattenseiten kann der neue Mensch so sehen. Man wird heil.
Man wird sich seiner Beziehung mit Gott bewusst und nimmt diese Beziehung als die letztgültige Wirklichkeit wahr. So wie Christus in Gethsemane diese Wirklichkeit wahrgenommen hat. So wie Dietrich Bonhoeffer diese Wirklichkeit wahrgenommen hat, als er als KZ-Gefangener in dem Lied "Von Guten Mächten treu und still umgeben" diese Zeilen schrieb:

Suchender15 ist offline  
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Alt 01.06.2011, 09:06   Christlicher Glaube Beitrag #5 (permalink)
blubella
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Registriert seit: 29.04.2011
Ort: 76534 Lichtental
Beiträge: 313
Ich danke euch allen. Nur, verstehe ich immernoch nicht, warum Jesus und Gott manchmal ein und das selbe dargestellt wird, wenn Jesus doch Gottes Sohn ist. Ich bin ja auch nicht = mein Vater, nur weil ich seine Tochter bin. Ich bin ich, mein Vater ist mein Vater. Das sind ja immernoch 2 seperate Personen. Wie koennen 2 Personen manchmal ein und das selbe sein?

Ich meine, Jesu kann Gottesgleich sein, er kann wie Gott sein. Okay. Aber wenn Jesu Gottes Sohn ist, kann Jesu doch nicht auch Gott sein. Dann waere er doch sein eigener Vater? Ich will das einfach nur begreifen, weil dies der Stein ist, der mich noch vom Christentum distanziert. Bei der Menge an Christen in Deutschland wird mir das doch einer von denen erklaeren koennen?^^
blubella ist offline  
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Alt 01.06.2011, 09:28   Christlicher Glaube Beitrag #6 (permalink)
Shuichi
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Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
Ich gruesse euch zu solch spaeter Stunde. Eine (mir wichtige) Frage an all jene, die sich mit dem Christentum auskennen.

Erstmal zur Vorgeschichte:

Das Christentum fasziniert mich, es zieht mich so zusagen in seinen Bann. Aber ich habe es bis heute nicht geschafft, darin einzutauchen. Ich moechte mich zu gegebener Zeit gerne taufen lassen, ich weiss das Christentum ist "meins" aber irgendwie werde ich nicht richtig "warm" damit. Es gibt da einfach manche Dinge, die ich nicht verstehe und weil sie mir paradox erscheinen. Und so lange mir das im Weg steht, gelange ich fuer mich nicht zum christlichen Glauben.

Ich verstehe nicht, wenn Jesu doch Gottes Sohn ist,
Du bist nicht weniger Gottes Kind als Jesus, er hat die Menschen als seine Brüder und Schwestern bezeichnet. Das besondere an JC war eben sein Auftrag - es kann halt nicht jeder ein Jesus, Gandhi oder Hitler sein. (Ja auch der hatte eine spezielle Rolle, die wichtig war, das sollte man nicht ausblenden).
Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
warum dann manchmal Jesus und Gott als ein und das selbe dargestellt wird?
Weil sie ein und dasselbe sind, so wie auch du Eins mit Gott bist.
Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
Das verwirrt mich dann, denn eigentlich sind es doch 2 verschiedene "Persoenlichkeiten" oder etwa doch nicht? Aber das ist nur mal die mir momentan am Wichtigste Frage, da sind auch noch andere Dinge.
Gott ist keine Persönlichkeit - es ist für uns Menschen nur einfacher dem Göttlichen eine Form zu geben, die uns ähnlich ist. Schlussendlich wirst du auf deinem Weg aber weg kommen müssen von der Vorstellung eines Anthropomorphen Gottes. Und auch die Vorstellung der Trennung zwischen Gott und dem Leben, sowie der Trennung zwischen Gott und dir wird irgendwann weichen.
Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
Ich hab mir das schon von 2 verschiedenen Pfarrern, jeder von beiden auf seine ganz eigene Weise, erklaeren lassen. Ich habe mich mit der Bibel befasst, teilweise mit einem Pfarrer zusammen, habe an Gottestdiensten teilgenommen, mich mit Christen darueber unterhalten. Summa sumarum bin ich immernoch am selben Punkt wie die ganze Zeit auch. Manches erscheint mir paradox, ich verstehe es nicht, es verwirrt mich, es scheint nicht so ganz zusammen zu passen usw.
Wenn du mit Menschen über die Bibel redest und dir etwas erklären lässt, dann hast du ein zwei konkrete Hinweise, wie du damit umgehen kannst: Zum einen den Satz: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Und die Früchte der Kirche und ihrere Lehren sind ja nun bekannt und bis heute wirksam (Kriege, Homophobie, Aufklärungsfeindlichkeit usw.). Und in (Joh. 8 32) steht
Zitat:
...und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
wie weit diese Freiheit geht, das wirst du selbst rausfinden müssen und dürfen. Eine Gemeinde kann bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll sein, aber einem gewissen Punkt ist sie aber wieder einschränkend, weil du glauben musst, was sie glauben. Schlussendlich ist die eigene Religiösität etwas hochindividuelles und sollte nicht durch andere eingeschränkt werden.
Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
Ich weiss nicht warum, aber ich greife das immer und immer wieder aufs Neue auf. Nicht einfach nur wegen Antworten, sondern weil ich wirklich dem Christentum naeher kommen moechte, es verstehen lernen moechte. Nicht im Sinne von wissenschaftlich verstehen, sondern mehr im Sinne von begreifen. Das Spüren ist schon in vollem Masse da & es fuehlt sich unfassbar wow an, aber mein Kopf sagt mir einfach, irgendwas stimmt an den Infos nicht und das laesst mich immer wieder zurueck gehen.

Vielleicht kann mir ja irgendwer in dieser verwirrten Lage etwas helfen? Wuerde mich sehr freuen.
Dann findest du auch noch das wichtigste für deinen christlichen Glauben, es findet sich an drei Stellen (Mt 22, Lk. 10, Mk. 12) wieder:

Zitat:
Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande". 38 Dieses ist das große und erste Gebot. 39 Das zweite aber, ihm gleiche, ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".
Dann noch abschließen etwas zur Trennung. Sowohl das momentande wissenschaftliche Weltbild, als auch die bloße Beobachtung der Welt und natürlich auch die Religionen, gehen immer mehr in die Richtung des Nicht-getrennt-Seins. Trennung ist primär ein psychologisches Phänomen, wir empfinden uns aufgrund unserer Individualität als getrennt. Das ist grundsätzlich ein nützliches Werkzeug, aber wer Gott (und damit auch das Leben) und seine Mitmenschen lieben will, der ist damit automatisch dazu angehalten ein grundlegendes Bewusstsein von Einssein mit allem zu entwickeln - parallal zu seinem Sein als Individuum.

Grüße Shuichi

Geändert von Shuichi (01.06.2011 um 09:30 Uhr)
Shuichi ist offline  
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Alt 01.06.2011, 09:33   Christlicher Glaube Beitrag #7 (permalink)
Shuichi
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Alter: 27
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Zitat:
Zitat von blubella Beitrag anzeigen
Ich danke euch allen. Nur, verstehe ich immernoch nicht, warum Jesus und Gott manchmal ein und das selbe dargestellt wird, wenn Jesus doch Gottes Sohn ist. Ich bin ja auch nicht = mein Vater, nur weil ich seine Tochter bin. Ich bin ich, mein Vater ist mein Vater. Das sind ja immernoch 2 seperate Personen. Wie koennen 2 Personen manchmal ein und das selbe sein?

Ich meine, Jesu kann Gottesgleich sein, er kann wie Gott sein. Okay. Aber wenn Jesu Gottes Sohn ist, kann Jesu doch nicht auch Gott sein. Dann waere er doch sein eigener Vater? Ich will das einfach nur begreifen, weil dies der Stein ist, der mich noch vom Christentum distanziert. Bei der Menge an Christen in Deutschland wird mir das doch einer von denen erklaeren koennen?^^
Wenn du weg von der Vorstellung von Gott als wirklicher Vater in anthropomorpher Form kommst, dann ist Vater nur der Hinweise auf "da kommen wir alle her".

Ersetze mal spaßeshalber alle Wörter, die für Gott stehen (Vater, Gott, Der Herr usw.) durch Leben.

Es ist das Leben mit dem Jesus eins ist, es ist das Leben, das durch Jesus wirkt und es ist das Leben, was Jesus in die Welt gebracht hat.

Gott ist das Leben. Und du bist Eins mit dem Leben - du bist Leben (in einer ganz speziellen blubella-Form).

Grüße Shuichi
Shuichi ist offline  
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Alt 01.06.2011, 09:51   Christlicher Glaube Beitrag #8 (permalink)
Anfänger
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 24.05.2011
Beiträge: 25
Hallo Bluebell,

ich kann dir vielleicht deine Fragen beantworten.

Mal sehn.

ich bin Katholisch und bin auch deswgen hier, weil ich keinen Preister finden konnte, auch keine Nonnen, Padres, die mir sagen können, was ich wissen wollte.
Umgekehrt höre ich aber immer wieder dass ich anderen ihre Fragen sehr gut benatworten konnte.
Vielleicht kann ich es bei dir auch?
Ich geb dir jetzt mal ein aar Antworten.
Wenn sie dir gefallen, ist es sicher besser, wenn wir die privaten Mailadressen austauschen, weil das ein großes Thema ist.

Zuerst einmal einen Satz von Jesus selbst:
"Ihr selbst werdet nicht hinein gehen und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein".
Ließ dazu daWeil Gottvater geit ists:
http://basisreligion.reliprojekt.de/heuchler.htm

Das ist das große Problem unserer Zeit, dass es keine Seelenfürher mehr gibt, ja nicht einmal Seelsorger.

Nun zu deinen Fragen:
Ich bin kein Theologe und sage jetzt einfach mal wie ich die Dinge sehe.

Du willst also die Dreieinigkeit erklärt haben?
Nun die erste Intansz ist Gottvater.
Er ist ein geistiges Wesen, den ich ausßder dem Sohn und wenigen Auserwählten im Himmel keiner sehen kann.
Das zwete ist der Sohn. Er hat unter uns als Mensch gelebt und das ist auch gut so. Weil Gottvater geistig ist kennt er keines unserer menschlichen Probleme. Geschweige denn weiß er was Krankheit und Tod bedeutet und wie sich das anfühlt.
Jesus und auch seine Mutter sind die Mittler zwichen Gottvater und uns Menschen und das ist auch beabsichtigt, wiel sie als Menschn gelebt haben und daher nur sie allein Gott begreiflich machen könne, was Schmerz bedeutet. Daher dürfen wir sie als Mittler anrufen, wen wir in Bedrängins sind.
Jesus hat ja selbst keine Entscheidungsgewalt.
Wie auch in der Bibel steht ( zum Beispiel bei Lazarus`Auferweckung) musste auch Jesus um alles bitten bei seinem Vater.
Jesus ist halb Mensch und halb Gott und daher der Überbringer, auf den wir uns genau verlassen dürfen, weil er all unsere menschliche Armessligkeit kennt.
Der Heilige Geist ist das dritte.
Er ist der Geist, den Gott schenkt und den du ganz offebar in deiner Nähe spürst.
Gott hat etwas mit dir vor, etwas mit dir im Sinn.
Gott sendet dir seinen Geist ( den Heiligen Geist) in Form einer Gnade.
Diese Gnade überbringt dir ein Beauftragter, welcher ein Schutzengel oder auch manchmal Jesus selbst sein kann.

Gott berührt dich also mit seinem Geist.
Wennd du mehr wissen willst, melde dich bitte über PN.
Ich kann dir auch sagen, wie du konvertieren kannst.

Liebe Grüße und Gott sei mit dir.
Anfänger ist offline  
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