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06.05.2011, 09:52
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #1 (permalink)
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lacrimosus beatitas
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.12.2008
Ort: Niederbayern
Alter: 54
Beiträge: 267
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe
Die "agape" (griech.) oder "caritas" (lat.) ist die selbstlose und bedingungslose Liebe, die Gott den Menschen entgegenbringt und die Menschen lehrt, ihm diese Liebe gleichzutun.
z.B. in Joh.4,16: "Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."
Es gibt einen wunderbaren Text zur "agape" aus dem Buch "Erwachen zum Aufstieg ins Licht"
von Sandy Stevenson„AGAPE“
„Bedingungslose Liebe - Liebe ohne Bedingungen“
"Ich liebe dich wie du bist, während du auf der Suche bist nach deiner eigenen besonderen Art, mit der Welt um dich herum in Beziehung zu treten. Ich ehre deine Entscheidungen, auf welche Weise du deine Lektionen lernen möchtest.
Ich weiß, dass es wichtig ist, dass du genau der Mensch bist, der du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für dich das Beste ist, obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen. Ich war nicht dort, wo du warst, und habe das Leben nicht aus deinem Blickwinkel gesehen.
Ich weiß nicht, welche Lernaufgaben du dir ausgesucht hast, noch wie oder mit wem du sie lösen möchtest, noch welche Zeitspanne du dir dafür vorgenommen hast. Ich habe nicht aus deinen Augen geblickt, wie könnte ich also wissen, was du benötigst.
Ich lasse dich durch die Welt gehen, ohne deine Handlungen in Gedanken oder Worten zu beurteilen, die Dinge, die du sagst oder tust, betrachte ich nicht als Irrtum oder Fehler. Von meinem Punkt aus sehe ich, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, die verschiedenen Seiten unserer Welt zu betrachten und zu erfahren.
Ich akzeptiere rückhaltlos jede deiner Entscheidungen in jedem beliebigen Augenblick. Ich fälle kein Urteil, denn wenn ich dir dein Recht auf deine Entwicklung abspräche, so würde ich dasselbe auch mir und allen anderen absprechen.
Jenen, die einen anderen Weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine Kraft und Energie lenken würde, werde ich doch niemals die Liebe verweigern, die Gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen Schöpfung schenke. Wie ich dich liebe, so werde auch ich geliebt. Was ich säe, das werde ich ernten. Ich gestehe dir das universale Recht auf freie Entscheidung zu, deinen eigenen Pfad zu wandeln und voranzuschreiten oder eine Weile auszuruhen, je nach dem, was für dich gerade das Richtige ist.
Ich werde mir kein Urteil erlauben, ob diese Schritte groß oder klein sind, leicht oder schwer, aufwärts oder abwärts führen, denn das wäre nur meine eigene Sichtweise. Es könnte sein, dass du großen Balsam in die Welt bringst, wie du so dastehst, gesegnet vom Lichte Gottes. Nicht immer kann ich das größere Bild der göttlichen Ordnung sehen. Denn es ist das unveräußerliche Recht aller Lebensströme, ihre eigene Entwicklung selbst zu wählen, und ich anerkenne voll Liebe dein Recht, deine Zukunft selbst zu bestimmen. In Demut beuge ich mich der Erkenntnis, dass das, was ich für mich als das Beste empfinde, nicht auch das Richtige für dich sein muss.
Ich weiß, dass du genauso geleitet wirst wie ich, und dem inneren Drang folgst, der dich deinen Pfad erkennen lässt. Ich weiß, dass die vielen Rassen, Religionen, Sitten, Nationalitäten und Glaubenssysteme in unserer Welt uns großen Reichtum bescheren und uns aus solcher Vielheit großen Nutzen und viele Lehren ziehen lassen. Ich weiß, dass wir jeder auf einmalige Weise lernen, wie wir Liebe und Weisheit zu dem großen Ganzen zurückbringen können. Ich weiß, dass, wenn etwas nur auf eine Art getan werden könnte, es hierzu nur eines Menschen bedürfte.
Ich will dich nicht nur dann lieben, wenn du dich so verhältst, wie es meiner Vorstellung entspricht und wenn du an die gleichen Dinge glaubst wie ich.
Ich begreife, dass du in Wahrheit mein Bruder, meine Schwester bist, auch wenn du an einem anderen Ort geboren wurdest und an einen anderen Gott glaubst als ich.
Die Liebe, die ich fühle, gilt der ganzen Welt Gottes. Ich weiß, dass jedes lebende Ding ein Teil Gottes ist, und tief drinnen hege ich Liebe für jeden Menschen, jedes Tier, jeden Baum und jede Blume, für jeden Vogel, jeden Fluss und jeden Ozean und für alle Geschöpfe in aller Welt. Ich verbringe mein Leben in liebendem Dienst und bin dabei, das beste Ich zu sein, das ich sein kann, und ich verstehe die Vollkommenheit göttlicher Wahrheit immer ein bisschen mehr und werde immer glücklicher in der Heiterkeit."
Geändert von sonne157 (06.05.2011 um 09:57 Uhr)
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06.05.2011, 10:03
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Ist ja ein netter Text. Wenn auch voll mit typisch amerikanisch-naiv-weltfremden Irrungen, finde ich. Außerdem habe ich noch nie erlebt, dass so etwas wie bedingungslose Liebe in einem zwischenmenschlichem Kontext wirklich funktionieren würde.
Es geht wenn amn den Begriff bedingungslose Liebe durch Achtung, Respekt voreinander ersetzt. Nur ist das ja wohl kaum was Neues, sondern sollte eigentlich der Normalfall sein.
Dennoch, derjenige, der's tut, macht sich damit freiwillig, so so etwas eben nur einseitig abläuft, zum Opfer von Übergriffen und Verletzungen, oder geht in letzter Konsequenz dabei vielleicht sogar drauf. Schließlich müsste derjenige dann seinen Möder oder so auch ebenso lieben.
Kann man ja, klar. Wenn man's hinbekommt.
Ich frage mich allerdings, warum das jemand tun sollte?
Als Beziehungskonzept erzeugt der Ansatz meines Erachtens nach nur eines: Mehr Leid, weniger Lösungen oder Klärungen.
Ganz subjektiv gesehen.
Ob Gott Liebe ist, könnte man auch erstmal hinterfragen.
Oder was das überhaupt ist, das wir als Liebe bezeichnen...
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06.05.2011, 12:47
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #3 (permalink)
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lacrimosus beatitas
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.12.2008
Ort: Niederbayern
Alter: 54
Beiträge: 267
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Selbstlose Liebe leben ist etwas ganz anderes als von Dir beschrieben.
Die selbstlose Liebe passiert aus einem inneren Bedürfnis heraus etwas für seine Mitmenschen zu tun, ohne daraus irgendeinen Profit zu ziehen, auch keine Selbstbestätigung.
Ich kenne viele solche Menschen, z.B. ist ein Ehrenamt, wo man anderen Menschen selbstlos hilft und ohne daraus eigenen Nutzen zu ziehen, angewandte Nächstenliebe.
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06.05.2011, 12:58
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #4 (permalink)
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Runen-Rauner
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.08.2009
Ort: Hannover
Alter: 45
Beiträge: 402
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...und der Schritt zur Selbstaufgabe im Helfersyndrom ist nicht mehr weit...  Dafür weit verbreitet und gefördert von denen, die es gerne ausnutzen. Von daher ist dieser Wunsch, in dem ich mich zu vergessen habe, ein Zeichen von (seelischer) Krankheit und nicht von Liebe, da ich mich nicht gleichzeitig selbst lieben und achten kann, wenn ich diesen Pfad so beschreite.
Oder wie soll das zusammen gehen?!
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06.05.2011, 13:31
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von sonne157
Selbstlose Liebe leben ist etwas ganz anderes als von Dir beschrieben.
Die selbstlose Liebe passiert aus einem inneren Bedürfnis heraus etwas für seine Mitmenschen zu tun, ohne daraus irgendeinen Profit zu ziehen, auch keine Selbstbestätigung.
Ich kenne viele solche Menschen, z.B. ist ein Ehrenamt, wo man anderen Menschen selbstlos hilft und ohne daraus eigenen Nutzen zu ziehen, angewandte Nächstenliebe.
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Selbstlose Liebe ist aber meiner Ansicht nach nicht ident mit bedingungslose Liebe. Schon gar nicht mit dem was in Eso-Kreisen als das propagiert wird.
Gegen selbstlose Liebe als Art von Nächstenliebe wäre ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Der Fallstrick dabei liegt allerdings in der versteckten, unbewussten Selbstmotivation. Über die auch diese selbstlose Liebe Abhängigkeiten erzeugen kann, oder getarnten, uneingstandenen Macht- und Manipulationsabsichten dienen kann.
Wie "selbstlos" ist, kann diese selbstlose Liebe tatsächlich sein? Und ab wann wird sie zur Zwangsbeglückung, Zwansgmissionierung anderer ohne Rücksichtnahme auf deren tatsächliche Nöte, Bedürfnisse?
Warum hat jemand das Bedürfnis, anderen helfen zu wollen, zu müssen?
Das mag idealistischen Vorstellung ebenso entspringen wie einer Art uneingestandenem schlechten Gewissen, und einigem mehr.
Auch so etwas wie selbstlose Liebe wäre eigentlich eine Interaktion, benötig als mindestens zwei, die das auch wollen, dem zustimmen. Kann nicht einseitig verordnet werden oder der andere zur Annahme gezwungen werden. Dann wird es eher übergriffig.
Wir Westler, Europäer sind da durchaus auch erziehungsbedingt meist ganz schön verkehrt programmiert. Aus sowas wie den besten Absichten entsehen oft genug die schlimmsten Resultate.
Gerade wenn die Übersicht über etwaige Folgen wegen zu hoher Konplexität nicht oder zu wenig gegeben ist.
Ehrenamt alleine sagt ja nicht viel aus. Außer dass es keine Bezahlung gibt. Macht damit aber weder das dem zugrundeliegende System selbst, noch die Intentionen besser. Die können für andere unter bestimmten Vorraussetzungen tatsächlich hilfreich sein, keine Frage. Oder aber mitunter auch nicht.
Ich stelle das nur mal so in den Raum. Tun kann man es, klar. Aber dann hoffentlich mit genügend eigener Klarheit und Verantwortung.
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06.05.2011, 15:13
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #6 (permalink)
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löwenstern
Registriert seit: 05.02.2007
Ort: BW
Beiträge: 9.928
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Danke für den Buchtipp! 
Mauri
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06.05.2011, 15:43
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #7 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.928
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Zitat:
Zitat von Faydit
Selbstlose Liebe ist aber meiner Ansicht nach nicht ident mit bedingungslose Liebe. Schon gar nicht mit dem was in Eso-Kreisen als das propagiert wird.
Gegen selbstlose Liebe als Art von Nächstenliebe wäre ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Der Fallstrick dabei liegt allerdings in der versteckten, unbewussten Selbstmotivation. Über die auch diese selbstlose Liebe Abhängigkeiten erzeugen kann, oder getarnten, uneingstandenen Macht- und Manipulationsabsichten dienen kann.
Wie "selbstlos" ist, kann diese selbstlose Liebe tatsächlich sein? Und ab wann wird sie zur Zwangsbeglückung, Zwansgmissionierung anderer ohne Rücksichtnahme auf deren tatsächliche Nöte, Bedürfnisse?
Warum hat jemand das Bedürfnis, anderen helfen zu wollen, zu müssen?
Das mag idealistischen Vorstellung ebenso entspringen wie einer Art uneingestandenem schlechten Gewissen, und einigem mehr.
Auch so etwas wie selbstlose Liebe wäre eigentlich eine Interaktion, benötig als mindestens zwei, die das auch wollen, dem zustimmen. Kann nicht einseitig verordnet werden oder der andere zur Annahme gezwungen werden. Dann wird es eher übergriffig.
Wir Westler, Europäer sind da durchaus auch erziehungsbedingt meist ganz schön verkehrt programmiert. Aus sowas wie den besten Absichten entsehen oft genug die schlimmsten Resultate.
Gerade wenn die Übersicht über etwaige Folgen wegen zu hoher Konplexität nicht oder zu wenig gegeben ist.
Ehrenamt alleine sagt ja nicht viel aus. Außer dass es keine Bezahlung gibt. Macht damit aber weder das dem zugrundeliegende System selbst, noch die Intentionen besser. Die können für andere unter bestimmten Vorraussetzungen tatsächlich hilfreich sein, keine Frage. Oder aber mitunter auch nicht.
Ich stelle das nur mal so in den Raum. Tun kann man es, klar. Aber dann hoffentlich mit genügend eigener Klarheit und Verantwortung.
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Ich glaube, bei all Deinen Überlegungen hast leider eine Kleinigkeit verpasst ...
Zwischen der Vorstellung wie es sich Etwas anfühlen könnte, hättest Du selbst es erlebt und dem was Du wirklich erfahren hast, liegen Universen dazwischen ... zwischen der Vorstellung Fallschirm gesprungen zu sein und dem Gefühl, es wirklich erlebt zu haben, kann man nicht vergleichen, denn das was man weder körperlich noch geistig erlebt hat, darüber kann man nur leere Spekulationen von sich geben (ich hätte auch den Himalaya erklimmen, Jetsky fahren, erleuchtet Sein, nehmen können).
DU kannst höchsten über DEINE eigene Selbstlosigkeit reden ... NIE von der Anderer ...
Aus dieser Falle entstehen die meisten Misverständnisse ... viele meinen viel zu wissen und zu können, alles aus der Vorstellung heraus ... und das ist ein Trugschluss.
Geändert von Max_Berlin (06.05.2011 um 15:46 Uhr)
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06.05.2011, 18:50
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Agape - die selbstlose (Nächsten-)liebe Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von sonne157
Die selbstlose Liebe passiert aus einem inneren Bedürfnis heraus etwas für seine Mitmenschen zu tun, ohne daraus irgendeinen Profit zu ziehen, auch keine Selbstbestätigung.
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Hallo und liebe Grüße,
natürlich gibt es ohne Ende zwischenmenschliche Verstrickungen, die grob immer mit Liebe- Nächstenliebe in Verbindung gebracht werden.
Doch oft stecken unbewußt wirklich auch egoistische Emotionen dahinter.
Als Bsp. ich gebe einem Obdachlosen am Straßenrand Geld und tue meiner Meinung nach eine gute Tat.
Aber war es wirklich die Sorge und Liebe zu diesem Menschen?
Oder wollte ich mein schlechtes Gewissen beruhigen, damit ICH mich wieder gut fühle für ne Zeit?
Meiner Meinung nach ist reine Nächstenliebe nur möglich, wenn man mit sich selbst im Reinen ist- sich selbst gelernt hat bedingungslos zu lieben- mit allem, was man ist. Und darüber muß man sich erstmal klar werden.
Niemals kann man etwas an andere weitergeben, was man selbst nicht in
sich hat.
Wenn es einem selbst gut geht(besonders innerlich), man Liebe in sich hat, so kann der Wunsch entstehen, alle gerne so glücklich und in Liebe sehen zu wollen.
Jesus hat ja nicht gesagt : Haße dich selbst und opfere dich ständig auf für andere- solange, bis du selbst zerbrichst.
Aber oft werden seine Worte so interpretiert. Leider.
Liebe Grüße
Laya
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