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Alt 08.07.2008, 00:22   Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen Beitrag #1 (permalink)
der_denker
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.05.2008
Beiträge: 7
Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen

Hallo!
Mir ist aufgefallen, dass hier im Forum öfters nach der Wirkung von Reiki und psychischen Problemen gefragt wurde. Ich dachte mir, da ich sehr gut Erfahrungen mit Reiki und der Krankheit Depression gemacht habe, dass ich diese Erfahrung hier niederschreibe, vielleicht kann dies ja einige Menschen weiterhelfenZuerst möchte ich meinen Krankheitsverlauf kurz erläutern.
]Ich selber bin männlich, 22 Jahre. Irgendwann mit 17 merkte ich, dass ich irgendwie anders bin als andere Menschen, mit 18 lag dann die Diagnose Depression vor, und ich bekam Medikamente (Antidepressiva) vom Psychiater. Ich habe verschiedene ausprobiert, um dann letztendens eines zu finden, womit ich ganz gut Leben konnte, und mich auch durchs Abitur gebracht hat. NAch der Schule habe ich beschlossen, die Medikamente wieder abzusetzen (fühlte mich eigentlich auch stabil). Zusammenfassend kann man zu den 3 Jahren eigentlich sagen, dass ich zwar existierte, es gab auch schöne Zeiten, aber unter "Leben" stellte ich mir irgendwie etwas anderes vor.

So setzte ich dann nach meiner Schulzeit die Medikamente ab, weil ich mich einigermaßen stabil fühlte und ohne weiterleben sollte. Wie es aber kommen musste, kam eine sehr schwere Zeit auf mich zu, worauf ich eigentlich nicht näher eingehen muss, für das Thema ist nur wichtig: Die Zeit war da: 1 sehr schlimme Rückfälle der Depression, ich war nur noch am Boden, es war die Hölle ( Auch wenn es sie nicht gibt^^). Ich war war bis zu dem sprung des "Erwachsen werden" immer ein positiv eingestellter Mensch, ich war nun am Boden. Nun also schnell wieder zum Psychiater, neues Medikament ausprobieren. Dies lies mich erst einmal weiter existieren und Funktionieren.

Meine Mutter, die mir zum Glück sehr beistand, aber so langsam auch nicht mehr weiter wusste, sagte mir ich solle mal Reiki ausprobieren, ihre Freundinn kannte eine Adresse. Eigentlich war mir so etwas immer ungeheuer, aber da mir eh alles egal, war, und ich tief im Inneren ( leider nur noch da) wieder leben wollte, entschloss ich einen Termin zu machen.

Die Dame ist eine Reiki Meisterin und nebenbei Psychologin, also eine gute "Mischung", wie ich dachte. Ich verstand mich mit anhieb prima mit ihr, und so vereinbarten wir die Termine für die 4 ersten Sitzungen.
]Was ich noch hervorheben möchte: Die Reiki-Frau rieht mir auf jeden Fall die medikamentöse Behandlung weiterzumachen, und Reiki erstmal unterstützend einzusetzen. Ich finde das zeugt von großer Verantwortung und Intelligenz.
[Ich versuche mal den Ablauf zu beschreiben: Erst gibt es eine Reiki Seitung, bei der man eine halbe Stunde ich sag mal "schlaeft oder meditiert", die Meisterin sendet Energie. Anschließend werden die Bilder und Eindrücke verglichen, bewertet und analysiert und auf das Leben projeziert. Was da jetzt genau alles erkannt und besprochen wurde wäre eigentlich jetzt viel zu viel zum schreiben, zumal es auch ja auch sehr persönlich ist. [/font]
Was für mich aber das Wichtigste war: Die Frau versteht mich. Endlich versteht mich jemand, und allein dieses gefühl war in meiner Situation gold wert. Ich hatte zum ersten mal das Gefühl, wieder weiterzukommen im Leben.

Nach den 4 Sitzungen sollte ich mich dann wieder melden bei Bedürfnis. Ich hatte ab jetzt also alles selber in der Hand und konnte die Termine bestimmen.
[
Die Frau hatte mir allerdings gesagt, dass es wiederkommen kann die Symptome, Reike wirke wie Homöopathie. Dies war dann leider nach gut 1,5 Monaten der Fall. Ein weiterer totaler Zusammenbruch, beinahe musste ich in die Psychatrie. Ich musste aufhören zu arbeiten, und als ich mein „altes“ Medikament wiederbekam, kam ich Tag für Tag zurück ins Leben. Ein unbeschreibliches Gefühl! Eigentlich hätte ich nach meinem alten Denkmuster denken müssen: Toll, hat ja gar nichts gebracht, aber irgendwie sagte ich mir : Das war Okay so, das hat jetzt einfach so sein sollen. Und so machte ich ca im Abstand von 1- 1,5 Monate weitere Termine und fand immer weiter und weiter zu MIR.
Ich wurde sehr gestärkt, und dieses Gefühl, wieder alte zu werden, die Ängste in den Griff zu bekommen, war wunderbar.[/font]

[Pro Sitzung zahle ich 50 Eur. Natürlich ist das viel Geld, aber die Frau muss natürlich auch ihr Geld verdienen, und für mich hat es sich einfach gelohnt. Es ist für mich eine Stange Geld, aber auch hier habe ich dann immer Wege gefunden mir dies zu finanzieren.

]Natürlich gab und gibt es immernoch die berümten S**eiss-Tage. Und wenn sie dennoch noch so unerträglich sind, schaffe ich sie zu überwinden, und ich habe einfach gelernt, mein INNERSTES nicht mehr davon beeinflussen zu lassen.

Das alles läuft nun seit ca. einen halben Jahr. Der letzte Monat war bisher der schönste für mich. Man muss auch einfach lernen, Geduld zu haben und nichts erzwingen zu wollen. Solche Vorgänge können meiner Ansicht nach nicht von einem Moment auf den nächsten Geschehen. [/font]
Ich hab irgendwie gelernt, wieder VERTRAUEN zum Leben zu haben, und hätte mir jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass ich heute so einen Text schreibe, hätte ich ihn wahrsch. ausgelacht.

Noch was zu meinem Alltag: Die Sitzungen haben mich zum Beispiel dazu geleitet, wieder meinen Kampfsport zu betreiben, womit ich als junger Teenager aufgehört habe
Alleine nur für die Entscheidung hätte sich das Ganze für mich gelohnt. Von Tag zu Tag scheint es so, als ginge es mir besser. Die schlechten Tage versuche ich nicht mehr zu verdrängen und zu verfluchen, ich frage mich zum Beispiel: „Warum ist das jetzt so und wie habe ich dies herbeigeführt".

Was mir auch noch wichtig ist zu sagen: Ich möchte NICHT dazu raten aktuelle psychiatrische Behandlungen einfach so abzubrechen. Ich stelle mich NICHT gegen die Schulmedizin, auch sie hat mir Teilweise geholfen und hilft noch vielen Menschen. Ich habe aber für mich entschieden einen anderen Weg zu versuchen, und man kann sie sogar kombinieren. Ich nehme jetzt aber nur noch eine ganz kleine Dosis von den Medikamenten, und werde sie bald absetzen.[/font]

Ich persönlich würde auch nicht dazu raten, zu jedem zu gehen, der so Reiki-Meister oder so nennt. Informiert euch über die Person, am besten durch mehrere Menschen!

Naja, ich hoffe einfach, dass ich vielleicht der/dem einen oder anderen weiterhelfen konnte.
Liebe Grüße
Der Denker

Geändert von der_denker (08.07.2008 um 00:27 Uhr)
der_denker ist offline  
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Alt 08.07.2008, 09:20   Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen Beitrag #2 (permalink)
Reikifloh
Reiki-Heart
 
Registriert seit: 03.05.2007
Ort: Niederkassel
Beiträge: 47
Hallo Denker,

vielen Dank für Deinen Mut und für diesen Beitrag. Ich glaube sicher, dass Du hiermit vielen Menschen geholfen hast.

Liebe Grüße

Gabi
Reikifloh ist offline  
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Alt 24.07.2008, 22:31   Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen Beitrag #3 (permalink)
dieSanny
Neuer Benutzer
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 02.03.2008
Ort: am schönen Niederrhein
Alter: 36
Beiträge: 16
Hallo Denker!

Vielen Dank für dein tolles Posting und für Deine Offenheit.

Ich bin auch schon (eigentlich seit Kindesbeinen) depressiv.
Nicht nur ansatzweise sondern "richtig".

Seit 17 Jahren mache ich immer wieder Therapie (Einzel, Gruppe,
Bewegung, stationär....) aber so richtig hat mir das nie geholfen.

Seit ich selber Mutter bin, hat sich die Depression stark verbessert,
bzw. verlagert. Da mich die Hilfe von außerhalb (sprich Therapeut, Psychiater und Co.) nicht weitergebracht hat, habe ich angefangen, mich selbst
zu therapieren
Ich bin schon mehrere Male in Reiki eingeweiht worden, erst per Ferneinweihung, dann "Richtig" - im 3-Tages-Seminar.
Ich arbeite mit Engeln und Orakelkarten, gehe zur Heilpraktikerin
und nächste Woche mache ich meine erste Familienaufstellung.

Es geht mir besser!!!!!!!!! Ist das nicht unglaublich?
Da braucht es jahrelange Gespräche und Therapien, die nix bringen
und als ich dann den "esoterischen" Weg eingeschlagen habe,
da fluppt es

Reiki ist wunderbar, ich finde, man kann es nahezu überall einsetzen.
Umso mehr freut mich, daß es auch dir geholfen hat.

Ich wünsche Dir alles Gute auf deinem Weg.

LG Sanny
dieSanny ist offline  
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Alt 17.08.2008, 13:27   Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen Beitrag #4 (permalink)
tenshi
Auch nur'n Mensch
 
Benutzerbild von tenshi
 
Sternzeichen: Krebs
Registriert seit: 16.08.2008
Alter: 26
Beiträge: 227
Blog-Einträge: 12
Interessant

Wirklich interessant, was du da beschreibst. Das werde ich mir merken. Ich selbst bin/war seit meiner Teenagerzeit depressiv (mit 20 kam dann die Diagnose mittelschwere depressive Episode, wobei ich selbst im nachhinein sagen muss, dass es wirklich schon sehr knapp vor schweren Depressionen war) und hatte eine Verhaltenstherapie gemacht, aber ohne medikamente. Nach einem knappen Jahr ambulanter Therapie ging es mir besser, aber natürlich kamen dann auch wieder Rückfälle und die Abwärtsspirale hat wieder angefangen, sich zu drehen. Sprich, die nächste Episode rückt an.
Ich therapiere mich aber jetzt auch selbst mit Hilfe der Engel und das klappt wunderbar. Es geht mir gut.
Aber das mit dem Reiki werde ich mir auch im Hinterkopf behalten.
tenshi ist offline  
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Alt 17.08.2008, 13:50   Meine Erfahrungen mit Reiki und Depressionen Beitrag #5 (permalink)
Bettina2
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von Bettina2
 
Registriert seit: 11.07.2008
Beiträge: 8
Hallo Denker !

Vielen Dank für diesen ausführlichen Beitrag.

Es ist schön zu lesen was Reiki bei dir bewirkt hat. Habe auch in einer "schlechten" Phase meinen 1. Reikigrad gemacht.

Viele Grüße Bettina 2
Bettina2 ist offline  
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