Hallo!
Händeauflegen ist prinzipiell "nichts" besonderes, das kann zunächst mal jeder Mensch, die wenigsten tun es nur und dann bleibt die Frage nach dem Ergebnis. Und da das Ergebnis nicht bei allen "überzeugt" spricht man bei einigen von einer Gabe und bei anderen eben nicht.
Beim Händeauflegen überträgt sich die "Schwingung" des eigenen Körpers, wenn man so will das Bewusstsein, auf den Körper der Person die man anfasst. Hier gilt, dass sich das schwächere an das stärkere anpasst (ich möchte nicht von höher oder tiefer sprechen weil ich glaube das es genau andersrum ist, spielt aber hier erstmal auch keine Rolle). Soll heißen: Dort wo wir selbst KLAR sind ist eine positive Veränderung im Körper der anderen Person möglich, wenn nicht, dann nicht. Unter klar könnte man auch ein eigenes Thema verstehen gem. dem Motto, ich kann einen Menschen nicht dort heilen wo ich selbst nicht heil bin. Das ist beim Händeauflegen nicht anders, weil man sich selbst eben mit einbringt. Gleiches gilt für Worte. Wo ich in einer Projektion bin kann ich dem anderen nur meine eigene "Lösung" verkaufen. Aber eben nicht heilen.
Zum anderen können Berührungen bei anderen Menschen auch sehr beruhigend und entspannend wirken wo man dann die Gabe eigentlich völlig außen vor lassen müsste...
Entscheidend ist aber, was passiert und was passiert nicht: Händeauflegen funktioniert im günstigsten Fall so wie ein Homöopathisches Mittel. Es ist so, dass Themen (also Verletzungen) unserer Seele nur eine gewisse Zeit in unserem Bewusstsein vorhanden sind. Je länger wir sie nicht beachten umso weiter wandern sie innerlich an einen Ort auf den wir bewusst nicht mehr zugreifen können. Seelisch ist der Schmerz fort, körperlich manifestiert sich ein Symptom. Durch das Händeauflegen und Homöopathie holt man diesen Schmerz aus dem Körper zurück ins Bewusstsein. Dort kann/muss man mit diesem Schmerz dann arbeiten, sonst wandert er halt wieder. Diese Beobachtung habe ich durch das
Pendel machen können, wo ich Themen in
Chakren nicht mehr finden konnte und sie zuerst mal wieder zurückholen musste um mit ihnen arbeiten zu können. Tut man das nicht, kann man sich auch die "Augen aus dem Kopf" heulen, es ändert sich nichts.
Was ich damit sagen will ist, dass Händeauflegen zwar entspannend sein kann, den Körper auch entlastet aber eben keine Heilung ist, denn die findet immer durch emotionale Verarbeitung einer Thematik statt. Geschieht das nicht, kommt halt ein Symptom zurück (manchmal das gleiche, manchmal nicht).
Alles in allem hat das Händeauflegen nicht pauschal etwas mit Reiki zu tun und im Grunde braucht man Reiki auch nicht um Hände auflegen zu können.
Wenn Du aber eben feststellst, dass es einigen Menschen hinterher besser geht, dann spricht ja überhaupt nichts dagegen, die Hände mal "irgendwo" hinzulegen. Du musst eben nur wissen das Du dadurch auch emotional etwas in Gang bringst was bedeutet, dass die Menschen eben wieder mit ihrem alten Schmerz in Kontakt kommen (wenn sie das denn selbst registrieren).
Das wäre meine Sicht und Erfahrung.
Gruß
Andreas