2007, zum 150.Geburtstag Coués, hab ich das Internationale Coué-Jahr ausgerufen. Das war aus mehreren Gründen fällig; einer davon war das Freud-Jahr 2006. Während S.Freud der Welt seinen Weg tief in die Theorie und ins Problem hinein hinterlassen hat, hatte Coué keine Zeit für Theorie. Zu ihm kamen jedes Jahr mehrere zehntausend Hilfesuchende mit den Problemen, bei denen ihnen niemand hatte helfen können. Da hatte Coué - ganz anders als Freud - jeden Tag von früh bis spät mit der PRAXIS AUS DEM PROBLEM HERAUS zu tun. Da aus seinen öffentlichen Sitzungen keine Misserfolge berichtet wurden sondern nur die erstaunlichsten Erfolge, wurde der Zustrom immer größer.
Ist es nicht merk-würdig, wie solide die gesamte Wissenschaft dafür gesorgt hat, dass das praktische Misserfolgsbeispiel Freuds jeder und das praktische Erfolgsbeispiel Coués keiner kennt?
Und es machen heute noch (fast) alle diese Vorgabe nach.
Wenn in Frankreich ein Politiker den anderen lächerlich machen will, dann unterstellt er ihm, er würde nach der "Methode Coué" im Wahn Unsinn tun. Und das machen die Journalisten in den Medien der Welt gewöhnlich nach, wenn sie wieder mal einen möglichst dämlichen Gag für "Unterhaltung" brauchen. Die tatsächliche LEBENSHILFE Coués wird verdrängt, verdrängt, verdrängt - und man dünkt sich noch besonders gescheit dabei, wenn man so dämlich handelt. Könnten wir nicht froh sein, wenn wir ein konkretes Beispiel für Problemlösung haben?
Nun, die Methode Coués funktioniert nach wie vor da besonders gut, wo die anderen nicht können. Die Probe aufs Exempel kann jeder ohne Umschweife machen. Ich habe diesen Aspekt und Bereich seit 35 Jahren erforscht und kann konkret etwas von Substanz dazu sagen. Einiges davon findet sich auf meiner Homepage:
www.coue.org
Fragen Sie alle Wissenschaftler, wann sie mit dem Nichtstun aufhören und anfangen wollen, die AUTOSUGGESTION zu erforschen!
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe