(Vielleicht ist es menschlich... ja.)
Leider fängt es schon bei kleinsten Kindern an, dass sie beurteilt werden und somit in Schubladen gesteckt.
Zum Beispiel:
"Waaaas er kann mit 2 Jahren noch nicht so gut reden?!? Der hinkt ja voll hinterher!" Dafür kann er vll. schon super laufen, klettern und purzelbäume perfekt rollen!

Von Anfang an wird schon das kleinste Kind beurteilt, bewertet und ein Stempel drauf gesetzt.
Und so fängts an!
Wir werden damit groß. Vergleiche.
Es wird auch oft mehr auf "Fehlern" und "Schwächen" rumgehackt, als das Individuum so zu sehen wie es ist - und einfach als solches anzunehmen.
Und da muss man erst mal raus kommen!
Die Gesellschaft ist so... und man wird so groß.
Ganz schlimm: Schule - individuelle Förderung meist nicht vorhanden.
Das ist größtenteils unpersönliche Wertung und Verwertung.
Wir werden darauf geprägt, beurteilt zu werden und zu beurteilen.
Kann gut sein um zu fördern!
Wird aber im seltensten Fall so genutzt.
Und weil es meist nicht positiv eingesetzt wird, erkennen wir es auch meist als etwas Negatives - das beurteilt werden... verurteilt werden.
Vorverurteilen (wo man sich gar keine Mühe geben will auf die Person näher einzugehen) kann immer nur negativ enden.