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31.08.2010, 22:18
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #73 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Zitat:
Zitat von Anorganischer
Das Beste ist es die Vergangenheit loszulassen, das macht frei und schafft Raum für neues.
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Und - wie machst du das?
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01.09.2010, 08:14
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #74 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Elmar
Und - wie machst du das?
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Nicht mehr darüber nachdenken !
Nicht ständig darüber reden !
Denn dadurch holt man sie immer wieder her,
und erlebt immer wieder die Selbe.
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01.09.2010, 10:50
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #75 (permalink)
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Gast
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Hallo ihr Lieben!
Einfach loslassen - leicht gesagt! Ich muss immer mal wieder hinsehen, um loslassen zu können.
Heute morgen wurde ich wach und wusste, was an der Gegenwart so schwer auszuhalten ist für mich! Die Gegenwart war in meiner ganzen Kindheit von Spannung gezeichnet. Gewalt, Missgunst, Geheimnisse, Missbrauch... Nicht von einer Seite, nein! Alle Ebenen zu betrachten und loszulassen ist nicht möglich. Also habe ich Stück für Stück abgetragen und löse nun auf der Geschwister-Ebene. Wenn ich für mich löse, nähere ich mich auch über die Vergangenheit. Es ist leichter, zunächst den Schmerz der Oma oder Uroma zu betrachten, die den Lieblingsbruder verlor, als sich seinem eigenen Geschwister-Verlust zu widmen. Immer ist die Vergangenheit für mich auch eine Brücke zu mir selbst.
Nun weiss ich, was die Gegenwart so schwer macht und kann wählen, eine neue Gegenwart zuzulassen. Es ist dann tatsächlich eine Entscheidung. Die Gefühle noch einmal wahrnehmen, ernstnehmen, dann verzeihen und loslassen.
Indem ich in die Vergangenheit meiner Uromas gefühlt habe, habe ich meinen Blick für sie - meine Wurzeln! - und mein gesamtes Leben verändert.
Herzlichst
Yemaya
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01.09.2010, 13:29
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #76 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Darum habe ich gefragt - ist so ein schönes Schlagwort - aber meist sinnlos.
Was soll man loslassen - und wie? Da haben 2 lange in Harmonie und Liebe zusammen gelebt - einer muss vorzeitig gehen - was bleibt ist ein trauernder Hinterbliebener, der eine große Leere empfindet.
Was soll der loslassen, die Erinnerung? Die Liebe? nicht mehr an den geliebten Partner denken? Warum?
Er hat doch schöne und gute Erfahrungen gemacht, die er auch gar nicht missen will!
Der Schmerz der Lehre, das fehlen des geliebten Partners, das ändert sich nicht, wenn man versucht, den Partner zu vergessen - dann wird es höchstens noch "schal".
Was kommen soll, das wissen und fühlen, dass der Partner sich mit einem freut, wenn es einem besser geht, neue Kontakte ins Leben kommen und auch eine Liebe wieder möglich wird.
Ich halte so wenig von dem Schlagwort "loslassen" - ich finde es traurig, dass jeder loslassen will, anstatt die Erfahrungen zu nutzen.
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01.09.2010, 16:11
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #77 (permalink)
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Träumer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.07.2009
Alter: 36
Beiträge: 444
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Zitat:
Zitat von Elmar
Und - wie machst du das?
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Das zu beantworten würde nichts bringen, da ich schon gesehen habe wohin es führen würde.
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01.09.2010, 18:50
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #78 (permalink)
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Gast
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Loslassen hat mit Akzeptanz zu tun @ Elmar - nicht mit vergessen.
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01.09.2010, 20:03
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #79 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Das klingt schon etwas besser - nur - akzeptieren ist nicht immer sinnvoll.
Gerade bei Dingen, die einem Widerfahren, unangenehm sind.
Akzeptieren, das man immer wieder Verlierer ist? (aner hot immer das Pummerl - aner muas immer verliern - einer hat immer Pech einer muss immer verlieren), sagt da ein Lied.
Akzeptieren, dass es immer ich bin, bedeutet ergeben und aufgeben - das darf vielfach nicht sein - nur jenes, das unumstößlich ist, da muss ich akzeptieren.
Aber oft - sehr oft - glaubt man dass etwas unumstößlich ist - weil man viel zu früh akzeptiert.
Es ist einfach so - Schlagwortphilosophie hasse ich, weil nicht wirklich ein Gefühl dahinter steckt, sehr oft nur der Wunsch, sich wichtig zu machen.
Anorganischer - warum glaubst du zu wissen, worauf es hinaus läuft?
Ich schrieb es sehr offen und deutlich, wo ich die Probleme sehe.
Oh ja - ich rate meinen Klienten auch loszulassen, um abzuschalten und sich zu erholen, den Alltags-Stress und die Berufsprobleme liegen lassen, weil sie in der Erholungszeit nicht gelöst und bearbeitet werden können.
Und darum frage ich - wie machst DU das - das loslassen? Könnte ja mancher vielleicht davon lernen.
Und wenn du das erklären kannst, dann ist es ja nicht ne hohle Phrase, dann ist es ja OK!
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01.09.2010, 21:12
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Umgang mit der Vergangenheit Beitrag #80 (permalink)
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Träumer
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.07.2009
Alter: 36
Beiträge: 444
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Zitat:
Zitat von Elmar
Und darum frage ich - wie machst DU das - das loslassen? Könnte ja mancher vielleicht davon lernen.
Und wenn du das erklären kannst, dann ist es ja nicht ne hohle Phrase, dann ist es ja OK!
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Nun gut, ich will mal nicht so sein: Ich bediene mich der Technik der Rekapitulation und des sogenannten Fegeatmens.
Ich nehme Erlebnisse in meinem Leben die sehr einschneidend waren und mich auf eine Weise sehr stark beschäftig(t)en zuerst und arbeite mich dann in einer Liste der belangvollsten bis zu den belanglosesten Erlebnisen durch, selbstverständlich eine Lebensaufgabe. Wenn ich ein Ereignis loslassen will, dann mache ich folgendes. Ich konstruiere in meinem Geist das ganze zuerst Umgebungstechnisch so genau wie möglich nach, danach setze ich mich an den geeigneten Platz dafür (ein möglichst dunkler und enger Raum wo man grad so rein passt, eine Höhle wäre auch was feines). Dann erlebe ich das ganze in meinem Geist nochmal durch und während ich das erlebe wende ich den sogenannten Fegeatem an, ich fege also die Erinnerungen beiseite, befreie sämtliche Energien die an diesen Erlebnissen hängen geblieben sind. Es werden natürlich auch Energien zurückgegeben an involvierte Personen in diesen Erlebnissen.
Am besten fängt man mit den schlimmsten Erlebnissen an, dort lässt man meist viel Energie zurück.
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