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07.08.2010, 11:30
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #17 (permalink)
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Ursache
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Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Wo ich es grad eben im letzten Post angedroht habe: Mach ich das doch einfach mal: Diese beiden Begriffe werden selten wirklich gut voneinander abgegrenzt, dabei beschreiben sie zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte und sind eigentlich essentiell für eine sinnvolle Lebensphilosophia. Insbesonder auch deshalb, weil viele sie hier im Forum ja ständig benutzen.
Ich gebe mal jeweils die Definition, die ich für sinnvoll erachte, da sie sehr klar und eindeutig ist und dan gebe ich Beispiele und erkläre den Sinn dieser Definition und die Bedeutung für die Entwicklung des Einzelnen und der Menschen.
Polarität: Zweiheit, verbunden:
Beispiele:- Mann - Frau
- Yin - Yang (gehören ebenso, wie Mann Frau zusammen)
- Oben - Unten (Verbunden durch die Mitte)
- Schwarz - Weiß (als Farben stufenlos verbunden durch alle Grautöne dazwischen)
- groß - klein (Verbunden durch mittel)
Dualität: Zweiheit, gespalten:
Beispiele:- größer - kleiner (im Ggs. zu groß klein ist hier nur entweder oder möglich, mittlerer gibt es nicht)
- linksextrem - rechtsextrem (die politische Mitte ist in diesem Fall nicht verbindend, sondern bilder jeweils mit den beiden auch wieder ein abgestuftes Dualitätenpaar)
- Liebe-Angst bzw. zusammenführend - spaltend (wird gleich erklärt) (Wobei diese beiden fast das Ausgangspaar für alle anderen sind)
Während mir bei Polarität viele natürliche einfallen, fallen mir bei Dualität vor allem Dinge ein die mit dem Menschen zusammenhängen oder dem was er tut (z.B. in größer und kleiner bewerten). Die Liebe-Angst Dualität ist dabei eine ganz wichtige.
Wer nicht an der Existenz der Dualität von Liebe und Angst zweifelt kann den nächten Teil überspringen bis es wieder grün wird im Text.
Zuallererst mit Liebe ist nicht die Paarliebe gemeint, die andere Gegenspieler hat (dazu gibts ja 1000 Threads die dann Hass und Gleichgültigkeit nennen ...), sondern der Seinszustand, der unabhängig und trotzdem nicht getrennt ist von anderen Menschen/Dingen usw.
Und mit Angst ist nicht die Angst gemeint, die entsteht, wenn ich vor einem knurrenden Hund stehe, sondern eben die Angt die den Gegenspieler zur o.g. Liebe bildet.
Die beiden sind Dualitäten, weil du entweder mit dir Selbst verbunden und damit in Liebe bist oder eben nicht und damit in Angst (manchmal in ganz schwacher Form und manchmal zeigt es sich auch anders). Auch wenn mit dieser Liebe nicht die Paarliebe gemeint ist, so treten diese Gegenspieler natürlich in ein Beziehung ständig auf - ist ja logisch.  
Ich hab hier grad geschrieben, dass "in Liebe Sein" bedeutet mit sich selbst verbunden zu sein und Angst eben bedeutet nicht in dieser Verbindung zu sein. Natürlich sind wir nie getrennt von uns, das ist eine Illusion (aber auch eine erfahrene Realität).
Das bedeutet aber gleichzeitig, dass Angst absolut relativ ist - sie entsteht aus der Illusion der Trennung (im Kern der Trennung von mir aber dann natürlich auch aus der Trennung vom Leben und dem ganzen Rest).
Wir bräuchten die Illusion nicht - momentan ist sie aber da und sinnvoll und wir müssen damit umgehen. Diese Illusion macht uns auf eine extreme Art deutlich, wer wir sind. Und sie zwingt uns fast in unser wahres Selbst hinein zu wachsen. Wer das anders sieht, der soll einfach in diesem Thread weiterschreiben, weil ich aus der Auslagerung des Gut/Böse Threads gelernt habe, dass es wenig Sinn macht das auszulagern, weil die Themen sich ja doch überschneiden. 
------------------ Weiter gehts: Liebe und Angst sind, wie oben angeführt, nicht vereinbar, weil entweder der eine Zustand vorherrscht oder der andere. Es gibt da eine ganz scharfe Trennlinie.
So zur Ausgangsintention dieses Threads: Warum sind diese Begriffe und ihre genaue Bedeutung wichtig?
1. Die Erkenntnis, dass Polaritäten nicht spaltend sind ist wichtig, weil sie damit natürliche Erfahrungsrahmen bilden - sie müssen also nicht überwunden werden und rufen keine Spaltung hervor, außer man erklärt und verwendet sie so. Es würde also völlig reichen, wenn die Menschen aus der Dualität herauskommen - wir müssen nicht körperlose Wesen werden.
2. Das gibt eine relative klare persönliche Richtlinie für das Erkennen von Wirkmechanismen in der Welt. Wir sehen dann was wie wirkt und was welchen Ursprung hat und können uns dementsprechend ausrichten. Die Kenntnis dieser Begriffe und ihrer Bedeutung ist damit
3. Bewusstseinsschaffend.
4. Es macht klar, dass Dualitäten etwas durch uns Menschen erzeugtes sind. Liebe und Angst ist eine dieser Dualitäten, die wir erzeugen. Wobei hier gesagt werden muss, dass es natürlich auch Angst sonst überall in der Natur gibt, aber wie oben ausgeführt, ist mit Angst eben doch eine andere Form gemeint (Leider haben wir dafür kein anderes Wort). Woher die Möglichkeiten für diese Dualitäten kommen (Satan, Gott oder wie auch immer) ist dann schlussendlich egal, weil wir diese Dualitäten erzeugen und nur wir sie lösen können/sollen.
(Wobei ich, wenn ich in die Welt schaue schon öfter mal denke - hui, wenn wir da keine Hilfe bekommen wird das nichts.)
Grüße Shuichi PolaritätDualität
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07.08.2010, 12:22
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #18 (permalink)
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Mönch der leisen Weisheit
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Registriert seit: 12.08.2009
Alter: 21
Beiträge: 146
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So 'rum isses gleich ganz anders  so sind die Worte ...
@ Zhantee
Also als Streit hab ich das jetzt nicht empfunden, sonst hätt ich mich auf die Diskussion gar nicht erst eingelassen. Aber ich glaube, du solltest dem Thema ne Chance geben. Shuichi bietet da Werkzeuge an, die man benutzen kann, wenn man will.
Und der Grundgedanke ist nicht der, zu spalten und dann zu sagen, daß Spaltung »böse« ist, sondern der, die sich Spaltend Auswirkenden Dinge benennen und dadurch besser beobachten zu können - damit es nicht weiter zu unnötigen Spaltungen kommt. ~ Ungefähr sowas in der Art halt.
@ "Anderer Worte Sein"  treffender gehts nicht
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07.08.2010, 18:08
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #19 (permalink)
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Ursache
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Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Zitat:
Zitat von UnbrokenFlower
So 'rum isses gleich ganz anders  so sind die Worte ...
@ Zhantee
Also als Streit hab ich das jetzt nicht empfunden, sonst hätt ich mich auf die Diskussion gar nicht erst eingelassen. Aber ich glaube, du solltest dem Thema ne Chance geben. Shuichi bietet da Werkzeuge an, die man benutzen kann, wenn man will.
Und der Grundgedanke ist nicht der, zu spalten und dann zu sagen, daß Spaltung »böse« ist, sondern der, die sich Spaltend Auswirkenden Dinge benennen und dadurch besser beobachten zu können - damit es nicht weiter zu unnötigen Spaltungen kommt. ~ Ungefähr sowas in der Art halt.
@ "Anderer Worte Sein"  treffender gehts nicht
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Ich hab jetzt schon öfter mal auf die Altersanzeige unter deinem Nick geschaut und bin jedesmal überrascht - du erklärst meine Intention so gut, als wärest du schon um die 40 und furchtbar lebenserfahren und weise. 
Das ist übrigens ein Kompliment  - mit solchen Altersgeschichten tritt man bei Frauen ja oft in Fettnäpfchen und ich bin da sogar Profi und trete manchmal (nicht unbedingt bei Altersgeschichten aber öfter mal bei anderen Dingen) gleich in das Fass Frittierfett und nicht erst ins Näpfchen. 
Grüße Shuichi
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07.08.2010, 19:54
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #20 (permalink)
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Mönch der leisen Weisheit
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Alter: 21
Beiträge: 146
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Ist ja auch nicht meine erste Inkarnation hrhr  Aber danke 
Mein Nick scheint irgendwie Verwirrung zu stiften - ich bin n Kerl  . Aber das mit dem »Flower« scheint wohl Assoziationen zum Weiblichen hervorzurufen ... 'nja macht nichts
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07.08.2010, 20:07
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #21 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
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Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Zitat:
Zitat von UnbrokenFlower
Ist ja auch nicht meine erste Inkarnation hrhr  Aber danke 
Mein Nick scheint irgendwie Verwirrung zu stiften - ich bin n Kerl  . Aber das mit dem »Flower« scheint wohl Assoziationen zum Weiblichen hervorzurufen ... 'nja macht nichts 
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Oh ja sh it - verdammt, das hat ich auch schonmal gesehen, erstaunt geguckt und wie du grad merkst auch gleich wieder gelöscht in meinem Köpfchen. Mach dir nix - Shuichi wird auch manchmal verweiblicht ("Liebe Shuichi ... endlich mal eine Frau, die mich versteht" gg) - aber du musst zugeben die Flower ist schon echt ♀^^
Wenn da wenigstens ein entsprechende Bild wäre.^^ (Bei mir klappt des so seither - aber wehe ich wechsle das Bild ...)
Da sieht man mal wieder dass wir eigentlich spirituelle Wesen sind - Geschlecht ist nebensächlich - hach herrliche alles so auslegen, wie man will-
Geändert von Shuichi (07.08.2010 um 20:09 Uhr)
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07.08.2010, 20:49
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #22 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.928
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Zitat:
Zitat von UnbrokenFlower
Im Prinzip erklären sich die Begriffe ja selbst. Dualität = dualis, Duo = Zwei; Zweitheit.
Es gibt hierbei also ganz klar »Plus« und »Minus« - Zwei feste, sich gegensätzliche Extreme. Das eine schließt das andere entweder aus, oder beide sind nicht zu verbinden; sind konträr; stehen sich gegenüber.
Beispiele hierfür sind, objektiv beobachtbare, ultimative Phänomene, wie: Aus / An ... »und / oder«.
Polarität = polus, poly = Viele; mehrere.
Es handelt sich also mehrere von einander unterschiedliche, sich jedoch nicht zwangsläufig ausschließende, Faktoren / Dinge / Sachverhalte.
Beispiele für Polarität sind Mannigfaltigkeit; subjektive Empfindungen (wozu ich »Gut / Böse« entschieden dazu zähle), Werturteile (eben weil sie relativ zu betrachten, und keinesfalls endgültig sind); Multidimensionale, Vielschichtige Phänomene. »sowohl als auch«.
Während also durch die Dualität Dinge sehr endgültig differenziert werden, bzw. sind, ist die Polarität eher einem Malkasten gleich - es gibt vieles Verschiedenes; Rot, Grün, Blau, Gelb, Lila, Orange, Braun, etc. Dualität wäre, wenn es absolut nur Schwarz und Weiß gäbe. Die Dualität beinhaltet nur Zwei Ebenen, während die Polarität aus unzählig vielen verschiedenen, »individuellen« Ebenen besteht.
Liebe Grüße
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Mensch Unbroken .. du kannst nicht Polus und Poly als Synonyme aufführen, erstes weil Polus aus dem Latein stammt, und bedeutet eben Pol (oder Himmel) während Poly aus dem Griechischen stammt und wird als Präposition benutzt.
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07.08.2010, 20:57
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Dualität - Polarität !!!Wichtige phil. Begriffsklärung!!! Beitrag #23 (permalink)
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Mönch der leisen Weisheit
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Registriert seit: 12.08.2009
Alter: 21
Beiträge: 146
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Nicht? 
Naja, war auch eher 'n rein intuitiver Gedanke, und nicht groß durchgedacht ... vielleicht ein bisschen weit hergeholt, stimmt.
Ich muss jetzt erstmal mein Benutzerbild ändern   
viele Grüße
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