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10.02.2010, 19:03
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mensch sein Beitrag #1 (permalink)
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<<Empfänger>>
Registriert seit: 11.09.2008
Ort: Würzburg
Beiträge: 184
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mensch sein
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11.02.2010, 09:31
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mensch sein Beitrag #2 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 05.02.2010
Beiträge: 0
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Hallo Kaith,
Mensch zu sein bedeutet inzwischen für mich einfach zu leben und den Dingen seinen Lauf zu lassen!
Turis
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11.02.2010, 19:13
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mensch sein Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.06.2008
Beiträge: 555
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>was bedeutet es für euch ein mensch zu sein?
... bedeutet für mich - endlich mal scheinbar eine Pause
vom zeit-losen Erleuchtetsein
* Sternwesen
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12.02.2010, 02:08
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mensch sein Beitrag #4 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 18.01.2010
Beiträge: 0
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Da will ich doch auch mal was zu sagen. Ein sehr schönes Thema wobei jeder dazu eigentlich was schreiben sollte, wie ich finde *g*
Das Menschsein kann man nicht an einzelnen Punkten festmachen.
Ich bin mehr, als die Summe meiner Funktionen und Charaktereigenschaften, das heisst, ich bin mein eigenes Universum, das in der Lage ist sich mit den anderen, in Respekt, Liebe und Dankbarkeit in Verbindung zu setzen. Trotzdem bin ich nur ein Staubkorn in Bezug auf das Ganze.
Kurz wir sind alles und nichts.
Ein Mensch zu sein bedeutet einfach nur ein Teil dieser Welt zu sein. Nicht über einem Lebewesen nicht unter einem zu stehen.
Allein aus der Tatsache heraus, dass wir unsere Umgebung so stark beeinflussen können, gibt uns nicht das Recht uns als etwas Besseres zu sehen und so tun als wären über die restlichen Lebewesen auf diesem Planeten erhaben.
Erfüllt eine Blume nicht genauso ihren Zweck wie ein Käfer?
Es ist vielleicht unsere Einzigartigkeit in Bezug auf das Ausüben unserer Vorstellungen. Wir sind in der Lage unsere Gedanken für die Nachwelt in Form von Schriften oder Gemälden aufzubewahren; wir versuchen uns Unsterblichkeit mit unseren Taten zu verdienen. Durch die innere Eitelkeit geleiten streben wir nach etwas höherem: Wir wollen nicht nicht über den Tieren stehen - nein - wir suchen auch einen Grund um besser zu sein als unsere Mitmenschen. Ist das unser Ziel? Wäre es nicht besser anzuhalten und sich einzugestehen ein Teil des ganzen zu sein. Mag sein, es klingt banal, aber wäre es nicht denkbar das wir erst dann zu einem besseren Menschen werden wenn wir uns auf die selbe Stufe mit unseren Mitmenchen stellen: Ihre Gedanken anhören, ihre Ideen nachvollziehen - und nicht um diese zu beurteilen, sondern um sie aufzunehmen und unser Weltbild weiterentwickeln zu können.
Beendet denn nicht der Tod unser aller Leben?
Eventuell wissen Tiere vielleicht nicht, dass sie eines Tages sterben werden. Nur woher kommt dann deren Überlebensinstinkt wenn eine Maus eine Katze sieht? Warum folgen Elefanten alten Spuren zu den Gebeinen ihrer Vorfahren wenn sie kurz vor ihrem Lebensende stehen; warum verkriechen sich Hauskatzen, wenn sie merken, dass sie vor der Schwelle des ewigen Lebens stehen? Vielleicht ist es reiner Instinkt; ein Instinkt dem wir auch nachgehen, wenn wir über unsere eigene Sterblichkeit nachsinnen. Dabei ist der Gedanke an eine unsterbliche Seele Balsam auf unsere Ängste; denn was ist tröstender als der Gedanke nach seinem fleischlichen Leben, ewig zu leben? Es geht nicht darum, diesen Gedanken zu verurteilen, viel mehr sollte man nachdenken was diese Seele ist und ob sie nur uns Menschen vorbehalten ist. Denn lebt eine Schwalbe weniger als ein Grashalm? Wieso sollten wir mehr leben als andere Lebewesen, nur weil wir über diese eine Frage nachdenken können? Warum sollte Gott zwischen dem menschlichen, tierischen und pflanzlichen Leben unterscheiden; ist es nicht viel mehr sein Wille gewesen der dies alles erschaffen hat?
Sich dessen bewusst zu werden, dieses ganze gegensätzliche, das sich doch in so wunderbarerer Weise ergänzt, macht mich als einen Menschen aus.
ganz liebes grüßle veylaa
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12.02.2010, 09:20
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mensch sein Beitrag #5 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 05.02.2010
Beiträge: 0
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Zitat:
Zitat von veylaa
Da will ich doch auch mal was zu sagen. Ein sehr schönes Thema wobei jeder dazu eigentlich was schreiben sollte, wie ich finde *g*
Das Menschsein kann man nicht an einzelnen Punkten festmachen.
Ich bin mehr, als die Summe meiner Funktionen und Charaktereigenschaften, das heisst, ich bin mein eigenes Universum, das in der Lage ist sich mit den anderen, in Respekt, Liebe und Dankbarkeit in Verbindung zu setzen. Trotzdem bin ich nur ein Staubkorn in Bezug auf das Ganze.
Kurz wir sind alles und nichts.
Ein Mensch zu sein bedeutet einfach nur ein Teil dieser Welt zu sein. Nicht über einem Lebewesen nicht unter einem zu stehen.
Allein aus der Tatsache heraus, dass wir unsere Umgebung so stark beeinflussen können, gibt uns nicht das Recht uns als etwas Besseres zu sehen und so tun als wären über die restlichen Lebewesen auf diesem Planeten erhaben.
Erfüllt eine Blume nicht genauso ihren Zweck wie ein Käfer?
Es ist vielleicht unsere Einzigartigkeit in Bezug auf das Ausüben unserer Vorstellungen. Wir sind in der Lage unsere Gedanken für die Nachwelt in Form von Schriften oder Gemälden aufzubewahren; wir versuchen uns Unsterblichkeit mit unseren Taten zu verdienen. Durch die innere Eitelkeit geleiten streben wir nach etwas höherem: Wir wollen nicht nicht über den Tieren stehen - nein - wir suchen auch einen Grund um besser zu sein als unsere Mitmenschen. Ist das unser Ziel? Wäre es nicht besser anzuhalten und sich einzugestehen ein Teil des ganzen zu sein. Mag sein, es klingt banal, aber wäre es nicht denkbar das wir erst dann zu einem besseren Menschen werden wenn wir uns auf die selbe Stufe mit unseren Mitmenchen stellen: Ihre Gedanken anhören, ihre Ideen nachvollziehen - und nicht um diese zu beurteilen, sondern um sie aufzunehmen und unser Weltbild weiterentwickeln zu können.
Beendet denn nicht der Tod unser aller Leben?
Eventuell wissen Tiere vielleicht nicht, dass sie eines Tages sterben werden. Nur woher kommt dann deren Überlebensinstinkt wenn eine Maus eine Katze sieht? Warum folgen Elefanten alten Spuren zu den Gebeinen ihrer Vorfahren wenn sie kurz vor ihrem Lebensende stehen; warum verkriechen sich Hauskatzen, wenn sie merken, dass sie vor der Schwelle des ewigen Lebens stehen? Vielleicht ist es reiner Instinkt; ein Instinkt dem wir auch nachgehen, wenn wir über unsere eigene Sterblichkeit nachsinnen. Dabei ist der Gedanke an eine unsterbliche Seele Balsam auf unsere Ängste; denn was ist tröstender als der Gedanke nach seinem fleischlichen Leben, ewig zu leben? Es geht nicht darum, diesen Gedanken zu verurteilen, viel mehr sollte man nachdenken was diese Seele ist und ob sie nur uns Menschen vorbehalten ist. Denn lebt eine Schwalbe weniger als ein Grashalm? Wieso sollten wir mehr leben als andere Lebewesen, nur weil wir über diese eine Frage nachdenken können? Warum sollte Gott zwischen dem menschlichen, tierischen und pflanzlichen Leben unterscheiden; ist es nicht viel mehr sein Wille gewesen der dies alles erschaffen hat?
Sich dessen bewusst zu werden, dieses ganze gegensätzliche, das sich doch in so wunderbarerer Weise ergänzt, macht mich als einen Menschen aus.
ganz liebes grüßle veylaa 
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No Coment......... Meine Ausfürhrungen und Ansichten darüber würden zu lange dauern:-))) Du solltest in dem anderen Thema posten, wo über Gott diskutiert wird! Über den Urknall oder gar die Schöpfung und das universelle nach Hawking betrachten:-) Aber du wirst sehen, das eine führt immer wieder zum anderen - nahezu perfekt!!
Turis
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13.02.2010, 20:34
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mensch sein Beitrag #6 (permalink)
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<<Empfänger>>
Registriert seit: 11.09.2008
Ort: Würzburg
Beiträge: 184
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Zitat:
Zitat von Turis
Hallo Kaith,
Mensch zu sein bedeutet inzwischen für mich einfach zu leben und den Dingen seinen Lauf zu lassen!Turis
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hihihi, ja so betrachtet es jeder realistische Mensch^^ -> es klingt plausibel....
Aber ein Mensch sein ist doch auch irgendwo eine große bürde.... du hast viel zu lernen, viele, auch mitunter schwierige prozesse müssen durchlaufen werden, die sehr schmerzhaft sind.
was meint ihr: ist ein mensch sein z. B. schwieriger als ein Tier zu sein? Oder umgedreht?
Wünsche euch einen wunderschönen Abend
Liebe Grüße kaith
Geändert von Kaith (13.02.2010 um 20:37 Uhr)
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14.02.2010, 11:52
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mensch sein Beitrag #7 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 18.01.2010
Beiträge: 0
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@ Kaith
Aber ein Mensch sein ist doch auch irgendwo eine große bürde.... du hast viel zu lernen, viele, auch mitunter schwierige prozesse müssen durchlaufen werden, die sehr schmerzhaft sind.
Das ist es ja was uns so wunderbar unterscheidet.. Genau das macht uns ja zum Menschen Wir dürfen lernen und wachsen und das viiiiiiiiiiel mehr als andere Lebewesen und in ganz unterschiedlichen Formen, als das es diese jemals könnten.
*freu*
was meint ihr: ist ein mensch sein z. B. schwieriger als ein Tier zu sein? Oder umgedreht?
hihihihiii.. das lustige ist Kaith.. das erste was mir dazu eingefallen ist, ist das wir Menschen doch alle Tiere sind und nichts anderes!! *g* Ja Ja die Gattung der Säugetiere *schmunzel*
Klar hast du diese Frage anderster gemeint und darum möchte ich viell hier noch etwas viell zu dem grundlegenden Unterschied zwischen Tier und Mensch sagen. Den leben lässt sich beiders aus der gleichen sicht..wir sind alle Tiere^^
nur es gibt viell ein paar klein wenig Unterschiede die uns unterscheiden:
Für mich besteht der Unterschied zwischen Mensch und Tier in der Fähigkeit des Menschen zum abstrakten Denken (mehrere Schritte in die Zukunft) - ab einer gewissen "Gehirnreife" von etwa 3-5 Jahren. Alles andere was der Mensch so kann sind nur Ersatzhandlungen für tierische Verhaltensmuster.
Menschen haben Traditionen, sie haben einen aufrechten Gang und sie besitzen eine Sprache, die sie zu Verständigung brauchen. Wobei sich unsere Sprache sehr deutlich in der Anzahl ihrer Laute, von dem der Tiere abgrenzt. Den Sprache besitzen wir alle^^ Wir können uns somit viel verständlich ausdrücken, als so manches Tier.
Doch das wichtigste ist, dass der Mensch eine Kultur hervorgebracht und besitzt
Alles andere gleicht sich mehr oder weniger !!
ganz liebes grüßle veylaa
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