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21.03.2010, 19:00
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #17 (permalink)
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Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2010
Alter: 26
Beiträge: 668
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@Melpomene
Ich hoffe du hast dich jetzt nicht direkt persönlich darauf angesprochen gefühlt. Also mit dem Neid meinte ich jetzt die breite Masse  ... und als Grund der allgemeinen Unzufriedenheit.
Aber klar, schön ist ein Haus mit Garten sicher  Nur zum glücklich sein braucht man eben nicht viel.  Bzw. hat man hierzulande eigentlich immer genug um zufrieden sein zu können.
Um so merkwürdiger, dass so viele so negativ gestimmt sind.
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22.03.2010, 09:42
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #18 (permalink)
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Gast
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Neid, Mißgunst und Eifersucht sind die HAuptbestandteile der breiten Masse unserer Bevölkerung hier in Deutschland! Ums überleben geht es schon lange nicht mehr, sonder um das besser schneller weiter! Die Urasache hiefür sind der ständig wachsende Anteil am Markt von Konsumartikeln, die sich verkauft wissen wollen!
Es geht nicht mehr darum, als Beispiel einen Fernseher zu haben, sondern genau diesen Fernseher zu haben der gerade angepriesen wird! Wir leben in Zeiten des Kapitalismus und nur wenn Du Deine inneren ureigenen Werte beibehälst kannst Du hier mit einem lächeln durch diese Zeit kommen!
Turis
Geändert von Gast20997 (22.03.2010 um 09:43 Uhr)
Grund: Deutsche Sprache beim schnellen Tippen - immer schwierig:)
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22.03.2010, 14:01
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #19 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2009
Ort: Wien
Beiträge: 3.781
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Zitat:
=Sanaya;620796]Ich hoffe du hast dich jetzt nicht direkt persönlich darauf angesprochen gefühlt. Also mit dem Neid meinte ich jetzt die breite Masse ... und als Grund der allgemeinen Unzufriedenheit.
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Habe ich schon erkannt, doch in der breiten Masse kann jeder stecken, auch ich, daher ist es gut, wenn man überprüft, ob man dazu gehört.
Zitat:
Aber klar, schön ist ein Haus mit Garten sicher Nur zum glücklich sein braucht man eben nicht viel. Bzw. hat man hierzulande eigentlich immer genug um zufrieden sein zu können.
Um so merkwürdiger, dass so viele so negativ gestimmt sind.
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Eigentlich war ich vorher schon "glücklich", besser gesagt "zufrieden". Das Haus wäre das I-Tüpfelchen gewesen, wenn da nicht auch ein kleiner Haken, über welchen ich schon in einem anderen Zusmmenhang gesprochen habe, dabei gewesen wäre. Schlimm genug, aber letztendlich wieder nicht so schlimm, dass es nicht erträglich wäre. Es hat trotz allem meiner Zufriedenheit keinen Abbruch getan.
Es heißt ja nicht umsonst:
"Für ein liebend Paar ist in der kleinsten Hütte Platz." 
Mich wundert es ja auch, dass die Menschen so negativ gestimmt sind.
Doch habe ich die Arbeitswelt in Verdacht, wo der Konkurrenzkampf so groß ist, das die Menschen andauernd frustriert werden. Und das häufige Job-Wechseln stelle ich mir auch sehr unangenehm vor.
Es gibt Schlimmeres, gewiss, aber bei uns in Österreich hat es auch schon bessere Zeiten gegeben. Dabei schaut es zurzeit für mich in Deutschland alles andere als rosig aus.
Es gibt in meinem Thread ZUM LACHEN UND GRINSEN UND.....von veyla ein herrliches Gedicht dazu. Ein Besuch lohnt sich!  Liebe Grüße
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22.03.2010, 14:09
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #20 (permalink)
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Liebe hat lange Fäden
Registriert seit: 15.10.2008
Beiträge: 1.755
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Über unser Dasein
Irgendwie, so scheint es mir,
ist das Leben die pure Gier.
Es zählt meistens nur das Geld,
es die Liebe aber nicht zusammen hält.
Ich bin betrübt über die große Gier zur Macht,
es wird dabei sehr vieles nicht bedacht.
Wut und Unmut tun sich in uns kund,
denn Gier macht uns Menschen nicht gesund.
Wir erkennen das wahre Leben nicht,
geben dem Banalen viel zu viel Gewicht.
Dabei sollten wir inzwischen ahnen,
was wirklich zählt in unsren Lebensbahnen.
Wir fühlen, wo das Unrecht wohnt,
denn die Habgier zu oft wird belohnt
von uns Menschen, nicht von Gott,
denn er will uns helfen aus unsrer Not.
Wir alle brauchen noch viel Zeit.
So mancher ist jedoch bereit,
die Wahrheit langsam zu erblicken,
um sein Leben dann ins bessre Licht zu rücken.
Inora
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22.03.2010, 21:38
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #21 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.02.2010
Beiträge: 28
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Ja erst kommt der Neid, dann die Missgunst und schließlich eine Art Unzufriedenheit. Ich denke der Knackpunkt liegt hier nicht darin, dass der Mensch immer etwas Besseres haben möchte. Wie Turis sagte:
Zitat: Ums überleben geht es schon lange nicht mehr, sonder um das besser schneller weiter!
Denn dieses „etwas Besseres haben wollen“ ist, finde ich auch ein urverankertes Verhalten des Menschen, ohne dieses eine Evolution undenkbar wäre. Wir müssen sogar unzufrieden sein um uns weiter zu entwickeln. Sonst würden wir wahrscheinlich immer noch in Steinhöhlen und Pelzumhängen vor dem Feuer sitzen und uns den Arsch abfrieren. Aber die Zeiten haben sich wie gesagt geändert und wir müssen dieses Verhalten nun anders kompensieren. Der Standard ist gestiegen und durch die für jeder Mann zugänglichen Medien und die Globalisierung haben wir einen viel weiteren Blick in die Außenwelt. Wir sehen nicht mehr nur unseren kleine Radius, wir sehen Hollywood, Champagne saufende Stars, goldene Klobrillen (um es mal überspitz zu veranschaulichen) und wir fragen uns, warum die und ich nicht. Werbeslogan wie „Geiz ist Geil“ „Mein Haus, mein Auto, mein Pool“ beeinflussen viele Menschen ganz unbewusst und Ratenzahlungen und Internetshopping verführen einen.
Und ich denke viele Menschen können auch nicht mit der vielen Freizeit umgehen. Denn auch wenn es einem immer noch verdammt viel vorkommt und Überstunden die Überhand nehmen, ist eine 40h Woche sehr wenig, im Vergleich. Auch die Arbeitslosigkeit war früher nicht so das Thema. Da hieß es arbeiten oder verhungern. Damit meine ich, der Mensch hatte nicht soviel Zeit, sich über Dinge Gedanken zu machen. Zu viel unerfüllte Freizeit führt zu Frust. Denn durch Arbeit gewinnt man ja auch Bestätigung und kann sich Hobbys leisten. Was nutz einem die ganze freie Zeit, wenn man nicht mal Geld hat, sich eine Theaterbesuch zu leisten. Kultur zu genießen oder ähnliches. Ich denke es gibt so viele Knackpunkte. Denn Neid kommt ja nicht von ungefähr. Ich zähle zu den Menschen die sich nicht mit den Darstellern und deren Leben in irgendwelchen Fernsehserien vergleicht und ich denke da gibt es noch Millionen andere und trotzdem kommt bei denen der Neid auf. Ich denke vielen fehlt einfach die Befriedigung und ein fester Platz.
Es würd sich immer häufiger beklagt, dass die Familienzugehörigkeit sinkt und die Leute egoistischer werden, aber es sind auch die Anforderungen an die heutige Gesellschaft. Man arbeitet nun mal nicht mehr im Familienbetrieb. Es wird Flexibilität verlangt. Für die Arbeit verlässt man seine Stadt, sein Land, man wechselt häufiger den Betrieb, macht eine neue Ausbildung. Beide Elternteile arbeiten und sind eigenverantwortlich, Paare finden sich im Internet wandern nach Haiti aus und so weiter, als dies trägt doch auch dazu bei.
Ich verstehe die Leute hier auch nicht, die immer wieder mit dem Satz kommen „Ich glaub ich bin im falschen Jahrhundert geboren“ Ich frag mich, was stellen ihr euch denn vor ?? Das ist doch alles nur diese typische Sozialromantik. Ich persönlich liebe die alte Architektur, die Kleider, die Burgen, mystische Orte, die alten Sagen und Bräuche und verschlinge Filme, Bücher und Literatur aus alten Zeiten, aber wie war es denn wirklich. Sicherlich war einiges besser, aber all diese schönen Dinge hat man als normal Sterblicher so gut wie nie zu sehen bekommen. Man ist oft verhungert, erfroren. Musste sich der strengen Diktatur und Sklaverei hingeben, da ist es doch besser den Medien verfallen zu sein und bei den Wahlen „Und deswegen wähl ich die SPD“ zu rufen oder Guidos –Fanmobile nach zu rennen, als auf Knien die brutalen König zu ehren. Als einfaches Bauernmädchen musste man den Rittern her halten, die Männer hatten auch nichts zu melden. Da finde ich sind wir doch heut zu Tage viel freier oder?
Übrigens, 2 Komplimente:
1. An Turis: Endlich mal ein Thema, was nicht so flach ist und
2. An Sanaya ich finde deine Meinung ganz cool und schön das du nicht wie andere nur zwei Sätze schreibst
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23.03.2010, 08:53
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Der Mensch in der heutigen "Gesellschaft" Beitrag #22 (permalink)
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Gast
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@Carpe Diem
Zum einen vielen Dank für das Kompliment, als ich diesen Thread eröffnete hätte ich nicht gedacht, das er so viel Ressonanz mit sich bringt 
Und ja, man darf nicht vergessen, das man früher nur als wohlhabender Mensch auch die ganzen wunderbaren Dinge zu Gesicht bekommen hat! Und es ist tasächlich einfach geworden! Es ist ja in der heutigen Zeit auch so, das man im Grunde genommen selbst ihne Arbeit alles bekommt was man sich wünschen kann! Fernsehen gehört inzwischen zur Grundausstattung und Menschen die "nur" ein älteres Auto fahren streben zum größten Teil immer nach dem großen protzigen Auto um sich damit zu identifizieren!
In Afrika z.B. gibt es ein ganz großes Problem, das Augenmerk liegt auf Europa und dort wird ebenso wie hier in den Medien propagiert, das jeder einfach einen dicken Mercedes fährt, was ja nicht der Wahrheit entspricht und dadurch entstehen wiederum Unruhen im Land.... Das könnte man jetzt lange ausweiten............. Schreibe albald mal wieder einen längeren Text, hab gerade nicht den Flow 
Turis
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