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06.11.2009, 23:27
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #25 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 18.10.2007
Beiträge: 23
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Hallo, ihr Liebhaber der paradoxen Wahrheit. Ich finde das Zitat von Sophia-Isis exzellent und möchte daran anknüpfen:
Zitat:
Zitat von Sophia-Isis
Du hast kein Bewusstsein das Bewusstsein hat dich
die Idee dass es dich gibt ver-rückt dich aus der Absoluten in eine relative Existenz...
LG Isis
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Bei einer kurzen Narkose vor vielen Jahren verschwand die ganze Welt samt Ich und nur ein Kern von "Bewussten Sein" blieb übrig. Es gab da kein Denken, sondern nur die stille "Selbst-Wahrnehmung des Seins". Als die Welt und das Ich zurückgekehrt waren, war mir klar geworden, dass hinter allem, der Welt und dem Ich, etwas Absolutes steht, das unveränderlich immer da ist und das uns eigentlich immer durchdringt, ohne das es aber nichts gäbe. Der Tod war seitdem für mich etwas Unwirkliches geworden.
Dieses Absolute verbindet alles, was ist, sodass wir als Ich immer nur relativ existieren. Meine Intuition sagt mir aber, dass die Vielheit keine bloße Illusion ist, sondern dass das Absolute in beiden Aspekten - dem Unpersönlichen wie dem Personhaften - verborgen ist und das Absolute seine Fülle und Unendlichkeit eben durch die unendliche Vielheit der Welten und Personen ausdrückt. Ich will sagen, es gibt in unserem Person-Sein etwas Absolutes, das hinter dem Ich steht und sich eins weiß mit allen anderen Aspekten des Absoluten in anderen Personen. Daher gibt es die persönliche Erinnerung und Verbindung eines "Ich" an Zustände, die weit über das "Ich" hinausgehen.
Konnte ich mich verständlich machen?
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07.11.2009, 02:10
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #26 (permalink)
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venusian joker
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: Mitten im Leben und immer einen Schritt voraus
Beiträge: 613
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Zitat:
Zitat von sirius39
Bei einer kurzen Narkose vor vielen Jahren verschwand die ganze Welt samt Ich und nur ein Kern von "Bewussten Sein" blieb übrig. Es gab da kein Denken, sondern nur die stille "Selbst-Wahrnehmung des Seins". Als die Welt und das Ich zurückgekehrt waren, war mir klar geworden, dass hinter allem, der Welt und dem Ich, etwas Absolutes steht, das unveränderlich immer da ist und das uns eigentlich immer durchdringt, ohne das es aber nichts gäbe. Der Tod war seitdem für mich etwas Unwirkliches geworden.
Dieses Absolute verbindet alles, was ist, sodass wir als Ich immer nur relativ existieren. Meine Intuition sagt mir aber, dass die Vielheit keine bloße Illusion ist, sondern dass das Absolute in beiden Aspekten - dem Unpersönlichen wie dem Personhaften - verborgen ist und das Absolute seine Fülle und Unendlichkeit eben durch die unendliche Vielheit der Welten und Personen ausdrückt. Ich will sagen, es gibt in unserem Person-Sein etwas Absolutes, das hinter dem Ich steht und sich eins weiß mit allen anderen Aspekten des Absoluten in anderen Personen. Daher gibt es die persönliche Erinnerung und Verbindung eines "Ich" an Zustände, die weit über das "Ich" hinausgehen.
Konnte ich mich verständlich machen?
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Hallo Sirius  !
Vielen Dank, dass du deine Erkenntnisse mit uns teilst!
Auch ich vertrete die Ansicht, dass "unsere" Gedanken nicht in unseren Köpfen entstehen, sondern dass unsere neuronalen Strukturen sie lediglich aus der Dimension der Ideen (Hyperraum, morphogenetisches Feld oder wie auch immer) in unsere 3D-Welt holen.
Deshalb kann es auch passieren, dass wir die Gedanken anderer denken, die ähnliches denken wie wir. So kann es geschehen, dass wir glauben, ein "Ich" zu sein, obwohl wir eigentlich nur "gedacht" werden (bzw. die Gedanken anderer leben).
Möglicherweise lässt sich sogar die Reinkarnation (bzw. die "Erinnerung" an frühere Leben) auf diese Weise erklären.
Liebe Grüße 
Sabine
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07.11.2009, 08:30
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #27 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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Zhantee
Zitat:
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Dann ist der Körper zu starr. Mit genügend Flexibilität gelingt die Metamorphose.
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Auch wenn die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling eine sehr schöne Metapher ist - mein Körper verpuppt sich nicht. Somit gibt das Leben im Körper eine starre Vorlage in der ich mich aber mit Seele und Geist flexibel bewegen kann. Isis
Zitat:
Du hast kein Bewusstsein
das Bewusstsein hat dich
die Idee dass es dich gibt
ver-rückt dich aus der Absoluten
in eine relative Existenz...
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die Wahrnehmung des Ich hat die Kraft, uns als eigenständiges Wesen zu erkennen, diese Erkenntnis der Trennung ist die Vertreibung aus dem Paradies - und dies ist eine Chance für den Menschen keine Strafe. sirius
Zitat:
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Dieses Absolute verbindet alles, was ist, sodass wir als Ich immer nur relativ existieren.
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diese Erkenntnis ist das Ergebnis des Apfels vom Baum des ewigen Lebens. Jack
Zitat:
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Möglicherweise lässt sich sogar die Reinkarnation (bzw. die "Erinnerung" an frühere Leben) auf diese Weise erklären.
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diese Vermutung habe ich auch seit einiger Zeit
LGIhbins
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07.11.2009, 10:32
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #28 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Zitat:
Zitat von IchBin
Zhantee Auch wenn die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling eine sehr schöne Metapher ist - mein Körper verpuppt sich nicht. Somit gibt das Leben im Körper eine starre Vorlage in der ich mich aber mit Seele und Geist flexibel bewegen kann.
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Meine Erfahrung im Bereich der Heilung ist halt der, dass ein gesunder Körper sehr viel mehr Freiheit bietet als ein kranker. Wie weit das geht, versuche ich gerade herauszufinden  .
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07.11.2009, 10:52
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #29 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
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@ Sirius
Stimme dem voll zu, Eckhart Tolle schreibt und spricht darüber auch sehr schön und im Nondualismus, wie ich ihn von Europäern kenne wird das auch so oder in anderer Form beschrieben.
@IchBin
Zitat:
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diese Erkenntnis ist das Ergebnis des Apfels vom Baum des ewigen Lebens.
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*lacht* Die Analogie hatte ich in einem anderen Thread schon mal verwendet. Dort meinte ich, dass die Menschen die Frucht vom Baum der Erkenntnis doch endlich mal annehmen sollten - dann würden sie erkennen, dass es gleichzeitig die des Baumes des Lebens ist.
@Rest Dankeschön und ich bin ja echt froh, dass ich den Thread gestartet habe.
Grüße Shuichi
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08.11.2009, 12:52
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #30 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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zhantee
Zitat:
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Meine Erfahrung im Bereich der Heilung ist halt der, dass ein gesunder Körper sehr viel mehr Freiheit bietet als ein kranker. Wie weit das geht, versuche ich gerade herauszufinden
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ja die Wirkung und Aktion hier in der Welt ist klar abhängig von einem gesunden Körper - die Frage ist halt wie viel und welche Freiheit suche ich - wenn ich die Freiheit der Seele und des Geistes suche ist der Körper niocht ganz so wichtig.
shuichi - alletklar
LGIchbins
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04.01.2010, 21:17
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #31 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 267
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Paradoxa
Hallo Shuichi,
welche konkreten Erfahrungen hast Du gemacht, daß Du schreibst:
"Ich glaube, dass es eine Person/ein Ich nicht gibt"?
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04.01.2010, 21:47
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Mit Paradoxa leben - Weg der Wahrheit? Eure Erfahrungen. Beitrag #32 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Zitat:
Zitat von nachdenklich2
Hallo Shuichi,
welche konkreten Erfahrungen hast Du gemacht, daß Du schreibst:
"Ich glaube, dass es eine Person/ein Ich nicht gibt"?
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Die Frage ist falsch gestellt: Du müsstest fragen: Was wolltest du damit ausdrücken.
Das wird schwer, weil dieses Konzept, was ich damals verwendet habe heute nicht mehr exisitert und alte Konzepte zerfallen bei mir zu staub, aber ich versuche mal auf beide Fragen zu antworten.
Ok, ein Punkt ist recht simpel: Was war gemeint:
Wie gesagt, das Konzept ist nicht mehr aktiv, aber ich versuch es mal. Die sich als getrennt vom Rest ansehende Person gibt es nicht, aber gleichzeitig ist natürlich das empfinden von getrennt Sein und Person vorhanden. Es gibt auch keine Person, weil dieser Person nur eine vage Ansammlung von Gedanken und einer Geschichte ist (Erinnerungen).
Die Erfahrung, wie ich zu der Erkenntnis kam kann ich nicht beschreiben - ich glaube ich habe mehrere Minuten gelacht und es war einfach klar.
Aber wie gesagt, das Konzept ist nicht mehr aktiv.
Grüße Shuichi
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