Sole
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Aber das ganze hat ja eigentlich nichts mit Zeit zu tun darum sollten wir zu dem Thema zurückkehren.
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naja scheinbar ist meine Perspektive der Zeit zu kompliziert, ich muss davon ausgehen, dass keiner ähnliche Erfahrungen mit der Zeit gemacht hat wie ich.
So können wir auch an dem Punkt des "Verstehens" und des Verstandes weitermachen
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Aber wenn du nicht verstehst was ich meine ist es auch gut denn wer im Verstand lebt wird nicht verletzt
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Du sagst damit dass ich nur im Verstand lebe und dass ich dich nicht verstehe?
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Vor dem Gefühl haben viele Angst weil sie glauben sie sind mit ihm verletzlich und nicht überlebensfähig.
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Du gehst scheinbar auch davon aus, dass ich mich vor Gefühlen scheue, sie aus Angst nicht wahrnehmen will?
Ausgangspunkt war diese Aussage von dir:
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Weißt du der Verstand ist wie ein Schwert, man kann mit ihm das eine von dem anderen trennen um es besser angucken zu können, aber wenn man mit ihm alles zerstückelt, kann man nichts mehr erkennen.
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Du gingst scheinbar davon aus, dass ich den Verstand wie ein Schwert benutze - das sehe ich nicht so, auch ich nutze den Verstand nur, um durch Trennung klare Kontraste zu schaffen, was ja wie jeder Fotograf weiß, klarere Bilder schafft. Und wenn man nun eine Einheit in unzählige Teile getrennt hat, wie es ja in der Schöpfung der Fall ist, dann kann schon mal der Überblick verloren gehen, wie es ja in der Wissenschaft geschehen ist. Deshalb ist für mich wichtig in beide Richtungen zu gehen, einmal die Trennung um klare Erkenntnisse zu erhalten und der Weg hin zur Einheit um einen Überblick zu behalten.
Du meinst scheinbar auch, dass das Gefühl der Gegenspieler zum Verstand ist, das sehe ich anders. Denn auch im Gefühlsbereich kann man Klarheit durch Trennung schaffen. Allein dass wir z.B. unterschiedliche Begriffe für bestimmte Gemütszustände nutzen zeigt, dass wir auch hier durch Trennung klarer in unserer Wahrnehmung werden. Der Verstand ist also ein Instrument, das wir im physischen, im seelischen (Gefühle) und im Geist (Denken) benutzen können.
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In unserer Männer dominanten Welt wurde das Gefühl abgeschafft, ist gerade nur soviel erlaubt, dass es den Verstand nicht stört, aber diese Welt wird untergehen und eine Neue wird entstehen, in der Gefühl und Verstand Hand in Hand gehen und keiner mehr Angst vor dem Anderen hat.
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Die Dominanz der Männer entwickelte sich schon lange vor der Rationalisierung des menschlichen Lebens. Sagen wir so, durch die Nutzung des Verstandes hat sich eine rein rationale, logische Betrachtung der Welt durchgesetzt. Aber es war auch ein Mann, der diese Ratio einsetzte, um die Welt der Gefühle zu durchleuchten und erklärbar zu machen.
Scheinbar habe ich keine typisch männliche Entwicklung hinter mir - Gefühle bestimmen seit jeher mein Leben und sehr früh machte ich mich auf den Weg diese zu ergründen und ja ich halte es für sehr wichtig, diesen Bereich zu erforschen, denn ich sehe, dass die Gefühle immer das Leben des Menschen bestimmen, auch der Menschen, die meinen, nicht von Gefühlen geleitet zu werden.
Und mir ist auch klar, dass hier der Verstand nur eine ordnende Rolle spielt, denn Gefühle müssen erfühlt werden. Das Denken spielt hier eine untergeordnete Rolle. Die trennende und ordnende Methode ist aber auch hier von Nutzen wenn ich in mir z.B. Trauer spüre, kann ich u.U. mehrere Aspekte in dieser Trauer spüren, das geht von Verlust über Erleichterung bis hin zum Mitgefühl was auch wieder verschiedene Aspekte haben kann.
Wichtig ist in jedem Fall dass ich offen bin für das was ist und nicht Schranken aufbaue aus bestimmten Bildern wie etwas zu sein hat.
LGIchbins