Hallo Isis, IchBin und alle

Die Frage nach dem Ich ist ja seitenfüllend...

Wenn ich es bei mir selbst und bei anderen als das behandle, was es meiner Überzeugung nach ist - ein liebenswertes, ehrfurchtgebietendes Geheimnis - dann verhält es sich meist kooperativ oder löst sich auch manchmal mit Erleichterung im Hintergrund auf. Das mag es halten, wie es möchte.
Liebe Isis, danke für die Erinnerung an Parzival. Die Mitleidsfrage...
Zitat:
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Parzival wurde erst dann in die Burg eingelassen...
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... als er den verwundeten Anfortas fragte:
Oheim, was wirret dir?
(mittelhochdeutsch für: Oheim, was fehlt dir?)
Da sehe ich eine Verbindung zwischen dem buddhistischen Mitgefühl und der christlichen Nächstenliebe.
Wenn ich alle Erkenntnis Welt hätte,
beliebig lange in Satori oder Samadhi bleiben könnte,
immer unabgelenkt im Hier und Jetzt wäre,
alle vorstellbaren psychischen Fähigkeiten hätte...
hätte aber die Liebe nicht,
so wäre ich nichts.
(frei nach Paulus, 1. Korintherbrief, Kap. 13)
1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.
2 Und wenn ich prophetisch reden könnte / und alle Geheimnisse wüsste / und alle Erkenntnis hätte; / wenn ich alle Glaubenskraft besäße / und Berge damit versetzen könnte, / hätte aber die Liebe nicht, / wäre ich nichts.
3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte / und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, / hätte aber die Liebe nicht, / nützte es mir nichts.
Herzliche Grüße
Marjul