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03.02.2009, 01:02
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Gott Beitrag #33 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von Mel(Merlin)
Hallo zusammen,
viele machen sich Gedanken über das was Gott sein könnte, wie sich Gott äußert oder wie und wodurch Gott in Erscheinung tritt. In allen Weltreligionen spiegelt sich die unaufhörliche Suche nach dem göttlichen wider. Ja selbst in Grupierungen die den weltlichen Glaubensgemeinschaften trotzen findet sich diese Suche nach dem unerreichten wieder.
Gott ist nicht irgendwo, in irgendetwas oder mit irgendetwas. Gott ist eine Erfindung des menschlichen Verstandes, eine Erfindung der Logik, eine Erfindung des kulturellen Lebens, eine Erfindung des Bewustseins.
In den meißten Fällen wird behauptet, Gott kommt mit der größten Not, oder Gott ist in Wohlstand fern jedes Denkens.
Gott ist ein Produkt der menschlichen Gier nach Größerem, ein Produkt dessen was sich der Verstand wünscht aber die Logik nicht zulassen will.
Gott ist Zeichen der Menschen die ihr eigenes Darsein als unvollkommen halten, die immer auf der Suche nach etwas höherem, nach etwas besserem, nach "Erleuchtung" sind.
Für mich gibt es Gott nicht. Keinen Gott, keinen Teufel, keine Göttin, und keine Begriffe die in irgend einer Weise etwas höheres als mich oder andere Menschen beschreiben.
Wir Menschen sind so wie wir sein sollen, mit all unseren Macken, mit all unseren Fehlern, mit all unseren Gefühlen und Ängsten, und mit all unseren innersten Sehnsüchten und Schmerzen. Sie sind das was uns ausmacht, sie sind das was wir sind. Nicht mehr und nicht weniger.
Nur wer als Mensch seine Menschlichkeit akzeptiert, und sich zu all dem bekennt was die Suche nach dem Göttlichen den Menschen in seiner ureigensten Form absprechen will, der wird schnell feststellen wie unnötig Begriffe wie Gott oder Teufel werden.
Ich brauche keinen Gott oder einen Begriff der mir sagen soll "Ihr Menschen seid nicht perfekt". -- Wir Menschen sind perfekt. Ja selbst Menschen, die anderen Leid zu fügen sind als Mensch perfekt, denn unsere Rolle liegt im Hier und Jetzt und nicht in etwas wonach man streben sollte.
In jeder erdenklichen Zeit haben sich die Führer von Religionen das uralte Muster des menschlichen Verstandes zu Nutze gemacht um uns, die Menschen von den eigendlich wichtigen Themen des Lebens abzulenken um Macht ausüben zu können. Macht über den menschlichen Verstand....
... Eine Macht die den Verstand berieselt, ihn ablenkt von der Wahrheit. Der Wahrheit des Menschseins mit all seinen Eigenschaften.
..... Merlin
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Jeder glaubt an irgendetwas, und wenn es das ist, daß die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgehen wird. Es gibt keinen Menschen auf dieser Erde, der nicht an irgendetwas glaubt. Du glaubst daran, daß das sogenannte Göttliche eine Erfindung der Menschen ist. Wunderbar. Ein Glauben ohne ein tiefes inneres Vertrauen wäre sowieso auch nicht mehr als eine Nichtigkeit.
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20.03.2009, 21:38
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Gott Beitrag #34 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.03.2009
Beiträge: 940
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Für mich ist Gott das, was der Buddhismus unter der Leerheit versteht, oder der Taoismus unter dem Tao, das einem leeren Gefäß gleicht. Oder auch das, was die christliche Mystik als den "bodenlosen Abgrund" bezeichnet.
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22.03.2009, 19:37
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Gott Beitrag #35 (permalink)
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Der Klang meines Herzens
Registriert seit: 26.09.2007
Ort: überall und nirgendwo
Beiträge: 563
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Hallo Ihr Lieben... 
Nun das Thema "Gott" an sich ist ein zwiegespaltenes Thema... denn der eine glaubt daran und der andere eben nicht. Ich sehe es allein in meiner Klasse, denn schon da teilen sich die Meinungen. Die meisten bringen Gott sofort mit der Religion in Verbindung, und da der Mensch dafür gesorgt hat, dass die Religion in Verrufenheit geraten ist (siehe die vielen Kriege, die durch den Glauben verursacht wurden) ... haben sie dem Glauben eben entsagt... Vielleicht, weil sie Gott als jemanden fremden sehen...
Viele sehen nicht, dass die Religion an sich etwas sehr schönes ist, nur der Mensch hat es zu dem gemacht, was es jetzt ist, nicht Gott.... die ganzen Dogmen und Paradigmen, die den Menschen im Laufe der Geschichte auferlegt wurden, eben durch Menschenhand geschaffen, denn Gott allein oder wie man ihn/sie auch immer nennen möchte  würde so etwas nie schaffen, Gott strebt nach Freiheit, Liebe, Unabhängigkeit etc.
Meiner Meinung nach ist Gott mein wahrer Vater/Mutter, er allein hat meine Seele, meinen Geist vor langer Zeit geschaffen... Gott ist für mich der große Geist, das Urbewusstsein aus dem alles stammt und geschaffen wurde... mit einer Intelligenz, die unwahrscheinlich hoch ist, die es nicht zu beschreiben gilt... und gleichzeitig ist er die reinste und wundervollste Liebe, die man sich als Mensch nicht vorstellen kann, außer man macht eine Gotteserfahrung,... und das reinste, hellste, wärmste Licht, was es gibt...
Er lacht sehr viel und redet sanft, so wie ein liebender Vater/Mutter zu seinen Kindern...egal was passiert...er hat immer Verständnis und Geduld, auch wenn er Millionen Jahre warten müsste, denn er ist die Ewigkeit...
Er lacht und schafft, schöpft durch uns in der Materie und in der geistigen Welt. Bildlich gesehen ist er das weite, große Meer und wir sind die einzelnen Tropfen, die zusammen wieder das große, weite Meer ergeben.
Er also in jedem und allem ist... was war, ist und je sein wird...
Wenn ich also einem Menschen begegne, egal wie weit sein Gottesbewusstsein auch sein mag, begegne ich einem Teil Gottes, somit Gott... wenn ich lache und in der Runde mit Freunden stehe, bin ich bei Gott und er wirkt durch uns... wenn ich in der Natur bin und die Tiere beobachte, den Wind und die Pflanzen darin, sehe und beobachte ich Gott...wenn ich singe und kreativ gestalte, dann wirkt Gott durch mich...wenn ich einen Menschen oder Tier umarme oder küsse, tue ich dies in dem Moment mit Gott auch... etc.
Man sieht also... das ich in allem was ist und geschaffen wird, egal von welchem Wesen, Gott selbst sehe... Natürlich ist diese Welt, so wie wir sie sehen, nur eine Illusion , wie ein Traum, der langsam voranschreitet und irgendwann wieder zu ende sein wird....
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken, obwohl man dies schlecht in Worte fassen kann, was oder wer Gott ist...man kann es einfach nicht beschreiben...man kann es nur fühlen oder auch wahrnehmen... dies wird aber erst vollständig geschehen, wenn man wieder zu Hause ist oder man die Gottesverwirklichung, Selbstverwirklichung oder auch Erleuchtung erreicht... wie ihr es auch immer nennen magt... ich persönlich nenne es " der Tanz mit Gott "...
Liebe,Licht und freundliche Grüße   
Netti
Geändert von Netti (22.03.2009 um 19:53 Uhr)
Grund: Vervollständigung eines Satzes
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22.03.2009, 22:24
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Gott Beitrag #36 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.02.2009
Beiträge: 2
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 Hallo Ihr Leser und Leserinnen. 
Wenn ich diesen Tread richtig gelesen habe, geht es um Gottes Schöpfung bzw. Was Gott eigentlich ist.
Also wenn man vom Katholischen Glauben ab sieht, ist die Ursprungsform der Religion die Natur.
Brennender Busch, Wüste und ein ungehorsames Volk.
Seit der Frucht der Erkenntnis des Materialismusses, also das hinwenden zum äußeren hat der "Absturz" (weg von Gott) begonnen.
Was will ich damit sagen?
Schaut nach innen.
Wenn im inneren Licht ist, also kreativität dem anderen zu Helfen (ohne Erwartungen zu haben) dann ist man Gott ein Stück näher gekommen.
Um sich das jetzt vorstellen zu können, kann man Jesus, Gottes Sohn als Verkörperung Gottes bezeichnen.
Eben diesen Gott, den die menschen ans Kreuz nagelten.
So ist es auch heute.
Gott wird nicht als Gott erkannt sondern als eine geschichte.
Dieser Jesus (Gott selbst) ist wieder auferstanden und lebt.
Für den menschen unsichtbar, weil es sich auf der Geistigen Ebene abspielt.
Das war mein Statement dazu.
Danke für Eure Geduld.
Mit friedlichen Grüssen
Kantonthan
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01.04.2009, 16:26
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Gott Beitrag #37 (permalink)
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Lakadep
Registriert seit: 25.03.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 10
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Viele könnnen einfach ncht wahrhaben, das hinter allem was sie nicht erkären können, ein Gott steckt.
Na klar ist da was, aber kein Gott, es wäre doch zu einfach, wenn was nicht läuft, alles Gottes Wille?
Nee das ist mir zu einfach, ich muß da schon bei mir selbst anfangen.
Es gibt da Dinge die ich nnicht erklären kann. Diese entziehen sich meinem Wissen und meinem Begreifen. Aber Gott steht da nicht dahinter. Ich weigere mich zu glauben das hinter allem eine höhere Macht steht, die alles lenkt.
Aber für viele ist es halt einfacher für alles einen Gott die Verantwortung zu übertragen. Wie `ne Jacke, die ich an der Garderobe abhängt... anstatt selbst sich der Verantwortung des Lebens zu stellen.
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01.04.2009, 18:12
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Gott Beitrag #38 (permalink)
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Ursache
Sternzeichen:
Registriert seit: 02.04.2007
Ort: Berlin-Reinickendorf
Alter: 27
Beiträge: 5.756
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Naja es gibt noch andere Sichtweisen, wie man mit Gott umgehen kann als die, die du da gerade vorgestellt hast. Inzwischen (auch wenn ich vorher an Gott "glaubte" (in der anderen Sichtweise)) verwende ich den Begriff aber nicht mehr und glaube auch nicht mehr an Gott. Es ist da einfach nur das Leben. Punkt aus. Nicht mehr und nicht weniger. Es passiert einfach etwas in jedem gegenwärtigen Augenblick und das war es schon.
Grüße Shuichi
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01.04.2009, 20:40
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Gott Beitrag #39 (permalink)
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Lakadep
Registriert seit: 25.03.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 10
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Genau, ich finde es manchmal einfach Anmaßend, hinter allem, was wir nicht erklären können, Gott zu sehen, anstatt unsere Unkenntnis dessen uns einzugestehen.
Stattdessen sollten wir uns einfach klar werden, das es Dinge in der Welt gibt, die unseren Horizont überschreiten und es damit auch bewenden lassen. Dahinter eine Göttliche Persönlichkeit zu vermuten, finde ich anmaßend.
Warum es einer Göttlichen Person zuzuschreiben anstatt uns an der Erkenntnis zu erfeuen, das es immer noch Grenzen gibt in unserem Wissen. Das Leben und das Universum wird uns noch viele Male, neue Überaschungen präsentieren.
Ich erfreue mich immer wieder an dieser Erkenntnis, ohne gleich einem Gott dafür zu huldigen.
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01.04.2009, 21:10
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Gott Beitrag #40 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Ist es " huldigen" wenn man Gott zu seinem Freund hat?
Huldigst du deinen Freund?
Ich nicht.
Ich liebe ihn, das ist alles.
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