Hallo Magd,
Zitat:
Zitat von magd
Also, ich weiß nicht, was Du in der letzte Zeit erlebt hast, aber wie du hier schreibst, fühlt sich an, wie Selbverstückelung.
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Wenn Neues kommt,
dann weicht das Alte.
Und das Alte währt nun
über 3 Jahrzehnte.
Und das geht nicht immer reibungslos.
Das kann man überall in der Welt beobachten.
Zitat:
Zitat von magd
Aus irgendeiner Grund heraus, kannst du nicht hören, was man Dir sagt.
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Ja, es stimmt.
Es ist so, dass ich endlich dieser Tiefe vertraue,
die mich führen möchte.
Lange Jahre hatte ich mich dagegen gewehrt.
Und ich habe gelitten wie ein Hund,
weil ich nicht darauf gehört habe.
Langsam sehe ich ein,
dass es nur so geht,
dass man sich führen läßt,
dass man auf die feinen Signale im Innen hört
und aufhört nur allein auf die Stimmen
da draußen zu hören.
Und dann mag es so wirken

Das Draußen ist ein wertvolles Lernfeld,
ein sehr wertvoller Spiegel.
Aber glaube nicht,
dass es Andere sind,
die Dich erwecken.
Du musst schon selbst aufwachen.
Wer sein Inneres nicht kennt
und nicht versteht,
für den wird es schwer
aufzuwachen.
Zitat:
Zitat von magd
Begreif doch mal endlich, das DU, nicht dafür kannst, was mit anderen geschieht, und das du keine Schuld trägst.
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Je bewußter ich werde,
umso mehr sehe ich die Wirkungen
die ich direkt verursache.
Ich beobachte sehr genau
und das über einen längeren Zeitraum.
Mein Blick hiefür ist inzwischen sehr geschärft.
Von Schuld zu sprechen,
ist für mich ein unpassender wertender Begriff.
Ursache Wirkung passt hier besser.
Zitat:
Zitat von magd
"Je brutaler das "Gute" durchgesetzt wird, um so kraftvoller wird der "Böse".
Das heißt, der Impuls, die Angst abzuschaffen kommt aus der Angst und vergrößert sie nur."
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Das ist Deine Ansicht.
Ich gehe immer tiefer zur Ursache
und versuche die Zusammenhänge
zu verstehen.
Bewußt sein heißt
sich über die Ursachen bewusst zu sein,
sich bewusst FÜR Etwas zu entscheiden.
Sich bewusst dafür zu entscheiden
selbstlos zu lieben ist nie ein Fehler.
Sich bewusst zu entscheiden,
Hass, Gier und Angst zu erforschen,
ihnen auf den Grund zu gehen,
ihnen mutig in die Augen zu sehen,
sie in ihrer Natur zu verstehen,
ist einfach notwendig.
Die Kämpfe entstehen,
weil ich oft unachtsam bin
und der Geist das macht,
was er gewohnheitsmäßig macht
und oft eben Leid verursacht.
Der Krieger in mir
ist noch stark.
Aber auch dies wird aufhören,
je weiter ich diesen Weg gehe,
je achtsamer ich bin.
Liebe Grüße
Stefan