Hoffe die philosophische Ecke paßt ...
ein paar Eindrücke aus dem Innenleben.
Erlenrufe
Stetig voran gewünscht
Schreite ich Weg um Weg
Abseits manches Geröll beachtend.
Sammle was gefällt
Auch auf Böden hart
Die zerreißen meine Füße.
Oft schon ist der Anstieg
Mühsamer denn von ferne gesehen
Dünne Luft in Höhenlage
Brach nicht selten meiner Lungen Wut.
Rückwärts rutschte mein Rücken
Zerschliss mir stolzes Kreuz.
Brüllend getragen durch widerwillig Hochmut
An schmierigen Kurven
Mußte auch er zurückbleiben.
Im Zeichen des Wolfes
Folgte ich ihren Rufen.
Himmelsragende Bäume
Scheinbar versperrten meine Sicht
Bis ein Ast sich beugte
Ruhig waren seine Worte.
Fragend stellte sich mir ein Spiegel
Dahinter eine Welt
Geschnitzt aus unzertrennbar Holz.
Es kam ein Frost herangezogen
Er, das Totem des Nordens
Blies seinen eisigen Atem
Hinein zu mir
Tief in meine quälend Seele.
Aber ein Hauch war
So ich dachte wäre er wie tot
Lindernd dem zu gierig‘ Feuer
Winterschlaf für ausgelöchert Herz.
Den Boden mit Stacheln besetzt
Kümmerte es wenig
Meine neuen Füße.
Lilienmut entpuppte sich
Knospe für Knospe
Auf dem Pfad
Der mich hierher geführt
Ohne daß ich merkte eine Zeit.
Und am See der Lichtung
Entstand die Verschmelzung
Von Wald und Wasser
Im Reich der Wölfe
Die dem Wind
Ihre Stimmen leien.
Das Eine in Allem
Eine Sehnsucht wühlt in mir
Nach Stränden die ich niemals sah
Oder zu ferne der Erinnerung
Nichts mehr als ein Schaudern
Zu tausend Gedanken
Die ich nie gedacht zu scheine
Und auf wundersame Weis‘ doch mein
Zeigt ein fremdes Gesicht mir
Des Lächelns Ehrlichkeit
Einen Weg zu finden
Zwischen den starren Masken
All‘ dieser Puppenheere
Fügt sich Lernen ein zu mehr
Den Kahn zu lenken
Sich’rer von Jahr zu Jahr
Auf Flüssen voll der Melancholie
Die kein Wort erfassen kann
Durch die Nächte der Unterwelt
Zu weißen Pforten die scheinen
Als lagerten ganze Zeitalter
In meiner Seele gesammelt
Unmöglich zu verneinen
Eines Baumes weitreichend Äste
Aus Jahrtausenden die waren
Hineinreichen in Hier und Jetzt
Auf rauen Tigerpfoten
Stark und sanft zugleich
Der Sehnsucht Blau in Eil‘ entgegen
Werden Fell und Sonnenuntergang eins
Fallen Schatten nunmehr hinter mich
Unter deinen Strahlen
Oh Saturnus, du Weiser.