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27.06.2008, 12:58
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Analogie-Denken Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Analogie-Denken
Guten Tag liebes Mitmensch,
in der Esoterik oder Spirituellen Arbeit (was sicher nicht dasselbe ist) wird oft mit Analogien gearbeitet.
Ich meine hier weniger das "analog", welches sich von "digital" unterscheidet als jenes "analog" welches sich von "homolog" unterscheidet.
Als Beispiel zur Illustration vielleicht ein paar: Begriffe und dazu Analogie und Homologie : Vogelflügel Hubschrauberrotor meine ArmeImmunsystem Polizei & Armee alle Blutzellen Nervensystem Nachrichtenübermittlung (fällt mir keine Homologie ein) Sinnesorgane Teleskope Sensoren eines RobotersSonnensystem Atommodell beliebige Planeten-Sonnen-SysemeEin Haus gesamt-Persönlichkeit Körperschale mit Inhalt Seele Persönlichkeit eines Erfinders Ego
Gott Leben Dazu kann es keine Homologien geben, weil man da höchstens einen anderen Ursprung in einer anderen Raumzeit oder entsprechenden Dimensionalität geben kann, von der wir aber nichts wahrnehmen können, weil wir keine Parameter dafür haben, keine Sinnesorgane und nichts dergleichen.
Analog hat dieselbe Funktion
Homolog ist aus derselben Anlage gewachsen
Homologiedenken erklärt einen großen Teil der Evolution Analogidenken erklärt einen Teil der Schöpfung
Frage:
Gibt es Analogien zu einem schwarzen Loch?
Ein Schwarzes Loch ist ein Massezentrum, dessen Bestandteile sich nicht bewegen können, wodurch die Masse ohne die Räume, welche sonst zwischen Elektronen und Protonen bestehen unvorstellbar dicht wird.
Die Sonne in einem schwarzen Loch schätzt man, hätte vielleicht die Größe eines Tennisballs oder Apfels
Schwarze Löcher werden immer mehr entdeckt im Universum, auch in der Milchstraße gibt es davon. Sie haben die Eigenschaft, statt einer Ausstrahlung zu haben anzuziehen, was immer sich in den Bereich einer gewissen räumlichen Nähe "wagt", so dass nicht einmal Licht ihnen entweichen kann.
Nun haben wir ja ganz verschiedene Modelle und Philosophien, uns die Welt zu erklären und uns selbst.
Das Körper - Geist - Modell kommt in allen Religionen vor, außer beim Atheismus der Raumzeitlichen Denker, welche allem außer der Raumzeit jede Existenzberechtigung absprechen.
Das ist insofern auch ein Glaube, als sie auch nicht beweisen können, dass es außer der Raumzeit nichts gibt, wie andere beweisen könnten, dass es etwas gibt.
Von vielem haben wir verstanden, wie es funktioniert, lange bevor wir wussten, was es ist und was wir tun, wenn wir seine Funktion fördern oder ändern.
So hat man Genetik betrieben längst bevor man was von Genen wusste, als man Schlachtrosse züchtete und Milchkühe oder Schafe, welche gerade die Eigenschaften favorisierten, die den Haltern nützlich waren.
Genau so bei vielen Pflanzensorten, welche uns nützlich sind, hat man beim Anpflanzen und Samen Sammeln bereits Zuchtvorschriften befolg, ehe man ihre Funktion kannte.
Mist gebaut hat man fast eben so lang: Zu meinen mit dem Beschneiden bestimmter Teile können man die Erbinformation ändern war ein Denkfehler, welcher sich sehr lange gehalten hat.
Man hat auch Erziehung betrieben, lange vor man genauer wusste, wie Belohnung und Bestrafung wirklich funktioniert, welche Nerven daran beteiligt sind und zur See gefahren ist man längst, als Archimedes oder einer seiner Kollegen des griechischen Denkerhimmels die Wasserverdrängung entdeckte und berechnete.
An diesen Gesetzen hat noch kein Esoteriker oder Physiker was geändert, man hat sie aber nach Kräften benutzt, auch ein Magier überwindet keine Kräfte, er trickst die Wahrnehmung aus damit es so aussieht, als überwände er was.
Wenn das Leben die Schnittstelle ist zwischen dem Geistraum und der Raumzeit, ist das auch nur eine andere Ausdrucksform zu sagen das Universum wäre der Körper Gottes und das Bewusstsein der Lebewesen die Sinnesorgane Gottes: Jedes Leben ein Gedanke Gottes.
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28.06.2008, 00:06
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Analogie-Denken Beitrag #2 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Hallo Philodoof,
ich verstehe die ganze Welt in diesem Analogieprinzip.
Ich las gerade ein Buch, in welchem das nochmal richtig schön erklärt wurde und da wurde mir auch klar, warum ich immer bei den Logikern aneckte.
Denn für mich ist im Verstehen der Analogie, die Logik schon inbegriffen, bzw. sie ist eine Teilmenge davon.
So kann ich einem strikten Logiker, der in seiner vollkommenen Kausalität ist schwerlich das Analogieprinzip näherbringen, es muss schon selber aus ihm herauskommen und erwachsen, denn Argumente habe ich für mein Denken nicht, ich weiß es einfach so, es ergibt sich mir.
Was man mit der Logik durch Thesen noch herleiten müsste, ergibt sich in der Analogie von alleine, denn man braucht nur zu sehen, was bereits da ist.
Eine Analogie zu einem schwarzen Loch. Ein interessanter Gedanke, ich werd mal meinen Kopf darüber anstrengen.
Gute Nacht, Ark
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28.06.2008, 12:42
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Analogie-Denken Beitrag #3 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Hahaha, Philodoof - ehemaliger Benutzer. Ich könnt mich kringeln...
Analogie zum Schwarzen Loch: vielleicht der TOD???
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29.06.2008, 07:48
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Analogie-Denken Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Danke Arkbird für Deine Bereitschaft.
Bin gespannt was Du herausfindest.
Zitat:
Zitat von Zhantee
Hahaha, Philodoof - ehemaliger Benutzer. Ich könnt mich kringeln...
Analogie zum Schwarzen Loch: vielleicht der TOD???
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Danke Zhantee, von den Ewigen.
Das würde bedeuten, dass der Tod sehr anziehend wäre.
Ich sehe im Tod den Moment, da das geistige Dasein und das physische Dasein ihre Verbindung verlieren.
Das ist ein grundlegender Unterschied zur Eigenschaft des schwarzen Loches, welches andere Himmelskörper ganzheitlich aufsaugt.
Eine geistige Analogie müsste das ganze Denken vereinnahmen, ich dachte eher an eine Analogie gewisser Doktrinen zum Schwarzen Loch, welche von dem nichts mehr übrig lassen, was einst die Persönlichkeit darstellte, z.B. Fanatismus geht in diese Richtung, ganz egal ob politischer oder religiöser oder sachbezogener Fanatismus: Der Mensch verschwindet darin und Doktrinen dessen, für das er fanatisch ist, ersetzen die Persönlichkeit.
Sein Universum wird im Augenblick der Besessenheit durch den Fanatismus aufgesogen von der Doktrin, der er sich verpflichtet fühlt.
Ungefähr so stelle ich mir vor ist das "Erleben eines Sterns, der von einem Schwarzen Loch verschlungen wird" Das Universum ist nicht mehr wahrnehmbar, sondern wird ersetzt durch diese dichte Daseinsform, in der das Zentrum das All ist und ein Austausch des Ego mit dem All nicht mehr möglich.
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29.06.2008, 11:12
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Analogie-Denken Beitrag #5 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Der Tod ist ja auch sehr anziehend - man muss sich schon sehr anstrengen, um nicht von ihm aufgesaugt zu werden. Und alles, was ich bin, wird im Moment des Todes im geistigen Bereich verdichtet. Insofern finde ich diese Analogie schon passend, deine aber auch. Meiner Meinung nach sind Analogien ohnehin nur relativ. Wenn man sucht, wird man immer etwas finden, was nicht zusammenpasst. Für mich ist das eher wie ein Vergleich oder wie eine Veranschaulichung.
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30.06.2008, 00:50
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Analogie-Denken Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Aber hundertprozentig.
So wie Du das darstellst ist das auch ganz plausibel.
Analogien können gar nicht richtig oder falsch sein, nur mehr oder weniger nachvollziehbar; Modelle eben.
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04.07.2008, 07:49
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Analogie-Denken Beitrag #7 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 1.387
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Lieber Philodoof,
es gibt eine "tiefe" Analogie zu einem schwarzen Loch. Diese bleibt allerdings geheim. Wer sie kennt, der weiß auch, warum das so zu bleiben hat.
Ein trostreicher Satz aber dennoch dazu: Wenn man so weit fortgeschritten ist, und man mit diesen Dingen in Berührung kommt, enthüllt sie sich ganz von alleine...
Also ist es ganz unnötig, vorher darüber zu spekulieren.   
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04.07.2008, 07:55
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Analogie-Denken Beitrag #8 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Hallo Maria,
hat das etwas mit dir zu tun???
Gruß,
Zhantee
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