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19.04.2008, 15:15
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Yin und Yang Beitrag #1 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Yin und Yang
Ja, jetzt habe ich mir noch zwei Punkte ins Gesicht gemalt, weil's so lustig aussieht. Dabei weiß ich gar nicht so richtig, was sie bedeuten. Polarität ist ja mein Lieblingsgebiet, aber warum im Kern des einen Pols der gegensätzliche steckt, ist mir ein Rätsel. Könnt ihr mir da helfen?
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21.04.2008, 09:55
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Yin und Yang Beitrag #2 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Oh, ich bin überrascht über die unglaubliche Resonanz und die Fülle der Antworten auf meine Frage. Da werd' ich wohl selbst mal googeln müssen...
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21.04.2008, 12:51
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Yin und Yang Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Hallo Zhantee,
Unter anderem lässt sich dieser Aspekt darin erklären, dass alles miteinander in Verbindung steht.
Das Lesen des "Tao Te King" könnte dir auf die Sprünge helfen, doch eigentlich hast du selbst hier gezeigt, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert.
Deine eigentlich positiv formulierte Frage beinhaltete ja auch eine sarkastische Reaktion deinerseits ;-)
Schmunzelnde Grüsse
Kangiska
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22.04.2008, 09:47
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Yin und Yang Beitrag #4 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Hallo Kangiska,
vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe inzwischen selbst etwas nachgeforscht und im Wesentlichen drei Erklärungen gefunden:
1. In allem Guten steckt noch etwas Böses, in allem Bösen noch etwas Gutes, usw.
Diese Erklärung halte ich nicht für zutreffend, da die eigentlichen Pole in dieser Betrachtung ausgeklammert werden.
2. Damit wird der Umkehrpunkt dargestellt, an dem das Pendel wieder in die entgegengesetzte Richtung schwingt.
Das trifft zwar auf ständig wechselnde Polaritäten wie Tag und Nacht zu, aber nicht alle Gegensätze wechseln sich regelmäßig ab.
3. Die Punkte zeigen an, dass die Existenz des einen Pols von seinem Gegenpol abhängig ist. Ein Pol ist alleine nicht wahrnehmbar und erklärbar, weil die Vergleichsmöglichkeit fehlt.
Diese Erklärung halte ich für die Beste, weshalb ich sie wohl unbewusst schon in meiner Signatur untergebracht habe: "Mit dem Licht stirbt auch die Finsternis". Wenn ich dich recht verstanden habe, ist das auch die Erklärung, die du bevorzugst.
Viele Grüße.
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22.04.2008, 12:08
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Yin und Yang Beitrag #5 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 1.387
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Lieber Zhantee,
es ist ja eine zweidimensionale darstellung. Der Punkt an sich, er ist die absolute Einheit in Eindimensionalität. Er ist nicht darstellbar.
In der Zweidimensionalität ist der Punkt ein Kreis. Doch die Einheit des Kreises ist in der Zweidimensionalität ebenfalls nicht vollkommen rein darstellbar. Sie braucht einen "Körper". Dieser entsteht durch Gegensätze, und durch die Gegensätze der Gegensätze. Der Gegensatz ist die Sinuskurve, die den Kreis teilt, und die Gegensätzlichkeit des schwarzen und weißen.
Der Gegensatz des Gegensatzes, sozusagen das Gegenteil des Gegenteils, ist wiederum die vollkommene Einheit, der Punkt. Aber auch diese Punkte sind nicht darstellbar in der Welt der Zweidimensionalität. Deshalb sind sie symbolisch als winzige Kreise dargestellt. Sie sind einerseits Hinweis auf die in aller Dualität steckende Vollkommenheit, andererseits sind sie der "schönheitsfleck" der Natur, durch den LEBEN entsteht. Siehe diese Verse des Tao Te King:
Zitat:
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Zitat von Tao Te King, 45. Kapitel
Große Vollendung muß wie unzulänglich erscheinen,
so wird sie unendlich in ihrer Wirkung.
Große Fülle muß wie strömend erscheinen,
so wird sie unerschöpflich in ihrer Wirkung.
Große Geradheit muß wie krumm erscheinen.
Große Begabung muß wie dumm erscheinen.
Große Beredsamkeit muß wie stumm erscheinen.
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Man kann die kleinen Punkte auch als Symbol des Mikrokosmos sehen, des Menschen. In ihm spiegelt sich wiederum das ALLES, so daß die ganz korrekte Darstellung eigentlich ebenfalls wieder ein Yin-Yang-Symbol wäre...  , eva-maria
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23.04.2008, 04:17
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Yin und Yang Beitrag #6 (permalink)
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***AUSZEIT***
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.09.2007
Alter: 48
Beiträge: 963
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Zitat:
Zitat von maria45
Man kann die kleinen Punkte auch als Symbol des Mikrokosmos sehen, des Menschen. In ihm spiegelt sich wiederum das ALLES, so daß die ganz korrekte Darstellung eigentlich ebenfalls wieder ein Yin-Yang-Symbol wäre...
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Hallo Zhantee.
der Mikrokosmos ist auch ein Kosmos,auch wenn er nur Mikro genannt wird ist er dennoch ein Kosmos.
Er ist das Kleine was auch das Grosse ist.
Aus unserem Sicht punkt herraus erscheint Er klein,aber was ist schon unser Sicht punkt wenn er der Unbewusstheit unterliegt !?
Zitat:
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aber warum im Kern des einen Pols der gegensätzliche steckt, ist mir ein Rätsel.
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Weil alles nur dem EINen unterliegt,du kannst dieses EINe auch den EINen Gott nennen.
Und dieser EINe Gott versucht(e) sich zu manifestieren,dies gelang IHM aber nur wenn ER sich spaltet.
Der Geist (Gottes) ist EINs,und Er kann sich nur manifestieren wenn ER sich von Sich selber trennt.Damit der Geist Gottes sich matriell erfahren kann musste Er sich von SICH selbst trennen.
So entstand die Polarität.Da Er aber letztendlich und im Wirklichkeit EINs IST und auch bleibt,muss der Aspekt der Polarität immer den anderen Teil auf-zeigen.
Und dies zeigt Ying und Yang auf.
Grüsse vom Narren
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24.04.2008, 08:58
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Yin und Yang Beitrag #7 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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@ Maria: So genau wollte ich es nun auch wieder nicht wissen. 
@ Narr: Das sehe ich auch so wie du. Im Gegensatz zu vielen Esoterikern glaube ich allerdings, dass die Einheit nicht besser ist als die Polarität, sondern dass die Polarität als Polarität zur Einheit gleichwertig ist. Jedes hat seine eigenen Vor- und Nachteile.
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27.06.2008, 18:38
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Yin und Yang Beitrag #8 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 21.06.2008
Beiträge: 69
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ich hätte jetzt nicht Gott in Zusammenhang mit Polarität gebracht. Da ich dachte, es sind 3, Vater, Sohn und Heiliger Geist, soweit ich mich erinnere??? Gut und Böse, Tag und Nacht, Göttin und Gott, das sind für mich Polaritäten, Yin und Yang, männlich/weiblich. Ich dachte, Gott sei deshalb etwas besonderes, weil er sich von diesem unterscheidet, also 3 in eins ist.
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