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31.03.2008, 11:46
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Anarchie? Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Anarchie?
Hallo!
Auf dieses Thema komme ich durch eine Äußerung vom Narren, die vielleicht von allgemeinerem Interesse ist:
Zitat:
Interessant dass du Anarchie erwähnst.
Anarchie ist Chaos,und das interessannte am Chaos ist dass es ja dennoch seine Ordnung hat.
Das scheinbar chaotische Universum hat eine absolute Ordnung,
und wer weiss ob das mit einer eventeullen Anarchie die sich aus dem "tue was du willst" auf der Erde nicht genauso verhält !?
Wir sehen die Ordnung in der Anarchie vielleicht nur nicht.
Ich will gleich dazu bemerken dass ich kein Anhänger der realen Anarchie auf der Erde bin.
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An-archie heißt Herrschaftslosigkeit.
Dass diese zu Chaos führt ist eine Annahme, wohl auch eine Erfahrung, wenn man an Situationen denkt, wo die Staatsmacht zusammengebrochen ist.
Wenn "Tue was du willst" heißt, "tue, was dein innerstes Bedürfnis ist", dann müsste Ordnung daraus entstehen.
Wenn man wie der Dalai Lama "Dialog" als die richtige Methode ansieht, wie wir unser Zusammenleben regeln können, dann ist das eigentlich Herrschaftslosigkeit - kein Mensch herrscht über einen anderen, sondern alle einigen sich. Ich finde das ein sehr schönes Ideal, nur wie realistisch ist es und wie gehen wir mit dem Thema "Herrschaft" um, bevor es verwirklicht ist?
Jetzt habe ich einfach mal ein paar Punkte angesprochen. Ich freue mich auf eine rege Diskussion.
Herzliche Grüße
Marjul
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14.04.2008, 16:04
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Anarchie? Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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hallo
ich finde das thema sehr interesant! war lange zeit in der anrachistischen und antifaschistichen szene aktiv.
ja wir haben eine konkrete utopie gehbt doch kannte ich einige die sich als anarchisten sahen doch mit denen in der reealität die anarchi nie funktionirt hätte!
ich bin immernoch anarchist und werde es auch immer bleiben doch in der szene selbst werde ich nicht mehr aktiv werden da es dort leider auch viel intolleranz gibt. es war keider offt so das ich wegen meiner spiritualität ausgelacht bis angegriffen wurde!
doch finde ich noch immer das es die einzige form ist in der wir das wenigste leid erfahren werden! der kapitalismus wir weiterhin menschen ausbeuten und kriegen verursachen! es muß einen alternativen weg geben doch denke ichd as die menschen an sich erstmal arbeiten müßen auch die selbsternaten anarchisten aus meinem alten freundeskreis! da sie speziell noch in systemkomformen verhaltensmustern gefangen sind(ich will nicht sagen das ich das nicht mehr bin nur weis ich es und glaube nicht das ich besser bin als die nicht anarchisten!).
wir dürfen auch nicht wie es viele anrachos machen den parlamentarismus ganz ablehenen! ich denke das wir auch durch reformen etwas zur verbesserung der situation ereichen können! desweiteren müßen die mitlitanten kräfte in der szene einsehen das sie mit gewalt oder gar einem klassenkampf meinermeinung nach keine freie geselschaft erschaffen werden! und freiheit heißt nicht das wir dann tuen können was wir wollen sondern das wir dann auch drauf achten wie wir mit unseren menschen umgehen!!
zur politischen organisation kann ich nur sagen das ich eine vollversammlung von syndikaten mit delegirten geben muß die ein imperatives mandat besitzen!
soviel zu meiner meinung. würde mich auch über eine diskusion freuen!
gruß
steve
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14.04.2008, 16:49
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Anarchie? Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von Marjul
Hallo!
An-archie heißt Herrschaftslosigkeit.
Dass diese zu Chaos führt ist eine Annahme, wohl auch eine Erfahrung, wenn man an Situationen denkt, wo die Staatsmacht zusammengebrochen ist.
Wenn "Tue was du willst" heißt, "tue, was dein innerstes Bedürfnis ist", dann müsste Ordnung daraus entstehen.
Wenn man wie der Dalai Lama "Dialog" als die richtige Methode ansieht, wie wir unser Zusammenleben regeln können, dann ist das eigentlich Herrschaftslosigkeit - kein Mensch herrscht über einen anderen, sondern alle einigen sich. Ich finde das ein sehr schönes Ideal, nur wie realistisch ist es und wie gehen wir mit dem Thema "Herrschaft" um, bevor es verwirklicht ist?
Herzliche Grüße
Marjul
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Liebe Marjul,
ich verstehe diesen Gedanken. Er scheint uns alle zu begeistern!
Nur frage ich mich: "Wo ist da Frieden?"
Wenn sich kein Frieden in diesen Gedanken wiederfindet, werden sie sich innerhalb kürzester Zeit,
in ein "Nichts" auflösen.
Frieden ist nicht im Chaos. Frieden ist in der großen, wunderbaren "Geordnetheit".
Warum will ich nur immer kämpfen? Doch nur, weil ich völlig "unwissend" und unglücklich bin. Wenn ich tief nach Innen gehe, kann ich doch leicht, leicht in einem Meer von Licht schwimmen. Dann, nur dann, kann Frieden, am Regenbogen-Himmel meines Herzens dämmern.
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14.04.2008, 19:36
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Anarchie? Beitrag #4 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von Marjul
Hallo!
Auf dieses Thema komme ich durch eine Äußerung vom Narren, die vielleicht von allgemeinerem Interesse ist:
An-archie heißt Herrschaftslosigkeit.
Dass diese zu Chaos führt ist eine Annahme, wohl auch eine Erfahrung, wenn man an Situationen denkt, wo die Staatsmacht zusammengebrochen ist.
Wenn "Tue was du willst" heißt, "tue, was dein innerstes Bedürfnis ist", dann müsste Ordnung daraus entstehen.
Wenn man wie der Dalai Lama "Dialog" als die richtige Methode ansieht, wie wir unser Zusammenleben regeln können, dann ist das eigentlich Herrschaftslosigkeit - kein Mensch herrscht über einen anderen, sondern alle einigen sich. Ich finde das ein sehr schönes Ideal, nur wie realistisch ist es und wie gehen wir mit dem Thema "Herrschaft" um, bevor es verwirklicht ist?
Jetzt habe ich einfach mal ein paar Punkte angesprochen. Ich freue mich auf eine rege Diskussion.
Herzliche Grüße
Marjul
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Hallo Marjul,
es wäre schön, wenn wir irgendwann ein System schaffen, dass die heutigen teils unschönen Elemente, wie die Ellenbogenmentalität, ablöst.
Hmm, aber irgendwie denke ich, dass die Menschen noch etwas reifen könnten.
Würden Sie lernen, dass wir alle ersteinmal im Kleinsten, in uns selbst, anfangen und dort "aufräumen, dann wird auch im Außen sich was ändern.
Ob dies dann Anarchie ist, weiss ich nicht.
Meine Meinung ist, dass es sich erst innen ändern muss und dann im Außen - nicht umgekehrt.
Was würde denn dabei herauskommen, wenn alle Menschen es schaffen
- Zorn
- Gier
- Ablehnung
- Angst
- Verblendung
so gut es geht durch
- selbstlose Liebe
- Mitgefühl (nicht Mitleid)
zu ersetzen?
Gäbe es dann noch Krieg?
Bräuchten wir dann eine Regierung oder gar einen Polizeistaat?
Gebe es Terroristen?
Würden Menschen dann noch verhungern?
Wir würden vielleicht den Garten Eden hier auf Erden erschaffen...
Solange die Krankheit des Ich-Wahnsinns diesen Planeten verwüstet, werden wir wohl damit leben müssen, dass Andere bestimmen...
Liebe Grüße
Stefan
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14.04.2008, 19:59
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Anarchie? Beitrag #5 (permalink)
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Vampire
Registriert seit: 18.10.2007
Beiträge: 449
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Zitat:
Zitat von Marjul
Wenn "Tue was du willst" heißt, "tue, was dein innerstes Bedürfnis ist", dann müsste Ordnung daraus entstehen.
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Menschen sind nicht alle gleich.
Es gibt Menschen mit dem innersten Bedürfnis, Verantwortung zu übernehmen, zu leiten, lenken, entscheiden und herrschen.
Es gibt auch Menschen, deren innerstes Bedürfnis es ist, Verantwortung abzugeben, zu dienen, folgen und beherrscht zu werden.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass jeder Mensch beide Aspekte in sich vereint, und diese in unterschiedlichen Situationen, Rollen und Lebensbereichen unterschiedlich zum Tragen kommen.
Eine erfolgreiche Managerin mag z. B. die Geschäfte ihrer Firma mit eiserner Hand leiten, während sie bei der Inneneinrichtung der Wohnung widerspruchslos den Entscheidungen ihres Partners folgt. (Naja, Frauen und widerspruchslos - aber ich denke ihr versteht, was ich ausdrücken möchte  ).
Wie soll daraus "Herrschaftslosigkeit" entstehen? Und was sollte an dieser wünschenswert sein?
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14.04.2008, 23:20
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Anarchie? Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Hallo!
Wie schön, dass es doch noch losgeht mit der Diskussion. 
Steve,
ich finde es sehr interessant die Erfahrungen von jemandem zu lesen, der selbst in der anarchistischen Szene aktiv war.
Wie sah eure konkrete Utopie denn aus? Wurden Regeln des Zusammenlebens gemeinschaftlich festgelegt, oder gab es gar keine?
Ich weiß nicht, was Syndikate sind  . Ich finde aber auch, dass möglichst basis-demokratische Strukturen die beste Möglichkeit sind Herrschaft zu teilen. Das erfordert allerdings viel Einsatz, sich zu informieren, zu Versammlungen zu gehen. Vielleicht bietet das Internet neue Kommunikationsmöglichkeiten, so dass Entfernungen keine Rolle mehr spielen. Ein virtuelles Parlament, an dem jeder teilnehmen kann?
cheerfulmoon,
recht verstandene Herrschafts-Losigkeit,die mit Dialog gleichzusetzen ist, bedeutet meiner Ansicht nach Frieden.
odysseus,
Zitat:
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es wäre schön, wenn wir irgendwann ein System schaffen, dass die heutigen teils unschönen Elemente, wie die Ellenbogenmentalität, ablöst.
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Das fände ich auch schön, und es ist schon eine alte Vorstellung.
Augustinus sagte um 400 n. Chr.: Liebe und tue, was du willst.
Bei Lessing (18.Jahrhundert) heißt es, wir Menschen würden irgendwann das Gute tun, weil es das Gute ist.
Oder bei Karl Marx: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
Diesen Utopien ist es gemeinsam, dass sie auf der Einstellung und dem Verhalten jedes Einzelnen beruhen, das sehe ich auch so.
Sonst behalten die pessimistischen Denker Recht.
Thomas Hobbes (um 1600): der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.
Immanuel Kant (um 1800): der Mensch ist ein Tier,das einen Herrn über sich braucht. Bloß wer kann der Herr sein?
Zitat:
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Solange die Krankheit des Ich-Wahnsinns diesen Planeten verwüstet, werden wir wohl damit leben müssen, dass Andere bestimmen...
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Solange das so ist, halte ich es auch für vernünftiger, sich über die Gestaltung von Herrschaft Gedanken zu machen als sie ganz abzuschaffen.
True Sceptic,
dass Herrschen und Beherrscht werden Wollen tief in der menschlichen Psyche verankert sind, mag sehr wohl sein. Man spricht von der Ur-Horde, in der die frühen Menchen gelebt haben. Da gab es sicher Anführer, und das war überlebens-wichtig. Vielleicht ist es realistisch davon auszugehen, dass es immer noch so ist. Das sehe ich wieder als ein Argument für die Gestaltung von Herrschaft, nicht für ihre Abschaffung.
Herzliche Grüße
Marjul
Herzliche Grüße
Marjul
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15.04.2008, 15:46
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Anarchie? Beitrag #7 (permalink)
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Kind des Lichts
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.06.2006
Ort: Süddeutschland Lkr. RV
Alter: 36
Beiträge: 338
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Hallo,
diesen Gedanken finde ich besonders schön, denn da ist soviel Liebe und Frieden drin:
Zitat:
Zitat von Marjul
Wenn "Tue was du willst" heißt, "tue, was dein innerstes Bedürfnis ist", dann müsste Ordnung daraus entstehen.
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Das Problem hierbei ist jedoch, dass die allermeisten Menschen eben verlernt haben auf ihr Innerstes zu hören und darum finde ich das schwer umsetzbar.
In diesem Sinne
alles Liebe
Light
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18.04.2008, 11:01
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Anarchie? Beitrag #8 (permalink)
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Chaosmagier
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 4.473
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Anarchie bzw. Herrschaftslosigkeit gibt es für uns Menschen nicht. Mit eiserner Hand regiert uns Gott durch die Naturgesetze und gestattet nicht, auch nur einen Millimeter davon abzuweichen - zu unserem Nutzen, denn sonst wäre unsere Existenz nicht möglich.
Was die Herrschaft von Menschen betrifft, so wäre es also durchaus eine (wenn auch extreme) Möglichkeit, sich auf die Naturgesetze zu beschränken. Dass nach dem Zusammenbruch einer Regierung zunächst einmal das Chaos ausbricht, liegt daran, dass sich lange unterdrückte menschliche Bedürfnisse schlagartig Raum verschaffen können. Ein zuviel an Herrschaft wird durch ein zuviel an Chaos ausgeglichen und wird sich im Laufe der Zeit in der Mitte einpendeln. Das zeigt auch das Verhalten von wilden Tieren, die sich keinen menschlichen Regeln unterordnen.
Da der Mensch aber aufgrund der Naturgesetze die Möglichkeit hat, über andere Menschen zu herrschen und eigene Regeln aufzustellen, hat auch dies seine Berechtigung. Je diktatorischer und einschränkender diese Herrschaft jedoch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Masse der Untertanen gegen diese Regierung auflehnt.
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