Hi Miracle,
oha, ich glaube, das sind Männer, die gerne Frauen verstehen würden, aber noch nicht dahinter gekommen sind, dass Menschen nicht linear funktionieren.
Also Kerze am Essenstisch an + gedimmtes Licht und Rosen = Frau ist willig

Viele Männer möchten ihre Partnerin eigentlich so gerne glücklich machen. Sie wissen oft nur nicht wie, das sagt ihnen auch kaum eine Partnerin mal direkt. Meist indirekt oder halb direkt oder richtig kompliziert verschlüsselt, weil sie selbst nicht so genau weiß, was sie wirklich möchte.
Eigentlich wollen Männer doch, was auch Frauen wollen: merken, dass sie so ok sind, wie sie sind und keine Fehlerproduziermaschinen, die von einem Fettnäpfchen ins nächste stapfen. Sie wünschen sich Zugewandtheit und Wohlgesonnenheit, Nachsicht und wollen geliebt werden.
Und ich glaube, nicht die Gefühle an sich sind ein Problem, sondern wie sie bewertet werden und dann wie damit umgegangen wird. Und es gibt nicht wenig Frauen, die oft nicht wissen, was sie da wirklich fühlen und warum. Männer blockieren da tendenziell eher und unterdrücken ihre Gefühle. Die wissen auch oft nicht, was da in ihnen vor sich hin brodelt.
Das ist so meine Beobachtung, die ist subjektiv, ich weiß.
Gefühle sind Indikatoren, so wie Gedanken Indikatoren sind. Sie weisen mich auf etwas hin, melden mir zurück: Wie geht es mir gerade, wie erlebe ich die Welt und mich darin. (Das klingt jetzt bestimmt schrecklich kopfgesteuert, aber das ist ihre Funktion.)
Und sie fordern mich auf hinzusehen, zu korrigieren, Maßnahmen zu ergreifen. Sie sind nicht Hauptbestandteil der Wahrnehmung, so funktionieren sie schlecht, wenn jemand alle Gedanken und den Verstand am liebsten auslöschen will. Oder umgekehrt.
Die Beiden gehören zusammen und wollen miteinander arbeiten und sich gegenseitig bestätigen, einer Meinung sein. So sehe ich das.
LG
Any