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11.05.2011, 20:48
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Staatsphilosophie Beitrag #1 (permalink)
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Königsberger
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 102
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Staatsphilosophie
Allöchen.
In letzter Zeit beschäftigt mich der Gedanke der Staatsgründung.
Ob Fichte, Kant, Hobbes, Spinoza ... eure Gedanken und Einfälle.
Warum gibt es Staaten? Welche Intentionen stecken dahinter? Gäbe es Alternativen?
*Kaffee trinkend* ich warte dann mal gespannt... 
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15.05.2011, 15:47
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Staatsphilosophie Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Hallo Immanuel... ;-)
Finde deine Fragestellung interessant und habe da zu folgendes Bild im Kopf.
Der Staat ist eine große Schafherde, der Leithammel (Regierungschef) der/die Kanzler/rin. Der Hirte ist die Wirtschaft und die Hunde rings um die Polizei und Gerichte.
Weißt du jetzt, warum es Staaten gibt? 
Viele Grüße vom
Feenherz
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16.05.2011, 07:17
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Staatsphilosophie Beitrag #3 (permalink)
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Königsberger
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 102
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Allöchen.
Nein. 
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16.05.2011, 10:39
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Staatsphilosophie Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Hmmm
Kannst du dir denn vorstellen, das es keine Staaten gäbe?
Schönen Tag gewünscht
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17.05.2011, 09:01
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Staatsphilosophie Beitrag #5 (permalink)
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Königsberger
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 102
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Allöchen Feechen. 
Mit der negativen Herangehensweise habe ich es schon einmal probiert, aber das möchte ich vorweg erst beiseite legen.
Ich würde gerne wissen, warum der Mensch sich von scheinbar kleineren zu immer größer werdenden Gruppen zusammenschließt?
Ist es das Naturell des Menschen, dass er Angst um sein z.B. Eigentum hat? Sind die Ängste begründet? Wenn ja warum? Weiß er um die niederen Fähigkeiten/Anlagen seiner "Feinde"?
Wenn ich -heutzutage- einem Menschen meine Stimme gebe, dann erwarte ich doch etwas, oder? Dieser Mensch, oder Leviathan nach Hobbes, ist kontemporär durch, wie du schon sagtest, Exekutive und Judikative in seinem Handeln nicht allmächtig, sodass er auch nicht seine Macht missbrauchen könnte.
-Ob das in unserer Zeit geschieht, ist ja erstmal egal -
Das bis hier hin...
LG Leu
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17.05.2011, 09:45
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Staatsphilosophie Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Ok, dann mal positiv gedacht... ;-)
Ich erinnere mich an die Serie Enterprice, da gab es eine Weltregierung und somit eine Weltordnung. Staaten gab es nicht mehr.
Das heißt, was der Mensch sich erdenken kann, kann er auch umsetzen,
er muss es nur wollen.
Einverstanden?
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17.05.2011, 09:57
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Staatsphilosophie Beitrag #7 (permalink)
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Königsberger
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 102
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Allöchen!
Wenn ich mir also erdenke, dass ich fliegen kann und das ohne irgendwelche Hilfsmitteln, dann kann ich das ohne Weiteres?
Wenn ich mir vorstelle, etwas zu bewegen, dann kann ich das -ohne Hilfsmittel?
Hat das Denken des Menschen seine Grenzen, Grenzen im Verstehen und/oder Umsetzen?
LG Leu
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17.05.2011, 10:01
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Staatsphilosophie Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.01.2011
Beiträge: 3
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wenn du deine frage nach hobbes leviathan beantwortet haben möchtest bist du auf dem richtigen weg. allerdings schließt sich "der mensch nicht an immer größer werdende gruppen an", es ist vielmehr die tatsache des naturzustandes des menschen, was soviel bedeutet es gibt keinen staat und kein gesetz, demnach unterliegt kein mensch einer ordnung und hat das recht alles in anspruch zu nehmen (dazu gehört auch das von dir erwähnte eigentum), der mensch ist zu der zeit (1651) ein einzelkämpfer mit dem streben auf selbsterhaltung. und anbetracht der tatsache, der existenz eines naturzustandes des meschen wurde durch hobbes der staat dem besagten naturzustand entgegen gehalten, als sogenannte lösung auf den naturzustand. was soviel bedeutet, dass der mensch seine selbstbestimmung an ein "höheres" abgibt. bei diesem "höheren" handelt es nicht explizit um eine person; um hobbes zu folgen ist das "höhere" der staat = der souverän = der leviathan. handelt es sich um eine monarchie oder demokartie...., die staatsform ist unbedeutend für die gründung bzw. ernennung eines staates. nach jellinecks 3-elementenlehre existiert ein staat, insofern ein staatsgebiet, ein staatsvolk und vorallem eine staatsregierung vorhanden ist. von daher besteht noch noch immer die möglichkeit von machtmissbrauch, insb. staaten welche noch diktarorisch regieren, zb. china... oder ganz aktuell lybien mit ehemaligen staatsoberhaupt gaddafi... denn nicht in jedem staat wird eine gewaltenteilung in ausübung von staatsrechten praktiziert.
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