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19.02.2011, 19:44
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.12.2010
Alter: 45
Beiträge: 128
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz
Hallo Leute,
ich bin in einem Artikel über Entscheidungen an diesem Satz: Freiheit ist das Gegenteil von Besitz., hängen geblieben.
Prinzipiell und spontan würde ich dem Zustimmen. Aber wo fängt das an, also wo fängt die Unfreiheit an? Ist da Sichern der Grundbedürfnisse auch schon unfrei? Oder ist die ganze Aussage Unsinn? Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
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19.02.2011, 20:12
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #2 (permalink)
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Sono libero
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 2.027
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In dem Moment wo äußerer Besitz den Mangel an innerer Sicherheit abdecken soll, macht er unfrei, wird zum Ballast und führt in ein Abhängigkeitsverhältnis.
Ich habe hier mal ein gutes Zitat gelesen: innere Leere sucht äußere Fülle - damit würde ich es gleichsetzen.
Die Grundsicherung schließe ich davon aus.
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19.02.2011, 20:15
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Stimmt - und auch wieder nicht.
gerade den Besitzlosen nimmt man immer wieder die Freiheit.
Wenn ich ein Haus habe und einen Garten dazu, muss ich mich darum kümmern, habe Arbeit und muss organisieren - wenn ich weg will.
Habe ich das Haus nicht, auch kein Geld, kann ich es mir nicht leisten, weg zu gehen, auch wenn ich will.
es sei denn, ich habe keine Bindung, keine Arbeit, dann kann ich mich zu Fuß auf den Weg machen, bis ich irgend wo als Landstreicher verhaftet werde.
Freiheit ist relativ.
Habe ich genügend Geld, kann ich mir die Freiheit gönnen, mehrere Häuser zu kaufen und einen Verwalter für mich alles erleiden lassen.
Freiheit hat keine Grenzen, in keine Richtung, ist daher immer relativ.
Oder - Falsch- Grenzen, die mir Andere und ich selbst setze.
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19.02.2011, 20:29
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #4 (permalink)
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Seelenbeobachter
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.10.2010
Ort: Berlin
Alter: 45
Beiträge: 452
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Eigentum verpflichtet. Daher denke ich, dass Besitz die Freiheit schon einschränkt. Aber Besitz als Gegenteil von Freiheit zu bezeichnen halte ich für übertrieben.
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19.02.2011, 20:37
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Ich bin der Überzeugung, das Freiheit und Besitz sich nicht ausschließen, sie können sich wunderbar ergänzen.
Habe ich keinerlei Besitz und muss ich arbeiten für einen Lohn, der sich eigentlich nicht so nennen darf, habe ich keinerlei Freiheit.
Jedem nur eine Grundsicherung zugestehen zu wollen, untergräbt die Individualität jedes Einzelnen, und Individualität beansprucht Freiheit. Auch sehe ich hier ein Grundrecht und ein Stück Fundament der menschlichen Würde.
Besitze ich, kann ich, neben etlichen Annehmlichkeiten, entscheiden, wen oder was ich unterstütze, durch die Wahl meiner Einkäufe, Spenden usw.. Ich habe mehr Zeit für mich, wenn ich mich dafür entscheide und und und
Ein sehr reicher Mann, Götz Werner, Gründer der DM Drogeriemärkte, enagagiert sich seit Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen. Dies könnte er nicht ohne seinen Besitz, denn dieser gibt ihm die notwendige Freiheit, öffnet ihm viele Türen und macht ihn zu einem Menschen, der Beachtung findet und glaubwürdig ist.
Herzliche Grüße
ich bin
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19.02.2011, 20:42
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #6 (permalink)
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SuperMod
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.645
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***Thread verschoben***
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19.02.2011, 21:49
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #7 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.928
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Zitat:
Zitat von searcher1
Hallo Leute,
ich bin in einem Artikel über Entscheidungen an diesem Satz: Freiheit ist das Gegenteil von Besitz., hängen geblieben.
Prinzipiell und spontan würde ich dem Zustimmen. Aber wo fängt das an, also wo fängt die Unfreiheit an? Ist da Sichern der Grundbedürfnisse auch schon unfrei? Oder ist die ganze Aussage Unsinn? Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
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Ich denke, wie sind Gäste auf diesem Planeten, und besitzen sollten wir hier nichts. Ein Apfelbaum gibt uns Äpfel ohne zu fragen, die Blumen geben uns ihre Schönheit auch ohne zu fragen ... oder Geld zu wollen.
Z.B. man könnte Automobile bauen, die magnetisch betrieben sind, se bräuchten kaum Sprit, man könnte Energie von der Sonne und dem Wasser gewinnen, man tut dies nicht.
Warum eigentlich fragt man sich? Weil die Konzernen, obwohl diese Technik zur Verfügung steht, und für sie geschäftsschädigend wäre, die Patente aufgekauft haben, und solche Projekte von der Politik, die auch von den Konzernen bezahlt wird, solche Sachen einfach nicht durchsetzt.
Wir wären in der Lage, die gesamte Bevölkerung der Welt mit allem zu versorgen, dies würde aber wiederum gegen die Konzentration von Kapitalen gehen ... also tut man dies auch nicht.
Dies alles aber ist eine Frage der Philosophie vor allem aber eine Frage des Bewusstseins.
Die Thematik ist aber so nicht einfach, und wer leichtfertig sagt "Geld ist schlecht" ohne die Hintergründe zu kennen, oder weil die Religion es sagt ... sollte lieber schweigen.
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19.02.2011, 21:50
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Freiheit ist das Gegenteil von Besitz Beitrag #8 (permalink)
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Satya
Sternzeichen:
Registriert seit: 24.11.2010
Alter: 26
Beiträge: 1.302
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Ich glaube das ab einen bestimmten Punkt Besitz die Freiheit einschränkt außer man hängt nicht an seinem Besitz und kann ihn jeder Zeit loslassen.
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