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Philosophie

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Alt 12.02.2011, 05:46   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #1 (permalink)
badhofer
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 27
Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt!

.
Hallo an alle. Wir beschäftigen uns seit 30 Jahren mit der Physik, die sich hinter der Lebensphilosophie verbirgt
und betreiben die Seite http://www.physik.as


Aus physikalischer Sicht gibt es den Tod nicht, deshalb hat er lange Zeit für uns auch nicht wirklich eine Rolle gespielt.
Mehr und mehr jedoch zeichnet sich ab, dass der Tod eine sehr große Rolle spielt, wahrscheinlich die größte überhaupt,
jedoch eine genau umgekehrte:
"Wir haben schon immer gelebt und leben ewig, wir spielen uns jedoch das Sterben in allen Fassetten nur vor,
um als ewig Seiende auch einmal das Zugrunde-Gehen erleben zu können."

Es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass sich das so verhält.



Ein Auszug aus: http://www.physikas.as Seite 39:

Multifunktion Evolution: . . . und das beste von allem: Als ewig Seiende erfüllt uns die Evolution auch das für uns einzige unerreichbare,
nämlich sterben zu können. Wenn auch nur als perfekt inszenierte Illusion. Doch ausreichend lange und intensiv genug,
um das ständige Leiden und Sterben (und ohne Zugriff auf seine bereits erlangten und unwiderruflich gespeicherten Erfahrungen
immer wieder von Anfang an beginnen zu müssen) restlos satt zu haben und dadurch zu der Einsicht gelangen zu können,
dass die Unvergänglichkeit ein Segen ist und kein Fluch.

Stell dir vor, wir sind die Ewigkeit. Wir können alles vollbringen, nichts ist uns unmöglich, bis auf eine Ausnahme: Wir können nicht sterben.
Doch jetzt bekommen wir für eine begrenzte Zeit ein Spektakel vorgespielt mit Mord und Totschlag, Kriege, Katastrophen, Krankheiten,
Leiden und Sterben und können so erleben, wie es ist, wenn man zugrunde geht. In dieser relativ zur Ewigkeit kurzen Zeit lernen wir
mehr und mehr begreifen, dass das ewige Dasein unvergleichbar besser ist als sterben zu können. Mögen die grausamen,
faschistoiden und traurigen Fassetten des Todes für uns ewig Seiende noch so eine Faszination ausüben, vom Sterben haben wir bald endgültig genug.
Die Illusion des Vergehens hat seinen Zweck ausreichend erfüllt.

Wer in der Lage ist, das zu verstehen, der versteht auch alles Unmenschliche der heutigen Zeit und allen Zeiten davor.
All das, was wir uns selbst und unserer Umgebung antun bzw. uns unsere Umgebung antut, wie unmenschlich es auch immer ist,
erscheint dann in einem anderen Licht.

Wer kann erahnen, um was es da geht?
badhofer ist offline  
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Alt 12.02.2011, 08:55   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #2 (permalink)
Fulberta
SuperMod
 
Benutzerbild von Fulberta
 
Registriert seit: 30.06.2006
Ort: Mit den Füssen auf der Erde und dem Kopf in den Sternen
Beiträge: 8.645
***Thread verschoben***
Fulberta ist offline  
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Alt 12.02.2011, 09:26   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #3 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Elmar
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
Manchmal "reitet mich der Teufel".
Ich habe es mir angetan - die "Zeit geopfert" um diese Seiten zu lesen.

Meine Kritik?

Die Seiten entsprechen in der Qualität der Wirtshaus - Stammtisch - Philososophie!
Willkürliche Glaubenssätze ohne wirklich nachvollziehbare Ansätze - das Verwenden eines Belegten Glaubenssatzes, willkürlicheres Verdrehen und hinzufügen eigener Gedanken, deren Begründung , derart schwach ist - einfach schade um die Zeit.
Der große Unterschied zum Stammtisch - die schreiben es nicht auf - dafür kann man aber darüber diskutieren - etwas was diese Autoren ( oder ist es nur einer?) verwehren.

Es ist die Zeit des Lesens nicht wert, geschweige die Zeit des Aufschreibens.
Elmar ist offline  
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Alt 12.02.2011, 10:03   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #4 (permalink)
Marjul
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Marjul
 
Sternzeichen: Waage
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
Blog-Einträge: 5
Hallo!

Wie schön - da ist sie wieder, die Geschichte vom ersten Schneemann, der das Schneefeld so fehlerfrei haben wollte, wie es sein würde, wenn er nicht da wäre... Darüber habe ich öfter nachgedacht und wusste nicht mehr, wo sie stand.
Ich habe mal etwas im "Schnee von gestern" geschaufelt...
http://www.esoterikforum.de/philosop...tml#post454432

... und kann der Versuchung nicht widerstehen, meinen damaligen Post hier zu wiederholen:

Zitat:
Was für eine aufschlussreiche Geschichte von dem Schneemann, der das Loch nicht haben will, dem er seine Existenz verdankt!
Sie regt mich zum Weiter-Spinnen an (die Einleitung aus dem Link ist Voraussetzung für das Verständnis: www.physik.as).

Es kann einen Schneemann geben, der sich dessen bewusst wird, dass er Schnee ist - wie alle anderen Schneemänner auch und wie die Löcher, aus denen ihr Material stammt. Dem Schnee ist es gleich-gültig, ob Figuren aus ihm gemacht werden und ob dabei Vertiefungen entstehen - es ist alles Schnee und sonst nichts.
Wenn dem Schneemann dieses deutlich genug bewusst geworden ist, wird er damit aufhören Löcher füllen zu wollen und dabei sich und andere Schneemänner zu zerstören. Vielleicht freut er sich, dass er jetzt gerade ein Schneemann ist, und tut, was man als Schneemann tun kann.
Er wird auch nicht daran festhalten wollen ein Schneemann zu sein. Er weiß, dass seine Form sich von selbst wieder auflösen wird und er zu dem wird, was er immer schon war: Schnee.
Vielleicht weiß er auch, dass nicht einmal der Schnee das ist, als was er gerade erscheint. Er kann aus dem festen in den flüssigen Zustand übergehen, wobei von Schneemännern und Löchern nicht einmal mehr die Vorstellung übrig bleibt. Auch das Wasser kann verdampfen, Wolken bilden und wieder als Schnee fallen. Und dann hat vielleicht wieder jemand (der auch H2O ist) die Idee Schöpfer zu sein, ein Loch auszuheben und einen Schneemann zu bauen...
Vielleicht fällt der Schneemann, dem diese Erkenntnis gekommen ist, anderen Schneemännern mit seinem abweichenden Verhalten auf. Wenn sie ihn leben lassen, erzählt er ihnen vielleicht die Geschichte vom Schneemann, und die Erkenntnis kann sich verbreiten.
Zum jetzigen Thema:
Leben - das Erbauen und die Existenz von "Schneemännern" - und Tod - die Rückkehr des Schnees, aus dem die Schneemänner gemacht sind, in das Loch - erscheinen mir als komplementär. Das eine ist nicht "besser" als das andere. Dem "Schnee" (Wirklichkeit) ist es gleich, ob etwas aus ihm gemacht wird oder nicht.
Wenn nichts gemacht wäre, gäbe es allerdings niemanden, der das bemerkte. Daher wissen wir nicht, ob totale Nicht-Existenz überhaupt möglich wäre. Sobald eine Frage gestellt wird, ist da etwas, und wenn es nur diese Frage wäre.
Wer weiß, was wir alles nicht bemerken, weil es nur potentiell im "Schnee" ruht... Ich könnte mir vorstellen, dass die Neugier, es herauszubekommen, uns dazu treibt Potentielles zu verwirklichen.
Aber auch viele andere Begründungen werden genannt, weshalb Sein und Leben enstanden sein mögen - Liebe, der Wunsch Erfahrungen zu machen, Unwissenheit... Manche sagen auch, es ist nicht wirklich etwas entstanden, das sieht nur so aus, wie eine Luftspiegelung, und die ist da einfach spontan.

Was der Einzelne glaubt, liegt meines Erachtens daran, wie er sich selbst versteht, was die treibende Kraft seiner Existenz ist, und das kann verschieden sein. Für mich ist Existenz ein ehrfurchtgebietendes, liebenswertes Geheimnis.

Herzliche Grüße
Marjul
Marjul ist offline  
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Alt 12.02.2011, 15:31   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #5 (permalink)
Anorganischer
Träumer
 
Benutzerbild von Anorganischer
 
Sternzeichen: Stier
Registriert seit: 29.07.2009
Alter: 36
Beiträge: 444
Ich finde diese Möglichkeit interessant und plausibel, könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Robert A. Monroe's Buch "über die Schwelle dies irdischen hinaus" beinhaltet ähnliche Ansichten.
Anorganischer ist offline  
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Alt 12.02.2011, 15:40   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #6 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Elmar
 
Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
Bis auf einige bereits festgesetzten Weisheiten ist das ein willkürliches Glaubenssätze verbreiten - ohne Bezugspunkt.
Und zudem ein vielfaches verdrehen der Glaubenssätze.
Nee- ich kann nur Wirtshaus und Stammtisch - Philosophie erkennen..
Nicht mal das, weil man die einzelnen Punkte nicht diskutieren kann - im Wirtshaus kann man es .
Elmar ist offline  
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Alt 12.02.2011, 19:21   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #7 (permalink)
badhofer
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 28.10.2007
Beiträge: 27
Zitat:
Zitat von Elmar Beitrag anzeigen
Nicht mal das, weil man die einzelnen Punkte nicht diskutieren kann - im Wirtshaus kann man es .
Eigentlich hätte ich es hier reingeschrieben, damit man es diskutieren kann
badhofer ist offline  
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Alt 12.02.2011, 19:30   Die Geschichte von Leben und Sterben ist genau umgekehrt! Beitrag #8 (permalink)
Elmar
Erfahrener Benutzer
 
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Sternzeichen: Zwillinge
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
Es ist ein fester Blog - wie soll man da rein schreiben?
Und den einzekn hier her tragen - na ja.
Es wird nicht viele geben, die so wir ich den größten Teil wirklich lesen.

Geändert von Elmar (12.02.2011 um 19:33 Uhr)
Elmar ist offline  
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