Hehehe...ich hatte schon mal einen Thread geöffnet zum Thema Salvia...*g*was aber ein wenig in ne andere Richtung gegangen ist...ich hab über das "salvia divinorum" geschrieben
Salbei gehört ebenfalls zu den Lippenblütlern, rund 500 Arten sind im Mittelmeerraum bekannt. Als Kulturpflanze ist Salbei in ganz Europa und Nordamerika verbreitet. Auch der Salbei war schon in der Antike als Gewürz- und Heilpflanze bekannt. Im Mittelalter beschrieben u.a. Paracelsus und Hildegard von Bingen seine heilenden Wirkungen.
Bestätigt wurden antioxidative, antibakterielle, antientzündliche und fungizide Wirkungen. Aus Rosmarin wurde eine ganze Reihe möglicher Wirkstoffe isoliert. Dazu gehören u.a. die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium und Kalium. Hinzu kommen organische Säuren wie die Rosmarin-, Ursol- und Carnosinsäure, das Polyphenol Luteolin sowie ätherische Öle wie Carneol, Carvacrol, Rosmanol und Thymol. etc.
Hmmm...soviel ich weiß ist Thujon (auch) in Wermut drin, aus dem man Absinth herstellen kann...
Das hab ich gerade auch gefunden:
Inhaltsstoffe
Salbeiblätter tragen die für Lippenblütler typischen Drüsenschuppen, in denen das ätherische Öl gebildet wird. Salvia officinalis enthält 1 bis 2,5% ätherisches Öl, wobei die Arzneibuchvorschrift einen Mindestgehalt von 1,5% vorschreibt. Dalmatinisches Salbeiöl ist reich an Thujon (etwa 35 bis zu 60% Gehalt), einem Keton von mentholähnlichem Geruch. Näheres über diesen Aromastoff und die weitere Zusammensetzung finden Sie im Abschnitt Salbeiöl.
Nennenswert sind als nichtflüchtige Inhaltsstoffe der Blätter noch Gerbstoffe in einer Konzen-tration von 3 - 7%, darunter Rosmarinsäure ("Labiatengerbstoff") sowie Bitterstoffe (Carnosol oder Pikrosalvin u.a.). Der Anteil der Pflanzenfarbstoffklasse Flavonoide (Luteolin u.a.) beträgt 1 - 3%, genannt werden außerdem Triterpene (Oleanolsäure und Abkömmlinge). Salbeiblätter reichern offenbar Eisen an, da die in den Blättern gefundenen 700 bis 800 ppm (mg pro kg) für eine Droge außergewöhnlich hoch sind. Auch der Magnesium- (ca. 4 ppm) und der Zinkgehalt (145 ppm) sind als überdurchschnittlich zu bezeichnen.